DE215832C - - Google Patents
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- DE215832C DE215832C DENDAT215832D DE215832DA DE215832C DE 215832 C DE215832 C DE 215832C DE NDAT215832 D DENDAT215832 D DE NDAT215832D DE 215832D A DE215832D A DE 215832DA DE 215832 C DE215832 C DE 215832C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B9/00—Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards
- F26B9/06—Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards in stationary drums or chambers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Drying Of Solid Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
~ JVl 215832 — KLASSE 31 a. GRUPPE
FRIEDR. FELDHOFF SOHN in BARMEN.
Die bisher im Gießereibetriebe zum Trocknen der frisch ausgeschmierten Hand- und Scherpfannen
angewandten offenen Koksfeuerungen haben neben dem unvermeidlichen großen
Wärmeverlust durch Ausstrahlung noch den Nachteil, daß die mit den Abdämpfen aus den
Pfannen vermischten Rauchgase in den Arbeitsraum strömen und die Luft zum Atmen verderben; auch das Trocknen selbst geht
unvollkommen von statten, indem die Pfannenränder in Berührung mit dem glühenden Koks
schon dem Verbrennen nahe sind, wenn die Wasserverdunstung an den Böden' noch nicht
vollständig zu Ende ist oder infolge von Un-
!5 achtsamkeit zu lange gewartet wird.
Es sind nun zwar schon für andere Zwecke, z. B. für Obstdörren ein Ofen, oder für Gießereiformen
eine Trockenkammer angewandt worden, bei denen mit der Feuerung ein Trockenraum verbunden ist. Allein ebensowenig wie
dort der. eine Ofen durch den anderen zu er-
. setzen ist, kann hier keiner der beiden zum Trocknen von Gießereipfannen benutzt werden,
die mit raumsperrenden und zum Anfassen kalt zu haltenden Stielen versehen sind. Für
diesen Zweck ist der nachstehend an Hand der Zeichnung beschriebene neuartig gestaltete Ofen
bestimmt.
Fig. ι stellt einen senkrechten Mittelschnitt,
Fig. 2 eine Draufsicht des Ofens für einen kleinen Betrieb dar.
Der im Sockel 1 untergebrachte Feuerungsrost 2 wird durch die Türöffnung 3 des mit
Ausmauerung 4 ausgekleideten . Feuerraumkastens 5 mit Koks beschickt, sparsamerweise
mit Koksresten aus dem Kupolofen. Durch die Flanschenverschraubungen 6 und 7 ist der
Kasten 5 mit dem aus zwei Teilen 8 und 9 bestehenden, auch durch Mauerung isolierten
Trockenraumkasten 10 verbunden. Diese beiden Teile enthalten zwischen sich in der Deckelfläche
eine kreisförmige Öffnung 11, welche rechts
und links in die Schlitze 12 und 13 ausläuft, um in den Seiten wänden herunter fortgesetzt
und unten am Ende wag.erecht abgeschlossen zu werden. .
Das Einbringen der Pfannen in den Trockenraum geschieht nun in folgender Weise. In
Fig. 2 sind schematisch einige Handpfannen sowie eine Scherpfanne 14 punktiert angedeutet,
und letztere z. B. nimmt folgenden Weg. Man senkt sie durch die Öffnung 11, führt die beiden
Stiele durch die einander gegenüberstehenden senkrechten Schlitze und dann rechts oder
links, wie bei 15 durch Pfeile angedeutet ist, an den passenden Platz. Die Handpfannen befördert
man ebenso durch die Öffnung 11 und mit ihrem Stiel rechts oder links an einen Platz
im Trockenraum.
Die Heizgase gehen mit dem Schwaden aus den Pfannen durch das Ofenrohr 16 in die Esse,
. so daß der Arbeitsraum davon befreit ist. Die Einführungsöffnung- ii ist durch die zweiteilige
Klappe 17, 18 während des Trocknens zuzuschließen. In Fig. 2 ist 18 hochgeklappt ge-
zeichnet. Die Schlitze kann man, soweit es geht, verdecken, um falschen Zug zu vermeiden.
■
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι. Vorrichtung zum Trocknen von Hand- und Scherpfannen in Gießereien, dadurch gekennzeichnet, daß sie in an sich bekannter Weise aus einem geschlossenen Ofen besteht, der die Rostfeuerung (2) und den Trockenraum (10) umfaßt.
- 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ofendecke mit durch Deckel (17, 18) verschließbaren öffnungen (11) zum Ein- und Ausbringen der Löffel und die Seitenwände mit daran anschließenden Schlitzen (12, 13) zum Einlegen der Stiele versehen sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE215832C true DE215832C (de) |
Family
ID=477292
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT215832D Active DE215832C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE215832C (de) |
-
0
- DE DENDAT215832D patent/DE215832C/de active Active
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