DE215656C - - Google Patents
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- DE215656C DE215656C DENDAT215656D DE215656DA DE215656C DE 215656 C DE215656 C DE 215656C DE NDAT215656 D DENDAT215656 D DE NDAT215656D DE 215656D A DE215656D A DE 215656DA DE 215656 C DE215656 C DE 215656C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G67/00—Loading or unloading vehicles
-
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Description
PATENTSCHRIFT
215656 -■ KLASSE 81 e. GRUPPE
Beschickvorrichtung für Förderer. Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. November 1907 ab.
Um Förderer, die aus einzelnen nicht dicht aneinander schließenden Gefäßen bestehen,
insbesondere Becherwerke, zu beladen, sind Beschickvorrichtungen notwendig, die das Material
in Zwischenräumen, die den Gefäßabständen entsprechen, möglichst ruckweise aufgeben.
Bei den bisher bekannt gewordenen, den gleichen Zweck verfolgenden Einrichtungen geschieht
diese intermittierende Aufgabe entweder durch Räder mit wagerechter Achse, die jedoch große Bauhöhe beanspruchen und
daher zu unbequem tiefer Lage des Förderers Veranlassung geben, oder in der Weise, daß
das Zuführungsrohr durch einen Schieber in regelmäßigen Zwischenräumen für kurze Zeit
geöffnet wird, wobei indessen, falls das Material nicht ganz homogen ist, keine gleichmäßige
Füllung der Becher eintritt, und es außerdem leicht vorkommt, daß der Schieber
durch größere Stücke am dichten Schluß verhindert wird.
Diese Nachteile sind gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch vermieden worden,
daß zur Zuführung des Materials an den Förderer ein beweglicher Tisch benutzt wird, der
das Material aus dem Zuführungsrohre abzieht und es aus dem Bereiche des Rohres entfernt, worauf es infolge öffnens einer
Klappe oder eines Schiebers plötzlich dem Förderer zufällt.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt,
und zwar bildet Fig. 1 einen Schnitt, Fig. 2 einen Grundriß und Fig. 3 eine Teilansicht
der Vorrichtung.
Auf einer senkrechten Welle a, die zweckmäßig
von einer Eckrolle des Förderers aus durch Ketten und Kegelräder angetrieben
wird, ist die mit vier Armen versehene Scheibe δ aufgekeilt. Zentrisch zur Achse
sind zwei Ringe c und d angebracht. Der zwischen beiden befindliche Raum ist unten
durch vier Klappen e verschlossen, die sich mit Röllchen f auf das an einer Stelle unterbrochene
gebogene Winkeleisen g stützen. In den ringförmigen Raum mündet das Materialzuführungsrohr,
dessen Unterkante behufs Regelung der Aufgabemenge verstellbar gemacht
werden kann. Dreht sich nun der Tisch, so wird das auf ihm lastende Material stetig mitgenommen, so daß sich der Ringraum
gleichmäßig füllt. Sobald aber die in der Drehrichtung zurückliegende Rolle einer
Klappe an die Stelle gelangt, wo das Winkeleisen g unterbrochen ist, verliert die Klappe
ihre Stützung und fällt plötzlich in die Stellung e1 herunter, wobei das auf ihr ruhende
Material entweder unmittelbar in den Becher oder in einen Trichter fällt, der es den Bechern
zuführt. Die Klappe wird von einem federnden Anschlag i abgefangen und bei weiterer
Drehung durch das abwärts gebogene Stück des Führungswinkels g, auf welches die in der
Drehrichtung vorn befindliche Rolle jetzt aufläuft, allmählich gehoben und in die normale
Stellung zurückgeführt. Damit sich hierbei keine von der beladenen Klappe nachträglich
abrutschenden Stücke zwischen diese und die leere Klappe klemmen, sind an jeder Klappe
in der Drehrichtung vorn federnde Lamellen h angebracht, die eine Wand zwischen beiden
Klappen herstellen. ·
Statt sich stets in einer Richtung zu drehen, kann der Tisch auch eine schwingende Bewegung
um die Drehachse erhalten. Auch kann die Drehachse in unendliche Entfernung gelegt werden, so daß sich eine geradlinig
hin und her gehende Bewegung ergibt. Nebensächlich ist die konstruktive Anordnung der
Klappen und die Lage ihrer Drehachsen; auch können statt der Klappen Schieber benutzt
werden, die in einer bestimmten Stellung durch Federn plötzlich geöffnet und bei der
Weiterbewegung zwangläufig wieder geschlossen werden. Diese und ähnliche Anordnungen berühren
das Wesen der Erfindung nicht, das darin besteht, daß das Fördergut durch einen beweglichen Tisch aus dem Zuführungsrohre
abgezogen und, nachdem es aus dem Bereiche des nachströmenden Materials entfernt ist,
durch plötzliche Herstellung einer Öffnung im Tisch dem Förderer überliefert wird.
Claims (1)
- Paten t-An Spruch:Beschickvorrichtung für Förderer, bestehend aus einem wagerecht oder nahezu wagerecht liegenden beweglichen Tisch, der das Fördergut aus dem Rohre abzieht, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Tische Klappen oder Schieber vorgesehen sind, die sich, nachdem das Material aus dem Bereiche des Zuführungsrohres entfernt ist, in dem Augenblicke, wo sie dem Becher gegenüber in der richtigen Lage sind, öffnen und so eine fast momentane Füllung des Bechers mit einer bestimmten Menge des Fördergutes bewirken. :Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE215656C true DE215656C (de) |
Family
ID=477133
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT215656D Active DE215656C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE215656C (de) |
-
0
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