DE2139809B2 - Stufenlos einstellbares umlauf- reibungsgetriebe - Google Patents
Stufenlos einstellbares umlauf- reibungsgetriebeInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H15/00—Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members
- F16H15/48—Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members with members having orbital motion
- F16H15/50—Gearings providing a continuous range of gear ratios
- F16H15/52—Gearings providing a continuous range of gear ratios in which a member of uniform effective diameter mounted on a shaft may co-operate with different parts of another member
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Auf dem Gebiet der stufenlos veränderlichen mechanischen Getriebe sind aufgrund einer Reihe von
Vorteilen Reibungsgetriebe am meisten verbreitet. Darunter sind Konstruktionen mit Zwischenkörpern am
wirksamsten, welche eine Leistungsübertragung über mehrere parallele Kanäle erlauben.
Ein stufenlos einstellbares Umlauf-Reibungsgetriebe nach dem Ausgangspunkt der Erfindung (UdSSR-Erfinderschein
2 64 085) enthält Planetenräder, die auf einem Steg montiert sind. Die Planetenräder sind so
orientiert, daß ihre äußeren Erzeugenden zur zentralen
Getriebeachse parallel sind. Sie werden durch zwei verschieden gerichtete Kegelflächen begrenzt, von
denen die eine sich am Antriebskegelrad und einer kegeligen Basis-Laufbahn des feststehenden Gehäuses
und die zweite an der zylindrischen Innenfläche eines
angetriebenen Reaktionsrades abwälzt. Die Planetenräder sind freibeweglich angeordnet und stützen sich mit
einem ihrer Punkte auf eine frei rotierende flache Auflagerscheibe ab.
Das mit den Planetenrädern in Berührung stehende Reaktionsrad kann sich längs der Getriebeachse
verschieben, wobei sich die Berührungszone! mit den Planetenrädern verändert. Dadurch wird der Arbeitsradius
des Planetenrades und folglich auch die Übersetzungszahl verändert.
Für die erforderliche Anpressungskraft sorgen bei allen Reibungskontakten eine Feder oder ein; Gruppe
von Federn.
Alle bekannten stufenlos einstellbaren Getriebe, bei denen die Anpressungskraft durch eine Feder besorgt
wird, können jedoch eine Vergrößerung des Abtriebs-Drehmoments in Abhängigkeit von der Übersetzungszahl nicht gewährleisten, und zu diesem Zweck ist bei
diesem Getriebe wie auch bei allen bisher bekanntgewordenen Konstruktionen der stufenlos einstellbaren
Reibungsgetriebe der Einbau einer komplizierten und kostspieligen Einrichtung erforderlich, die eine Vergrößerung
des Abtriebs-Drehmoments in Abhängigkeit von der Übersetzungszahl sicherstellt. Darüber hinaus
sei darauf hingewiesen, daß von der Genauigkeit, der Fertieunesqualität und Einstellung dieser Einrichtung in
uer er.,«««... ..-„■ die .Aufgabe zugrunde ein
stufenlos einstellbares Getriebe mit einer solchen konstruktiven Ausführung der Schafte der Planetenräder
und der axialen Auflagerscheibe zu schaffen daß das Getriebe eine Vergrößerung des Abtriebs-Drehmoments
an der Abtriebswelle ohne Verwendung irgendwelcher zusätzlichen Einrichtungen, die fur die selbsttädee
Änderung der Anpressungskraft sorgen, gewährleistet und eine maximal einfache Konstruktion hat.
Die gestellte Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden
Teil des Patentanspruchs genannten Merkmale
ge5?ese konstruktive Lösung bietet die Möglichkeit, bei
der Verschiebung des Reaktionsrades längs der Erzeugenden des selbsteinstellenden Planetenrades
unter konstantem Anpreßdruck der Feder oder einer GruDoe von Federn auf das Antriebskegelrad eine
größenveränderliche Ausgleichsreakt.on an der Auflaec-scheibe
konischer Form zu erhalten und somit eine Änderung der Kräfte auch in den Berührungspunkten
des Planetenrades sowohl mit der Reibscheibe als auch mit dem zylindrischen Reaktionsrad zu erzielen, wobei
bei der Vergrößerung der Ubersetzungszahl die Krafie
in den vorerwähnten Punkten ansteigen werden, was es testattet am Getriebe ein größeres Drehmoment
abzunehmen, ohne daß dabei zusätzliche Speziale.nnchtungen
notwendig würden. r , , , , .
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugsnahme auf die
Zeichnung weiter beschrieben. Die Zeichnung zeigt schematisch ein erfindungsgemäßes stufenlos einstellbares
Getriebe im teilweisen Längsschnitt.
Das betrachtete Getriebe enthält selbsteinstellende
Planetenräder 1 mit Schäften 2, die in Richtung der zentralen Drehachse des Getriebes weisen und sich auf
eine axiale Auflagerscheibe 3 konischer Form abstutzen. Die Planetenräder 1 weisen gleichachsig* verschieden
gerichtete Kegelflächen 4 und 5 auf und sind auf Achsen 6 im Steg 7 frei im Raum verschiebbar angeordnet. Mit
ihrer Kegelfläche 5 stützen sich die Planetenrader gegen ein Antriebskegelrad 8, weiches auf der
Eingangswelle 9 sitzt, und gegen die stirnseitige Laufbahn einer Reibscheibe 10 ab, die auf der
Ausgangswelle 11 sitzt, während sie mit ihrer Kegelflache
4 an der Innenfläche eines Reaktionsrades 12
anliegen.
Die anfängliche Anpressungskraft wird durch eine
Feder oder eine Gruppe von Federn 13 über das Antriebskegelrad 8 erzeugt. Die Erzeugende der
Auflagefläche des Schaftes 2 steht mit der axialen Auflagerscheibe 3 in Berührung und bildet einen
Kegelwinkel von unter 180°, weshalb die Reaktion in diesem Auflager sowohl eine horizontale als auch eine
vertikale Komponente besitzt. Die Größe dieser Reaktionen ist bei konstanter Anpressung des Antriebskegelrades 8 veränderlich und hängt von dem
Berührungspunkt der Planetenräder 1 mit dem Reaktionsrad 12 ab, wobei die Reaktionen im Kontakt der
Planetenrader 1 mit der stirnseitigen Laufbahn während der Verschiebung des Reaktionsrades 12 zur Peripherie
hin, d.h. mit der fortschreitenden Vergrößerung der Übersetzungszahl und entsprechenden Verminderung
der Drehzahl der Ausgangswelle 11 zunehmen. Hierdurch steigt bei der Vergrößerung der Übersetzungszahl
das Nutzdrehmoment an, das am Getriebe abgenommen werden kann.
Das Reaktionsrad 12 verschiebt sich längs der Achse des Getriebes mit Hilfe z. B. eines Schneckenschraubengetriebes
14, wodurch sich der Arbeitsradius des Planetenrades 1 und somit auch die Übersetzungszahl
verändert.
Im Betrieb des beschriebenen Getriebes versetzt die Eingangswelle 9 das Antriebskegelrad 8 in Drehung, das
die Plane'.enräder 1 in Bewegung setzt, welche, indem
sie sich auf dem nichtrotierenden Reaktionsrad 12 abwälzen, die Reibscheibe 10 antreiben.
Durch Verschiebung des Reaktionsrades 12 längs der zentralen Drehachse des Getriebes kommt die stufenlose
Änderung des Obersetzungsverhältnisses zustande.
Es sei bemerkt, daß das Getriebe auch derart ausgeführt werden kann, daß die Scheibe 10 feststehend
ist und das Reaktionsrad 12 das angetriebene Element darstellt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- entscheidendem Maße die Arbeitsfähigkeit des Getrie-Patentanspruch:Stufenlos einstellbares Umlauf-Reibungsgetriebe mit doppelkegelförmigen Planetenrädern deren eine Kegelfläche ihre Erzeugende paral.el zur Zentralachse hat und deren beide Kegelflächen mit einem inneren zentralen Antriebskegelrad, mit einem mit dem Gehäuse drehfesten Rcaktionsrad und mit einem äußeren zentralen Antriebsrad ·ο zusammenwirkt, und mit einer frei auf der zentralen Drehachse des Getriebes rotierenden, die Planetenräder in Richtung dieser zentralen Drehachse stützenden Auflagerscheibe, wobei eines der Rader zur Übersetzungsänderung entlang der zur Zentralachse parallelen Erzeugenden axial verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Planetenrad (1) einen zur zentralen Drehachse des Getriebes weisenden Schaft (2) hat, dessen spitzkegeliges Ende sich auf eine kegelstumpfförmige Lauffläche der Auflagerscheibe (3) stützt, und daß das mit dem Gehäuse drehfeste Reaktionsrad (12) axial verschiebbar ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SU1492570 | 1970-11-23 | ||
| SU1492570A SU330784A1 (ru) | 1970-11-23 | Планетарный фрикционный вариатор скорости |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2139809A1 DE2139809A1 (de) | 1972-05-25 |
| DE2139809B2 true DE2139809B2 (de) | 1976-12-16 |
| DE2139809C3 DE2139809C3 (de) | 1977-08-25 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1352906A (en) | 1974-05-15 |
| FR2115794A5 (de) | 1972-07-07 |
| DE2139809A1 (de) | 1972-05-25 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |