DE215346C - - Google Patents

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DE215346C
DE215346C DENDAT215346D DE215346DA DE215346C DE 215346 C DE215346 C DE 215346C DE NDAT215346 D DENDAT215346 D DE NDAT215346D DE 215346D A DE215346D A DE 215346DA DE 215346 C DE215346 C DE 215346C
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membrane
telephone
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ring
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R1/00Details of transducers, loudspeakers or microphones
    • H04R1/12Sanitary or hygienic devices for mouthpieces or earpieces, e.g. for protecting against infection

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
- Λ* 215346 — ' KLASSE 21 a. GRUPPE
Schutzwand trägt
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. August 1908 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine zur Benutzung in Verbindung mit Fernsprechern bestimmte Vorrichtung, welche einesteils die mit der Benutzung der Fernsprecher verbundene Ansteckungsgefahr verhütet und andernteils gleichzeitig eine Verbesserung der Verständigung, wie sie sonst bei derartigen Schutzvorrichtungen bisher möglich war, erzielt. Es sind Vorrichtungen zur Verhütung der Ansteckungsgefahr bei Fernsprechern bekannt, welche aus einem eine Schutzwand zwischen dem Mund oder Ohr des Benutzers und dem Sprechtrichter oder Hörer bildenden selbständigen Körper bestehen, der erst im Falle der Benutzung des Fernsprechers mit dessen Sprechtrichter oder Hörer leicht abnehmbar verbunden wird. Bei diesen bekannten Vorrichtungen dient jedoch die Schutzwand lediglich dem Zweck, die Ansteckungskeime vom Munde oder Ohr des Telephonbenutzers fernzuhalten und ist nicht derart beschaffen und befestigt, daß sie in derselben Weise wie die eigentliche Telephonmembran wirken kann. Die Schutzwand besteht nämlich bei den bekannten Vorrichtungen entweder aus Stoffen, wie Papier, Tuch ο. dgl., welche nicht genügend elastisch und spannbar sind, als daß ihnen die akustischen Eigenschaften einer Telephonmembran durch geeignete Mittel verliehen werden könnten, oder aber es besteht die Schutzwand zwar aus Stoffen, welche an sich zur Herstellung von schwingenden Telephonmembranen ■geeignet sind, aber ihre Befestigungsart mit dem sie tragenden Körper ist nicht eine solche, wie zur Erzeugung der Eigenschaften einer schwingenden Telephonmembran erforderlich ist.
Bei dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung wird ebenfalls ein selbständiger, mit dem Fernsprecher erst bei der'jedesmaligen Benutzung zu verbindender Körper verwendet, welcher eine Trennungswand trägt, die zwischen den Mund oder das Ohr des Benutzenden und den Sprechtrichter oder Hörer des Fernsprechers geschaltet wird. Im Gegensatz zu den erwähnten bekannten Vorrichtungen besteht jedoch gemäß vorliegender Erfindung die Trennungswand aus einer Membran, welcher infolge ihrer stofflichen Beschaffenheit und ihrer Befestigung an dem sie tragenden Körper die gleichen akustischen Eigenschaften zukommen wie den eigentlichen Telephonmembranen, d. h. welche die Tonschwingungen aufnimmt und fortpflanzt. Um eine solche Membran herzustellen, muß man entweder einen möglichst elastischen, schlaffen aber spannbaren Stoff, insbesondere Gummi, verwenden und die aus solcrlem Stoffe bestehende

Claims (1)

  1. Membran durch geeignete Mittel mit dem sie tragenden Körper so befestigen, daß ihre freie Fläche beständig unter einer erheblichen Spannung steht. Oder man verwendet elastische, starre Platten, insbesondere aus 'Glimmer ο. dgl., und befestigt diese an dem sie tragenden Körper genau in derselben Art, wie dies bei Telephonmembranen üblich und erforderlich ist, d. h. so, daß der Befestigungsrand der Platten auf seinem ganzen Umfang fest zwischen zwei Flächen eingeklemmt liegt, so daß nur der freiliegende Teil der Platten schwingen kann.
    Durch die Anwendung solcher nach Art der Telephonmembranen schwingender Membranen wird gegenüber den bekannten vorerwähnten Einrichtungen die neue Wirkung erzielt, daß die Tonschwingungen wesentlich deutlicher und stärker gehört werden, während bei Benutzung der bekannten, nicht als Telephonmembran ausgebildeten Schutzwände die Tonschwingungen geschwächt und die Verständigung infolgedessen undeutlich und schwierig wird.
    Nach einem anderen bekannten Vorschlage wird vor die eigentliche Sprech- oder Hörmembrari von Fernsprechern zwar auch eine in-
    • folge ihrer Beschaffenheit und Befestigungsart wie eine Telephonmembran wirkende zweite Membran vorgeschaltet. Doch ist hierbei die Einrichtung so getroffen, daß die zweite Membran beständig mit dem entsprechend umge-' stalteten Fernsprecher verbunden bleibt, so daß diese bekannte Einrichtung nicht den Zweck erfüllen kann, die an der eigentlichen Telephonmembran und ihrem Gehäuse haftenden Krankheitskeime von dem Benutzer des Fernsprechers fernzuhalten. Im Gegensatz hierzu ist die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Vorrichtung ein selbständiger, von dem Benutzer des Fernsprechers erst im Falle der Benutzung mit diesem zu verbindender Körper, woraus sich der Vorteil ergibt, daß ohne Änderung der Konstruktion der Fernsprecher jeder Benutzer eines Fern-Sprechers sich wirksam vor Ansteckung schützen und außerdem eine Verdeutlichung der Verständigung erzielen kann.
    Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsformen der Erfindung:
    .50 Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2 ist α ein zweckmäßig nach Art der Sprechtrichter oder Hörmuscheln gestalteter Ringkörper aus Metall, Holz oder anderem geeigneten Material, b ist eine Gummimembran, welche die eine Öffnung des Ringkörpers α verschließt. Gemäß der Erfindung ist es nun wesentlich, daß die Gummimembran b beständig unter einer solchen Spannung steht, daß sie die Tonschwingungen aufnehmen und fortpflanzen kann in derselben Weise wie die eigentliche Telephonmembran. Eine zur Erzielung einer solchen Spannung geeignete Einrichtung besteht, wie die Zeichnung zeigt, beispielsweise aus einem Metallringe c, welcher in seinem Durchmesser nahezu übereinstimmt mit dem äußeren Durchmesser des Ringkörpers α an der Seite, wo die Gummimembran sich-'befindet. Die Gummimembran wird auf die Öffnung gelegt, wobei ihr Rand über den äußeren Rand des Ringkörpers α hinwegragt. Schiebt man nun den Metallring c über den. Rand des Ringkörpers, so wird der überstehende Teil der Gummimembran zwischen den Metallring c und den Ringkörper α gepreßt und dadurch der Gummimembran die erforderliche Spannung erteilt. Ähnliche Einrichtungen sind bereits bekannt zur Befestigung einer Papiermembran, ohne daß hierbei der Erfolg der vorliegenden Erfindung, Verdeutlichung und Verstärkung der Tonschwingungen, erzielt werden kann. Wesentlich ist nämlich, daß die verwendete Membran vollkommen elastisch sei, da unelastischem Ma- · terial, wie Papier, die telephonmembranartigen Eigenschaften nicht erteilt werden können und nicht nur keine Verbesserung der Verständigung, sondern eine wesentliche Verschlechterung der Tonübertragung stattfindet.
    Eine noch bessere Wirkung erzielt man mit der in den Fig. 3 und 4 gezeigten Ausführungsform der Erfindung, bei welcher die Membran b1 aus einem starren Stoffe, insbesondere Glimmer, besteht. ' Diese Membran b1 muß mit dem Ringkörper α1 in gleicher Weise verbunden sein, wie dies bei Telephonmembranen erforderlich ist. Insbesondere ist darauf zu achten, daß der auf dem Ringkörper aufliegende Rand der Membran b1 auf seinem ganzen Umfange festgepreßt ist, so daß lediglich der die lichte Öffnung des Ringkörpers verschließende Teil der Membran schwingen kann. Eine in diesem Sinne geeignete Befestigungsart besteht beispielsweise aus dem Preßring c1 aus Metall, welcher mittels Schrauben d oder durch Gewinde an dem Ringkörper α1 befestigt wird und den überstehenden Rand der Membran δ1 auf seinem ganzen Umfange fest gegen den Rand des' Ringkörpers a1 preßt. Zweckmäßig wird zwischen der Preßfläche des Ringkörpers a1 und n° dem Membranrand noch ein Metallring_/ eingeschaltet.
    Die Vorrichtung, welche der Benutzer nur zu seinem eigenen Gebrauch zur Hand hat, wird Iseim Gebrauche dicht an die Sprechtrichter- oder Höreröffnung herangehalten.
    Pate ν τ-An s PRu'c H:
    Vorrichtung zum Schütze gegen Ansteckung bei Benutzung von Fernsprechern, welche aus einem selbständigen, erst im
    Falle der Benutzung des Fernsprechers vor den Sprechtrichter oder die Hörmuschel zu bringenden Körper besteht, der eine die betreffende Öffnung verdeckende, für die Tonschwingungen durchlässige Schutzwand trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzwand durch eine die Tonschwingungen in derselben Weise wie die eigentliche Telephonmembran fortpflanzende Membran (eine gespannte, vollkommen elastische Membran oder eine am ganzen Umfange ihres Randes festgepreßte starre Platte) gebildet wird, zum Zwecke, neben der Beseitigung der Ansteckungsgefahr bei Benutzung von Fernsprechern eine Verdeutlichung der Schallübertragung und also eine Verbesserung der Verständigung zu erzielen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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