DE215280C - - Google Patents

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DE215280C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/53Charged-condition indicators, i.e. indicating the presence of a cartridge in the cartridge chamber

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl: 215280 -KLASSE 72 a. GRUPPE
ALBERT WIESNER in ARNSDORF, Riesengeb.
Ladungsanzeiger für Schußwaffen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. März 1908 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung an Schußwaffen, welche durch Anordnung eines körperlichen Hindernisses in der Visierlinie ein Zielen mit ungeladenem Gewehr unmöglich macht, während nach erfolgtem Laden durch Einführen der Patrone in den Lauf die Visierlinie frei gemacht wird; dem Schützen ist daher auch jederzeit sichtbar, ob die Waffe geladen ist oder nicht.
ίο Zur Erreichung dieses Zweckes ist auf dem Gewehrlauf eine Klappe angebracht, welche im Ladezustande der Waffe eine Aufschrift »geladen« zeigt und einen freien Blick über die Visiereinrichtung gestattet, während sie im entladenen Zustande aufgerichtet ist, so daß der irri Anschlag liegende Schütze die Visiereinrichtung nicht sehen und infolgedessen auch nicht zielen kann. Zweckmäßig zeigt die Klappe in aufgerichtetem Zustande auf der dem Schützen zugekehrten Seite die Aufschrift »entladen«. Diese Klappe wird durch eine Zunge bewegt, die durch die Kugel beim Einführen der Patrone in das Patronenlager gesenkt wird. Nach dem Schuß ist die Zunge wieder frei, und die sich durch Federdruck wieder aufrichtende Klappe zeigt sofort den entladenen Zustand des Gewehres an.
Um ein genaues Funktionieren der Signalvorrichtung sicherzustellen, kann die Drehung der Signalklappe auch noch durch eine starke Feder beeinflußt werden, deren Wirkung sich dann mit der Wirkung der die Zunge bewegenden Feder vereinigt.
Für den Fall, daß sehr starke Federn verwendet werden, so daß das Einführen der Patrone in das Patronenlager Schwierigkeiten begegnet, kann noch ein besonderer Hebel vorgesehen sein, der die Zunge beim Laden aus dem Patronenlager drückt.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 die Signalvorrichtung im senkrechten Längsschnitt, Fig. 2 im wagerechten Schnitt und Fig. 3 einen Schnitt nach A-B der Fig. 2.
Das Patronenlager a, welches zur Aufnahme der Hülse b und des Geschosses c dient, ist an geeigneter Stelle mit einem Schlitz I versehen, welcher durch eine um die Achse / drehbare Zunge d verschlossen werden kann. Zum gasdichten Abschluß ist diese Zunge d mit abgeschrägten Flächen versehen, welche in ein entsprechend geformtes Verschlußstück k hineinpassen. Zwischen diesem Verschlußstück k, welches mit dem Lauf verbunden ist, und der Zunge d ist eine Feder m angeordnet, die bei leerem Patronenlager die Zunge d in den Lauf hineindrückt. Auf der Achse f der Zunge d sind nun seitwärts in Aussparungen des Schaftes Hebel g gelagert, die durch Lenker h mit der Signalklappe i verbunden sind. Das Hebelwerk ist so bemessen, daß, wenn nach einem Schuß die Kugel aus dem Patronenlager entfernt ist, durch das Eindringen der Zunge in den Lauf auch die Signalklappe gehoben wird, so daß sie die Visiereinrichtung verdeckt und die Aufschrift »entladen« zeigt.
Um zu verhindern, daß in die seitlichen Aussparungen des Schaftes Feuchtigkeit o. dgl.

Claims (3)

  1. eindringt, ist die Signalklappe mit viertelkreisförmigen Flanschen versehen, welche die Durchtrittsöffnungen stets verschlossen halten. Zum Zwecke einer praktischen Montage an dem Gewehr können die Teile der Signalvorrichtung an zwei Platten montiert sein, welche oberhalb und unterhalb des Patronenlagers angeordnet und durch Schrauben verbunden werden. Bei einer solchen Anordnung ίο wäre es sehr leicht möglich, die einzelnen Teile zwecks Reinigung zu demontieren.
    Pa ten τ -A ν Sprüche:
    i. Ladungsanzeiger für Schußwaffen, dadurch gekennzeichnet, daß in der Visierlinie ein körperliches bewegliches Hindernis angeordnet ist, das im ■Entladungszustande des Gewehres ein Zielen unmöglich macht, während nach erfolgtem Laden durch Einführen der Patrone in den Lauf dies Hindernis beseitigt und die Visierlinie frei gemacht wird.
  2. 2. Ladungsanzeiger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einführen der Patrone (b) in das Patronenlager (α) durch das Geschoß (c) eine unter Federdruck (m) in das Patronenlager hineinragende Zunge (d) verdrängt und dadurch eine mit der Zunge durch eine Zugstange verbundene, auf dem Lauf angebrachte Signalklappe (i) umgelegt wird.
  3. 3. Ladungsanzeiger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen außen auf der Welle ff) der Zunge (d) sitzenden Hebel die Zunge aus dem Patronenlager heruntergedreht werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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