DE216166C - - Google Patents

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DE216166C
DE216166C DENDAT216166D DE216166DA DE216166C DE 216166 C DE216166 C DE 216166C DE NDAT216166 D DENDAT216166 D DE NDAT216166D DE 216166D A DE216166D A DE 216166DA DE 216166 C DE216166 C DE 216166C
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fire door
door
combustion chamber
air
designed
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23MCASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F23M9/00Baffles or deflectors for air or combustion products; Flame shields
    • F23M9/02Baffles or deflectors for air or combustion products; Flame shields in air inlets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

Shjcnhini bet bet
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-■Ja 216166 KLASSE 24«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Mai 1908 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung bei Kesselfeuerungen zum selbsttätigen Ansaugen von Oberluft durch die als Kipptür ausgebildete Feuertür, deren neues Merkmal darin besteht, daß die Feuertür durch ein Gegengewicht so ausgeglichen ist, daß sie sich bei auftretendem Unterdruck im Feuerraum öffnet. Hierdurch wird ein sich sonst bei hoher Brennstoff schicht im Feuerraum bemerkbar machender Luftmangel, welcher bekanntlich abkühlend auf die Temperatur des Feuerraumes wirkt sowie die Dampfentwicklung hemmt, vermieden.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen
Fig. ι eine Vorderansicht und
Fig. 2 einen Vertikalschnitt nach Linie A-B der Fig. 1.
Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist die als Kipptür ausgebildete Feuertür 1 mit der Welle 2 fest verbunden. Auf der Welle 2 ist ein als Gegengewicht ausgebildeter Hebel 17 befestigt, welcher mit dem Handgriff 18 versehen ist. Neben dem Hebel 17 ist auf der Welle 2 der Sektor 19 befestigt, welcher eine Nase 20 besitzt. An dem Lappen 21 des Lagerdeckels ist bei 22 die Sperrklinke 23 angelenkt, welche mit dem Handgriff 24 versehen ist und mit ihrem Sperrzahn an die Nase 20 stößt.
Bei dieser Stellung liegt die Feuertür nicht vollkommen auf dem Geschränk auf, befindet sich vielmehr einige Millimeter von der Auflage 26 entfernt, um das Klappern der Tür, beispielsweise während der Fahrt der Lokomotive zu beseitigen. Beim Anheizen der Maschine wird die Sperrklinke 23 vom Sektor abgehoben, was zur Folge hat, daß sich die Feuertür direkt gegen das Geschränk legt und einen vollständigen Abschluß bewirkt, so daß ein Herausqualmen der Rauchgase beim Anheizen verhindert wird. . Beim öffnen der Feuertür gleitet die Sperrklinke 23 auf dem Sektor 19.
Die Feuertür ist durch einen als Gegengewicht ausgebildeten Hebel 17 so ausgeglichen, daß sie sich bei auftretendem Unterdruck im Feuerraum öffnet. In den Türrahmen münden seitlich zwei mit Rippen 4 versehene Luftleitungen 27, 28 ein, welche dazu dienen, Luft in den Feuerraum zu führen. Die Luftleitungen 27,28 enthalten Abschlußglieder 29, 30, welche durch Hebel^i, 32 geöffnet oder geschlossen werden können.
Wenn das Vakuum im Feuerraum die zu- · lässige Grenze überschreitet, d. h. sich Luftmangel daselbst bemerkbar macht, wird die Feuertür infolge des von außen auf sie einwirkenden Überdruckes nach innen gestoßen und hierbei Luft in den Feuerraum gesaugt. Wenn genügend Luft in den Feuerraum eingetreten ist,. wird das Vakuum im Feuerraum sinken und die Feuertür wieder in ihre Schlußstellung zurückkehren. Sobald dann das Vakuum im Feuerraum von neuem die zulässige Grenze überschreitet, wiederholt sich der soeben gekennzeichnete Vorgang. Um ein fortwährendes öffnen und Schließen der Feuer-
tür zu vermeiden, können die Abschlußglieder 29, 30 entsprechend weiter geöffnet werden.

Claims (2)

  1. Pate nt-An Sprüche:
    i. Vorrichtung bei Kesselfeuerungen zum selbsttätigen Ansaugen von Oberluft durch die als Kipptür ausgebildete Feuertür, dadurch gekennzeichnet, daß die Feuertür durch ein Gegengewicht so ausgeglichen ist, daß sie sich bei auftretendem Unterdruck im Feuerraum öffnet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen auf der Türwelle sitzenden Sektor (19), dessen Nase (20) kurz vor der Schlußstellung der Feuertür gegen eine am Wellenlager angelenkte Sperrklinke (23) stößt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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