DE215213C - - Google Patents

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DE215213C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16TSTEAM TRAPS OR LIKE APPARATUS FOR DRAINING-OFF LIQUIDS FROM ENCLOSURES PREDOMINANTLY CONTAINING GASES OR VAPOURS
    • F16T1/00Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers
    • F16T1/38Component parts; Accessories
    • F16T1/45Means for venting or aerating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Fluid Pressure (AREA)
  • Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. .
PATENTSCHRIFT
- M 215213 KLASSE 13 d. GRUPPE
für Dampfwasserableiter.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. August 1908 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Entlüftungsventil, das im Dampfraum, am Deckel, eines Dampfwasserabieiters angebracht ist und die Bestimmung hat, die vor dem Anlassen des Dampfes in der Leitung enthaltene Luft selbsttätig zu entfernen.
Für die gute Wirkungsweise eines solchen Entlüftungsventiles ist es vor allem wesentlich, daß es, um Dampfverluste zu vermeiden, nach
ίο Entweichen der Luft schon bei Erreichung eines bestimmten niedrigen, weit unterhalb der Betriebsspannung liegenden Druckes in der Dampfleitung sicher wieder zugeht. Dieser Bedingung aber entsprechen, die bekannten hierher gehörigen Entlüftungsventile nicht. Die Anordnung dieser Ventile ist derart, daß bei abgestelltem Dampf der nach innen in den Dampfraum des Dampfwasserabieiters sich öffnende Ventilkegel durch sein Eigengewicht (bei manchen Ventilen auch durch Federdruck) offen gehalten wird, und sich erst wieder schließt,
. wenn der der Luft nachströmende Dampf eine so hohe Geschwindigkeit erreicht hat, daß er das Eigengewicht des Ventilkegels (bzw. den Federdruck) zu überwinden vermag. Solange die hierzu bedingte Höhe der Dampfspannung
nicht erreicht ist, umspült der Dampf den offenen Ventilkegel und tritt unbehindert aus.
Wegen dieser Unzuverlässigkeit verzichtete
man daher in der Praxis auf die sogenannten selbsttätigen Einrichtungen und ließ beim jedesmaligen Anstellen der Leitung die. Luft durch öffnen eines Ventilchens oder Hähnchens von Hand aus; es war dies aber besonders bei Fernleitungen sehr umständlich und forderte eine große Zuverlässigkeit seitens des Wärters.
Der Gegenstand dieser Erfindung beseitigt nun diesen Mißstand in ebenso einfacher als eigenartiger Weise ohne Wartung und ohne jeden Dampfverlust dadurch, daß unter Beibehalt der Lage des Entlüftungsventils, im Dampfraum an höchster Stelle des Topfes zum Schließen des Ventilkegels nicht der ausströmende Dampf, sondern die Stoßkraft des mittels eines Eintauchrohres zum Ventilkegel geführten Dampfwassers benutzt wird. Das Ventil schließt demnach schon sicher ab, sobald jener geringste Druck erreicht ist, welcher das Wasser im Dampfwasserableiter zum Abflußrohr zu heben vermag.
Die Wirkungsweise der in der Zeichnung dargestellten Vorrichtung ist folgende:
Beim Einlassen des Dampfes wird die in den Leitungen o. dgl. eingeschlossene Luft vom Dampf nach dem Ableiter fortgedrückt, in welchem sich zu dieser Zeit wenig Druck befindet. Der Kegel des Luftventils ist geöffnet und läßt die Luft frei durch die Ventilbohrung und den Abflußkanal des Topfes austreten. Ist die Luft so weit entwichen, daß das nachfolgende Dampfwasser in dem Raum um den. Schwimmer des Ableiters aufsteigen kann, bis der Rohrfortsatz c in das Wasser eintaucht, so tritt letzteres, unter dem noch sehr geringen Leitungsdruck stehend, in das Ventilgehäuse a unterhalb des kolbenartig ausgebildeten Ven-
tilkegels b ein und schiebt diesen in die Schlußstellung.
Das Ventil bleibt dann geschlossen bis zur Abstellung des Dampfes, also bis zum Eintritt des Niederdruckes, bei dem die Außenluft nach öffnung des Ventils in den Topf zurücktritt und eine Vakuumbildung während des Betriebsstillstandes verhindert.
Da die Empfindlichkeit des neuen Ventils
ίο bei verschieden großem Leitungsdrucke von der Hubhöhe des Ventilkegels unabhängig ist, so sind auch durch zu frühzeitigen Ventil-■ Schluß eintretende Betriebsstörungen ausgeschlossen, wie sie bei den bekannten Entlüftungseinrichtungen vielfach dadurch vorkommen, daß der regulierbar angeordnete Ventilkegel behufs seiner selbsttätigen Wirkung bei geringerem Drucke mit so kleinem Hube eingestellt werden muß, daß schon die ausströmende Luft selbst sich durch Schluß des Kegels den Austritt versperrt und die Wirkungsweise des Dampfwasserabieiters aufhebt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Selbsttätiges Entlüftungsventil mit nach innen sich öffnendem Ventilkegel für Dampfwasserableiter, dadurch gekennzeichnet, daß von dem im Dampfraum des Ableiters liegenden Ventilgehäuse (a) ein zum Wasserraum des Behälters führendes Eintauchrohr fcj hinabreicht, so daß durch die Stoßkraft des im Eintauchrohr bewegten Wassers der kolbenförmig ausgebildete Ventilkegel (b) in die Schlußstellung geschoben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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