DE21373C - Neuerungen in den Einrichtungen zum Anzeigen und Reguliren der für Beleuchtungs- und andere Zwecke in Generatoren erzeugten elektrischen Ströme - Google Patents

Neuerungen in den Einrichtungen zum Anzeigen und Reguliren der für Beleuchtungs- und andere Zwecke in Generatoren erzeugten elektrischen Ströme

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DE21373C
DE21373C DENDAT21373D DE21373DA DE21373C DE 21373 C DE21373 C DE 21373C DE NDAT21373 D DENDAT21373 D DE NDAT21373D DE 21373D A DE21373D A DE 21373DA DE 21373 C DE21373 C DE 21373C
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circuit
switched
bell
generators
electrical currents
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DENDAT21373D
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TH. A. EDISON in Menlo-Park, New-Jersey, V. St. A
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B39/00Circuit arrangements or apparatus for operating incandescent light sources
    • H05B39/04Controlling
    • H05B39/041Controlling the light-intensity of the source
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
    • Y02B20/00Energy efficient lighting technologies, e.g. halogen lamps or gas discharge lamps

Landscapes

  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. Juni 1882 ab.
Die vorliegende Erfindung hat Einrichtungen zum Gegenstande, welche beim Betrieb von Elektricitäts- Generatoren zur Anwendung kommen, um zunächst bedeutende Schwankungen in der normalen Stromerzeugung anzuzeigen, dergestalt, dafs eine Ueberschreitung der Stromerzeugung nach oben und nach unten und demzufolge zu grofse Erhöhung der Lichtstärke in den Lampen oder eine zu grofse Verringerung in der Lichtstärke sofort signalisirt wird; ferner sind die Einrichtungen dargestellt, welche zu grofse und schädliche Stromentwickelung signalisiren.
Diese Einrichtungen sind besonders für solche Anlagen zu empfehlen, bei denen es sich um Beleuchtung einzelner Gebäude oder kleinerer Districte durch Glühlichtlampen handelt, die in Parallelschaltung angeordnet sind.
Die Signalvorrichtung zur Anzeige zu grofser oder zu geringer Lichtstärke, sowie die Signalvorrichtung, welche in Function tritt, wenn ein abnorm starker Strom erforderlich wird, durch Einschaltung von mehr Lampen als die Anlage zu bedienen im Stande ist, sind in der Figur dargestellt.
A ist die dynamo- oder magneto-elektrische Maschine mit den Hauptleitern oder dem Verbrauchsstromkreise i, 2 und den in Parallelschaltung angeordneten Glühlichtlampen a a.
Ein Elektromagnet B wird in einen Zweigstromkreis oder in Parallelschaltung 3, 4, die von dem Haupt- oder Verbrauchsstromkreis 1, 2 der dynamo- oder magneto - elektrischen Maschine A abzweigt, eingeschaltet, und hat dieser Magnetstromkreis durch Zwischenschaltung ndes Widerstandes R einen vielmal gröfseren Widerstand, als der Widerstand einer der Lampenstromkreise beträgt. An Stelle dieses Widerstandes kann auch eine Glühlampe benutzt werden.
In dem von 3, 4 um den Widerstand abgezweigten Stromkreis 5, 6 wird der Armaturhebel C des Magneten und ein aus Elektromagnet e, Armaturhebel/und Glocke g gebildetes Läutewerk eingeschaltet, und befindet sich Hebel C in diesem Stromkreise, wenn er durch Feder b angezogen ist.
Das freie Ende des Armaturhebels C spielt zwischen zwei Contacten cc1, deren jeweilige Berührung einen Stromkreis durch den federnden Hammer / schliefst. Zwischen dem Hebel C und dem Contact c befindet sich der Contacthebel C1, der durch eine Feder b1 gegen den festen Stift P gezogen wird. Dieser Hebel oder Anschlag C1 bestimmt die centrale Stellung des Hebels C. Der Glockenstromkreis c1 hat einen Widerstand Ji2, während in beiden Contactstromkreisen der Widerstand Ji1 eingeschaltet ist, durch deren Differenz ein verschieden starkes Läuten der Glocke "erzielt wird. J?4 ist der Widerstand in dem erregenden Stromkreise 9, 10, der durch den Hebel r ein- und ausgeschaltet wird.
Leuchten die Lampen α α mit einer zwischen zwei bestimmten Grenzen liegenden Lichtstärke, so zieht der Magnet B den Hebel C an und überwindet die Kraft der Feder b, wodurch derselbe aufser Contact mit c1 und mit dem An-
schlag C in Berührung kommt und der Glockenstromkreis unterbrochen ist, wie die Stellung der Theile in der Figur angiebt.
Nimmt nun der Strom zu, wodurch die Lampen mit einer gröfseren als der bestimmten Lichtstärke leuchten, so wird der Armaturhebel C von dem Magnet B vollständig angezogen, der dann den Anschlag C1 mit dem vorderen Contact c in Berührung bringt, wodurch der Glockenstromkreis mit einem bestimmten Widerstand geschlossen wird und ein Anschlagen des Hammers gegen die Glocke so lange bewirkt, als der Wärter nicht die Generatoren regulirt und dadurch die Lichtstärke reducirt hat.
Fällt die Lichtstärke unter die untere Grenze, so wird der Magnet gleichzeitig abgeschwächt und der Hebel C kommt mit dem hinteren Contact cx in Berührung. Der Glockenstrom mufs dann durch den gröfseren Widerstand gehen als beim Contact mit c, und läutet die Glocke mit wesentlich schwächerem Ton als vorher.
Haben dann die Lampen wieder die nöthige Lichtstärke, so hört das Läuten auf und der Glockenstromkreis wird durch Anziehen des Hebels C in die centrale Stellung gegen die Feder b unterbrochen.
Für die Regulirung der Maschine empfiehlt es sich, einen justirbären Widerstand in den erregenden Stromkreis einzuschalten, der von den Hauptleitern abgezweigt sein kann oder es können die Commutatorbürsten zu diesem Zweck verstellt werden.
An Stelle eines einzigen Läutewerkes mit zwei Stromkreisen von verschiedenen Widerständen können zwei Läutewerke zur Verwendung kommen, in welchem Fall die beiden Glockenstromkreise verschiedene Widerstände erhalten können, oder es können die Stromkreise denselben Widerstand haben und die Glocken mit verschiedenen Tönen anschlagen. Auch können beide Anordnungen combinirt werden.
Statt nur ein Läutewerk in Bewegung zu setzen, kann auch noch ein Anzeiger verwendet werden, der in einem auf einer Scala nach rechts und links ausschwingenden Zeiger besteht und durch den Armaturhebel C des Elektromagneten B in der Parallelschaltung 3, 4 bewegt wird, wenn der Zeiger einen gewissen Punkt nach der einen oder anderen Seite von seiner normalen Lage erreicht. Auch können die Widerstandsspulen in der Parallelschaltung wegfallen und der Magnet selbst genügend hohen Widerstand besitzen, wodurch der Hebel C den Stromkreis nach den Läutewerken unterbricht und schliefst; ' der Draht kann auch statt um den Magnet gewunden zu werden, als Galvanometer angeordnet werden oder mit einer stark magnetisirten Nadel versehen sein, die mit einem Arm und Feder in Verbindung steht; auch kann endlich der Draht in zwei Spulen nach Art eines Elektro-Dynamometers umwunden sein.
Zur Vermeidung gröfserer Unregelmäfsigkeiten in der Stromstärke und Verhinderung von Beschädigung der Maschine durch dieselben, sowie zur Signalisirung dieser Unregelmäfsigkeiten wird eine Sicherheitsvorrichtung D in einer der Leitungen des Haupt- oder Verbrauchsstromkreises eingeschaltet, die von solcher Gröfse und Eigenschaft ist, dafs, wenn mehr Lampen in den Stromkreis eingeschaltet werden, als die Anlage zu bedienen im Stande ist und ehe die Maschine oder Maschinen durch den oberen grofsen Strom geschädigt werden, die Sicherheitsvorrichtung durchbrennt und den Stromkreis zwischen dem Generator nnd den Verwendungsstellen unterbricht. ·
In eine Zweigleitung 7, 8 um D wird ein durch Elektromagnet h mit Feder i, Klöppel k und Glocke / gebildetes Läutewerk und ein Widerstand R3 eingeschaltet, der genügt, um das Anschlagen der Glocke zu verhindern, wenn die Sicherheitsvorrichtung intact ist, aber nach dem Durchbrennen derselben den Strom durch den Glockenstrom läfst, so dafs sich der Klöppel k in Bewegung setzt. Zu gleicher Zeit brennen die Lampen nur mit Rothglühlicht. Der Wärter schaltet dann eine entsprechende Lampenanzahl aus und ersetzt die Vorrichtung D.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Bei Maschinen zur Erzeugung elektrischer Ströme die Anordnung eines von den Hauptleitern abzweigenden Stromkreises 3, 4, in welchem ein Elektromagnet B eingeschaltet ist und von welchem ein zweiter Stromkreis 5, 6 abgezweigt ist, in welchem der Armaturhebel C des Elektromagneten eingeschaltet ist, welcher bei zu grofser oder zu geringer Stromerzeugung die Schliefsung des einen oder des anderen Läutewerkstromkreises bewirkt, die durch ihre verschiedenen Widerstände ein verschieden starkes Läuten verursachen.
2. Bei denselben Maschinen die in einen der Hauptleiter eingeschaltete Sicherheitsvorrichtung D in Combination mit einem zu beiden Seiten von D abzweigenden Stromkreis 7, 8, in welchen ein Widerstand und ein Läutewerk eingeschaltet ist, zu dem angegebenen Zweck.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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