DE216239C - - Google Patents

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DE216239C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B5/00Other devices for rescuing from fire

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

bei,
Siahcdicijcn
KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 216239 KLASSE 61 ά. GRUPPE
ausgezogen werden.
Die Erfindung betrifft eine fahrbare Rettungsvorrichtung aus Feuersgefahr, bei der ein Gerüst durch ein über Rollen der Mittelebene geleitetes Seil teleskopartig ausgezogen werden kann. Um eine gleichmäßige Verteilung der Seilspannung und eier Reibungsverluste zu erzielen und eine ungleichmäßige Beanspruchung des Gerüstes beim Ausziehen zu vermeiden, ist das Seil gemäß der Erfindung symmetrisch ίο über das Gerüst derart verteilt, daß beide Seilenden zugleich aufgewunden werden.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der Vorrichtung mit ineinandergeschobenem Gerüst und
Fig. 2 ein Schaubild der Vorrichtung bei auseinandergeschobenem und an eine Gebäudewand gelehntem Gerüst.
Fig. 3 stellt den Gerüstmast im Längsschnitt im zusammengeschobenen Zustand dar.
Fig. 4 ist eine Einzelansicht der selbsttätigen Verschlußvorrichtung zur Verbindung der einzelnen verschiebbaren Mastteile und
Fig. 5 der dazugehörige wagerechte Schnitt.
Der Mast A besteht aus mehreren teleskopartig ausziehbaren Einzelteilen und ist auf einem Wagen B angeordnet. Der oberste Gerüstteil des Mastes ist ein massiver Pfeiler oder Balken a, während die übrigen ineinandergeschachtelten Teile 1, 2, 3, 4, 5 aus je vier aneinander oder am Mittelpfeiler α geführten Eckpfeilern 6, 6a, 6b, 6° und 6d bestehen, die durch Quer- und Schrägstreben 7 und 8 versteift sind (Fig. 1 und 2).
Der untere Mastteil 1 mit den Pfosten 6 ist um eine wagerechte Drehachse ro (Fig. 1 und 2) in senkrechter Richtung schwingbar. Die Drehachse 10 liegt in dem Lagergestell 12 der in wagerechter Ebene drehbaren Tischplatte C. Das Mastgerüst wird um die Achse 10 mit Hilfe von am Mastteil 1 durch Streben 13, 14 befestigten Zahnradteilen 15 (Fig. 1) gedreht, die mit dem Getriebe 16 einer Handkurbelwelle 17 im Eingriff stehen. Die Tischplatte C ist um einen Königszapfen C am Wagengerüst oder -boden auf Rollen drehbar.
Der mittlere Pfeiler a des Mastes trägt einen Ausleger E, über dessen bei 31 gelagerte Rolle 32 ein Seil 30 zum Heben und Senken des zur Aufnahme der zu rettenden Person bestimmten Korbes F geführt ist. Zu dem Seil 30 gehört die am Mastunterteil gelagerte Seiltrommel 25 (Fig. ι und 2). Der Ausleger E ist mittels einer Hülse 33 abnehmbar auf das Kopfende des Mittelpfeilers α aufgeschoben. Am freien Ende hat der Ausleger' Greif arme 35, 36, die den ausgezogenen Mast am Sims des geöffneten Fensters festhalten und dadurch Schwingungen des Mastes verhindern. Ein Haken 37 greift ebenfalls in eine Öffnung des Hauses ein (Fig. 1 und 2). An Streben E2 sitzt eine Rolle 38, mittels der der Mast beim Ausziehen und Zusammenschieben längs der Hausmauer geführt werden kann.
Zum Aus- und Einschieben des Mastgerüstes 1, 2; 3; 4» 5 und α dient ein Seil 27 (Fig. 3), das auf alle verschiebbaren Mastteile mit Hilfe von Rollen einwirkt und mit beiden Enden
zugleich auf zwei am Mastunterteil I angeordnete Trommeln 20,21 aufgewickelt werden kann.
Das Seil 27 läuft· (Fig. 3) von der einen Trommel 20 nach aufwärts zum oberen Ende des Mastteiles 1 um eine dort befindliche Rolle 31 herum und dann wieder nach unten zu einer Rolle 28, von der aus es nach aufwärts zu der oberen Rolle 31s des nächsten Maststückes 2 gelangt. Von dieser Rolle 3ia geht das Seil nach unten, läuft über. eine untere Rolle 28α und aufwärts zur oberen Rolle 3ΐδ des Gerüstteiles 3 usw. In dieser Weise läuft das Seil 27 über alle Kopf- und Fußrollen der einzelnen Mastteile, Der Mittelteil α hat am Fußende eine Rolle 29, über die hinweg das Seil 27 von der einen Hälfte des Mastgerüstes zur andern geleitet ist. Schließlich gelangt das Seil auf die zweite Trommel 21.
Beide Trommeln 20, 21 stehen durch Zahnräder 22 in zwangläufiger Verbindung miteinander. Wird, das Seil 27 aufgewunden, so wird der auf beiden Seiten des Mittelpfeilers a gleichmäßig ausgeübte Zug zuerst auf den Mittelpfeiler wirken, da dieser den geringsten Widerstand bietet; infolgedessen wird dieser Mastteil voll herausgeschoben. Die anderen Gerüstteile folgen, wenn das Aufwinden des Seils 27 anhält.
Die einzelnen Gerüstteile 1, 2, 3, 4 und 5 sind mit um Zapfen 64 schwingbaren Sperrklinken 60, 61, 62 und 63 versehen, die für gewöhnlich bei eingezogenem Mastgerüst mit Nasen 66 in Einschnitte 67 der benachbarten Mastteile eingreifen und diese sperren. Die Ausrückung erfolgt mit Hilfe von Anschlagstiften 68 nacheinander und nach Maßgabe des Ausziehens der einzelnen Teile. Für das Angreifen der Stifte 68 hat jede Sperrklinke 60 usw. am oberen Ende einen Ansatz 65, der in der Bewegungsbahn der Stifte 68 liegt. Die Anschlagstifte 68 sind an den Eckpfosten 6a, 6b, 6e, 6d und dem Mittelteil a (Fig. 14) in solcher Lage angeordnet, daß die Stifte beim Ausziehen des Mittelpfeilers und der nächstinnern Teile die Klinke des benachbarten Teiles erst ausrücken und letzteren freigeben, wenn der mit dem wirksamen Stift versehene Teil seinen Hub vollendet hat. In Fig. 4 ist z. B. die Falle 60 des Mastteiles 5 durch den Stift 68 des Mittelteiles α ausgerückt. Hört beim Rückgang der Teile die Einwirkung der Stifte auf, so fallen die Klinken 60 usw. selbsttätig in ihre Sperröffnungen ein, sperren also wieder die einzelnen Mastteile gegeneinander.
Befinden sich die Mastteile in der ausgezogenen Stellung, so werden sie in dieser durch Feststellen der Seilwinden 20, 21 gesichert. Zu diesem Zwecke sind geeignete Sperrvorrichtungen oder Bremsen vorhanden.
Zur Erhöhung der Festigkeit der ausgezogenen oberen Teile des aufgerichteten, an ein Fenster oder einen anderen Teil der Hauswand gestellten Mastes werden Haltseile 55 angeordnet, die an entgegengesetzten Seiten des Auslegers E befestigt sind und von dort auf am Boden angeordnete Windetrommeln 56 laufen (Fig. 2).
Das-Gerüst kann außer den Seilen 55 noch durch Stützen 50, die an jeder Seite des unteren Gerüstteiles . 1 vorgesehen (Fig. 2) sind, abgestützt werden:

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Fahrbare Vorrichtung zur Rettung aus Feuersgefahr, bei welcher teleskopartig ausschiebbare Gerüstteile durch ein über Rollen der Mittelebene laufendes Seil ausgezogen werden, dadurch gekennzeichnet, daß beide Enden des Zugseiles gleichzeitig aufgewunden werden.
    : 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gerüstteile mit um Zapfen schwingbaren Sperrklinken (60, 61) ausgestattet sind, die in Einschnitte der benachbarten Gerüstteile eingreifen und beim Ausziehen in der Endstellung durch Anschlagstifte (68) ausgelöst werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2000078397A1 (en) * 1999-06-15 2000-12-28 Muo-Met Ky Method and apparatus for rescuing people from multistorey building fires

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2000078397A1 (en) * 1999-06-15 2000-12-28 Muo-Met Ky Method and apparatus for rescuing people from multistorey building fires

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