DE2155455C3 - Vorrichtung zum automatischen Abheben und Aufstapeln von Bohlen - Google Patents
Vorrichtung zum automatischen Abheben und Aufstapeln von BohlenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum automatischen Abheben und Aufstapeln von auf einem
Rollgang angeförderten Bohlen, mit'einem rechtwinklig
zum Rollgang an einem Träger zwischen einer Stellung oberhalb dem Rollgang und einer Stellung oberhalb
einer Ablagefläche verfahrbaren Hauptschlitten, der in Längsrichtung der Bohlen in Abstand angeordnete
Greifvorrichtungen zum Aufnehmen und Abgeben der Bohlen trägt, und mit Endschaltern zum Steuern
der Antriebe des Hauptschlittens und der Greifvorrichtungen.
Gewöhnlich werden die Bohlen von Hand vom Rollgang abgehoben, zum Stapelplatz getragen und dort
abgelegt bzw. gestapelt. Da diese Arbeit außerordentlich kräftezehrend und ermüdend ist, nimmt sie verhältnismäßig
viel Arbeitskräfte und Arbeitszeit in Anspruch, was sich als beachtlicher Unkostenfaktor bemerkbar
macht.
ίο Es ist auch eine Vorrichtung zum automatischen Stapeln
der Bohlen bekannt (GB-PS 9 25 041), bei der an einem an Trägerbalken verfahrbaren Schlitten Greifer
angeordnet sind, die die Bohlen an ihren beiden Seiten
ergreifen und durch Verfahren des Schlittens von der Rollbahn zur Ablagefläche transportieren, wo sie unter
Zwischenlage von Leisten aufgestapelt werden. Diese Vorrichtung ist insbesondere für Sägewerke gedacht,
wo die soeben gesägten Bohlen mit kleinen freien Zwischenräumen in eine Trockenkammer geschafft werden
sollen. Hierbei wird nur ein einziger Bohlenstapel aufgebaut, der — mit Ausnahme der dazwischenliegenden
Leisten — im wesentlichen wieder die Form des zuvor zersägten Baumstamms annimmt. Die Verfahrweite des
Schlittens von der stets gleichen Abhebestelle zur stets gleichen Aufstapelstelle wird hierbei durch Nocken gesteuert.
Sollen mehrere Bohlen nebeneinander auf der Ablagefläche abgesetzt werden, so ist die bekannte Vorrichtung
nicht verwendbar. Es ist zwar bei einer Vorrichtung zum Absetzen von Betonplatten in Hochkantstellung
bekannt (DT-Gbm 19 41 293), an einem zwischen der Abhebestelle und der Absetzstelle hin- und herverfahrbaren
Greiferschlitten einen von der Hinterkante der zuletzt abgesetzten Platte betätigbaren Endschalter
anzuordnen, der das Anhalten des Greiferschlittens, das öffnen der Greifer und die Bewegungsumkehr des
Greiferschlittens veranlaßt. Eine solche Steuerung läßt sich jedoch auf eine Vorrichtung zum Stapeln von Bohlen
nicht übertragen, da die Bohlen, insbesondere längere, unbesäumte Bohlen, keine genaue rechteckige
Gestalt haben, sondern im allgemeinen entsprechend der konischen Form des Baumstamms trapezförmig
oder auch krumm sind. Eine gleichmäßige Anordnung der Bohlen mit guter Platzausnützung und möglichst
gleichmäßiger Verteilung ist in einem solchen Fall nach dem Stand der Technik nicht automatisch möglich.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die auch bei im
Grundriß nicht genau rechteckigen Bohlen eine zweckmäßige Verteilung der Bohlen auf der Ablagefläche
automatisch bewerkstelligt.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Greifvorrichtungen an mindestens zwei
Ausgleichsschlitten angeordnet sind, die am Hauptschlitten gelagert und parallel zu diesem verschiebbar
sind sowie von der Hinterkante einer zuletzt abgelegten Bohle betätigbare Endschalter tragen, von denen
der zuerst betätigte Endschalter des einen Ausgleichsschlittens ein Anhalten des zugehörigen Hauptschlittens
und eine alleinige Vorschubbewegung des anderen Ausgleichsschlittens bewirkt, bis auch dessen Endschalter
betätigt ist. Der Hauptschlitten kann hierbei auch in mehrere gemeinsam bewegte Teil-Hauptschlitten entsprechend
der Zahl der Ausgleichsschlitten unterteilt sein. Die erfindungsgemäße Konstruktion ermöglicht
es, daß die Bohlen auf einen einigermaßen konstanten Abstand zusammenrücken, auch wenn ihre seitlichen
Ränder oder Säume nicht genau parallel zueinander
Die besonders bevorzugte Konstruktion nach Anbruch 2 gestattet eine Ablage der Bohlen an der AbIa-
näche so daß eine bestimmte für : ulässig erachtete
f. daläge der Bohlen auf der Ablagestelle nicht über-
hritten wird, sondern bei deren Überschreitung die
* dere Bohlenkante eine parallel zur Regellage verl
ufende Richtung einnimmt. Dies ist besonders dann
η Vorteil, wenn aufeinanderfolgend eine Folge von
• leicher Richtung konisch zulaufenden Bohlen neineinander
gelegt wird, die ebenfalls eine fächerför-
• e Anordnung einnehmen würden. Die Maßnahme
"1JL Anspruch 3 gestattet es, das Maß der zulässigen Schräglage einzustellen. Es wird also die Bildung optimaler
Stapel ermöglicht, daß die Vorrichtung selbsttä- \\e die Entscheidung trifft, ob die Schräglage der Hin-
erkante der bereits abgelegten Bohle eine einseitige
Korrektur der nachfolgenden Bohle sinnvoll erscheinen
^Weni^die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Stanein
von extrem langen Bohlen verwendet werden soll, ist es im Hinblick auf eine bessere Verteilung des Boh-gewichtes
und der unregelmäßigen einander gegenüberliegenden
Kanten zweckmäßig, nach Anspruch 5 vorzugehen, wobei insbesondere auch drei Träger mit
drei getrennten Hauptschlitten vorgesehen werden können Durch die Maßnahme nach Anspruch 5 <vird
eine möglichst dichte Aneinanderlage der langen Bohlen erzielt. Die weitere Vorschubbewegung der noch
nicht an die hintere Kante der zuvor abgelegten Bohle angenäherten Ausgleichsschlitten kann hierbei gemäß
Anspruch 6 auf den Fall beschränkt werden, daß der zuerst ansprechende Endschalter einer eines äußeren
Auseleichsschlittens ist. Hierdurch wird vermieden, daß
die Mitte der Bohle bereits festgesetzt ist, während an beiden Enden noch Vorschubkräfte angreifen.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum automatischen Aufstapeln
von Bohlen ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Aufsicht auf die erfindungsgemäße
Vorrichtung,
Fi g. 2 und 3 Aufsichten auf eine Stapellage von Bohlen
mit abnehmender Breite,
F ig. 4 und 5 Teilbereiche der erfindungsgemaßen
Vorrichtung, von der Seite gesehen, Fig.6 eine Ansicht der die Bohlen erfassenden
Greifvorrichtung, .
Flg 7 eine schematische Aufsicht auf die erfindungsgemäße
Vorrichtung mit den verschiedenen End-
schaltern und . ,.,...
F i g 8 eine schematische Aufsicht auf eine fur übermäßig
lange und gekrümmte Bohlen geeignete Ausfuhrungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Wie aus F i g. 1 hervorgeht, besteht die Vorrichtung
zum automatischen Aufstapeln von Bohlen oder Brettern od dgl. aus einem in geeigneter Weise angetriebenen
Rollgang 1, auf den die Bohlen von einer zentralen Aufgabestelle entweder von Hand oder automatisch in
Längsrichtung aufgelegt werden.
In der Bewegungsbahn der Bohlen ist ein Anschlag
angeordnet, welcher die automatische Aufstapelung einer jeden Bohle auslöst. Ferner ist dem Rollgang
eine Hebevorrichtung 3 zugeordnet (s. F 1 g. 4) welche die Bohlen vom Rollgang 1 abhebt. In Querrichtung zu
dem Rollgang und oberhalb desselben sind.zwe. Trager 4 angeordnet, an welchen die die Bohlen abfordernden
Hmintschlitten S verschiebbar aufgehängt sind. Bis zu
einer Bohlenlänge von 4 m reichen normalerweise zwei Träger aus. Bei längeren Bohle.-; empfiehlt es sich jedoch,
noch einen weiteren Träger der gleichen Bauart zusätzlich vorzusehen (s. F i g. 8). Die Bohlen werden
von den Hauptschlitten 5 in der nachfolgend beschriebenen Weise vom Rollgang 1 zu einer absenkbaren Hebebühne
26 gefördert und dort abgesetzt.
Bei der Bildung eines hohen Stapels, welcher nach Beendigung des Stapelvorganges von der Hebebühne
abgefahren werden soll, ist es erforderlich, daß beim
Anheben der Hebebühne auch die Träger angehoben werden, um ein ungehindertes Ausfahren des Stapels in
der Hallenbodenebene zu ermöglichen. Die Träger sind daher gegenüber dem Hallenboden absuindsveränderlich
abgestützt. Da derartige höhenveränderliche Abstützungen an sich bekannt sind, sind sie in der Zeichnung
nicht dargestclll.
Bei der Stapelung von unbesäumten Bohlen größerer Länge ist wegen der Konizitat der Baumstämme mit
einer abnehmbaren Bohlcnbrcite zu rechnen. Die Stapelvorrichtung ist daher mit einer Ausgleichsvoi richtung
versehen, welche verhindert, daß Bohlen mit abnehmender Breite in der in F i g. 2 gezeigten Weise mit
gleichbleibenden Zwischenräumen nebeneinander /u liegen kommen. Diese Art der Stapelung wäre aus
Platzgründen und auch aus technologischen Stapelungsgründen unzweckmäßig.
In F i g. 3 ist die ordnungsgemäße Stapelung von drei
Bohlen mit abnehmender Breite dargestellt, welche mit Hilfe der Ausgleichsvorrichtung abgelegt wurden. Die
Ausgleichsvorrichtung tritt in Funktion, sobald die seitlichen Endpunkte der Hinterkante der bereits abgelegten
Bohle in Förderrichlung der Bohlen gesehen um mehr als ein vorgegebenes Maß a gegeneinander versetzt
sind. Die Ausgleichsvorrichtung bewirkt in diesem Falle, daß die nächstfolgende Bohle derart abgelegt
wird, daß deren Vorderkante zu der Vorderkante der bereits verlegten Bohle parallel ist. Das Maß ;;. d. h. die
Abweichung der äußeren Endpunkte der Hinterkante der bereiti verlegten Bohle, wird dabei von einem noch
zu erläuternden Ausgluichsschlitien gemessen, welcher
gegebenenfalls die Lage der Bohle in der erforderlichen Weise korrigiert. Falls der tatsächliche gegenseitige
Versalz der äußeren Endpunkte der Hinterkante der bereits verlegten bzw. abgelegten Bohle, d. h. deren
Breitenabnahme kleiner sein sollte als das vorgegebene Maß a, so wird die nächstfolgende Bohle mit ihrer Vorderkante
parallel zu der Hinterkante der vorangehenden Bohle abgelegt, so daß ein gleichmäßiger Zwischenraum
b eingehalten wird, wie dies in F i g. 2 veranschaulicht ist.
Fig.4 zeigt eine Seitenansicht der Stapelvorrichtung,
wobei nur ein Träger mit den zugehörigen Verschiebe- und Greifvorrichtungen zu sehen ist, da der
zweite identische Träger deckungsgleich dahinter angeordnet ist. Auf dem Rollgang 1 wird die strichlieri
gezeichnete Bohle zunächst bis zu dem in F i g. 1 ge
zeigten Anschlag 2 gefördert. Sobald die Bohle den An schlag 2 berührt, wird eine pneumatische llebevorrich
tung 3 betätigt, welche die Bohle vom Rollgang 1 ab hebt, so daß sie die in ausgesogenen Linien dargestellti
Lage einnimmt. Die Stapelvorrichtung wird von den Träger 4 gebildet, auf dem ein Hauptschlitten 5 mittel
eines Motors 6 über eine Kette 7 in der Richtung a - , hin- und herbewegt werden kann. Der Hauptschlitten
ist durch Kugellager 8 in vertikaler Richtung und du rc
Kugellager 9 in horizontaler Richtung gelagert bzv geführt. An dem Hauptschlitten 5 ist ein hydraulise
oder pneumatisch betätigbarer Zylinder A befestigt, dessen Kolbenstange an dem Ausgleichsschlitten 10 angreift
und diesen zwischen den beiden Endschaltern £3 und £4 hin- und herbewegen kann. Der Ausgleichsschlitten 10 ist ebenfalls mit Kugellagern 11 in vertikaler
und mit Kugellagern 12 in horizontaler Richtung gelagert bzw. geführt.
An der Unterseite des Ausgleichsschlittens 10 ist eine Platte 13 befestigt, welche zwei Klemmschlitten 14 und
15 trägt. Dabei ist der Klemmschlitten 14 mit der Platte 13 fest verbunden, wogegen der zweite Klemmschlitten
15 mit der Kolbenstange eines an der Platte 13 befestigten hydraulisch oder pneumatisch betätigbaren Zylinders
B auf der Platte 13 gegenüber dem Klemmschlitten 14 verschoben werden kann.
jeder der beiden Klemmschlitten 14,15 ist mit einem Drehteller 16 versehen, der sich um eine lotrechte
Achse 19 um 90° verdrehen kann. Die Verdrehung der Drehteller wird durch nicht dargestellte Pneumatikzylinder
bewirkt. An den Drehtellern 16 ist um die Achse 20 ein Klemmbügel 17 schwenkbar gelagert, wobei eine
Beruhigungsfeder 18 vorgesehen ist, um eine Schwingbewegung des Klemmbügels 17 während des Fördervorganges
bzw. während des Leerrücklaufes zu dämpfen.
Wie aus Fig.6 hervorgeht, ist der Klemmbügel 17
mit einer Haltenase 21 versehen. In Fig.6 ist der
Drehteller 16 mit dem Klemmbügel 17 in einer gegenüber F i g. 4 um 90° verdrehten Stellung gezeigt.
Der Träger 4 ist mit Führungen 23 an Längsträgern 22 aufgehängt, welche entweder auf einer Hebebühne
oder durch ein eigenes Gerüst fest abgestützt sind. Die Träger 4 und damit die gesamte Stapelvorrichtung können
somit einerseits gegenüber der Hallenbodenebene angehoben bzw. abgesenkt und andererseits parallel
zum Rollengang 1 horizontal verschoben werden, so daß in bezug auf die Zeichenebene mehrere hintereinander
liegende Bohlenstapel gebildet werden können.
Sobald die auf dem Rollgang 1 angeförderte Bohle an dem in F i g. 1 gezeigten Anschlag 2 anstößt und die
Stapelvorrichtung sich in der in F i g. 4 gezeigten Ausgangsstellung befindet, werden die Drehteller 16 automatisch
um 90° verdreht, und die Klemmbügel 17 klemmen die durch die Hebevorrichtung 3 von dem Rollgang
1 abgehobene Bohle unter der Wirkung des Zylinders B zwischen sich fest Daraufhin wird der Motor 6
automatisch eingeschaltet, und der Hauptschlitten 5 wird zusammen mit dem Ausgleichsschlitten 10 in Richtung
b geschoben. 1st die festgeklemmte Bohle die erste Bohle der zu stapelnden Lage, so wird der Hauptschlitten
5 so weit nach rechts verschoben, bis er an dem in F i g 5 gezeigten Endschalter Ei anstößt Unter der
Wirkung des Endschalters Ei wird der Motor 6 abgeschaltet und die Bohle wird durch Zurückziehen des
Klemmschlittens 15 mittels der Kolbenstange des Zylinders B und gleichzeitiges Verdrehen der Drehteller
16 und der damit verbundenen Klemmbügel 17 entklemmt so daß sie auf die bereitgelegten Stapellatten
24 abgelegt wird.
Wie aus F i g. 7 hervorgeht ist jedem Hauptschlitten 5 ein Endschalter Et zugeordnet Die erste Bohle einer
jeden Lage wird daher so weit gefahren, bis sowohl der rechte als auch der linke Hauptschlitten 5 an dem ihm
zugeordneten Endschalter £Ί anstößt Dadurch wird erreicht, daß die Vorderkante der ersten Bohle stets
parallel zum Trockenkammerwagen 25 bzw, zur Hebebühne 26 zu liegen kommt da der der Bohlenvorderkante
zugeordnete Klemmbügel 17 gegenüber dem Ausgleichsschlitten keine Relativbewegungen ausführen
kann, so daß die vorderen Klemmbügel 17 normalerweise deckungsgleich sind.
Ist die erste Bohle bereits auf die Stapellatten 24 abgelegt,
und die zu stapelnde Bohle ist bereits die zweite oder dritte Bohle, eine Bohle also, welche in die Mitte
der Stapellage zu liegen kommt, so tritt der Endschalter El in Funktion, welcher jeweils an der Platte 13 des
■ Ausgleichsschlittens befestigt ist. Sobald einer der Endschalter
El an die Hinterkante 27 der bereits abgelegten
Bohle anstößt, werden sowohl der linke als auch der rechte Hauptschlitten 5 angehalten, und derjenige
Ausgleichsschlitten 10, dessen Endschalter £2 noch nicht an die Bohlenhinterkante 27 angestoßen ist,
schiebt unter der Wirkung der Kolbenstange des am Hauptschlitten 5 befestigten Zylinders A die Bohle vor,
bis auch dessen Endlagenschalter E2 die Hinterkante der bereits abgelegten Bohle berührt Dadurch wird erreicht,
daß die beiden Bohlen auch dann mit gleichbleibendem Zwischenraum abgelegt werden, wenn deren
Breite abnimmt, wie dies in F i g. 2 gezeigt ist Falls aber diejenige Strecke, um welche der Ausgleichsschlitten
10 verschoben werden müßte, größer sein sollte als die vorgegebene Strecke a, welche dem Abstand der
auf dem Hauptschlitten 5 angeordneten Endschalter £3 und £4 entspricht so stößt der Ausgleichsschlitten am
Endschalter £3 an, was zur Folge hat daß der Ausgleichsschlitten wieder in die Ausgangsposition zurückgezogen
wird, bis er am Endschalter £4 anstößt Die Vorderkante der letzten Bohle ist dann zur Kante des
Trockenkammerwagens parallel ausgerichtet Durch Verschieben des Endlagenschalters £3 kann das Korrekturmaß
a variiert werden.
Die Hauptschlitten 5 fahren nach jedem Stapelvorgang
wieder in die Ausgangsstellung zurück, die durch die Endschalter £5 fixiert ist. Beim Auflegen bzw. Stapeln
der letzten Bohle in der Stapellage wird durch den auf dem Gerüst der Stapelvorrichtung ortsfest angeordneten
Endschalter £6 die Stapelbreite kontrol-
liert, d. hM wenn der Endschalter £2 an die bereits gestapelte
Bohle angefahren ist und die Ablegeposition der Bohle fixiert ist und der Endschalter £6 nicht frei ist, so
bleibt die Anlage stehen, da dies bedeutet, daß die zu stapelnde Bohle über die Stapelbreite 28 hinausragt
Das bedeutet gleichzeitig, daß die Bohlenanlage beendet ist. Die Hebebühne wird dann im Tippbetrieb um
eine Lage nach unten abgesenkt, und nach dem Auflegen der Stapellatten 24 wird diese Bohle als erste Bohle
der nächsten Lage abgelegt
Das Absenken der Hebebühne wird jeweils mit Fotozelle
oder Endschalter kontrolliert Eine Stapelbegrenzung durch Endschalter £6 wird sowohl auf der
linken wie auf der rechten Stapelseite kontrolliert Falls einer der beiden Endschalter gedrückt ist, kann die
Bohle nicht mehr auf diese Stapellage gestapelt werden, sondern muß auf die nächste Stapellage abgelegt
werden.
Bei Bohlen bis zu 7 oder 8 m Länge ist es möglich, daß gekrümmte Bohlen zur Stapelung gelangen und
sich die in F i g. 8 dargestellte Situation ergibt, d. h, daß
die Bohlen mit der konvex gekrümmten Seite aneinander zu liegen kommen. Bei derart langen Bohlen ist es
zweckmäßig, drei Träger 4 mit den entsprechenden Schlitten 5 und 10 vorzusehen. Bei der in F i g. 8 gezeigten
Situation wird bei der Stapelung der hinteren Bohle zuerst der Endschalter £2 des mittleren Ausgleichsschlittens ansprechen. Wenn der Endschalter £2 des
mittleren Ausgleichsschlittens anspricht, dann ist es
aber nicht so wie bei der Anordnung von nur zwei Schlitten, sondern es wird durch das Anfahren an dem
mittleren Endschalter auch ein Anhalten der beiden äußeren Schlitten bewirkt, und die Bohle wird, wie in
F i g. 8 dargestellt, abgelegt.
Grundsätzlich ist die Stapelvorrichtung nach Fig.8
mit drei Trägern so geschaltet, daß für den Fall, daß einer der äußeren Hauptschlilten zuerst an dem ihm
zugeordneten Endschalter El anstößt, die Ausgleichsschlitten
der beiden anderen Hauptsehlitten betätigt werden, welche die Bohle noch so weit verschieben, bis
der nächste Endschalter £2 anspricht, wodurch auch der dritte Ausgleichsschlitten automatisch abgeschaltel
wird.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Vorrichtung zum automatischen Abheben und Aufstapeln von auf einem Rollgang angeförderten
Bohlen, mit einem rechtwinklig zum Rollgang an einem Träger zwischen einer Stellung oberhalb dem
Rollgang und einer Stellung oberhalb einer Ablagefläche verfahrbaren Hauptschlitten, der in Längsrichtung
der Bohlen in Abstand angeordnete Greifvorrichtungen zum Aufnehmen und Abgeben der
Bohlen trägt, und mit Endschaltern zum Steuern der Antriebe des Hauptschlittens und der (Jreihorrichtungcn,
dadurch gekennzeichnet, daß die Greifvorrichtungen (14, 15) an mindestens zwei Ausgleichsschlitten (10) angeordnet sind, die am
Hauptschlitten (5) gelagert und parallel zu diesem verschiebbar sind sowie von der Hinterkante einer
zuletzt abgelegten Bohle betätigbare Endschalter (£2) tragen, von denen der zuerst betätigte Enschalter
(£2) des einen Ausgleichsschlittens (10) ein Anhalten des zugehörigen Hauptschlittens (5) und eine
alleinige Vorschubbewegung des anderen Ausgleichsschlittens (10) bewirkt, bis auch dessen Endschalter
(£2) betätigt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Hauptschlitten (5) von den Ausgleichsschlitten
(10) nach einem vorbestimmten Vorschubweg betätigbare vordere Endschalter (£3) zur Auslösung einer Umkehr der Antriebsrichtung
des betreffenden Ausgleichsschlittens (10) sowie hintere Endschalter (£4) zum Stillsetzen des Antriebs
der Ausgleichsschlitten (10) angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen Endschalter (£3) am
Hauptschlitten (5) verstellbar angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verschieben der
Ausgleichsschlitten (10) hydraulische oder pneumatische Kolben-Zylindereinheiten (A) vorgesehen
sind, die zwischen Haupt- und Ausgleichsschlitten angreifen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Stapeln von extrem
langen Bohlen drei Ausgleichsschlitten (10) mit zugehörigen Greifvorrichtungen (15, 14) und Endschaltern
(£2) am Hauptschlitten (5) gelagert sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Endschalter (£2) steuerungsmäßig
so mit den Antrieben der Ausgleichsschlitten (10) verknüpft sind, daß nur bei erster Betätigung des
Endschalters (£2) eines äußeren Ausgleichsschlittens (10) eine Vorschubbewegung der beiden anderen
Ausgleichsschlitten (10) so lange bewirkt wird, bis auch ein nächster Endschalter (£2) anspricht.
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|---|---|---|---|
| DE19712155455 DE2155455C3 (de) | 1971-11-08 | 1971-11-08 | Vorrichtung zum automatischen Abheben und Aufstapeln von Bohlen |
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| DE19712155455 DE2155455C3 (de) | 1971-11-08 | 1971-11-08 | Vorrichtung zum automatischen Abheben und Aufstapeln von Bohlen |
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Families Citing this family (5)
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| AT405275B (de) * | 1997-09-09 | 1999-06-25 | Schelling Anlagenbau Gmbh | Einrichtung zum ausgleich der höhe von stapeln aus plattenförmigen formatzuschnitten |
| DE102015107470A1 (de) * | 2015-05-12 | 2016-11-17 | Trumpf Gmbh + Co. Kg | Verfahren und Vorrichtung zum Abführen eines Werkstücks mit einem unebenen oder konturierten Flächenabschnitt aus einer Bearbeitungsmaschine |
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1971
- 1971-11-08 DE DE19712155455 patent/DE2155455C3/de not_active Expired
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| DE2155455A1 (de) | 1973-05-17 |
| DE2155455B2 (de) | 1975-04-24 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |