DE2139383A1 - Einrichtung zur messung des verschleisses an kolbenringen - Google Patents

Einrichtung zur messung des verschleisses an kolbenringen

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DE2139383A1
DE2139383A1 DE19712139383 DE2139383A DE2139383A1 DE 2139383 A1 DE2139383 A1 DE 2139383A1 DE 19712139383 DE19712139383 DE 19712139383 DE 2139383 A DE2139383 A DE 2139383A DE 2139383 A1 DE2139383 A1 DE 2139383A1
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piston
ring
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piston ring
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DE19712139383
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Hugo Dr Ing Scobel
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MAN AG
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MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/56Investigating resistance to wear or abrasion

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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Pathology (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Messung des Verschleißes an Kolbenringen Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Messung des Verschleißes an Kolbenringen von Kolbenmaschinen, insbesondere an einteiligen auß enspannenden Kolb enringen für Hubkolbenbr ennkraftmas chinen.
  • Während des Betriebes einer solchen Maschine tritt an den Laufflächen der Kolbenringe Verschleiß auf, der, wenn er das zulässige Maß der radialen Abnutzung überschritten hat, das Auswechseln dieser Ringe erforderlich macht. Im betriebsmäßig eingebauten Zustand eines Kolbens mit Kolbenringen kann der Verschleiß an den einzelnen Ringen nicht gemessen werden. Es ist deshalb notwendig, den Kolbenringen eine bestimmte Laufzeit vorzugeben und nach Ablauf dieser Zeit alle Kolben einer solchen Maschine zu ziehen, um den Ringverschleiß kontrollieren zu können. Bei großen Kolbenabmessungen, wie sie z. B. bei Schiffsantriebsanlagen üblich sind, ist der Aufwand für das Kolbenziehen zeitraubend und kostspielig.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine ausreichende Kontrolle des Verschleißes an Kolbenringen ohne vorheriges Kolbenziehen zu ermöglichen.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß im Neuzustand eines Kolbenrings am äußeren Ringumfang eine Vertiefung mit einer gegenüber der Lauffläche des Kolbenrings in radialer Richtung um ein vorherbestimmtes Maß vertieft liegenden Meßfläche vorgesehen ist und daß in der Zylinderwand im Laufbereich der Kolbenringe eine verschließbare Zutrittsöffnung angeordnet ist, die den Durchtritt einer Meßeinrichtung zur Messung der Tiefendifferenz zwischen der Lauffläche des Kolbenringes und der Mefläche gestattet.
  • Es ist zwar aus der DPS 955 463 ein Kolbenring bekannt, der eine vertieft liegende Fläche aufweist. Aber abgesehen davon, daß dort ein Satz von drei verschiedenen Ringen Verwendung findet, der erst nach dem Verschleiß der ursprünglichen Ringe eingebaut wird, dient die dort vorgesehene Absparung am obersten Kolbenring dazu, ein Anstoßen an eine vom ursprünglichen obersten Kolbenring in die Zylinderwand eingearbeitete Verschleißkante zu verhindern. Irgendein Hinweis auf eine Zutrittsöffnung in der Zylinderwand bzw. eine Andeutung der Lösung der vorliegenden Aufgabe ist in der genannten Patentschrift nicht enthalten. Weiterhin zeigt ein Ausführungsbeispiel in der DAS 1 254 402 e inen Kolbenring mit einer ringsumlaufenden Stufe am äußeren Ringumfang, die allerdings dazu dient, dem Ring eine größere Höhe zu geben und eine beabsichtigte Federwirkung in axialer Richtung zu erhöhen. Somit steht auch diese Druckschrift mit Aufgabe und Lösung der vorliegenden Erfindung nicht im Zusammenhang und kann hierzu keine Anregungen vermitteln.
  • Bei Anwendung der erfindungsgemäßen Einrichtung wird die Wartung von Hubkolbenmaschinen wesentlich erleichtert und verbilligt, da der Verschleiß an den Kolbenringen einer laufenden einfachen Kontrolle unterziehbar ist und die Kolben nur bei einer Überschreitung einer zulässigen radialen Abnutzung an den Kolbenringen gezogen werden müssen. Man kommt deshalb ohne Beeinträchtigung der Funktionssicherheit der ganzen Maschine zu einer maximalen Laufzeit der Kolbenringe, da die Kolbenringe jeweils genau zu dem Zeitpunkt ausgewechselt werden können, zu dem ein zulässiger Verschleiß erreicht ist. Nach einer Ausgestaltung der Erfindung läuft die Vertiefung über den ganzen Ringumfang ununterbrochen um. Hierdurch besteht die Möglichkeit einer einfachen und billigen Herstellung.
  • Da zu erwarten ist, daß der Verschleiß nicht an allen Stellen des Ringumfangs gleich ist, erweist sich insbesondere im Hinblick auf den Aufwand gegenüber dem Vorsehen von mehreren Zutrittsöffnungen in der Zylinderwand eine Ausführungsform als besonders vorteilhaft, bei der ein beweglich in einer Kolbenringnut eingesetzter Kolbenring mittels am äußeren Umfang eines Kolbenringes angeordneter Ausnehmungen mit einem formschlüssig angreifenden Werkzeug verdrehbar ist. Hiermit ist auch bei leichtem Klemmen des Kolbenrings eine Drehung mit einfachen Mitteln sichergestellt, so daß in jedem Fall durch eine Drehung des Kolbenringes die Stelle einer größten Abnutzung ermittelt und der Verschleißkontrolle zugrundegelegt werden kann und Fehlbeurteilungen ausgeschlossen sind.
  • Vorteilhaft ist die Vertiefung in kleineren Abständen als dem Durchmesser der Zutrittsöffnung unterbrochen. Hiermit besteht die Möglichkeit einer Drehung der Kolbenringe, ohne daß zusätzliche Mittel am Kolbenring notwendig sind, da die zur Messung bestimmten Vertiefungen anhand einer geeigneten Vorrichtung zur Verdrehung des Kolbenrings benutzbar sind. Eine besonders gleichmäßig und genaue Messung auf dem ganzen Ringumfang wird dadurch ermöglicht, daß die Vertiefung in gleichmäßigen Abständen unterbrochen ist.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung läuft die Vertiefung in Form einer zweiseitig offenen Nut an der oberen oder unteren Kante um. Hierdurch wird die Wirbelbewegung der Luft derart ausgenützt, daß infolge der ständigen Luftbewegung eine Verkokung der Meßfläche von Anfang an verhindert wird.
  • Eine andere Variante sieht vor, daß die Vertiefung als eine in der Mittelebene eines Kolbenrings liegende Nut ausgebildet ist. Hierbei sind Fehler beim Einbau von Kolbenringen ausgeschaltet, da es gleichgültig ist, in welcher Seitenlage ein Kolbenring montiert wird. Außerdem vermindert die symmetrische Lage der Laufflächen die Gefahr eines Verkantens des Kolbenrings während des Betriebs, wodurch die Laufruhe steigerbar ist. Bei Maschinen, bei denen keine Verkokung auftreten kann, z. B. bei Pumpen, erweist sich deshalb ein Vorsehen einer in der Mittelebene liegenden Nut als außerordentlich günstig.
  • In vorteilhafter Weise ist die Anzahl der möglichen Kontrollen vor einem Auswechseln der Kolbenringe heraufsetzbar, wenn die Tiefendifferenz zwischen der Lauffläche eines Kolbenrings und der vertieft liegenden Meßfläche größer ist als die maximale Verschleißtiefe am Ringumfang, die auftreten darf, ohne daß die ganze Maschine dadurch nachteilig beeinflußt wird.
  • Eine Anordnung der Zutrittsöffnung in der Zylinderwand in der Nähe der unteren Totpunktlage des Kolbens, im Extremfall so, daß in der unteren Totpunktlage der oberste Kolbenring gerade noch zugänglich ist, erbringt den Vorteil, daß im Betrieb ein möglichst geringer Druck auf die Abdichtflächen des Verschlusses der Zutrittsöffnung wirkt.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnung in Verbindung mit den Unteransprüchen.
  • Es zeigt Figur 1 einen die Kolbenachse enthaltenden axial geführten Schnitt durch ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Kolbenrings in eingebauter Anordnung, Figur 2 eine räumliche Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels, Figur 3 eine räumliche Darstellung eines folgenden Ausführungsbeispiels, Figur 4 eine räumliche Darstellung eines nächsten Ausführungsbeispiels, Figur 5 eine räumliche Darstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels.
  • In der Darstellung nach Figur 1 ist mit 1 ein Kolben bezeichnet, der in einem Zylinder 2 geführt ist. In einer Ringnut 3 in der Kolbenwand sitzt ein Kolbenring 4, der an seinem äußeren Umfang eine zweiseitig offene Nut 5 zur Messung der Tiefendifferenz a zwischen der Lauffläche 6 des Kolbenrings und einer vertieft liegenden Meßfläche 7 aufweist. Der zweiseitig offenen Nut 5 gegenüber weist der Zylinder 2 in der in Figur 1 gezeichneten Stellung eine Zutrittsöffnung 8 auf, die in Form eines eingegossenen Rohres 9 herstellbar ist. Die Zutrittsöffnung 8 ist mit einem Deckel 10 verschlossen. Bei Motoren mit Ladungswechs elschlitz en besteht selbstverständlich die Möglichkeit, eine zur Beobachtung der Schlitze vorgesehene Offnung gleichzeitig als Zutrittsöffnung zu den Kolbenringen zu verwenden, zumal diese Beobachtungsöffnungen im Bereich der unteren Totpunktstellung des Kolbenbodens sich befinden.
  • Figur 2 zeigt einen Kolbenring 11 mit durchlaufender vertieft liegender Meßfläche 12 an der oberen Kante. In Figur 3 läuft die Meßfläche als Stirnseite 13 einer in der Mittelebene eines Kolbenrings 14 liegenden Nut um.
  • Figur 4 zeigt einen Kolbenring 15 mit umlaufender vertieft liegender Meßfläche 16, der mit Hilfe kleiner Bohrungen 17 am äußeren Umfang verdrehbar ist. Ein Abstand der Bohrungen 17, der kleiner ist als der Durchmesser einer Zutrittsöffnung, erweist sich als besonders günstig, da dadurch einfache Stifte zur Verdrehung verwendet werden können. Selbstverständlich wäre aber auch eine Verdrehung von Kolbenringen ohne Bohrungen mittels eines kraftschlüssig angreifenden Werkzeugs, z. B. eines Magneten, denkbar.
  • In Figur 5 ist ein Kolbenring 18 mit mehreren sich nur über kürzere Abschnitte des Umfangs erstreckenden vertieft liegenden Meßflächen 19 dargestellt. Die Vertiefungen sind seitlich durch Kanten 20 begrenzt, die die Angriffspunkte für ein Werkzeug zum Drehen der Kolbenringe 18 bilden. Es ist natürlich auch jederzeit möglich$ eine in der Mittelebene liegende Vertiefung zu unterbrechen.

Claims (8)

  1. An sprüche
    Einrichtung zur Messung des Verschleißes an Kolbenringen von Kolbenmaschinen, insbesondere an einteiligen außenspannenden Kolb enringen für Hubkolb enbrennkraftmas chinen, dadurch gekennzeichnet, daß im Neuzustand eines Kolbenrings (4) am äußeren Ringumfang eine Vertiefung mit einer gegenüber der Lauffläche (6) des Ringes in radialer Richtung um ein vorherbestimmtes Maß vertieft liegenden Meßfläche (7) vorgesehen ist und daß in der Zylinderwand im Laufbereich der Kolbenringe eine verschließbare Zutrittsöffnung (8) angeordnet ist, die den Durchtritt einer Meßeinrichtung zur Messung der Tiefendifferenz(a) zwischen der Lauffläche (6) des Kolbenrings (4) und der vertieft liegenden Meßfläche (7) gestattet.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung über den ganzen Ringumfang ununterbrochen umläuft.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Kolbenring (15) zusätzliche Vertiefungen (17), die während eines Meßvorganges seine Verdrehung gestatten, angeordnet sind.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung in kleineren Abständen als dem Durchmesser der Zutrittsöffnung (8) entspricht, unterbrochen ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung in gleichmäßigen Abständen unterbrochen ist.
  6. 6. Einrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung in Form einer zweiseitig offenen Nut (5) an der oberen oder unteren Kante eines Kolbenrings (4) umläuft.
  7. 7. Einrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die vertieft liegende Meßfläche als Stirnseite (13) einer in der Mittelebene eines Kolbenrings (14) liegenden Nut ausgebildet ist.
  8. 8. Einrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeiehnet, daß im Neuzustand die Tiefendifferenz (a) zwischen der Lauffläche (6) des Ringes (4) und der vertieft liegenden Meßfläche (7) größer ist, als die maximal zulässige Verschleißtiefe am Ringumfang.
    Einrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zutrittsöffnung (8) in der dem unteren Totpunkt zugewandten Hälfte des Laufbereichs der Kolbenringe liegt.
    Leerseite
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1283344B1 (de) * 2001-08-06 2007-03-14 Wärtsilä Schweiz AG Kolbenring

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EP1283344B1 (de) * 2001-08-06 2007-03-14 Wärtsilä Schweiz AG Kolbenring

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