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Heizkörper für gebläsebetriebene Heizgeräte, inxbesondere Haartrockengeräte,
wie Haarföhne, Föhnkämme od.dgl.
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Die Erfindung betrifft einen Heizkörper für gebläsebetrieZ bene Heizgeräte,
insbesondere einen Kleinheizkörper für Haareo trockengeräte z.B. Haarföhne, Föhnkämme
od.dgl., dessen Draht heizelement in einem den Strömungskanal bildenden1 kastenför.-migen
Rahmen aus Isolierstoffplatten untergebracht ist.
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Heizgeräte der genannten Art weisen heute meist Kunststoffge* häuse
auf 1 die so klein als möglich bemessen sein sollen, um einerseits eine handliche
Größe, andererseits einen geringen Raumbedarf zu erhalten. Der Werkstoff L Kunststoff
w einerseits
und die Bemühung nach kleiner Baugröße andererseits
führen hinsichtlich der Ausbildung und Anordnung der Heizkörper zu Schwierigkeiten.
So müssen die Heizleistungen zum einen niedrig gehalten werden, um das Kunststoffgehäuse
nicht zu gefährden, andererseits muß diese Heizleistung auf einem vergleichsweise
kleinen Raum untergebracht werden. Die Gefährdung des Gehäuses ist dann besonders
groß, wenn der aufgewärmten Luft nur enge Strömungsquerschnitte zur Verfügung stehen
oder diese Luft beim Austritt gar gestaut wird, wie dies oft bei Verwendung von
Zusatzgeräten der Fall ist, zOBo bei FöhEkammen. Hier kommt erschwerend hinzu, daß
die erhitzte Luft beim Aufsetzen des Kamms auf das Haar extrem gestaut wird.
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Bei bekannten Heizkörpern mit einem Drahtheizelement ist der Heizdraht
in einer Vielzahl von Windungen als Wendel innerhalb des Strömungskanals angeordnet,
wobei mehrere parallele Wendeln vorgesehen sind. Der Heizdraht ist in aller Regel
so dünn, daß er keine ausreichende Eigenstabilität besitzt, so daß er innerhalb
des Strömungskanals mehrfach abgestützt werden muß. Dies auch deshalb, weil sich
der Heizdraht während des Betriebs dehnt und durchhängen würde.
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Solche Abstützungen stellen strömungshindernde Einbauten dar, die
zur Geräuschbildung führen.
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Die eingangs geschilderte Notwendigkeit der Verkleinerung der Heizleistung
für die zur Rede stehenden Geräte stößt
bei den beschriebenen Heizkörpern
und vorgegebener Baugröße auf Schwierigkeiten, da eine Verringerung des Drahtdurchmessers
oder der Windungsanzahl dazu führt, daß das Drahtheizelement weiter durchhängt,
so daß mehr Abstützungen odO dgl. vorgesehen werden müssen Das gleiche Problem tritt
auf, wenn das Gerät entsprechend den auf internationaler Basis vorhandenen unterschiedlichen
Spannungen, insbesondere also bei höheren Spannungen eingesetzt werden soll.
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Der Erdindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Heizkörper zu schaffen,
bei dem ohne Einbauten im Strömungskanal kleinste Heizleistungen bei vorgegebener
Baugröße installiert und die Montagekosten auf ein Minimum gesenkt werden können.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Drahtheizelement
aus einem auf einer selbsttragenden Seele schraubenförmig aufgewickelten Heizdraht
besteht und die Seele ihrerseits mit einem dem Abstand der Isolierstoffplatte entsprechenden
Durchmesser schraubenförmig gewendelt und mit ihrer Längsachse quer zur Strömungsrichtung
im Strömungskanal angeordnet ist.
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Durch diese Ausbildung kann auf strömungshindernde Einbauten verzichtet
werden* da das Drahtheizelement selbst trotz dünnen Heizdrahtes eine ausreichende
Eigenstabilität besitzt. Aus diesem Grund reicht es auch aus, das Drahtheizelement
lediglich an seinen zwei Enden innerhalb des
Strömungskanals zu
fixieren, so daß die Montagekosten erheblich gesenkt werden können. Das Aufwickeln
des Heizdrahtes auf die Seele und die Wicklung derselben zu einer Wendel ist ohne
Schwierigkeiten und bei geringeren Gestehungskosten maschinell möglich Der Aufbau
des den Strömungskanal bildenden und die notwendige Isolierung gegenüber umgebenden
Teilen schaffenden Rahmens kann von herkömmlicher Art sein. Ein Durchhängen des
Heizdrahtes bei Erwärmung ist bei dem erfindungsgemäß gestalteten Drahtheizelement
nicht möglich, so daß auch die hierfür beim Stand der Technik notwendigen Vorkehrungen
entfallen können. Die Heizleistung läßt sich durch Verringerung des Drahtdurchmessers
auf beliebig kleine Werte einstellen0 Die Seele kann beispielsweise aus einem Stahldraht
bestehen, auf den eine isolierende Wicklung, z. B. aus Glasseide aufgebracht ist
und auf die wiederum der Heizdraht aufgewickelt ist. Solche an sich bekannten Drahtheizelemente
haben den Vorteil, daß die Glasseide beim Ausheizen zumindest oberflächig schmilzt,
so daß ein starres Gebilde entsteht, das durch den Seelendraht die erforderlichte
Stabilität erhält.
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Es sind zwar Heizkörper bekannt, bei denen der Heizdraht schraubenförmig
gewickelt ist und die Heizdrahtwendel selbst schraubenförmig auf einem Träger aufgewickelt
ist, doch erstreckt sich dieser Träger durch den gesamten Strömungskanal, so daß
er einen erheblichen Strömungswiderstand bietet und die Wärmeabgabe an die strömende
Luft erschwert, Hinzukommte daß auch hier wegen der Drahtdehnung erhebliche Abstände
zwischen
den einzelnen Drahtwindungen und zwischen den Windungen
der gesamten Wendel eingehalten werdbn müssen, Da die Wendel keine ausreichende
Stabilität besitzt, ist bei solchen Draht heizelementen, insbesondere im Bereich
der Anlage am Träger stets die Gefahr gegeben, daß die Windungen sich durch Erw
schütterungen oder nach längerem Gebrauch verlagern und kurz" geschlossen werden.
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In bevorzugter Ausführung der Erfindung sind zwei Seelen bifilar gewendelt,
so daß eine Stufenschaltung möglich ist. Auch hier" bei sind wegen der Starrheit
der Wendel keine gegenseitigen Abstützungen oder Fixierungen der Wendel notwendig.
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Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der ErfinZ dung
ist das Drahtheizelement nur im Bereich seiner endstänz digen Anschlußkontakte am
Rahmen fixiert. Da die Anschlußkon~ takte ohnehin am Rahmen befestigt werden müssen,
sind für die Montage praktisch keine weiteren Maßnahmen und somit Kosten erforderlich.
Werden beide Anschlußkontakte an einer der Isow lierstoffplatten festgelegt, so
kann das Drahtheizelement zu" nächst an dieser Platte beispielsweise durch Nieten
odOdgl.
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fixiert und anschließend der Rahmen in seiner Gesamtheit mon tiert
werden.
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Der Rahmen besteht vorteilhafterweise aus einer oberen und einer unteren
Deckplatte, von denen eine die Anschlußkontakte des Drahtheizelementes aufweist,
und zwei dazu senkrechten Distanzplatten aus Isolierstoff und ist von jenseits dieser
Platten angeordneten Metallklammern zusammengehalten.
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Wird das Gebläse nicht durch einen am Netz liegenden SpaltpolZ motor,
sondern durch einen Kleinstmotor mit Niederspannungsan-.
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schluß, z.B. 12V, angetrieben, so ist nach einem weiteren Merkmal
der Erfindung vorgesehen, daß an der die Anschluß~ kontakte des Drahtheizelementes
aufnehmenden IsolierstoffplatZ te eine Widerstandsstrecke für den Abgriff des Gebläsemotors
angeordnet ist.
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Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben
sich aus der folgenden Beschreibung einer bevorzugt ten Ausführungsform sowie anhand
der Zeichnung. Hierbei zein gen: Figur 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht
des Heinz~ körpers; Figur 2 eine vergrößerte Ansicht und einen Querschnitt des Drahtheizelementes
und Figur 3 eine Draufsicht auf die in Figur 1 unten gezeigte Rahmenplatte.
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Der Heizkörper besteht aus einem Rahmen 1, der einen Strömungskanal
2 für die vom Gebläse kommende Luft bildet, und einem im Strömungskanal angeordneten
Drahtheizelement 3. Der Rahmen 1 ist von einer unteren und einer oberen Deckplatte
4 bzw. 5 und zwei diese auf Abstand haltenden Distanzplatten 6 gebildet, die beispielsweise
mittels Vorsprüngen 7 in Aussparungen 8 der Deckplatten eingreifen. Die Deckt und
Distanzplatten bestehen aus einem elektrisch und wärmeisolierenden Werkstoff, z.B.
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Glimmer. Der Rahmen 1 wird durch seitlich angeordnete Metall klammern
9 vervollständigt, die ihm die notwendige Stabilität verleihen.
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Das Drahtheizelement 3 ist aus einer selbsttragenden Seele 10, z0B.
einem Metalldraht, gebildet, der von einer isolierenden Schicht 11, z.B. aus Asbest,
Glasfasern od.dgl. umgeben ist.
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Auf diese ist der Heizdraht 12 in engen Windungen aufgewickelt.
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Das Drahtheizelement selbst ist schraubenförmig gewendelt und an seinen
Enden mit aufgepreßten Anschlußkontakten 13, i4 vesk sehen. Mittels dieser Anschlußkontakte
ist das DrahtheizeleZ ment 3 an der unteren Rahmenpiatte 4 befestigt, z.B. angeniew
tet oder angeöst. Dem einen Anschlußkontakt 14 ist ein Tempew raturschalter 15 vorgeschaltet,
der den Heizkörper bei übers temperatur vom Netzanschluß 16 trennt. An den anderen
Anschluß~ kontakt 13 ist eine Widerstandsstrecke 17 angeschlossen1 welche die notwendige
Spannung, z.B. 12 V, für den Abgriff des Gebläsekleinstmotors 18 liefert.
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Der Temperaturschalter ist beim wiedergegebenen Ausführungsw beispiel
mittels seiner Anschlüsse 19, 20 an der oberen bzw.
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unteren Deckplatte 5, 4 befestigt und im Strömungskanal angel.
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ordnet. Die Widerstandsstrecke 17 für den Motorabgriff ist auf der
Innenseite der unteren Deckplatte 4 angeordnet. Die notwendigen Verbindungsleitungen
sind vorzugsweise nicht durch Drähte, sondern durch dünne Metallschienen gebildet,
da sich diese leichter montieren lassen.