DE2154176B2 - Elektronische Anzeigevorrichtung fur eine Uhr - Google Patents

Elektronische Anzeigevorrichtung fur eine Uhr

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DE2154176B2 DE19712154176 DE2154176A DE2154176B2 DE 2154176 B2 DE2154176 B2 DE 2154176B2 DE 19712154176 DE19712154176 DE 19712154176 DE 2154176 A DE2154176 A DE 2154176A DE 2154176 B2 DE2154176 B2 DE 2154176B2
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine elektronische Anzeigevorrichtung für eine Uhr mit einer internen Energiequelle, mit einer Anordnung von Elektrolumineszenz-Elementen, die durch eine elektrische Auswahlschaltung derart gesteuert werden, daß die der gewünschten Anzeige entsprechenden Elemente erregt werden.
Zur Erzielung einer elektronischen Anzeige ohne bewegliche Teile ist eine große Anzahl von Effekten ausnutzbar. Von diesen erfüllen jedoch nur wenige in vorteilhafter Weise die Bedingungen, die im bezug auf den Energiebedarf, d^· Spannung, die Stabilität, die Lebensdauer und die Integrierbarkeit bei Verwendung für eine Uhrenanzeige erforderlich sind. Diese Systeme können in zwei große Gruppen unterteilt werden, die passiv bzw. aktiv genannt werden. Die aktiven Systeme (wie sie beispielsweise in der L SA.-Patentschrift 3 258 906 beschrieben sind) senden selbst die Strahlung aus, die für die Sensibilisierunp der Augennetzhaut erforderlicht ist. Bei diesen Systemen muß die Umgebungsbeleuchtung als Lichtgrundpegel betrachtet werden, der von der Strah-Iungsemission der Anzeigevorrichtung übertroffen werden muß, damit die Anzeige sichtbar ist. Bei gegebener Sonnenstrahlungsintensität (ungefähr 100 mW/cnr), der die Erde unterworfen ist, ist unmittelbar zu erkennen, daß diese Systeme hohe Beleuch-
=5 tungswerte überschreiten und viel Energie verbrauchen müssen.
Zur Vermeidung dieses Nachteils wurde bereits die Verwendung eines Unterbrechers für die Ablesung sowie die Verwendung einer Lichtabdeckung vorgeschlagen, um den Energiebedarf der Systeme durch Verringerung der Anzeigezeiten bzw. des Beleuchtungsniveaus zu verringern. Diese Lösungen sind jedoch unvollkommen und machen die Zeitablesung schwierig.
Die passiven Systeme (wie sie z. B. in der deutschen Offenlegungsschrift 1920 698 beschrieben sind) erzeugen die zur Erregung des Auges erforderliche Leistung oder Energie nicht, sondern entnehmen diese
dem Umgebungslicht. Daher sind die nur bei Vorhandensein von auftreffender Strahlung erkennbar: sie benötigen nur wenig Energie, nämlich nur so viel, um das System von einem Reflexionszustand in einen durchlässigen Zustand und umgekehrt zu kippen.
Die passiven Systeme erfüllen jedoch nur schlecht die Bedingungen, die in bezug auf die Spannung, die Stabilität, die Lebensdauer und die Integrierbarkeii an eine Uhrenanzeige gestellt werden, während aktive Systeme, die beispielsweise Elektrolumineszenz-Eiemente verwenden, diese Bedingungen erfüllen.
Der Erfindung liegt die Aufcabe zugrunde, eine elektronische Anzeigevorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die die Vorteile der aktiver, und der passiven Systeme vereinigt. Dabei soll sich cineTscüs eine kontrastreiche und von der Umgebungsbeleuchtungsstärke unabhängige Erkennbarkeit ähnlich der mit Hilfe von passhci Systemen erzielten ergeben und andererseits soll sich unabhängig von der Beleuchtungsstärke dauernd eine Anzeige ergeben.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einer elektronischen Anzeigevorrichtung der eingangs genanni^u-Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine Photospannungs-Batterie vorgesehen ist, die die Elektrolumineszenz-Eiemente bei Vorhandensein eines vorgegebenen Bestrahlungswertes speist, und daß die Speisung der Elektrolumineszenz-Elemente bei geringen Bestrahlungswerten auf die interne Energiequelle der Uhr umgeschaltet wird.
Auf diese Weise wird selbst bei Dunkelheit ein sichtbarer Anzeigekontrast aufrechterhalten, wie dies bei aktiven Systemen der Fall ist, und der Energiebedarf wird bei hohen Bestrahlungen auf Werte verringert, die mit denen eines passiven Systems vergleichbar sind.
Gempß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist eine elektronische Anpaßvorrichtung sviil einem elektrischen Energiespeicher vorgesehen, die die von der Photospannungs-Batterie gelieferte Energie speichert und sie intermittierend an die Elektrolumineszenz-Elemente weitergibt. Durch die intermittierende Erregung der Elektrolumineszenz-Elemente ergibt sich eine weitere Verringerung des Energiebedarfs.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen noch näher erläutert.
In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer ersten Ausfiihrungsform der Anzeigevorrichtung,
Fig. 2 ein Diagramm zur Erläuterung der Wirkungsweise der Anzeigevorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 3 ein Blockschaltbild einer zweiten Ausführungsform der Anzeigevorrichtung.
Die in Fig. 1 dargestellte elektronische Anzeigevorrichtung umfaßt eine Anordnung von Elektrolumineszenz-F.Iementcn 38, die zur Erzielung einer Anzeige mit Hilfe von Leuchtpunkten bestimmt sind oder die mehrere Elenentenmatrizen zur Erzielung einer numerischen Anzeige bilden.
Die elektronische Anzeigevorrichtung umfaßt weiterhin eine einen Kondensator 33 speisende Photospannungs-Batterie 32, eine Vergleicherschaltung 34, die das Potential des Kondensators 33 mit einer BezuESpotentialquelle 35 vergleicht und nur dann ein Ausgangssignal N mit einem logischen Wert »1« liefert, wenn das Potential des Kondensators 33 größer als das Potential der Bezugspotentialquelle 35 ist, sowie eine logische Schaltung 36 mit zwei Eingängen^
und H, die ein Ausgangssignal F liefert, das durch die Gleichung: F = N[H+ F) definiert ist. Dabei ist H ein Taktsteuersignal, das aus der Zählschaltung 43 stammt. Die Speisung der verschiedenen aufgeführten Baugruppen und -elemente ist mit dick ausgezogenen Linien dargestellt.
Der Kondensator 33 speist über Kontakte 37 und Widerstände 38' die Elektrolumineszenz-Elemente 38 und über einen Kontakt 39 eine logische Schaltung 40 zur Auswahl der Elemente 38, die über einen Ver-
1S stärker 41 die Kontakte 37 steuert. Der zeitbestimmende Teil der Uhr umfaßt eine Zeitbasis 42 und eine Zäh'cchaltung 43, die aus c'incT internen Energiequelle 44 gespeist wurden. D ; Photospannungsbatterie 32 und die Energiequelle 44 sind über einen Widerstand 45 verbunden.
Die Wirkungsweise der Schaltung nach Fig. 1 wird unter Bezugnahme auf F i g. 2 erläutert, in der das ersu Diagramm die Spannung Vc an den Klemmen des Kondensators 33, das zweite Diagramm das Ausgangssignal N des Vergleichers 34. das dritte Diagramm das von der Schaltung 43 der Uhr ausgesandte Taktsteuersignal H und das vierte Diagramm das Signal F darstellt, das von der logischen Schaltung 36 abgegeben wird.
Um eine wirksame und konstante Beleuchtung der Elemente 38 sicherzustellen, muß der Strom und damit die Spannung, die an die Klemmen der elektronischen Kontakte 37 angelegt wird, einen gewissen Wirkungsschwellwert I1 bzw. Vs erreichen. In der Praxis weist der Erregungsstrom von Elementen wie z. B. von Elektrolumineszenz-Dioden zwei Bestandteile auf, von denen der eine strahlungsaussendend und der andere nicht strahlungsaussendend ist. Dennoch kann ein Wirkungsschwellwert des Stromes für die Aussendung von Strahlung festgelegt werden, weil die strahlungsaussendende Komponente zehnmal größer als die nicht strahlungsaussendende Komponente ist.
Die erforderliche Schwellwcrtspannung Ks wird durch die einstellbare Quelle 35 eingestellt und durch den Vergleicher 34 mit der Spannung Vc des Kondensators 33 verglichen. Wenn die Spannung Vc die Schwellwertspannung K5 überschreitet, gibt der Vergleicher 34 ein Signal ,V ab, das anzeigt, daß die Elemente 38 beleuchtet werden können. Das von der
5" Schaltung 43 abgegebene Taktsteuersignal H weist eine derart ausreichend hohe Frequenz auf. daß die Periode T dieses Signals kleiner ist als die Trägheit der Netzhaut. Wenn das Signal N den logischen Wert » 1« annimmt, d. h., wenn die Spannung Vc größer als die Spanr ung V5 ist und wenn ein Taktsteuei impuls H abgegeben wird, so gibt die Schaltung 36 einen Impuls F ab, der nur dann abgeschaltet wird, wenn dai Signal N den logischen Wert »0« annimmt. Es ist somit zu erkennen, daß, wenn sich der Wert der Umge bungsbeleuchtung erhöht, der mittlere Wert de Spannung i'c des Kondensators 33 ansteigt und dami die mittlere Dauer der Impulse F und damit die mitt lere Helligkeit der Elemente erhöht wird.
Wenn der Bestrahlungspegel der Photospan nungs-Batterie ausreichend intensiv wird, so daß di Spannung Vc nicht unter Vs absinkt, so wird das Si gnal F kontinuierlich und der die Elemente 38 spei sende Strom wird nicht mehr impulsbreitenmodulier
sondern lediglich amplitudenmoduliert, und zwar entsprechend der Spannung Vc. Auf diese Weise wird ein von der Umgebungsbeleuchtungsstärke unabhängiger Kontrast durch die Steuerung der Helligkeit der Elemente in Abhängigkeit von der Umgebungsbeleuchtung erreicht.
Es ist zu erkennen, daß der bisher beschriebene Teil der Anzeigevorrichtung bei Dunkelheit und bei unzureichender Umgebungsbeleuchtung nicht funktionieren kann und es damit erforderlich ist, eine Energiezufuhr von einer internen Quelle 44 der Uhr vorzusehen.
Es kann gezeigt werden, daß es5zur Erzielung eines konstanten Anzeigekontrastes bei allen Umgebungsbeleuchtungswerten ausreicht, dauernd der Photospannungs-Batterie 32 eine konstante zusätzliche Leistung zuzuführen, die gleich VJx ist, wobei die Schwellwertspannung V1 gleich der Leerlaufspannung der Batterie 32 beim Beleuchtungswert E1 (der die Anzahl der in Reihe geschalteten Elemente der Batterie bestimmt) ist und der Strom /, der Kurzschlußstrom der Batterie 32 beim Beleuchtungswert E1 ist. E1 ist der obere Beleuchtungsgrenzwert, der die interne Quelle 44 für eine lange Zeit übertreffen kann, es ist somit vom Energiestandpunkt her möglich, dauernd diese zusätzliche Leistung zu liefern, indem die interne Quelle 44 über den Widerstand 45 mit der Batterie 32 verbunden wird. Der mittlere, durch den Widerstand 45 fließende Strom ist bei geringen Beleuchtungsstärken praktisch konstant und gleich Z1, woraus sich' ergibt, daß sich die Spannung an den Klemmen der Kapazität 33 in bezug auf V5 wenig ändert (siehe F i g. 2,1. Diagramm). Bei starken Lichtintensitäten verringert er sich, was vom Energiestandpunkt her vorteilhaft ist und nichts an der Wirkungsweise der Vorrichtung ändert; dieser Strom ist dann klein in bezug auf den von der Photospannungs-Batterie gelieferten Strom.
In dem Fall, in dem die Spannung an den Klemmen der Kapazität 33 größer wird als die Spannung der Quelle 44, kann diese bei starken Lichtintensitäten wieder aufgeladen werden.
Die logische Schaltung 40 zur Auswahl der Elemente 38 wird durch die Funktion F impulsförmig gespeist, und die Signale an den Ausgängen der Schaltung 40 werden mit Hilfe der Verstärker 41 verstärkt, bevor sie die Kontakte 37 betätigen.
Die Ausführungsform nach Fig. 1 ist auf Grund ihrer Einfachheit elegant. Sie verbraucht jedoch bei geringen Umgebungsbeleuchtungsstärken eine Leistung, die größer ist als die, die für die Anzeige erforderlich ist. Dies ist dadurch begründet, daß sie die Photospannungs-Batterie als Detektor für die Umgebungsbeleuchtungsstärke verwendet. Wenn die Umgebungsbeleuchtungsstärke bei abgetrennter Photospannungs-Batterie unter den Wert E1 sinkt, ermöglicht diese Leistung die Erzeugung einer mittleren konstanten Helligkeit der Elektrolumineszenz-Elemente. Eine derartige Helligkeit bringt jedoch die Gefahr mit sich, daß sich eine schlechte Wahrnehmbarkeit der Leuchtpunkte bei sehr geringen Beleuchtungsstärken auf Grund eines zu starken Kontrastes ergibt. Somit ist es aus physiologischen Gründen erforderlich, auch unterhalb von E1 einen gewissen Bezug zwischen der Helligkeit der Elemente und der Umgebungsbeleuchtungsstärke aufrechtzuerhalten. Dieser Bezug kann derart proportional sein, daß ein konstanter Kontrast aufrechterhalten wird oder er kann in aufeinanderfolgenden Schritten erfolgen. Es wird jedoch die Einführung eines minimalen Schwellwertes für die Ausstrahlung der Leuchtpunkte empfohlen, weil das Auge zwar eine bedeutende Anpassungsfähigkeit an Beleuchtungsbedingungen aufweist, jedoch sich nur sehr langsam an sehr geringe Beleuchtungsstärken anpaßt.
Die Fig. 3 ist ein Blockschaltbild einer Ausführungsform, bei der die Speisung aus der internen
ίο Quelle die Speisung aus der Photospannungs-Batterie ersetzt, wenn die letztere nicht ausreicht, einen konstanten Kontrast und einen minimalen Lichtausstrahlungsschwellwert aufrechtzuerhalten, der weiter oben erläutert wurde.
»5 Die in F i g. 3 dargestellte Vorrichtung umfaßt eine Photospannungs-Batterie 32, die, wie es mit starken Linien dargestellt ist, einen ersten Kondensator 33, eine erste, die Spannung an den Klemmen des Kondensators 33 mit einer ersten Bezugsspannung 35 vergleichende Vergleicherschaltung 34, die ein logisches Signal N mit dem Wert »1« aussendet, wenn die Spannung an den Klemmen des Kondensators 33 größer als die Bezugsspannung 35 ist, eine zweite Vergleicherschaltung 50, die die Spannung an den Klemmen des Kondensators 33 mit einer zweiten Bezugsspannung 51 vergleicht, die größer ist als die Bezugsspannung 35 und die ein logisches Signal N1 mit dem Wert ·»!« aussendet, wenn die Spannung an den Klemmen des Kondensators 33 größer als die zweite Bezugsspannung 51 ist, sowie eine logische Schaltung 36 mit zwei Eingängen N und H speist, deren Ausgangssignal F durch die Gleichung
F = N (H + F)
festgelegt ist, wobei H ein erstes Zeitsignal ist, das von der Zählschaltung der Uhr ausgesandt wird.
Die Vorrichtung umfaßt weiterhin eine interne Energiequelle 44, die, wie es mit starken Linien dargestellt ist, die Zeitbasis 42 und die Zählschaltung 43 der Uhr, einen zweiten, mit zwei Widerständen 57 und 58 verbundenen Kondensator 56, einen Modulator 59, der durch ein zweites, von der Zählschaltung 43 ausgesandtes Zeitsignal H1, durch das logische Signal N und durch ein von dem Detektor für die Umgebungsbeleuchtungsstärke ausgesandtes Signal E gesteuert wird, sowie eine logische UND-Swialtung 61 speist, deren einer Eingang ^1 durch den Ausgang N1 eines Inverters 62 gebildet ist, der durch das Ausgangssignal N1 des zweiten Vergleichers 50 angesteuert wird, und deren anderer Eingang durch das Ausgangssignal H1' des Modulators 59 gebildet ist.
Die mit den Widerständen 38' in Reihe geschalteten Elektrolumineszenz-Elemente 38 werden aus den beiden Kondensatoren 33 und 56 über zwei entsprechende elektronische Kontakte 64 bzw. 65, die jeweils durch die Ausgangssignale F bzw. F1 gesteuert werden, sowie über jedem der Elemente 38 zugeordnete elektronische Kontakte 37 gespeist, die von einer Auswahlschaltung 40 für die Elemente über Verstärker 41 gesteuert werden. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Die Photospannungs-Batterie ist derart dimensioniert, daß sie eine Leerlauf spannung V1 bei ehrr Umgebungs-Beleuchtungsstärke E1 erzeugt, wobei eine Energiezufuhr aus der internen Quelle 44 beic/s bei einem Wert der Beleuchtungsstärke E2, der größer ist als E5. erforderlich ist, d. h. zu dem Zeitpunkt, an dem die Beleuchtungsstärke nicht mehr die Erzeu-
gungeines annehmbaren Ladestromes für die Kapazität 33 durch die Photospannungs-Batterie 32 ermöglicht. Dieser Wert E2 entspricht einem bestimmten Sp?nnungswert an den Klemmen der Kapazität 33 zu dem Zeitpunkt, an dem das Signal Hx an das UND-Gatter 61 angelegt ist, das das Signal F, erzeugt. Hx hat die gleiche Frequenz wie H, muß jedoch nicht unbedingt gleichphasig sein. Wenn diese Spannung erreicht kt, hat Jv1 den Wert »0« und der durch F1 betätigte Kontakt 65 bleibt offen, während N den Wert »1« annimmt und der durch F betätigte Kontakt 64 wie in dem Fall der Ausführungsform nach F i g. 1 arbeitet. Wenn Nx den Wert »0« hat, hat N1 den Wert »1« und der Kontakt 65 wird entsprechend dem Signal Hx betätigt. Es können sich zwei Fälle ergeben: N ist gleich »1« oder »0«. Wenn N den Wert »1« hat, muß die interne Quelle 44 eine konstante Leistung zusätzlich zu der von der Photospannungs-Batterie 32 gelieferten liefern, um eine Sichtbarkeit der Anzeige mit konstantem Kontrast aufrechtzuerhalten. Dies wird dadurch erreicht, daß ein Signal H1' mit konstanter Impulsbreite zugeführt wird. Wenn N den Wert »0« hat, wird die Photospannungs-Batterie über den Kontakt 64 abgeschaltet, der durch das Signal F gesteuert wird und offen bleibt. In diesem Fall wird die Impulsbreite der Impulse H1' proportional zur Umgebungs-Beleuchtungsstärke oder in aufeinanderfolgenden Schritten entsprechend der Betriebsweise des Modulators 59 verringert, bis diese dem minimalen, für die Anzeige erforderlichen konstanten Wert entspricht. Diese Steuerung der Impulsbreite der Impulse Hx' wird durch das von dem Detektor 60 kommende Signal E bestimmt.
Bei einer geänderten Ausführungsform nach F ig. 1 kann man für das Zeitsteuersignal H eine Frequenz wählen, die ausreichend niedrig ist, um das Auge diskontinuierlich durch »Blitze« zu sensibilisieren. Diese Art der Ansteuerung ist insbesondere deshalb interessant, weil sie die effektiven Zeiten der Sensibilisierung des Auges und damit die mittlere verbrauchte Energie verringert. Sie ermöglicht im Ergebnis eine Energieansammlung der auftreffenden Strahlung zwischen zwei »Blitzen«, ohne daß eine Anzeige erforderlich ist.
Auf diese Weise wird eine beträchtliche zusätzliche Energie bereitgestellt, die zur Sensibilisierung des Auges während der »Blitze« zur Verfügung steht. Für eine gegebene Anzeige ermöglicht diese Verfahrensweise eine Verkleinerung der Photospannungs-Batterie. Umgekehrt ist es bei einer gegebenen Oberfläche der Photospannungsbatterie möglich, eine Anzeige mit größerer strahlender Oberfläche oder mit Elementen niedrigeren Wirkungsgrades zu verwirklichen.
Beispielsweise ist es möglich, daß die Minutenanzeige im Sekundenrhythmus pulsiert, was den zusätzlichen Vorteil hat, daß es den Blick anzieht und gegebenenfalls den Fortfall der Sekundenanzeige ermöglicht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

2 i 54 176 Patentansprüche:
1. Elektronische Anzeigevorrichtung für eine Uhr mit einer internen Energiequelle, mit einer Anordnung von Elektrolumineszenz-Elementen. die durch eine elektronische Auswahlschaltung derart gesteuert werden, daß die der gewünschten Anzeige entsprechenden Elemente erregt werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine Photospannungs-Batterie (32) vorgesehen ist. die die Elektrolumineszenz-Elemente (38) bei Vorhandensein eines vorgegebenen Bestrahlungswertes speist, und daß die Speisung der Elektrolumineszenz-Elemente bei geringen Bestrahlungswerten auf die interne Energiequelle (44) der Uhr umgeschaltet wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß eine elektrische Anpaßvorrichtungmit einem elektrischen Energiespeicher (33) die von der Photospannungs-Batterie (32) gelieferte Energie speichert und sie 'ntermittierend an die Ekktrolumin szenz-Elcmente (38) weitergibt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Spannung an den Klemmen des elcktrisrh'jn Energiespeichers (33) an eine Vergleicherschaltung (34) angelegt ist. die ein logisches Signal N mit dem W ort » 1« abgibt, wenn die Spannung des Speien: rs (33) einen gegebenen Schwellwert überschreitet, dau dieses logische Signal N an einen Eingang einer logischen Schaltung (36) angelegt ist. dessen anderem Eingang ein Zeitsteuersignal //zugeführt ist. und daß diese logische Schaltung ein logisches Signal F abgibt, das durch die Gleichung F= ;V(W + F) definiert ist und durch breitenmodulierte Impulse gebildet ist. deren Wiederholfrequen/ gleich der Wiederhoifrequenz der das Zeitsteuersignal bildenden Impulse ist, wenn die Bestrahlung der Photospannungs-Batterie (32) derart ist. daß die Spannung des elektrischen Energiespeichers (33) den Schwellwert nach jeder seiner Entladungen wiedei erreichen kann, die durch die Impulse F gesteuert werden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Energiespeicher (33) über einen Widerstand (45) mit der internen Energiequelle (44) der Uhr verbunden ist, um die Anzeige sicherzustellen, wenn die Umgebungsbeleuchtungsstärke unzureichend ist (Fig. 1).
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter mit der internen Energiequelle (44) der Uhr verbundener elektrischer Energiespeicher (56) und eine zweite Entladungssteuerschaltung (59, 60, 61, 62) zur Steuerung der Entladung des zweiten elektrischen Energiespeichers (56) über die Elektrolumineszenz-EIemente (38) bei geringer Umgebungsbeleuchtungsstärke vorgesehen ist, die mit einer zweiten Vergleicherschaltung (50) verbunden ist, die die Spannung an den Klemmen des ersten elektrischen Energiespeichers (33) mit einer zweiten Schwcllwertspannung (51), die größer als die erste Schwcllwertspannung (35) ist, vergleicht, und daß bei einer Bestrahlung der Photospannungs-Batterie (32), die ausreichend hoch ist, damit die Spannung des ersten elektrischen Energiespeichers (33) den zweiten Schwellwert erreicht, die Elektrolumineszenz-Elemente (38) nur von dem ersten elektrischen Energiespeicher (33) gespeijt werden (Fig. 3).
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite elektronische Entladungssteuerschaltung (59, 60, 61, 62) eine logische^ UND-Schaltung (61) mit zwei Eingängen umfaßt, vor. denen der eine über einen Inverter (62) mit dem Ausgang der zweiten Vergleicherschaltung (50) und der andere mit dem Ausgang eines Modulators (59) verbunden ist, der von einem Detektor (60) für die Umgebungstrahlung gesteuert ist, wobei das Ausgangssignal der UND-Schaltung (61) die Entladung des zweiten elektrischen Energiespeichers (56) steuert (Fig. 3).
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis (■). dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen Energiespeicher (33) durch Kondensatoren gebildet sind.
DE19712154176 1970-10-30 1971-10-29 Elektronische Anzeigevorrichtung für eine Uhr Expired DE2154176C3 (de)

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CH1617070 1970-10-30

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DE2154176A1 DE2154176A1 (de) 1972-05-04
DE2154176B2 true DE2154176B2 (de) 1973-11-22
DE2154176C3 DE2154176C3 (de) 1978-01-05

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GB1375844A (de) 1974-11-27
NL7114961A (de) 1972-05-03
FR2111962A1 (de) 1972-06-09
FR2111962B1 (de) 1975-07-18
CH1617070A4 (de) 1972-08-31
CA947841A (en) 1974-05-21
CH532812A (fr) 1972-08-31
JPS55181582U (de) 1980-12-26
DE2154176A1 (de) 1972-05-04
BE772871A (fr) 1972-01-17

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