DE215633C - - Google Patents

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DE215633C
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pendulum
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electromagnet
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L1/00Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
    • B61L1/02Electric devices associated with track, e.g. rail contacts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2Oi. GRUPPE
MARCUS PLATO in STRASZBURG i. E.
Zeitkontakt für Eisenbahnen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. März 1909 ab.
Die Erfindung betrifft einen Zeitkontakt für Eisenbahnen mit einem elektromagnetisch bewegten Pendel, also eine Vorrichtung, bei der ein Magnet durch eine Anzahl kurzer Stromstoße erregt wird und hierdurch einen Dauerkontakt zur Auslösung von Signalen o. dgl. schließt. ' . · ■
Das Wesen der Erfindung besteht darin,
daß das von dem Elektromagneten beeinflußte
ίο Pendel mit seinem unteren Ende auf einem Kontaktsegment schleift und von dem Anker des Elektromagneten bei jedem Stromstoß in Schwingung versetzt wird, so daß es einen isolierten Teil des Kontaktsegments, den es in der Ruhelage berührt, verläßt und durch jeden neuen Stromstoß von dem Anker am Zurückfallen verhindert wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung dargestellt.
Ein Kontaktpendel 1 schleift auf einem Kontaktsegment 2 und liegt in seiner Ruhe auf dessen isoliertem Ende 3. Das Segment 2 wird von einem Halter 4 getragen, an dem noch eine Klemme 5 für das nach dem Blockas signal führende Kabel sitzt. Das Pendel 1 ist an einem Zapfen 6 gelagert und besitzt einen Arm 7, der unter den Anker 8 eines Elektromagneten 9 faßt. Dieser Elektromagnet ist über die Klemme 11 an einen Streckenstromschließer und über die Klemme 10 mit einer Elektrizitätsquelle verbunden, deren Strom auch noch über eine Klemmschraube 12 und durch eine Platte 13 zu dem Zapfen 6 und dem Pendel 1 geht. Der Elektromagnet 9, dessen Kern 14 den Anker 8 anzieht, wird von einem Träger 15 getragen, an dem gleichzeitig das Gelenk 16 des Ankers 8 sitzt. Um den Anker 8 stets in seiner oberen Stellung zu halten, in der er gegen eine Stellschraube 17 anstößt, kann eine an einem Bolzen 19 befestigte Feder 18 verwendet werden, falls das Gewicht des Pendels nicht genügen sollte, den Anker 8 in der Ruhelage stets in seiner obersten Stellung zu halten.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Sobald von dem Streckenstromschließer eine Reihe kurzer Stromstöße erzeugt werden, wird der Magnet 9 erregt und dessen Anker 8 angezogen. Bei seiner Abwärtsbewegung drückt der Anker auf den Arm 7 des Pendels 1 und wirft dieses aus seiner Ruhestellung, so daß es auf dem Kontaktsegment 2 schleift und einen Stromkreis von der Elektrizitätsquelle durch die Klemmschraube 12, Pendel 1, Kontaktsegment 2, Klemme 5 und das nicht dargestellte Blockwerk schließt. Infolge der häufi: gen Stromstöße kann das Pendel in der Zwischenzeit zwischen zwei Stromstößen nicht so weit herabfallen, daß es bis auf den isolierten Teil 3 kommt, wo der Strom durch das Blockwerk unterbrochen wurde, vielmehr pendelt es über dem Kontaktstreifen 2, wodurch ein Dauerkontakt geschlossen bleibt, der notwendig ist, um gewisse Signale oder Sperren im Blockwerk auszulösen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zeitkontakt für Eisenbahnen mit einem elektromagnetisch bewegten Pendel, . dadurch gekennzeichnet, daß das frei schwingend aufgehängte Pendel, das mit seinem unteren Ende auf einem Kontaktsegment schleift, von dem Anker des Elektromagneten bei jedem Stromstoß in Schwingungen versetzt wird, so daß es einen isolierten Teil des Kontaktsegments, den es in der Ruhelage berührt, verläßt und durch jeden neuen Stromstoß von dem Anker am Zurückfallen verhindert wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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