DE2158472B2 - Verfahren zum trocknen von elektrischen kabeln - Google Patents

Verfahren zum trocknen von elektrischen kabeln

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DE2158472B2
DE2158472B2 DE19712158472 DE2158472A DE2158472B2 DE 2158472 B2 DE2158472 B2 DE 2158472B2 DE 19712158472 DE19712158472 DE 19712158472 DE 2158472 A DE2158472 A DE 2158472A DE 2158472 B2 DE2158472 B2 DE 2158472B2
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Georg Dipl.-Ing. 3167 Burgdorf; Verdenhalven Gerd 3001 Godshorn Maltz
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Kabel- und Metallwerke Gutehoffnungshütte AG, 3000 Hannover
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/30Drying; Impregnating

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Manufacturing Of Electric Cables (AREA)

Description

  • Als absorbierendes Material eignet sich beispielsweise Carboxymethylcellulose.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Trocknen von elektrischen Kabeln, in deren Seele aus Papier bestehendes Isoliermaterial vorhanden ist, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß in die Kabelseele vor oder bei dem Aufbringen des Kabelmantels ein Feuchtigkeit absorbierendes Material in Pulverform eingebracht wird, dessen Menge von der in der Kabelseele vorhandenen Papiermenge abhängigist.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Menge des absorbierenden Materials so gewählt wird, daß die Gleichung M Pm Fl - F2 F2 - F3 erfüllt ist, mit M = Menge des absorbierenden Materials, Pm = maximale zu trocknende Papiermenge, F 1 = relative Feuchtigkeit des Papiers, F2 = relative Feuchtigkeit des Papiers, die zur Einhaltung des vorgeschriebenen Isolationswiderstandes erreicht werden muß, F3 = relative Feuchtigkeit des absorbierenden Materials.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als absorbierendes Material Carboxymethylcellulose verwendet wird.
    Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren, welches zum Trocknen von elektrischen Kabeln verwendet werden soll. In der Seele dieser Kabel ist aus Papier bestehendes Isoliermaterial vorhanden.
    Derartige Kabel werden im allgemeinen als Nachrichtenkabel verwendet, die beispielsweise aus einer Vielzahl von symmetrischen oder koaxialen Paaren aufgebaut sind. Eine Anzahl dieser Kabelpaare oder auch alle Paare sind mit papierisolierten Adern aufgebaut. Weiterhin sind in derartigen Kabeln größere Papiermengen in Form von Lagen- bzw. Seelenplaffierungen und Tubenplattierungen vorhanden. Bei Kabeln dieser Art ist es bisher notwendig, dieselben nach ihrer Herstellung längere Zeit, d. h. bis zu 4 Tagen im Trockenkessel auszutrocknen, um dem Papier die darin enthaltene Feuchtigkeit zu entziehen. Diese Maßnahme ist erforderlich, um einen vorgeschriebenen Isolationswiderstand der papierisolierten Adern zu erhalten. Durch den Vorgang des Trocknens ist es erforderlich, entweder eine große Anzahl von Trokkenkesseln zur Verfügung zu haben oder aber einen größeren Zeitverlust bei der Kabelherstellung in Kauf zu nehmen.
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren anzugeben, mittels dessen es möglich ist, die Trocknung von papierisolierten Kabeln einfacher und schneller als bisher durchzuführen. Diese Aufgabe wird mit einem Verfahren der eingangs geschilderten Art gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß in die Kabelseele vor oder bei dem Aufbringen des Kabelmantels ein Feuchtigkeit absorbierendes Material in Pulverform eingebracht wird, dessen Menge von der in der Kabelseele vorhandenen Papiermenge abhängig ist. Ein Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß mit der Anwendung dieses Verfahrens jede Nachbehandlung der Kabelseele fortfallen kann und dementsprechend keine Wartezeiten mehr in Kauf genommen werden müssen. Ein weiterer an sich- überraschender Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß bei richtiger Bemessung des absorbierenden Materials, dasselbe neben dem Trocknen der Kabelseele auch die ständige Längsabdichtung des Kabels übernehmen kann, da eventuell in die Kabelseele eingedrungenes Wasser ebenfalls von diesem Material aufgenommen wird, welches dann durch Aufquellen ein Weiterdringen des Wassers verhindert.
    Das Verfahren nach der Erfindung wird am zweckmäßigsten so ausgeführt, daß das pulverförmige Material während der Ummantelung der Kabelseele aufgebracht wird. Dieser Vorgang ist insbesondere dann relativ einfach, wenn die Kabelseele von einem Metallmantel umgeben wird, der längseinlaufend zu einem Rohr geformt, verschweißt und anschließend gewellt wird. Das pulverförmige absorbierende Material lagert sich dann in den Wellentälern bzw. Wellenbergen dieses Metallmantels an. Voraussetzung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist, daß das Material sehr trocken und in genügender Menge eingefüllt wird. Durch die Wasseraufnahmefähigkeit des trockenen Pulvers wird dem feuchten Papier in einem Ausgleichsvorgang eine zur Einhaltung des erforderlichen Isolationswiderstandes genügende Menge Feuchtigkeit entzogen.
    Die notwendige, einzufüllende Menge M des absorbierenden Materials läßt sich etwa nach der folgenden Gleichung berechnen: M = Pm Fl - F2 F2 - F3 Hierbei bedeutet Pm die maximal zu trocknende Papiermenge, F 1 die relative Feuchtigkeit des Papiers, F2 die relative Feuchtigkeit des Papiers, die zur Einhaltung des vorgeschriebenen Isolationswiderstands erreicht werden muß, und F3 die relative Feuchtigkeit des absorbierenden Materials.
DE19712158472 1971-11-25 Verfahren zum Trocknen von elektn sehen Kabeln Expired DE2158472C (de)

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DE2158472A1 DE2158472A1 (de) 1972-09-21
DE2158472B2 true DE2158472B2 (de) 1972-09-21
DE2158472C DE2158472C (de) 1973-04-12

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