DE2157940C3 - Verfahren zum Aufbringen eines Schutzmantels auf einen Glasbehälter - Google Patents
Verfahren zum Aufbringen eines Schutzmantels auf einen GlasbehälterInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufbringen eines Schutzmantels aus einer warmschrumpfbaren,
orientierten Folie aus thermoplastischem Kunststoff auf einen Glasbehälter, bei dem die überlappend zu einem
Ring verbundene Folie lose über den Umfang des eine Bodenfläche aufweisenden Glasbehälters gestülpt und
durch Erwärmen der Folie auf Schrumpftemperatur von •ußen auf diesen aufgeschrumpft wird.
Bei dem bekannten Verfahren (US-PS 31 10 554), von dem die Erfindung ausgeht, wird auf die zylindrische
Mantelfläche von Konservendosen eine thermoplasti- »che Folie aufgeschrumpft, die einseitig orientiert ist,
also nur in Umfangsrichtung schrumpft und die sich !wischen dem oberen und dem unteren Wulst der
Konservendose erstreckt und auch als von außen oder im Fall einer durchsichtigen Folie auch von innen
bedrucktes Etikett Verwendung findet. Es soll damit vermieden werden, daß die bisher in üblicher Weise
bedruckte Oberfläche des Behälters durch Verkratzen beim Abfüllen oder beim Transport unansehnlich wird.
Außer Konservendosen können auch andere Behälter und Flaschen mit solch einer Folie versehen werden.
Auch bei einem anderen bekannten Verfahren (US-PS 32 35 112) zum Aufschrumpfen einer thermoplastischen Folie auf zylindrische Glasbehälter handelt
es sich um Maßnahmen zur Verbesserung der Etikettierung und des Aufbringens von Etiketten, So
Wird das Papierelikett zunächst mit einer warmschrumofbaren
Folie versehen und dann in einer Etikettiermaschine auf dem Behälter festgeklebt,
worauf die Folie aufgeschrumpft wird. Dabei soll der obere Abschnitt der Folie auch noch auf den Seitenrand
des Deckels mit aufgeschrumpft werden, so dnö hier eine zusätzliche Versiegelung erfolgt, die erst beim
öffnen des Behälters entfernt wird. Zum Erwärmen der Folie auf Schrumpftemperatur kann der Glasbehälter
nach dem Aufwickeln der Folie erhitzt werden, doch ist auch bereits daran gedacht worden, der Folie die
ίο Wärme von innen« also von der heißen Oberfläche des
Glasbehälters her, zuzuführen.
Demgegenüber hat man auch schon beabsichtigt, die Berstfestigkeit eines Glasbehälters zu erhöhen und die
Wandstärke zu verringern, indem man den Boden des Giasbehälters halbkugelförmig ausbildet und in einen
watmschrumpfbaren Standring aus thermoplastischem Kunststoff stellt (US-PS 33 72 826). Die Herstellung
solcher Glasbehälter ist vergleichsweise aufwendig.
So liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein einfacheres Verfahren zum Herstellen eines Verbundbehälters
anzugeben, dessen Bruchfestigkeit erheblich höher ist als die Bruchfestigkeit der bekannten
Verbundbehälter und dessen Bodenfläche mit einem Schutz versehen ist.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Überstülpen des aus dem geschäumten
Kunststoff bestehenden Ringes, dessen Ori.-ntierung in Umfangsrichtung mindestens doppelt so groß ist wie
quer dazu, so weit vorgenommen wird, daß das Aufschrumpfen des Ringes auf den wenigstens auf die
Schrumpftemperatur erwärmten Glasbehälter zusätzlich auf einen ringförmigen Abschnitt der Bodenfläche
erfolgt.
Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren läßt sich in einfacher Weise ein Verbundbehälter herstellen, bei
dem die Eigenschaften des Glasbehälters durch das leste Aufschrumpfen der geschäumten Kunststoffolie
erheblich verbessert werden. So wird die Bruch· und Berstfestigkeit des Glasbehälters vergrößert. Der
Glasbehälter wird gegen Stoß- und Schi,,<reinwirkungen
geschützt. Selbst bei einer starken Verringerung der Wandstärke des Glasbehälter weist der erfindungsgemäße
Verbundbehälter eine Festigkeit auf. die mindestens so groß ist wie die eines üblichen Glasbehälters.
Darüber hinaus wird auch der Rand und die Bodenfläche. mit der der Glasbehälter aufgesei/t wird,
durch die Folie geschützt, wobei das Aufbringen ohne weitere Hilfsmittel, also nur durch das Erwärmen auf
Schrumpftemperatur erfolgt. So schrumpft die Folie in
Umfangsrichtung sehr stark und in Längsrichtung des Glasbehälters gering, woraus sich ein sauberes Anlegen
der Folie an den ringförmigen Bodenabschnitt ergibt.
Be1 Bruch des Verbundbehälters stellen die an der
hohe hängenbleibenden Glassplitter eine geringere Gefährdung dar. Ferner ist es vorteilhaft, wenn das
Aufschrumpfen des Ringes zudem auf die gesamte zylindrische Umfangsfläche des Glasbehälters erfolgt.
Auf diese Weise soll erreicht werden, daß der Glasbehälter beim Umfallen nicht auf die Glasseite.
sondern auf einen mit Kunststoff bedeckten Teil fällt. So erfolgt in weiterer Ausbildung des Verfahrens das
Aufschrumpfen der Folie nahezu auf die gesamte Ümfangsfläche, Bei Glasbehältern mit Unregelmäßiger
Gestalt, beispielsweise mit einem angeformten kohl·
sehen Hals ist es nach einem weiteren Merkmal vorteilhaft, wenn das Aufschrumpfen des Ringes zudem
soweit erfolgt, daß sein der Bodenfläche entgegenge^
setzter Rand zwischen der Behältermündung und dem
maximalen Umfangsdurchmesser des Glasbehälters liegt.
Der Gegenstand der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert Es zeigt
Fig. I eine Ansicht eines Glasbehälters mit einem Schutzmantel teilweise im Schnitt,
Fig.2 eine überlappend zu einem Ring verbundene Folie vor dem Überstülpen auf einen Glasbehälter nach
Fig. 1,
Fig.3 einen Qujrschnitt entlang der Linie HI-IiI in
Fig. 2,
Fig.4 eine schaubildliche Ansicht des Glasbehälters
nach dem Oberstülpen des Ringes während des Transports zur Wärmebehandlung für das Aufschrumpfen
des Ringes,
Fig.5 eine schaubildliche Ansicht des Glasbehälters
und des Ringes gemäß F i g. 4 während der Wärmebehandlung,
Fig. 6—8 verschiedene Ausführungen des Schutzmantels
entsprechend der Form des Glasbehälters.
Ein Schutzmantel 19 wird aus einem rechteckigen Abschnitt einer Fuiie aus warimchruinpfbarem thermoplastischem
Kunststoff hergestellt, der über^pend, z. B. durch Heißsiegeln, zu einem Ring geformt wird.
Der Schutzmantel 19 wird dann teleskopisch vom Boden 17 des Glasbehälters 10 her aufgeschoben, bis die
obere Randkante 22 des .Schutzmantels 19 über das obere Ende der zylindrischen Umfangsfläche 15 des
Glasbehälters 10 hinausreicht. Danach wird der Glasbehälter 10 mit dem Schutzmantel 19 in eine
erhitzte Atmosphäre ausreichend hoher Temperatur eingebracht, bei der der Kunststoff schrumpft und der
Schutzmantel 19 aus seiner zylindrischen Gestalt in eine der Gestalt des Glasbehälters 10 entsprechende Gestalt
übergeführt wird, bei der er von seiner unteren Randkante 23 bis zu seiner oberen Randkante 22 eng an
dem Glasbehälter 10 anliegt.
Es ist zu beachten, daß wenigstens auch der sich an die verbreiterten oder in seillicher Richtung ausgebauchten
Durchmesserbereiche des Glasbehäliers 10 und an die untere, bodenstitige Standfläche 18 anschließende
Bereich mit dem Schutzmantel 19 bedeckt ist. Bei dem in Fig. I dargestellten Glasbehälter sind diese Bereiche
der Schulterbereich an dem oberen Ende der zylindrischen Umfangsfläche 15, ein Randbereich 16 und die
ringförmige Standfläche 18.
Aus einer Folie aus Schaumkunststoff werden Abschnitte ausgeschnitten mit einer Orientierung, die in
Umfangsrichtung des Schrtzmantels mindestens doppelt
so groß ist wie quer dazu.
Die Abschmcte aus geschäumtem Polystyrol haben
zum Überziehen von Glasflaschen für Bier und andere Getränke mit einem Fassungsvermögen von 283—340 g
eine Dicke von annähernd 0,50 mm und eine Dichte von 240kp/m'.
Be i s ρ i e I Il
Die Abschnitte werden aus einer Folie aus nicht geschäumtem Klarsicht-Polyslyrol mit der vorgenannten
Orientierung und annähernd 0,127 mm Dicke zum
Überziehen von Bier- und Getränkefläschen mit einem Fassungsvermögen zwischen 283 und 340 g ausgeschnitten.
Wie in F i g, 2 dargestellt, wird der auf einer erhöhten
Temperatur Von mehr als 79,5°C befindliche Glasbehälter
10 in axiale Ausrichtung h/il dem auf einem Dorn 31 befindlichen Schutzmantel 19 gebracht, eine Abstreifmuffe
38 wird angehoben, ergreift den unteren Rand des
Schutzmantels 19 und streift diesen nach oben von dem Dorn 31 ab. Beim Abziehen des Schutzmantels 19 von
dem Dorn 31 bewirkt die Überlappungsnaht 20, daß der zylindrische Schutzmantel 19 eine elliptische Form
annimmt. Der Durchmesser des Schutzmanteis 19 isr zuvor so gewählt worden, daß er einen etwas größeren
Durchmesser als der größte Durchmesser des Glasbehälters 10 aufweist und in loser Passung auf diesen
teleskopisch aufschiebbar ist. Aufgrund der Überlappungsnahtherstellung und dem sich daraus ergebenden
eiförmigen Querschnitt des Schutzmantels 19 wird dieser auf den Glasbehälter 10 mit ausreichend hoher
Berührung aufgeschoben, so daß der Schutzmantel 19 in der gewünschten Höhe auf dem Glasbehälter 10
gehalten wird (F i g. 3).
Die besten Ergebnisse beim Aufschrumpfen des Schutzmantels 19 auf den Glasbehälter 10 werden bei
Verwendung einer heißen Flasche, d. h. bei Verwendung des in den Beispielen 1 und II genannter "olystyrols bei
einer Temperatur in der Größenordnung v~.n !04.50C
erzielt.
Nach dem Aufschieben des Schutzmantels 19 auf den Glasbehälter 10 steht der untere Rand des Schutzmantels
19 um eine Strecke 21 über den Boden 17 des Glasbehälters 10 vor. Normalerweise beträgt diese
Strecke 21 etwa 12,7 mm und reicht damit aus, die ringförmige Standfläche 18 am Boden 17 auszubilden.
Nach dem Entfernen der Abstreifmulfe 38 wird der Glasbehälter 10 mit dem auf diesen aufgeschobenen
Schutzmantel 19 an Überleitgreifern 41 aufgehängt, welche den Glasbehälter 10 in und durch einen
Wärmeofen 42 hindurchführen. Der Wärmeofen 42 besteht aus einem langgestreckten Tunnel, durch den
Heißluft in senkrechter Richtung umgewälzt wird, während die Glasbehälter 10 durch den Wärmeofen
hindurchbewegt werden. Die Lufttemperatur innerhalb des Ofens beträgt bei Verwendung des geschäum'en
Polystyrols nach Beispiel I angenähert 2050C, wobei der
Schutzmantel 19 während einer Zeitspanne zwischen 4 und 1? Sekunden enganliegend an die Oberfläche des
Glasbehälters 10 aufgeschrumpft und ein fertiger Verbundbehälter mit einer bodenseitigen Standfläche
18 ausgebildet wird. Bei Heißluftumwälzung in dem Wärmeofen 42 reichen 4 Sekunden des angegebenen
Zeitbereichs aus. Wenn der Schutzmantel 19 auf einen erhitzten Glasbehälter 10 aufgebracht und in einem
Wärmeofen 42 mit stehender Luft von einer Temperatur von 2050C eingebracht wird, liegt die Schrumpfzeit
bei etwa 6 bis 15 Sekunden. Die Lufttemperatur des Ofens 42 wird natürlich entsprechend der gewünschten
Produktionsgeschwindigkeit und dem Kunststoff des aufzuschrumpfenden Schutzmanteis 19 eingestellt.
Sobald der Schutzmantel 19 enganliegend auf den Glasbehälter 10 aufgeschrumpft worden ist, *ird der
Verbundbehälter aus dem Wärmeofen 42 herausgenommen. Da der sich in senkrechter Richtung erstreckende
Bereich der Überlappungsnaht 20 in Axialrichtung des Schutzmanteis 19 ein., andere Dicke und/oder Dichte
als die benachbarten, einlagigen Bereiche aufweist, erscheint eine geringe, nicht dargestellte Erhöhung, an
der ringförmigen Standfläche 18 an dem Ooden 17, Wenn die ringförmige Standfläche 18 nach unten gegen
eine nicht dargestellte ebene, starre Oberfläche, z. B. an
eine ebene Eisenplatte angedrückt wird, läßt sich diese Erhöhung in der ringförmigen Standfläche 18 ausbügeln,
so daß ein ebener, ringförmiger Standbereich für den
jG if s
Glasbehälter Io ausgebildet wircL
Das Bedrucken des Schulzmantels erfolgt bereits auf der Folie, bevor sie zum Ring verbunden wird.
Nach Fig.6 ist der Schutzmantel 19 so weit am Flaschenhals hochgezogen, daß die Glaswandung beim
Umfallen des Verbundbehälters nicht in Berührung mit der Unterlage kommen kann. In Fig.7 bedeckt der
Schutzmantel 19 die gesamte zylindrische Umfängsfiä*
ehe eines Schraubglases. Beim Aufsetzen eines nicht dargestellten Deckels legt sich dieser an die obere
Randkarite 22 abdichtend an. Auch in F i g. 8 bedeckt der
Schutzmantel 19 die gesamte Umfangsfläche des Glasbehälter 10.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Verfahren zum Aufbringen eines Schutzmantels aus einer warmschrumpfbaren. orientierten Folie
aus thermoplastischem Kunststoff auf einen Glasbehälter, bei dem die überlappend zu einem Ring
verbundene Folie lose über den Umfang des eine Bodenfläche aufweisenden Glasbehälters gestülpt
und durch Erwärmen der Folie auf Schrumpftemperatur von außen auf diesen aufgeschrumpft wird,
dadurch gekennzeichnet, daß das Überstülpen des aus dem geschäumten Kunststoff bestehenden Ringes, dessen Orientierung in Umfangsrichtung
mindestens doppelt so groß ist wie quer dazu, so weit vorgenommen wird, daß das
Aufschrumpfen des Ringes auf den wenigstens auf die Schrumpftemperatur erwärmten Glasbehälter
zusätzlich auf einen ringförmigen Abschnitt der Bodenflächen erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dc\s Erwärmen des Glasbehälters auf
eine Temperatur zwischen 79 und i50:Cerfoigt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß das Aufschrumpfen des Ringes
auf die gesamte zylindrische Umfangsfläche des Glasbehälters erfolgt.
4. Verfahren nach Anspruch ! oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufschrumpfen des Ringes
nahezu auf die gesamte Umfangsfläche erfolgt.
5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufschrumpfen des Ringes
zudem soweit . riolgi, daß sein der Bodenfläche entgegengesetzter Rand zwischen der Behältermündung
und dem maximalen Umfangsdurchmesser des Glasbehälters liegt.
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