DE2155455C3 - Vorrichtung zum automatischen Abheben und Aufstapeln von Bohlen - Google Patents

Vorrichtung zum automatischen Abheben und Aufstapeln von Bohlen

Info

Publication number
DE2155455C3
DE2155455C3 DE19712155455 DE2155455A DE2155455C3 DE 2155455 C3 DE2155455 C3 DE 2155455C3 DE 19712155455 DE19712155455 DE 19712155455 DE 2155455 A DE2155455 A DE 2155455A DE 2155455 C3 DE2155455 C3 DE 2155455C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
planks
compensating
limit switch
stacking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19712155455
Other languages
English (en)
Other versions
DE2155455A1 (de
DE2155455B2 (de
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19712155455 priority Critical patent/DE2155455C3/de
Publication of DE2155455A1 publication Critical patent/DE2155455A1/de
Publication of DE2155455B2 publication Critical patent/DE2155455B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2155455C3 publication Critical patent/DE2155455C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G61/00Use of pick-up or transfer devices or of manipulators for stacking or de-stacking articles not otherwise provided for

Landscapes

  • Road Paving Machines (AREA)
  • Stacking Of Articles And Auxiliary Devices (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum automatischen Abheben und Aufstapeln von auf einem Rollgang angeförderten Bohlen, mit'einem rechtwinklig zum Rollgang an einem Träger zwischen einer Stellung oberhalb dem Rollgang und einer Stellung oberhalb einer Ablagefläche verfahrbaren Hauptschlitten, der in Längsrichtung der Bohlen in Abstand angeordnete Greifvorrichtungen zum Aufnehmen und Abgeben der Bohlen trägt, und mit Endschaltern zum Steuern der Antriebe des Hauptschlittens und der Greifvorrichtungen.
Gewöhnlich werden die Bohlen von Hand vom Rollgang abgehoben, zum Stapelplatz getragen und dort abgelegt bzw. gestapelt. Da diese Arbeit außerordentlich kräftezehrend und ermüdend ist, nimmt sie verhältnismäßig viel Arbeitskräfte und Arbeitszeit in Anspruch, was sich als beachtlicher Unkostenfaktor bemerkbar macht.
ίο Es ist auch eine Vorrichtung zum automatischen Stapeln der Bohlen bekannt (GB-PS 9 25 041), bei der an einem an Trägerbalken verfahrbaren Schlitten Greifer angeordnet sind, die die Bohlen an ihren beiden Seiten ergreifen und durch Verfahren des Schlittens von der Rollbahn zur Ablagefläche transportieren, wo sie unter Zwischenlage von Leisten aufgestapelt werden. Diese Vorrichtung ist insbesondere für Sägewerke gedacht, wo die soeben gesägten Bohlen mit kleinen freien Zwischenräumen in eine Trockenkammer geschafft werden sollen. Hierbei wird nur ein einziger Bohlenstapel aufgebaut, der — mit Ausnahme der dazwischenliegenden Leisten — im wesentlichen wieder die Form des zuvor zersägten Baumstamms annimmt. Die Verfahrweite des Schlittens von der stets gleichen Abhebestelle zur stets gleichen Aufstapelstelle wird hierbei durch Nocken gesteuert.
Sollen mehrere Bohlen nebeneinander auf der Ablagefläche abgesetzt werden, so ist die bekannte Vorrichtung nicht verwendbar. Es ist zwar bei einer Vorrichtung zum Absetzen von Betonplatten in Hochkantstellung bekannt (DT-Gbm 19 41 293), an einem zwischen der Abhebestelle und der Absetzstelle hin- und herverfahrbaren Greiferschlitten einen von der Hinterkante der zuletzt abgesetzten Platte betätigbaren Endschalter anzuordnen, der das Anhalten des Greiferschlittens, das öffnen der Greifer und die Bewegungsumkehr des Greiferschlittens veranlaßt. Eine solche Steuerung läßt sich jedoch auf eine Vorrichtung zum Stapeln von Bohlen nicht übertragen, da die Bohlen, insbesondere längere, unbesäumte Bohlen, keine genaue rechteckige Gestalt haben, sondern im allgemeinen entsprechend der konischen Form des Baumstamms trapezförmig oder auch krumm sind. Eine gleichmäßige Anordnung der Bohlen mit guter Platzausnützung und möglichst gleichmäßiger Verteilung ist in einem solchen Fall nach dem Stand der Technik nicht automatisch möglich.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die auch bei im Grundriß nicht genau rechteckigen Bohlen eine zweckmäßige Verteilung der Bohlen auf der Ablagefläche automatisch bewerkstelligt.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Greifvorrichtungen an mindestens zwei Ausgleichsschlitten angeordnet sind, die am Hauptschlitten gelagert und parallel zu diesem verschiebbar sind sowie von der Hinterkante einer zuletzt abgelegten Bohle betätigbare Endschalter tragen, von denen der zuerst betätigte Endschalter des einen Ausgleichsschlittens ein Anhalten des zugehörigen Hauptschlittens und eine alleinige Vorschubbewegung des anderen Ausgleichsschlittens bewirkt, bis auch dessen Endschalter betätigt ist. Der Hauptschlitten kann hierbei auch in mehrere gemeinsam bewegte Teil-Hauptschlitten entsprechend der Zahl der Ausgleichsschlitten unterteilt sein. Die erfindungsgemäße Konstruktion ermöglicht es, daß die Bohlen auf einen einigermaßen konstanten Abstand zusammenrücken, auch wenn ihre seitlichen Ränder oder Säume nicht genau parallel zueinander
Die besonders bevorzugte Konstruktion nach Anbruch 2 gestattet eine Ablage der Bohlen an der AbIa-
näche so daß eine bestimmte für : ulässig erachtete f. daläge der Bohlen auf der Ablagestelle nicht über-
hritten wird, sondern bei deren Überschreitung die
* dere Bohlenkante eine parallel zur Regellage verl ufende Richtung einnimmt. Dies ist besonders dann
η Vorteil, wenn aufeinanderfolgend eine Folge von
• leicher Richtung konisch zulaufenden Bohlen neineinander gelegt wird, die ebenfalls eine fächerför-
e Anordnung einnehmen würden. Die Maßnahme "1JL Anspruch 3 gestattet es, das Maß der zulässigen Schräglage einzustellen. Es wird also die Bildung optimaler Stapel ermöglicht, daß die Vorrichtung selbsttä- \\e die Entscheidung trifft, ob die Schräglage der Hin-
erkante der bereits abgelegten Bohle eine einseitige Korrektur der nachfolgenden Bohle sinnvoll erscheinen
^Weni^die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Stanein von extrem langen Bohlen verwendet werden soll, ist es im Hinblick auf eine bessere Verteilung des Boh-gewichtes und der unregelmäßigen einander gegenüberliegenden Kanten zweckmäßig, nach Anspruch 5 vorzugehen, wobei insbesondere auch drei Träger mit drei getrennten Hauptschlitten vorgesehen werden können Durch die Maßnahme nach Anspruch 5 <vird eine möglichst dichte Aneinanderlage der langen Bohlen erzielt. Die weitere Vorschubbewegung der noch nicht an die hintere Kante der zuvor abgelegten Bohle angenäherten Ausgleichsschlitten kann hierbei gemäß Anspruch 6 auf den Fall beschränkt werden, daß der zuerst ansprechende Endschalter einer eines äußeren Auseleichsschlittens ist. Hierdurch wird vermieden, daß die Mitte der Bohle bereits festgesetzt ist, während an beiden Enden noch Vorschubkräfte angreifen.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum automatischen Aufstapeln von Bohlen ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Aufsicht auf die erfindungsgemäße Vorrichtung,
Fi g. 2 und 3 Aufsichten auf eine Stapellage von Bohlen mit abnehmender Breite,
F ig. 4 und 5 Teilbereiche der erfindungsgemaßen Vorrichtung, von der Seite gesehen, Fig.6 eine Ansicht der die Bohlen erfassenden
Greifvorrichtung, .
Flg 7 eine schematische Aufsicht auf die erfindungsgemäße Vorrichtung mit den verschiedenen End-
schaltern und . ,.,...
F i g 8 eine schematische Aufsicht auf eine fur übermäßig lange und gekrümmte Bohlen geeignete Ausfuhrungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Wie aus F i g. 1 hervorgeht, besteht die Vorrichtung zum automatischen Aufstapeln von Bohlen oder Brettern od dgl. aus einem in geeigneter Weise angetriebenen Rollgang 1, auf den die Bohlen von einer zentralen Aufgabestelle entweder von Hand oder automatisch in Längsrichtung aufgelegt werden.
In der Bewegungsbahn der Bohlen ist ein Anschlag angeordnet, welcher die automatische Aufstapelung einer jeden Bohle auslöst. Ferner ist dem Rollgang eine Hebevorrichtung 3 zugeordnet (s. F 1 g. 4) welche die Bohlen vom Rollgang 1 abhebt. In Querrichtung zu dem Rollgang und oberhalb desselben sind.zwe. Trager 4 angeordnet, an welchen die die Bohlen abfordernden Hmintschlitten S verschiebbar aufgehängt sind. Bis zu einer Bohlenlänge von 4 m reichen normalerweise zwei Träger aus. Bei längeren Bohle.-; empfiehlt es sich jedoch, noch einen weiteren Träger der gleichen Bauart zusätzlich vorzusehen (s. F i g. 8). Die Bohlen werden von den Hauptschlitten 5 in der nachfolgend beschriebenen Weise vom Rollgang 1 zu einer absenkbaren Hebebühne 26 gefördert und dort abgesetzt.
Bei der Bildung eines hohen Stapels, welcher nach Beendigung des Stapelvorganges von der Hebebühne abgefahren werden soll, ist es erforderlich, daß beim Anheben der Hebebühne auch die Träger angehoben werden, um ein ungehindertes Ausfahren des Stapels in der Hallenbodenebene zu ermöglichen. Die Träger sind daher gegenüber dem Hallenboden absuindsveränderlich abgestützt. Da derartige höhenveränderliche Abstützungen an sich bekannt sind, sind sie in der Zeichnung nicht dargestclll.
Bei der Stapelung von unbesäumten Bohlen größerer Länge ist wegen der Konizitat der Baumstämme mit einer abnehmbaren Bohlcnbrcite zu rechnen. Die Stapelvorrichtung ist daher mit einer Ausgleichsvoi richtung versehen, welche verhindert, daß Bohlen mit abnehmender Breite in der in F i g. 2 gezeigten Weise mit gleichbleibenden Zwischenräumen nebeneinander /u liegen kommen. Diese Art der Stapelung wäre aus Platzgründen und auch aus technologischen Stapelungsgründen unzweckmäßig.
In F i g. 3 ist die ordnungsgemäße Stapelung von drei Bohlen mit abnehmender Breite dargestellt, welche mit Hilfe der Ausgleichsvorrichtung abgelegt wurden. Die Ausgleichsvorrichtung tritt in Funktion, sobald die seitlichen Endpunkte der Hinterkante der bereits abgelegten Bohle in Förderrichlung der Bohlen gesehen um mehr als ein vorgegebenes Maß a gegeneinander versetzt sind. Die Ausgleichsvorrichtung bewirkt in diesem Falle, daß die nächstfolgende Bohle derart abgelegt wird, daß deren Vorderkante zu der Vorderkante der bereits verlegten Bohle parallel ist. Das Maß ;;. d. h. die Abweichung der äußeren Endpunkte der Hinterkante der bereiti verlegten Bohle, wird dabei von einem noch zu erläuternden Ausgluichsschlitien gemessen, welcher gegebenenfalls die Lage der Bohle in der erforderlichen Weise korrigiert. Falls der tatsächliche gegenseitige Versalz der äußeren Endpunkte der Hinterkante der bereits verlegten bzw. abgelegten Bohle, d. h. deren Breitenabnahme kleiner sein sollte als das vorgegebene Maß a, so wird die nächstfolgende Bohle mit ihrer Vorderkante parallel zu der Hinterkante der vorangehenden Bohle abgelegt, so daß ein gleichmäßiger Zwischenraum b eingehalten wird, wie dies in F i g. 2 veranschaulicht ist.
Fig.4 zeigt eine Seitenansicht der Stapelvorrichtung, wobei nur ein Träger mit den zugehörigen Verschiebe- und Greifvorrichtungen zu sehen ist, da der zweite identische Träger deckungsgleich dahinter angeordnet ist. Auf dem Rollgang 1 wird die strichlieri gezeichnete Bohle zunächst bis zu dem in F i g. 1 ge zeigten Anschlag 2 gefördert. Sobald die Bohle den An schlag 2 berührt, wird eine pneumatische llebevorrich tung 3 betätigt, welche die Bohle vom Rollgang 1 ab hebt, so daß sie die in ausgesogenen Linien dargestellti Lage einnimmt. Die Stapelvorrichtung wird von den Träger 4 gebildet, auf dem ein Hauptschlitten 5 mittel eines Motors 6 über eine Kette 7 in der Richtung a - , hin- und herbewegt werden kann. Der Hauptschlitten ist durch Kugellager 8 in vertikaler Richtung und du rc Kugellager 9 in horizontaler Richtung gelagert bzv geführt. An dem Hauptschlitten 5 ist ein hydraulise
oder pneumatisch betätigbarer Zylinder A befestigt, dessen Kolbenstange an dem Ausgleichsschlitten 10 angreift und diesen zwischen den beiden Endschaltern £3 und £4 hin- und herbewegen kann. Der Ausgleichsschlitten 10 ist ebenfalls mit Kugellagern 11 in vertikaler und mit Kugellagern 12 in horizontaler Richtung gelagert bzw. geführt.
An der Unterseite des Ausgleichsschlittens 10 ist eine Platte 13 befestigt, welche zwei Klemmschlitten 14 und 15 trägt. Dabei ist der Klemmschlitten 14 mit der Platte 13 fest verbunden, wogegen der zweite Klemmschlitten 15 mit der Kolbenstange eines an der Platte 13 befestigten hydraulisch oder pneumatisch betätigbaren Zylinders B auf der Platte 13 gegenüber dem Klemmschlitten 14 verschoben werden kann.
jeder der beiden Klemmschlitten 14,15 ist mit einem Drehteller 16 versehen, der sich um eine lotrechte Achse 19 um 90° verdrehen kann. Die Verdrehung der Drehteller wird durch nicht dargestellte Pneumatikzylinder bewirkt. An den Drehtellern 16 ist um die Achse 20 ein Klemmbügel 17 schwenkbar gelagert, wobei eine Beruhigungsfeder 18 vorgesehen ist, um eine Schwingbewegung des Klemmbügels 17 während des Fördervorganges bzw. während des Leerrücklaufes zu dämpfen.
Wie aus Fig.6 hervorgeht, ist der Klemmbügel 17 mit einer Haltenase 21 versehen. In Fig.6 ist der Drehteller 16 mit dem Klemmbügel 17 in einer gegenüber F i g. 4 um 90° verdrehten Stellung gezeigt.
Der Träger 4 ist mit Führungen 23 an Längsträgern 22 aufgehängt, welche entweder auf einer Hebebühne oder durch ein eigenes Gerüst fest abgestützt sind. Die Träger 4 und damit die gesamte Stapelvorrichtung können somit einerseits gegenüber der Hallenbodenebene angehoben bzw. abgesenkt und andererseits parallel zum Rollengang 1 horizontal verschoben werden, so daß in bezug auf die Zeichenebene mehrere hintereinander liegende Bohlenstapel gebildet werden können.
Sobald die auf dem Rollgang 1 angeförderte Bohle an dem in F i g. 1 gezeigten Anschlag 2 anstößt und die Stapelvorrichtung sich in der in F i g. 4 gezeigten Ausgangsstellung befindet, werden die Drehteller 16 automatisch um 90° verdreht, und die Klemmbügel 17 klemmen die durch die Hebevorrichtung 3 von dem Rollgang 1 abgehobene Bohle unter der Wirkung des Zylinders B zwischen sich fest Daraufhin wird der Motor 6 automatisch eingeschaltet, und der Hauptschlitten 5 wird zusammen mit dem Ausgleichsschlitten 10 in Richtung b geschoben. 1st die festgeklemmte Bohle die erste Bohle der zu stapelnden Lage, so wird der Hauptschlitten 5 so weit nach rechts verschoben, bis er an dem in F i g 5 gezeigten Endschalter Ei anstößt Unter der Wirkung des Endschalters Ei wird der Motor 6 abgeschaltet und die Bohle wird durch Zurückziehen des Klemmschlittens 15 mittels der Kolbenstange des Zylinders B und gleichzeitiges Verdrehen der Drehteller 16 und der damit verbundenen Klemmbügel 17 entklemmt so daß sie auf die bereitgelegten Stapellatten 24 abgelegt wird.
Wie aus F i g. 7 hervorgeht ist jedem Hauptschlitten 5 ein Endschalter Et zugeordnet Die erste Bohle einer jeden Lage wird daher so weit gefahren, bis sowohl der rechte als auch der linke Hauptschlitten 5 an dem ihm zugeordneten Endschalter £Ί anstößt Dadurch wird erreicht, daß die Vorderkante der ersten Bohle stets parallel zum Trockenkammerwagen 25 bzw, zur Hebebühne 26 zu liegen kommt da der der Bohlenvorderkante zugeordnete Klemmbügel 17 gegenüber dem Ausgleichsschlitten keine Relativbewegungen ausführen kann, so daß die vorderen Klemmbügel 17 normalerweise deckungsgleich sind.
Ist die erste Bohle bereits auf die Stapellatten 24 abgelegt, und die zu stapelnde Bohle ist bereits die zweite oder dritte Bohle, eine Bohle also, welche in die Mitte der Stapellage zu liegen kommt, so tritt der Endschalter El in Funktion, welcher jeweils an der Platte 13 des
■ Ausgleichsschlittens befestigt ist. Sobald einer der Endschalter El an die Hinterkante 27 der bereits abgelegten Bohle anstößt, werden sowohl der linke als auch der rechte Hauptschlitten 5 angehalten, und derjenige Ausgleichsschlitten 10, dessen Endschalter £2 noch nicht an die Bohlenhinterkante 27 angestoßen ist, schiebt unter der Wirkung der Kolbenstange des am Hauptschlitten 5 befestigten Zylinders A die Bohle vor, bis auch dessen Endlagenschalter E2 die Hinterkante der bereits abgelegten Bohle berührt Dadurch wird erreicht, daß die beiden Bohlen auch dann mit gleichbleibendem Zwischenraum abgelegt werden, wenn deren Breite abnimmt, wie dies in F i g. 2 gezeigt ist Falls aber diejenige Strecke, um welche der Ausgleichsschlitten 10 verschoben werden müßte, größer sein sollte als die vorgegebene Strecke a, welche dem Abstand der auf dem Hauptschlitten 5 angeordneten Endschalter £3 und £4 entspricht so stößt der Ausgleichsschlitten am Endschalter £3 an, was zur Folge hat daß der Ausgleichsschlitten wieder in die Ausgangsposition zurückgezogen wird, bis er am Endschalter £4 anstößt Die Vorderkante der letzten Bohle ist dann zur Kante des Trockenkammerwagens parallel ausgerichtet Durch Verschieben des Endlagenschalters £3 kann das Korrekturmaß a variiert werden.
Die Hauptschlitten 5 fahren nach jedem Stapelvorgang wieder in die Ausgangsstellung zurück, die durch die Endschalter £5 fixiert ist. Beim Auflegen bzw. Stapeln der letzten Bohle in der Stapellage wird durch den auf dem Gerüst der Stapelvorrichtung ortsfest angeordneten Endschalter £6 die Stapelbreite kontrol-
liert, d. hM wenn der Endschalter £2 an die bereits gestapelte Bohle angefahren ist und die Ablegeposition der Bohle fixiert ist und der Endschalter £6 nicht frei ist, so bleibt die Anlage stehen, da dies bedeutet, daß die zu stapelnde Bohle über die Stapelbreite 28 hinausragt
Das bedeutet gleichzeitig, daß die Bohlenanlage beendet ist. Die Hebebühne wird dann im Tippbetrieb um eine Lage nach unten abgesenkt, und nach dem Auflegen der Stapellatten 24 wird diese Bohle als erste Bohle der nächsten Lage abgelegt
Das Absenken der Hebebühne wird jeweils mit Fotozelle oder Endschalter kontrolliert Eine Stapelbegrenzung durch Endschalter £6 wird sowohl auf der linken wie auf der rechten Stapelseite kontrolliert Falls einer der beiden Endschalter gedrückt ist, kann die
Bohle nicht mehr auf diese Stapellage gestapelt werden, sondern muß auf die nächste Stapellage abgelegt werden.
Bei Bohlen bis zu 7 oder 8 m Länge ist es möglich, daß gekrümmte Bohlen zur Stapelung gelangen und sich die in F i g. 8 dargestellte Situation ergibt, d. h, daß die Bohlen mit der konvex gekrümmten Seite aneinander zu liegen kommen. Bei derart langen Bohlen ist es zweckmäßig, drei Träger 4 mit den entsprechenden Schlitten 5 und 10 vorzusehen. Bei der in F i g. 8 gezeigten Situation wird bei der Stapelung der hinteren Bohle zuerst der Endschalter £2 des mittleren Ausgleichsschlittens ansprechen. Wenn der Endschalter £2 des mittleren Ausgleichsschlittens anspricht, dann ist es
aber nicht so wie bei der Anordnung von nur zwei Schlitten, sondern es wird durch das Anfahren an dem mittleren Endschalter auch ein Anhalten der beiden äußeren Schlitten bewirkt, und die Bohle wird, wie in F i g. 8 dargestellt, abgelegt.
Grundsätzlich ist die Stapelvorrichtung nach Fig.8 mit drei Trägern so geschaltet, daß für den Fall, daß einer der äußeren Hauptschlilten zuerst an dem ihm zugeordneten Endschalter El anstößt, die Ausgleichsschlitten der beiden anderen Hauptsehlitten betätigt werden, welche die Bohle noch so weit verschieben, bis der nächste Endschalter £2 anspricht, wodurch auch der dritte Ausgleichsschlitten automatisch abgeschaltel wird.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum automatischen Abheben und Aufstapeln von auf einem Rollgang angeförderten Bohlen, mit einem rechtwinklig zum Rollgang an einem Träger zwischen einer Stellung oberhalb dem Rollgang und einer Stellung oberhalb einer Ablagefläche verfahrbaren Hauptschlitten, der in Längsrichtung der Bohlen in Abstand angeordnete Greifvorrichtungen zum Aufnehmen und Abgeben der Bohlen trägt, und mit Endschaltern zum Steuern der Antriebe des Hauptschlittens und der (Jreihorrichtungcn, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifvorrichtungen (14, 15) an mindestens zwei Ausgleichsschlitten (10) angeordnet sind, die am Hauptschlitten (5) gelagert und parallel zu diesem verschiebbar sind sowie von der Hinterkante einer zuletzt abgelegten Bohle betätigbare Endschalter (£2) tragen, von denen der zuerst betätigte Enschalter (£2) des einen Ausgleichsschlittens (10) ein Anhalten des zugehörigen Hauptschlittens (5) und eine alleinige Vorschubbewegung des anderen Ausgleichsschlittens (10) bewirkt, bis auch dessen Endschalter (£2) betätigt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Hauptschlitten (5) von den Ausgleichsschlitten (10) nach einem vorbestimmten Vorschubweg betätigbare vordere Endschalter (£3) zur Auslösung einer Umkehr der Antriebsrichtung des betreffenden Ausgleichsschlittens (10) sowie hintere Endschalter (£4) zum Stillsetzen des Antriebs der Ausgleichsschlitten (10) angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen Endschalter (£3) am Hauptschlitten (5) verstellbar angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verschieben der Ausgleichsschlitten (10) hydraulische oder pneumatische Kolben-Zylindereinheiten (A) vorgesehen sind, die zwischen Haupt- und Ausgleichsschlitten angreifen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Stapeln von extrem langen Bohlen drei Ausgleichsschlitten (10) mit zugehörigen Greifvorrichtungen (15, 14) und Endschaltern (£2) am Hauptschlitten (5) gelagert sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Endschalter (£2) steuerungsmäßig so mit den Antrieben der Ausgleichsschlitten (10) verknüpft sind, daß nur bei erster Betätigung des Endschalters (£2) eines äußeren Ausgleichsschlittens (10) eine Vorschubbewegung der beiden anderen Ausgleichsschlitten (10) so lange bewirkt wird, bis auch ein nächster Endschalter (£2) anspricht.
DE19712155455 1971-11-08 1971-11-08 Vorrichtung zum automatischen Abheben und Aufstapeln von Bohlen Expired DE2155455C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712155455 DE2155455C3 (de) 1971-11-08 1971-11-08 Vorrichtung zum automatischen Abheben und Aufstapeln von Bohlen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712155455 DE2155455C3 (de) 1971-11-08 1971-11-08 Vorrichtung zum automatischen Abheben und Aufstapeln von Bohlen

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2155455A1 DE2155455A1 (de) 1973-05-17
DE2155455B2 DE2155455B2 (de) 1975-04-24
DE2155455C3 true DE2155455C3 (de) 1975-12-04

Family

ID=5824524

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19712155455 Expired DE2155455C3 (de) 1971-11-08 1971-11-08 Vorrichtung zum automatischen Abheben und Aufstapeln von Bohlen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2155455C3 (de)

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4419035A (en) * 1982-04-21 1983-12-06 Stobb, Inc. Method and apparatus for moving bundles of sheets
DE4330498A1 (de) * 1993-09-09 1995-03-16 Siegfried Schuster Verfahren und Vorrichtung zum automatischen Versetzen von Ballen mit Greifern
AT405275B (de) * 1997-09-09 1999-06-25 Schelling Anlagenbau Gmbh Einrichtung zum ausgleich der höhe von stapeln aus plattenförmigen formatzuschnitten
DE102015107470A1 (de) * 2015-05-12 2016-11-17 Trumpf Gmbh + Co. Kg Verfahren und Vorrichtung zum Abführen eines Werkstücks mit einem unebenen oder konturierten Flächenabschnitt aus einer Bearbeitungsmaschine
CN111994643B (zh) * 2020-09-15 2025-05-27 昆山同日机器人智能科技有限公司 多规格防盗门用机器人拆垛码垛夹具

Also Published As

Publication number Publication date
DE2155455A1 (de) 1973-05-17
DE2155455B2 (de) 1975-04-24

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0494404A1 (de) Platterzuführvorrichtung für Plattenaufteilsägen
EP0765827A1 (de) Beschick- oder Stapelvorrichtung für plattenförmige Werkstücke
DE3613462C2 (de)
DE4101402A1 (de) Vorrichtung und verfahren zum herstellen von senkrechtstehenden wandtafeln aus mauersteinen
DE3520788A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum mauern von wandscheiben aus bausteinen
DE3107437C2 (de)
DE2155455C3 (de) Vorrichtung zum automatischen Abheben und Aufstapeln von Bohlen
DE2459571A1 (de) Einrichtung zur aufnahme und weitergabe bzw. zum abstapeln plattenfoermiger werkstuecke
CH645054A5 (en) Board-trimming and board-dividing saw
EP0270493A2 (de) Winkelschere
DE3235855C2 (de) Vorrichtung zum automatischen Palettieren von gebündelten Stapeln aus Zeitungen und dergleichen
DE3417490A1 (de) Palettiermaschine
DE2918699A1 (de) Vorrichtung zum automatischen stapeln und abstapeln plattenfoermiger werkstuecke
EP0075158B1 (de) Gerät zum Auswaschen der Sichtfläche von frisch gepressten Waschbetonplatten
DE3010100C2 (de) Vorrichtung zum Stapeln von Stückgütern
DE2559316A1 (de) Verfahren und einrichtung zum abziehen einzelner platten oder von plattenpaketen von einem plattenstapel
DE3943784C2 (de) Werkstückzuführungsvorrichtung für eine Werkzeugmaschine und Verfahren hierfür
DE3938626C2 (de) Verfahren zur Förderung von langen Werkstücken und Werkstück-Zuführungsvorrichtung
DE2757978C2 (de) Vorrichtung zum Stapeln von zu Stapelschichten zusammengefaßten Werkstücken
DE3930537C2 (de)
AT410660B (de) Stapelgerät
DE3417097C2 (de)
DE1586278C3 (de) Vorrichtung zum Sammeln und schichtweisen Stapeln von langgestreckten Gegenständen, insbesondere Holzbrettern
DE2544897A1 (de) Vorrichtung zum aufbau eines stapels aus mehreren lagen nebeneinandergereihter schnitthoelzer
DE3616921C2 (de)

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8339 Ceased/non-payment of the annual fee