DE2139133A1 - Vorrichtung fuer eine unter flur angeordnete schalung zur herstellung eines monolithischen, raumgrossen, quaderfoermigen stahlbetonbaukoerpers - Google Patents
Vorrichtung fuer eine unter flur angeordnete schalung zur herstellung eines monolithischen, raumgrossen, quaderfoermigen stahlbetonbaukoerpersInfo
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Description
- "Vorrichtung für eine unter Flur angeordnete Schalung zur Eerstellung eines monolithischen, raumgroßen, quaderförmigen Stahlbetonbaukörpers" Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für eine unter Flur angeordnete Schalung, die von einer auflösbaren Außenschalung, einer Innenschalung und einem Schal rahmen gebildet wird, auf dem ein in der Schalung hergestellter, monolithischer, raum grosser, quaderförmiger Stahlbetonbaukörper mit seiner offenen Stirnseite ruht und auf dem der Baukörper nach seiner Entschalung ruhend mit seinem Hebezeug ausgehoben und auf Flur zum Aushärten abgesetzt wird, wobei zum Anschluß des Hebezeuges an den Schalrahmen ein lösbares Geschirr vorgesehen ist Die mit einer derartigen Schalung hergestellten Baukörper sind Fertigteile und können als Stahlbetonfertiggaragen, Transformatorenhäuser o.dgl. Verwendung finden. Die Vorteile der in einem älteren Vorschlag beschriebenen Schaltung bestehen einerseits darin, daß die zur Herstellung des Baukörpers erforderlichen Vorrichtungem auf einem verhältnismäßig engen Raum untergebracht werden können, daß aber andererseits der Baukörper frühzeitig entschalt werden kann, so daß sich eine durch Herstellung großer Stückzahlen bedingte gute Ausnutzung der Schalung und der übrigen Hilfsvorrichtungen ergibt; Die Möglichkeit, den noch nicht vollständig erhärteten Baukörper zu entschalen und außerhalb der Schalung endgültig erhärten zu lassen, beruht wesentlich auf der Anordnung des Baukörpers, weil seine Aufstellung mit der offenen Stirnseite auf einem Schalrahmen praktisch keine Schubspannungen im Beton entstehen läßt, der deshalb weitgehend auf,Druck beansprucht ist.
- Die Vorteile des Fertigbaus beruhen zu einem wesentlichen Teil auf der Verwendung höherwertigen Betons, der auf den meisten Baustellen nicht zur Verfügung steht. Dadurch besteht die Möglichkeit, bei einem solchen Baukörper an Beton und/oder Bewehrung zu sparen. Andererseits erfordert dies eine schonende Handhabung insbesondere des noch nicht vollständig ausgehärteren Baukörpers, damit zusätzliche Transportbewehrungen vermieden werden.
- In einem älteren Vorschlag wird ein Kran verwendet, dessen Haken über ein Geschirr mit dem Schalrahmen verbunden ist. Die ErSindung bezweckt eine vorteilhafte Ausbildung des Geschirrs mit dem Ziel, das Geschirr durch Fernbedienung mit dem unter Flur liegenden Schal rahmen nach Auflösen der Außenschalung zu verbinden und die Handhabung des Baukörpers mit dem Kran durchzu führen, ohne daß der Baukörper beansprucht wird.
- Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das Geschirr einen dem Schal rahmen entsprechenden Geschirrahmen aufweist, an dem mehrere Tragrohre befestigt sind, die senkrecht zur Ebene des Geschirrahmens verlaufen und in denen jeweils ein drehbarer Zuganker verlagert ist, der an seinem oberen, am Geschirrahmen austretender Ende eine Drehvorrichtung und an seinem unteren, aus dem betreffenden Tragrohr herausgeführten Ende einen Querriegel trägt, und daß an demTragrahmen für jeden Anker eine Konsole angebracht ist, die jeweils einen Schlitz zum Einführen des betreffenden Querriegeis und ein Gegenlager aufweisen, dem sich der betreffende Querriegel von unten nach Verdrehung des Zugankers anlegt.
- Bei diesem Geschirrahmen sind die Tragrohr so angebracht, daß sie nicht mit dem Baukörper in Berührung kommen. Der Geschirrrahmen läßt sich mit dem Kran so weit absenken, daß die Drehvorrichtungen von einem in Höhe der Flur stehenden Arbeiter betätigt werden können. Dieser sorgt dafür, daß die Querriegel in die Schlitze der Konsolen eingeführt werden. Danach versperrt er die Querriegel durch Verdrehung der Zuganker.
- Zweckmäßig erhält jeder Querriegel die Form eines Hammerkopfes, dessen Schrägflächen der Stützfläche des Querriegeis gegenuberliegen, mit der sich der Querriegel dem Gegenlager anlegt, wobei der Schlitz zum Einführen des Querriegels schräg in Richtung auf die Einführungsöffnung erweitert ist. Diese Formgebung erleichtert die Einführung der Querriegel in die Schlitze und damit die Pernbedienung der Geschirrverriegelung am Schalrahmen.
- Es hat sich bewährt, den Geschirrahmen mit vier Tragrohres eu versehen und die dazugehörigen vier Konsolen an gegenüberliegenden Traversen des Schalrahmens außen anzubringen, wobei je zwei Konsolen an einer Rahmentraverse befestigt werden.
- Zum besseren Verständnis wird die Erfindung nachfolgend anhand eines Ausführuzagsbeispieles näller erläutert; es zeigen Fig. 1 eine Schalung in Ansicht und teilweise im Schnitt, sowie eine Vorrichtung gemäß der Erfindung und Fig. 2 eine Draufsicht auf den Schalrahmen nach Fig. 1.
- Unter der bei 1 angedeuteten Flur befindet sich eine Schaltung zur Herstellung eines monolithischen, raumgroßen, guaderförmigen Stahlbetonkörpers 2. Bei diesem kann es sich um eine Fertiggarage handeln.
- Die Schalung besicht im wesentlichen aus einer Außenschalung, die auflösbar ist. Dabei ist jeder der vier Flächen des Quaders, den der Baukörper 2 bildet, eine Schaltafel 3 zugeordnet, welche über Knicklenker 4, 5 an einem festen Rahmen 6 angelenkt sind und mit hydraulischen Zylindern 7 betätigt werden.
- Die Herstellung des Baukörpers erfolgt im übrigen auf einer starren Innenschalung 31, welche auf einem Fundament 8 steht. Die Schalung wird vervollständigt durch einen Schalrahmen 9, auf dem der Baukörper bei seiner Herstellung mit seiner offenen Stirnseite ruht. Der Schalrahmen 9 kann mit einem nicht dargestellten Hebezeug, dessen Haken bei 10 angeschlagen wird, aus der Grube 11 ausgehoben werden, in der die Schalung untergebracht; ist.
- Zum Anschluß des Hebezeuges bei 10 an den Schalrahmen dient ein von diesem lösbares Geschirr, das nachfolgend beschrieben wird.
- las Geschirr hat einen oberen, dem Schalrahmen 9 entsprechenden Rahmen 12, der an seinen vier Ecken Knotenbleche 13 für die Befestigung jeweils eines Tragrohres 14 aufweist. Die insgesamt vier Tragrohre sind identisch ausgebildet, so daß nachfolgend nur eines dieser Rohre näher erläutert zu werden brauclll: Jedes Rohr, das senkrecht zur Ebene des Geschirrahmens 12 nach unten verläuft, nimmt einen drehbaren Zuganker auf, der an selnem oberen, am Geschirrahinen austretenden Ende 15 mit einer Drehvorrichtung versehen ist. Dabei kann es sich um eine itandhabe, aber auch um ein mit Schlüsselflächen versehenes Ende des Zugankers handeln. Das untere Ende 16 ist aus dem betreffenden Tragrohr 14 herausgeführt und trägt einen allgemein mit 17 bezeichneten Querriegel. Der Querriegel besitzt bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel Etammerkopfform.
- Nach Fig. 2 besteht der Tragrahmen aus vier Rahmengliedern 18-21. An den gegenüberliegenden Rahmentraversen 19 uiid 21 befinden sich vier Konsolen 22, die zur Anbringung der Querriegel dienen und die daher identisch ausgebildet sind, so daß nachfolgend nur eine der Konsolen näher erläutert zu werden braucht.
- Die Konsole hat ein Gehäuse 23 mit Längswänden 24 bzw. 25 und Querwänden 26 bzw. 27. Zwei schräg nach innen geneigte Bleche 28 bzw. 29 bilden einen sich nach unten verschmälernden Schlitz 30. Die Unterkanten der Bleche 28 bzw. 29 bilden ein Gegenlager, dem sich der betreffende Querriegel in der aus Fig. 1 ersichtlichen Stellung von unten anlegt. Dazu ist es erforderlich, daß der betreffende Anker 16 mit Hilfe der Betätigungsvorrichtung 15 in die aus Fg. 1 ersichtliche Stellung verdreht wird.
- Die Form des ilammerkopfes, die der Querriegel 17 aufweist, bedingt Schrägflächen 33 bzw. 34, die der ebenen StUtzfläche 36 gegenüberliegen, mit der sich der Querriegel dem Gegenlager aus den beiden Blechen 28 und 29 anlegt. Da der Schlitz zum Einführen des Querriegels, der mit 30 bezeichnet ist, sich schräg in Richtung auf die Einführungsöffnung erweitert, erleichtern die Schrägflächen 33, 34 des Hammerkopfes das Einführen der Riegel.
- Zunächst steht der Schalrahmen 9 auf einem Profilrahmen 35, auf den eine nicht largestellte Ausrückvorrichtung wirkt, die sich ihrerseits auf dem Fundament abstützt. Nach Auflösen der Außenschalung nehmen deren Teile die aus der Fig. 1 ersichtliche Stellung ein, so daß an der Außenschalung vorbei die vier Tragrohre zusammen mit dem Geschirrahmen 12 abgesenkt werden können.
- Dabei sind die Riegel 17 soorientiert, daß sie sich in die Schlitze 30 der Konsolen 22 einführen lassen. Ist dies erreicht, so werden die Ankerstangen-16 um 900 verdreht. Dadurch versperren sich die Riegel in den Konsolen und der Schal rahmen 9 kann ausgehoben werden. Das lösen des Geschirrahmens erfolgt in umgekehrter Rethenfolge Patentansprüche
Claims (3)
- Patentansprüche 1. Vorrichtung für eine unter Flur angeordnete Schalung, die von einer auflösbaren Außenschalung, einer Innenschalung und einem Schalrahmen gebildet wird, auf dem ein in der Schalung hergestellter, monolitischer, raumgroßer, quaderförmiger Stahlbetonbaukörper mit seiner offenen Stirnseite ruht und auf dem der Baukörper nach seiner Entschalung ruhend mit einem Hebezeug ausgehoben und auf Flur zum Aushörten abgesetzt wird, wobei zum Anschluß des Hebezeuges an den Schalrahmen ein lösbares Geschirr vorgesehen ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Geschirr einen dem Schalrahmen (9) entsprechenden Geschirrahmen (12) aufweist, an dem mehrere Tragrohre (14) befestigt sind, die senkercht zur Ebene des Geschirrahmens verlaufen und in denen jeweils ein drehbarer Zuganker (15, 16) verlagert ist, der an seinem oberen, am Geschirrahmen austretenden Ende (15) eine Drehvorrichtung und an seinem unteren, aus dem betreffenden Tragrohr herausgeführten Ende (16) einen Querriegel (17) trägt, und daß an dem Tragrahmen für jeden Anker eine Konsole (22) angebracht ist, die jeweils einen Schlitz (30) zum Einführen des betreffenden Querriegels (17) und ein Gegenlager (28, 29) aufweisen, dem sich der betreffende Querriegel von unten nach Verdrehung des Zugankers anlegt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß jeder Querriegel (17) die Form eines Hammerkopfes aufweist, dessen Schrägflächen (33, 34) der Stützfläche (36) des Querriegels gegenüberliegen, mit der sich der Querriegel dem Gegenlager (28, 29) anlegt, und daß der Scllitz (30) zum Einführen des Querriegels sich schräg in Richtung auf die Einführungsöffnung erweitert.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 , d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t , daß an dem Geschirrahmen vier Tragrohre (14) befestigt sind und die dazugehörigen tier Konsolen (22) an gegenüberliegenden Traversen (19, 21) des Schalrahmens (9) befestigt sind.L e e r s e i t e
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| CN112917650A (zh) * | 2021-01-27 | 2021-06-08 | 漯河职业技术学院 | 一种生产效率高的装配式建筑墙板生产模具 |
-
1971
- 1971-08-05 DE DE19712139133 patent/DE2139133B2/de active Granted
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| CN112917650A (zh) * | 2021-01-27 | 2021-06-08 | 漯河职业技术学院 | 一种生产效率高的装配式建筑墙板生产模具 |
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