DE2145706C - Vorrichtung zum kontinuierlichen Her stellen und Kuhlen von Strängen aus thermo plastischen Kunststoffen - Google Patents
Vorrichtung zum kontinuierlichen Her stellen und Kuhlen von Strängen aus thermo plastischen KunststoffenInfo
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Description
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vJrIuUf iiher den Kasten in den Längsschiit/ als auch
i'-.h ilineiudiiicken in die Spalte, deren gleichmäßi-'
Querschnitt eine gleiehmäßis-e. turbulen/freie
einung ermöglicht. Dabei führt der durch die eben
Wände gebildete Slrangkanal zu einem etwa !Ki!(>imi>«Mi Austreten der Gesamtheit der Stränge
- diesem Kanal, was für deren Erfassung zwecks .Jmmg zu weiteren Verarheitungseinriehtuimen
anders giinstiu ist
/weel;mäl')ig richtet man den Strangkanal auf ein ·:: gegenüber schräg nach unten bewegtes Maschen-μι;
.-rhand. das das Kühlmedium im wesentlichen iing^iindert
durchfließen läßt und die von ihm aul'gen inmeiien Stränge einer Abnahmeeinrichtun" zulii:-,rt.
^ L5
üi den Figuren sind Ausführungsbeispiele der Erf!:uiung
dargestellt. Es zeigt
[■'ig. I einen Oucrschnitt durch dir Leiidüse und
th Kühlmitteldüse,
Γ ig. 2 eine Draufsicht auf die Anordnung eemäß
1^. I.
Γ i g. 3 eine Mehrfachanordnung der Leit- und der
K .!hlmitteldüse gemäß F i g. 2,
Fig. 4 eine Düsenanordnung mit die einzelnen
1 i ■ änge voneinander trennenden Trennblechen,
K i g. 5 eine erweiterte Darstellung der Vorrich-
11 ng gemäß Fig. 1 im Zusammenwirken mit einem
Nkisclicngitterbund für die Weiterführung der
Nniinge,
Fig. 6 eine Variante zu der Anordnung des Masi
iiengitterbandes gemäß F i g. 5.
In der F i g. I ist nur derjenige Teil der Vorrichtung dargestellt, der sich auf die Leitdüse und die
Kühlmitteldüse bezieht. Der aus einer nicht dargestellten Austragdüse gepreßte Kunststoffstrang 1 wird
nach unten abgezogen und gelangt zunächst in den Bereich der Leitdüse, bestehend aus zwei Kastenwänden
2 und 3, die zwischen sich einen sich keilförmig nach unten verjüngenden geraden Längsschlitz 4 bilde
11.
Die xastenwande 2 und 3 setzen sich in Leisten 5 und 6 fort. Die Kastenwände 2 und 3 sitzen oben auf
Kastenwänden 7 und 8 und bilden mit diesen zusammen einen Kasten, der von dem Kühlmittel 9 umspült
wird. Das Kühlmittel 9 wird auf ein so hohes Niveau gepumpt, daß es drucklos über die Kastenwände 2
und 3 hinweg läuft und in den Längsschlitz 4 einströmen kann. Die beiden Leisten 5 und 6 ragen in einen
ims ebenen Wänden 10 und II gebildeten Strangkanal
12 hinein, dessen obere Öffnung durch schräg nach oben verlaufende Lippen 13 und 14 gebildet werden.
in die die Wände 10 und II übergehen. Die Leisten 5 und 6 und die Lippen 13 und 14 formen dabei jeweils
einen geraden Spalt 15 und 16 mit gleichbleibendem Querschnitt, dem unter Druck stehendes Kühlmittel
!7 zugeführt wird. Dieses gelangt aus einem Bereich unterhalb der Kastenwändc7 und 8 in Öffnungen 18
und 19 :\vischen den Kastenwänden 7 und 8 und den Wänden IO und II, bis es unterhalb der Kastenwändc
2 und 3 in die Spalte 15 und 16 umgelenkt wird. Wegen des gleichbleibenden Querschnitts der
geraden Spalte 15 und 16 fließt das Kühlmittel in den
Spalten 15 und 16 spit gleichbleibender Geschwindigkeit,
so daß es bei dem unter Druck erfolgenden .Austreten aus ilen Spalten 15 und 16 und Übergang in den
Strangkanal 12 die Kunststoffstränge 1 von beiden Seiten gleichmäßig umspült und damit einen gleichmäßigen
Zug auf die Kunststoffstränge 1 ausübt. Die Trennung des drucklos zugeführten Kühlmittels 9 und
des unter Druck stehnden Kühlmittels 17 erfolgt durch eine Trennplatte 20, auf die an Hand
der Beschreibung /11 Fig. 5 näher eingegangen
wird.
In der F i g. 2 ist ein Schnitt durch die F i g. I längs
der Linie I-I dargestellt. Wie ersichtlich, liegen die
Stränge I auf einer Linie, da sie von in gleicher Weise
ausgerichteten Austragdüsen stammen. Die Kunststoi'fstränge
1 verlaufen innerhalb der Wände 10 und II. die durch die Öffnungen 18 und 19 von den Kastenwünden
7 und 8 getrennt sind. An ihren seitliehen Enden werden die Wände 10 und 11 sowie die Kastenwände
7 und 8 jeweils durch Abschlußstücke 21 und 22 abgeschlossen. Die ganze Anordnung sitzt in einem
Gehäuse 23. in das zwei Zufi\hrungsrohre 24 und 25
eingelassen sind, durch die uüs Kühlmittel 9 in das Innere
des Gehäuses 23 einströmt.
Die in der F i g. 2 dargestellte Düsenanordnung kann man nun auch innerhalb eines Genäuses mehrfach
vorsehen. Ein Ausführungsbeispiel hierfür ist in der F i g. 3 dargestellt. Innerhalb des Gehäuses 23
sind hier drei Strangkanäle 26, 27 und 28 angeordnet, die jeweils im Prinzip einem Strangkanal 12 gemäß
F i g. 2 entsprechen. Diese drei Strangkanäle 26. 27 und 28 sind durch die Kastenwände 29 und 30 eingeschlossen.
Es sei in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, daß die oberhalb des geraden Längsschlitzes 4
angeordneten, in den F i g. 1 bis 4 nicht dargestellten Austragdüsen gegenseitig etwas versetzt angeordnet
sein können, um den von den Austragdüsen benötigten Raum besser ausnützen zu können. In diesem
Falle ergibt sich eine etwas engere Aufeinanderfolge der Stränge längs des Längsschlitzes 4 und des Strangkanals
12, wodurch diese Teile besonders gut durch eine Vielzahl von Strängen ausgenutzt werden können.
Sollte es sich bei bestimmten Kunststoffen als erforderlich erweisen, die einzelnen Stränge im Bereich
des Strangkanals 12 sicher voneinander zu trennen, so kann man im Strangkanal 12 Trennbleche 31 vorsehen,
wie sie in der F 1 g. 4 dargestellt sind. Diese Trennbleche 31 verbinden die Wände 10 und Il miteinander,
so daß individuelle Fiihrungskanälc 32 für jeden Kunststoffstrang I gebildet werden.
In der F i g. 5 ist die Einrichtung im Zusammenwirken
mit Austragdüsen und einer Aufnahmeeinriehtung für die aus dem Strangkanal austretenden
Stränge dargestellt. Die Kunststoffstränge 1 treten aus einer Reihe von hintereinanderliegenden Austragdü-
:>en 33 aus und gelangen in den Strangkanal 12. Bezüglich
dei an seinem oberen Ende angeordneten Leitdüse und Kühlmitteldüse wird auf die Darstellung
in F i g. I verwiesen, die diesbezüglich mit tier in
Fi g. 5 dargestellten Anordnung übereinstimmt. Der durch die Kastenwände 2 und 3 sowie die Kastenwände
7 und 8 gebildete Kasten besitzt nach unten gerichtete Durchlässe 34 und 35, die mit Durchlässen in
einer horizontalen Trennplatte 20 korrespondieren. Diese Trennplatte teilt das Gehäuse 23 in zwei Kühlmitlelräume.
Unterhalb der Trennplatte 20 wird über die Zuführungsrohro 36 und 37 das unter Druck stehende
Kühlmittel /ugelührt. das dann clinch die Durchlässe 34 und 35 nach oben zu der Kühlmiiteldüse
gelangt. Oberhalb der Trennplatte 20 wird über die ZufiÜirimgsrohre 24 und 25 das praktisch drucklos
zugeführte Kühlmittel zugeführt, das dann über
die Kaslcnwändc2 und 3 überläuft und in den l.iingsspiill
der l.eildüse gelangt. Damit nun das der Kiihlmilleliliisc
zusliömende als auch das über die Kastenwiiiule
2 und J überlaufende Kühlmittel möiiliclist lurbtilcn/frei
zu den Stellen gelang!, von wo es den KimsMollsIrängen I zugeführt wird, sind oberhalb
und imlcrhalb der Trennplatte 20 Gitterwände 38 und 39 s(iv\ie 40 und 41 eingelegt, die das durch sie hiiidtiichsiröniendc
Kühlmittel beruhigen. Diese Gitterwiindc 38, 39 bzw. 40,41 kann man mit hier nicht dargestellten
Fillersichen belegen, um mit dem Kühlmittel mitgerissene Verschmutzungen aufzufangen. Hiermit
wird vor allem vermieden, daß sich die Spalte 15 und 16 zusetzen können.
Damit mm die wandartig aus dem Slrangkanal 12
austretenden Kimstslolfslränge 1 auf einfache Weise von dem Kühlmittel getrennt werden können, ist der
Sirauukanal 12 auf ein demgegenüber schräg nach unlen
bewegtes Maschengilterband 42 gerichtet, das das Kühlmittel im wesentlichen ungehindert durchfließen
läßt und die von ihm aufgenommenen Stränge weiterleitet. Das Maschcngitlcrband besteht hier aus einem
umlaufenden in sich geschlossenen Transportband, das von den drei Umlenkrollen 43. 44 und 45 geführt
und in der eingezeichneten Pfeil richtung angetrieben wird. Das Maschengittcrband kann man aus einem
feinen Drahtgewebe, einem entsprechenden Ciliederband
oder einem ähnlichen Textilband ausbilden. Das aus dem linieren F.nde des Sirangkanais 12 austretende
Kühlmittel strömt auf das Maschengilterband 42 zu. das dem Kühlmittel praktisch keinen Widerstand
entgegensetzt, so tlaß das Kühlmittel frei hindurchstiöiuen
kann. Die Kunstsloffslränge I dagegen legen '.ich auf das Maschengittcrband 42. ohne gegen
dieses gedrückt zu werden. Dies ist vor allem dann wichtij*., wenn in diesem Bereich die Stränge noch eine
gewisse Weichheit besitzen. Von dem Maschengitterhand 42 weiden dann die Kunstsloffsträngc 1 einer
Aufnahmecinriehtung zugeführt, bestehend aus den beiden zusammenwirkenden Transportbändern der
Ahnaiinieeiiiiichtungen 46 und 47, die die Stränge
zwischen sich aufnehmen und zu einer Weitervererben ungscinrichtung führen. Die beiden Transportbänder
46 und 47 sind in sich geschlossen und werden mittels der Umlenkrollen 48 und 49 gegenüber dem
Ablauf von dem Maschengitterband 42 zusammengeführt. Damit nun bei der dargestellten Anordnung der
Umlenkrollcn 48 und 49 die Stränge 1 sicher von dem Ablauf des Maschcngitlerbandes 42 im Bereich der
Umlenk rolle 44 zu der Öffnung zwischen den Umlenkrollen 48 und 49 geleitet werden, ist die Stütze 50
vorgesehen, die die von dem Maschengittcrband 42 weggeführten Stränge gewissermaßen in die Öffnung
zwischen den Transportbändern 46 und 47 einfädelt. Ms liegt damit zwischen dem Maschengitterband 42
und dem Einlauf zwischen den Transportbändern 46 und 47 eine freie Wegstrecke für die Kunststoffstränge
1, in der diese durch keinerlei Transpuitorganc
einem Druck ausgesetzt werden. Zu diesem Zweck ist die Stütze 50 so tief angeordnet, daß die
Umlcnkmllc 48 mit dem sie umschlingenden Transportband
46 die Stränge nicht gegen die Stütze 5(1 drücken kann. Auch beim linlaiil der Sliiinge /wischen
die Transportbänder 46 und 47 weiden diesi keinem besonderen Druck ausgesetzt, da. wie ersichtlich,
die beiden Umlenkrollcn 48 und 49 gegeneinander versetzt angeordnet sind, so daß die Kunststoffstränge
I keine Druckzelle /wischen den Umlcnkiollen
48 und 49 zu durchlaufen brauchen. Das Transpoiiband
46 besteht aus einem elastischen Material
sy daß auch bei der geringen Umsdilingimg der Umlenkiolle
49 kein nennenswerter Druck aiii die KunstsiolTsträngc
1 ausgeübt werden kann.
Diese Anordnung von Maschengillerband 42 und I lansportbändern 46 und 47 ist zumindest teilweise
innerhalb der Oberfläche des Kühlmittels 9. 17 angeordnet,
das einen Behälter 51 teilweise ausfüllt. !■>
strömt in diesen Behälter 51 aus dem Slrangkanal 12 zu und wird aus dem Behälter 51 im Kreislauf wiedei
^o den Zuführungsrohren 36, 37 bzw. 24. 25 zugeführt
Das Kühlmittelniveau im Behälter 51 isl dabei so gehallen,
daß die Kunststoffslräiige I zwischen den Transportbändern 46 und 47 innerhalb des Kühlmittels
geführt werden. Damit nun das Kühlmittel 9. M
»5 die Stränge in diesem Bereich gut durchspülen kann,
besteht das Transportband 47 aus einem entsprechend durchlässigen bzw. perforierten Material. Gegebenenfalls
kann man das gleiche Material wie für das Maschengiiierband
42 vciwcudcü.
In der I'i g. 6 ist eine Variante zu der Anordnung
gemäß F i g. 5 dargestellt, soweit sie sich auf die Abnahme
der Kunslstoffslränge 1 hinter dem Stiangk;;
na! 12 bezieht. Ks wird hier davon ausgegangen, dal.' die Stränge nach Verlassen des Strangkanals 12 soweit
verfestigt sind, daß sie einem gewissen Druck ohne Verformung standhalten können. Die Stränge werden
hier wiedei einem Maschengilterband 52 zugeführt
das das mitslrömcnde Kühlmittel im wesentlichen ungehindert hindurchfließen läßt. Die Stränge gelanger
dann zu dem Transportband 53, das um die I Imlciikrolle
54 gelcilel wird und die Stränge leicht gegen das Maschengilterband 52 drückt, so daß sie zwischen
letzterem und dem Transportband 53 weggeführt wer den. Das Transportband 53 besitzt dabei eine gewisse
Elastizität hinsichtlich seinerZusammendrüekbarkeil
so daß die Kunstsloffstränge I. gewissermaßen ingebellet
in das Transportband 53, geführt werden.
Im Falle der Urzeugung einer Mehrzahl von bandartig
nehcneinandcrliegender. Strängen besteht die oberhalb des geraden Längsschlilzcs in dem die Leil
und die Kühlmillcldüsc enthaltenden Kasten liegende Auslragdüscnanordnung aus einer Mehrzahl von hin·
lereinanderliegcndcn einzelnen Austragdüsen. Die Austragdüsenanordnung kann aber auch aus cinei
einen bandförmigen Strang erzeugenden Schlitzdüse bestehen, wobei die Verarbeitung des bandförmiger
Stranges in der gleichen Weise erfolgt wie die bandför
mig nebcncinanderliegcndcn Einzelstränge. Jedocl würde selbstverständlich die Anordnung gernät
F i g. 4 nicht zur Anwendung kommen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Vorrichtung zum kontinuierlichen Herstellen und Kühlen win Strängen aus thermoplastischen
Kunststoffen mit einer Austragdüse für die aus einer Schmelze unter Druck abziehbaren Stränge,
einer im Abstand einer offene1.! Strecke der Austragdüse
nachgeordneten Leitdüse und einer die Leildüse umfassenden Kühlmitteldüse für ein jeweils
den Strang ··' hüllendes und in Richtung der Sirangbewegimg mit größerer Geschwindigkeit als
der Strang strömendes flüssiges Kühlmittel, dadurch
gekennzeichnet, daß die L eitdüse
aus einem sieh keilförmig in Richtung der S'.rangbewegung
-rjüngenden und in Leisten (5, 6) fortsetzenden Längsschlitz (4) zwischen Kastenwänden
(2,3.7,8) besteht, daß die Leisten (5,6) in einen aus zwei symmetrisch zueinander angeordneten
ebenen Wänden (10, 11) gebildeten Strangkanal (12) hineinragen, dessen obere Öffnung
durch seitlich auseinanderstrebende Wände (10, 11) in Form von Lippen (13, 14) zusammen mit
den Leisten (5,6) die Kühlmitteldüse bildet, daß die Leisten (5,6) und die Lippen (13, 14) jeweils
einen geraden Spalt (15, 16) gleichbleibenden Querschnitts formen und daß der Längsschlitz(4)
einen Überlauf fü· das die kastenwände
(2,3,7.8) umspülende Kühlmittel (9) und die Spalte (15, 16) eine Zuleitung ür da«: unter Druck
stehende Kühlmittel (17) bilden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kastenwände (2, 3, 7, 8)
mit nach unten weisenden Öffnungen (18, 19) mit den Durchlässen (34, 35) einer horizontalen
Trennplatte (20) fluchtend in einem Gehäuse (23) angeordnet sind und unterhalb der
Trennplatte das unter Druck stehende Kühlmittel (17) und oberhalb dieser das überlaufende Kühlmittel
(9) zuführbar ist, wobei der innenraum zwischen den Kastenwänden (2, 3. 7. 8) die Zuleitung
zu den Spalten (15, 16) bidet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl oberhalb als auch
unterhalb der Trennplatte (20) horizontale Gitterwändc (38, 39, 40, 41) jeweils über Z'.tühriingsrohren
(24, 25; 36, 37) für das Kühlmittel angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitterwände mit Filtersieben versehen sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Strangkanal
(12) mit Trennblechen (31) versehen ist, die seine Wände (10, 11) miteinander verbinden.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Strangkanal
(12) auf ein diesen gegenüber schräg nach unten bewegbares Maschengitterband (42;
52) gerichtet ist, dem Abnahineeinrichtungeii (46,
47) nachgeschaltet sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß /wischen dem Maschengitterband
(42) und den Abnahmeeinrichtungcn (46. 47) eine freie Wegstrecke für die
Kunststoffsttiinge (1) belassen ist.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung /um kontinuierlichen Herstellen und Kühlen \on
Strängen aus thermoplastischen Kunststoff« mit einer'Ausiragdiise für die aus einer Schmelze unter
Druck ab/iehbaren Stränge, einer im Abstand einer
offenen Strecke der Austrügdüse nachgeordneten Leiiuüse und einer die Leitdüsc umfasf.nden Kiihlmiueldiise
für ein jeweils den Strang umhüllendes und in Richtung der Strangbewegung mit größerer Ge-
sclnvindigke:'. als d.r^Strang strömendes flüssiges
Kühlmittel.
Eine derartige Vorrichtung ist aus der Patentsch.ilt
60 63S des Amtes für Erfindung und Patentwesen in Ost-Berlin bekannt.
Der Erfindung Hegt die Aufgabe zugrunde, eine derartige Vorrichtung :o zu gestalten, daß sie den
üleichzeiticen Abzugeiner Vielzahl von Strängen in
einer solchen Ordnunsz gestattet, daß die Stränge sich
leicht angeschlossenen Verarbeitungseinrichtungen
zuführen lassen. Diese Aufgabe läßt sich durch die bekannte Vorrichtung nur mit erheblichem Aufwand lösen.
Bei dieser Vorrichtung wird zwar auch eine Mehrzahl von Strängen gleichzeitig abgezogen. Die
Stränge fließen dabefaus Austragdüsen, deren Mittel-
punkte auf einem Kreis liegen. Die einzelnen Stränge werden dann entweder über individuelle Leit- und
Kühlmitteldüsen weitergeleitet oder über einen Trichter einer gemeinsamen Leit- und Kühlmitteldüse zugeführt,
wo sie ein Strangbündel bilden. Dabei liegt entweder der Nachteil des großen Aufwandes an Einzcldüsen
vor, oder es ergibi sich die Schwierigkeit, dal' sich Venvirrungen in dem Strangbündel bilden. w;i·-
leicht zu einem Verkleben der einzelnen Stränge führen kann, fn der Praxis hat sich daher im wesentlichen
die Führung der Stränge durch individuelle Düsen und nachfolgende Einzelrohre, die das Kühlmittel leiten,
durchgesetzt. Bei dieser bekannten Konstruktion ist auch zu beachten, daß die gleichförmige Anordnung
der Austragdüsen nur die Herstellung einer beschränkten Zahl von Strängen erlaubt, da anderenfalls
der Durchmesser des Kreises relativ groß werden würde, was mit einem unerwünschten entsprechend
hohen Raumbedarf verknüpft wäre.
Durch die Erfindung wird die vorstehend herausgestellte Aufgabe in einer Weise gelöst, die /.u einem
serhältnisinäßig geringen Aufwand führt, dabei konstruktiv
einfache Mitte! verwendet und noch dazu eine wesentliche Erhöhung der Zahl der gleichzeitig abgezogenen
Stränge erlaubt.
Die eingangs geschilderte Vorrichtung ist daher erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß die
Leitdüse aus einem sich keilförmig in Richtung der Strangbewegung verjüngenden und in Leisten fortsetzenden
Längsschlitz zwischen Kastenwänden besteht, daß die Leisten in einen aus zwei symmetrisch zueinander
angeordneten ebenen Wänden gebildeten .Strangkanal hineinragen, dessen obere öffnung durch
seillich auseinanderstrebende Wände in Form von Lippen zusammen mit den Leisten die Kühlmitleldüse
bildet, daß die Leisten und die Lippen jeweils einen geraden Spalt gleichbleibenden Querschnitts formen
und daß der Längsschlitz einen Überlauf für das die Kastenwände umspülende Kühlmittel und die Spulte
eine Zuleitung für das unter Druck stehende Kiihlmittel
bilden.
Bei einer derartigen Anordnung von Leitdüse und Kühlmitteldüse ergibt sich eine besonder·, gleichmäßige
Zufuhr des Kühlmittels, und zwar sowohl durch
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712145706 DE2145706C (de) | 1971-09-13 | Vorrichtung zum kontinuierlichen Her stellen und Kuhlen von Strängen aus thermo plastischen Kunststoffen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712145706 DE2145706C (de) | 1971-09-13 | Vorrichtung zum kontinuierlichen Her stellen und Kuhlen von Strängen aus thermo plastischen Kunststoffen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2145706A1 DE2145706A1 (de) | 1972-10-05 |
| DE2145706B2 DE2145706B2 (de) | 1972-10-05 |
| DE2145706C true DE2145706C (de) | 1973-04-26 |
Family
ID=
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