DE213544C - - Google Patents

Info

Publication number
DE213544C
DE213544C DENDAT213544D DE213544DA DE213544C DE 213544 C DE213544 C DE 213544C DE NDAT213544 D DENDAT213544 D DE NDAT213544D DE 213544D A DE213544D A DE 213544DA DE 213544 C DE213544 C DE 213544C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
axle
guide rod
support frame
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT213544D
Other languages
English (en)
Publication of DE213544C publication Critical patent/DE213544C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G15/00Resilient suspensions characterised by arrangement, location or type of combined spring and vibration damper, e.g. telescopic type
    • B60G15/02Resilient suspensions characterised by arrangement, location or type of combined spring and vibration damper, e.g. telescopic type having mechanical spring
    • B60G15/04Resilient suspensions characterised by arrangement, location or type of combined spring and vibration damper, e.g. telescopic type having mechanical spring and mechanical damper or dynamic damper

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
ÜÄSSE 63 b. GRUPPE
Federungsvornchtung für Fahrzeuge. Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Oktober 1907 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Federungsvorrichtung für Fahrzeuge, bei welcher die Radachse an den Wagenrahmen durch eine Leitstange unter Zwischenschaltung einer Schraubenfeder angelenkt ist. Dieselbe ist dadurch gekennzeichnet, daß die Achse mit dem Tragrahmen einerseits durch eine vertikale Stange unter Vermittlung einer vertikal angeordneten, auf dem Rahmen ruhenden
ίο Schraubenfeder und andererseits durch eine Leitstange verbunden ist, die mit ihrem unteren Ende starr mit der Achse in Verbindung steht und mit ihrem oberen Ende an dem Tragrahmen durch ein Reibungsgelenk angelenkt ist, so daß der Achse eine vertikale Bewegung in bezug auf den Tragrahmen ermöglicht ist und eine Torsion der Achse sowie Längs- und Seitenbewegungen derselben gegenüber dem Tragrahmen vermieden sind.
Durch eine besondere Einrichtung kann die Wirkung der Schraubenfeder verändert werden.
In der Zeichnung bedeutet Fig. 1 einen Aufriß, Fig. 2 einen Grundriß, Fig. 3 eine Seitenansicht, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 in Fig. 1. ■ .
Darin stellt α den Rahmen des Fahrzeuges dar, b bedeutet die Fahrzeugachse und c eine Leitstange. Die Achse b hängt an einer Stange d; letztere führt durch einen Bügel e, der am Rahmen α befestigt ist. Auf dem Bügel e ist die Schraubenfeder f gelagert. Diese Feder ist an der Stange d am oberen Ende in beliebiger Weise befestigt, beispielsweise mittels Scheibe g und Mutter h. Das der Achse gegenüberliegende Ende der Leitstange c ist mittels eines Bügels i mit dem Rahmen verbunden, derart, daß dieses Ende als Hohlzapfen ausgebildet ist, der in dem übereinstimmend ausgebildeten Teil des Bügels i drehbar gelagert und durch eine Scheibe / von diesem getrennt ist. Die so geschaffene Lagerung der Leitstange c am Rahmen kann jedoch auch in anderer Weise ausgebildet sein.
Der Bolzen, k, die Scheiben j und i, die Platte m und die Federplatte ft bilden eine Friktionsvorrichtung, die den Zweck hat, die Schwingung der Leitstange um ihre Lagerung im Bügel i entsprechend zu dämpfen. Es muß jedoch auch hier betont werden, daß die vorliegende Erfindung weder auf die hier gewählte spezielle Form noch auf die Anwendung einer Friktionsvorrichtung überhaupt beschränkt werden soll. Über die Platte η als Staubschild und die Stange q, die zur Versteifung dient, ist nichts weiter zu sagen.
Die Wirkungsweise der Gesamtanordnung ist die, daß etwaige von den Unebenheiten der Straße, von der Wirkung der Bremse oder des Antriebes herrührende oder beim Kurvennehmen entstehende Torsions-, Schub- und Reäktionskräfte von der Leitstange C aufgenommen werden, so daß die Achse δ nur eine Bewegung in Richtung der Schraubenfeder/ bzw. der Stange d ausführen kann. Des weiteren ist ersichtlich, daß infolge der Anordnung der Leitstange d die Achse des Fahrzeuges sowohl in seitlicher als auch in Längsrichtung fortgesetzt in ihrer ursprünglichen Lage zum Fahrzeug gehalten wird. Bestimmte Umstände, die bedingt sein können durch die
Straßenverhältnisse oder die Art des Fahrzeugantriebes,. können es wünschenswert erscheinen lassen, die Spannkraft der Schraubenfeder zu vermindern. Zwecks Regulierung der Federspännkraft ist deshalb die Lagerung der Leitstange c am Rahmen α als Friktionsvorrichtung ausgebildet. In dieser Friktionsvorrichtung ist ein Schraubenbolzen k (Fig. 4) angeordnet, der gestattet, die Pressung der aneinander liegenden Scheiben zu vergrößern ■oder zu verkleinern. Da die Reibung proportional der Pressung ist, so kann auf diese Weise jeder gewünschte Reibungsgrad zwischen den sich berührenden Teilen erzielt werden. Die in der Friktionsvorrichtung erzeugten Reibungswiderstände werden aber durch die Leitstange c auf die Schraubenfeder übertragen, wodurch die Belastung dieser Feder entsprechend vermindert wird. Mit Hilfe des Schraubenbolzens k hat man es sonach in der Hand, die Abfederung des Fahrzeuges beliebig regulieren zu können. '

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Federungsvorrichtung für Fahrzeuge, bei welcher die Radachse an den Wagenrahmen durch eine Leitstange unter Zwischenschaltung einer Schraubenfeder angelenkt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse mit dem Tragrahmen einerseits durch eine vertikale Stange (d) unter Vermittlung einer vertikal angeordneten, auf dem Rahmen ruhenden Schraubenfeder (g) und andererseits durch eine Leitstange (c) verbunden ist, die mit ihrem unteren Ende starr mit der Achse in Verbindung steht und mit ihrem oberen Ende an dem Tragrahmen durch ein Reibungsgelenk angelenkt ist, derart, daß der Achse eine vertikale Bewegung in bezug auf den Tragrahmen ermöglicht ist und eine Torsion der Achse sowie Längs- und Seitenbewegungen derselben in bezug auf den Tragrahmen vermieden sind.
  2. 2. Federungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibungsgelenk aus einem Bügel (i), Scheiben (j) und (I), einer Platte (m) und einer Federplatte (ρ) gebildet und mittels eines Schraubenbolzens (k) einstellbar ist, derart, daß die Wirkung der Schraubenfeder (g) verändert werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT213544D Active DE213544C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE213544T

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE213544C true DE213544C (de)

Family

ID=5813815

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT213544D Active DE213544C (de)

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE213544C (de)
FR (1) FR382104A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
FR382104A (fr) 1908-01-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2841183C2 (de) Handhabungsgerät mit einem Auslegerarm
DE680490C (de) Abfederung unabhaengig gefuehrter Raeder
DE646618C (de) Vorrichtung zum Schraegstellen des Wagenkastens an Kraftwagen beim Kurvenfahren
DE3027694A1 (de) Radaufhaengung fuer kraftfahrzeuge
DE213544C (de)
DE2658932B2 (de) Zentralgelenk für ein selbstfahrendes, gelenktes Fahrzeug
DE558710C (de) Anordnung der zur Fuehrung von Gleisketten dienenden Hilfsraeder von Kraftfahrzeugen
DE1505330C3 (de) Vorrichtung zum Steuern von Straßenfahrzeugausriistungen, z.B. pneumatischen Federungen und Druckmittelbremsen
DE902347C (de) Motorlagerung fuer Kraftfahrzeuge
DE221829C (de)
DE1018320B (de) Anlenkung des unteren Teils von Teleskopstossdaempfern fuer Kraftfahrzeuge
DE891504C (de) Hydraulischer Stossdaempfer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE449828C (de) Stossdaempfer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
CH381102A (de) Achsanordnung
DE248150C (de)
DE4233106A1 (de) Vorrichtung zum aufnehmen von kraeften und bewegungen zwischen einer radachse und einer blattfeder in einer radaufhaengung fuer fahrzeuge
DE609775C (de) Abfederung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE571694C (de) Federnde Zuggabelabstuetzung fuer Lastwagenanhaenger
DE2023486A1 (de) Drehgestell-Schienenfahrzeug
DE1138088B (de) Achslagerfuehrung fuer Schienenfahrzeuge
DE722533C (de) Abfederung fuer Kraftfahrzeuge
DE926589C (de) Zwei- oder mehrachsiges Fahrzeug, z. B. Kraftfahrzeug, mit Raddruckausgleich
DE1480633C3 (de) Anordnung zum Regeln des Bremsdrukkes oder des Luftfederbalgdruckes bei Doppelachsaggregaten in Abhängigkeit von der Achsbelastung
AT210464B (de) Radsatzführung für Fahrzeuge
DE74542C (de) Bremse für schwingende Saatkästen von Drillmaschinen