DE2129529B2 - Warnsignalvorrichtung für Atemschutzgeräte - Google Patents

Warnsignalvorrichtung für Atemschutzgeräte

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DE2129529B2
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Description

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Das Hauptpatent betrifft eine Warnsignalvorrichtung für Atemschutzgeräte mit Druckgasvorrat, bei der vor der Signalvorrichtung ein druckgasgesteuertes Ventil angeordnet ist und bei der hinter dem dru.-kgesteuerten Ventil in der zur Warnvorrichtung führenden Leitung ein zweites druckgesteuertes Ventil angeordnet ist, dessen Steuermittel auf der einen Seite vom Druck in der zur Warnvorrichtung führenden Leitung beaufschlagt ist und dessen andere Seite einen allseitig abgeschlossenen Raum begrenzt, der über eine Drossel mit der zur Warnvorrichtung führenden Leitung in Verbindung steht.
Bei der Vorrichtung gemäß dem Hauptpatent wird nach Freigabe des in der Signalleitung eingebauten druckgesteuerten Ventils Druckgas zu dem zweiten druckgesteuerten Ventil strömen, das zunächst durch den auf seinem Steuermittel lastenden Druck geöffnet *ird. Durch die Drossel in der Verbindungsleitung zu dem allseitig abgeschlossenen Raum strömt von nun an tbenfalls Druckgas, bis sich in diesem Raum praktisch der gleiche Druck wie der öffnungsdruck aufgebaut hat. Dadurch wird das zweite druckgesteuerte Ventil geschlossen. In der Zwischenzeit tritt Druckgas zur Warnpfeife. Die Zeitspanne, während die Warnpfeife trtönt, kann beispielsweise durch Wahl des Drossel-Querschnittes geregelt werden. Es genügt im allgemeinen, wenn das Warnsignal während einer Zrit von etwa 15 bis 30 Sekunden ertönt, worauf der Warnton wieder aufbort.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des Gegenstandes des Hauptpatentes und besteht darin, daß das Steuermittel auf der vom Druck in der zur Warnvorrichtung führenden Leitung beaufschlagten Seite eine kleinere dem Druck ausgesetzte Fläche hat als auf der durch den allseitig abgeschlossenen Raum abgedeckten Seite und daß das zweite druckgesteuerte Ventil in Normalstellung sich in Offenstellung befindet Diese Bauform hat den Vorteil, daß im Warnfall nach der Freigabe des in der Signalleitung eingebauten ersten druckgesteuerten Ventils Druckgas sofort zur Warnvorrichtung fließen kann. Der Gerätträger wird also sofort nach dem öffnen des ersten druckgesteuerten Ventils darauf hingewiesen, daß der Druckgasvorrat sich seinem Ende nähert Außerdem ergibt sich der Vorteil, daß sich auch bei Inbetriebnahme des Gerätes, bei der das erste druckgesteuerte Ventil zunächst geöffnet ;st und demzufolge eine geringe Druckgasmenge in die Steuervorrichtung für die Warnvorrichtung abfließt, diese Druckgasmenge aus der Steuervorrichtung über das geöffnete zweite Ventil abfließen kann, so daß ein kurzer Pfeifton die Betriebsbereitschaft bzw. intakte Funktion der Warneinrichtung anzeigt.
Eine sehr einfache Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß das Steuermittel aus einer Doppelmembran besteht, wobei die vom Druck in der zur Warnvorrichtung führenden Leitung beaufschlagte Membran eine kleinere Fläche als die Membran besitzt, die den allseitig abgeschlossenen Raum abschließt.
Zur weiteren Vereinfachung der erfindungsgemäßen Bauform kann das zweite druckgesteuerte Ventil unter der Einwirkung einer in Öffnungsrichtung wirkenden Feder stehen.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung kann der bewegliche Verschlußteil des ersten druckgesteuerten Ventils vom Hochdruck beaufschlagt sein. Diese Bauform hat den Vorteil, daß das erste druckgesteuerte Ventil sofort nach dem öffnen der Druckgasflasche geschlossen wird.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind an Hand des in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert, das eine Warnvorrichtung im Schnitt zeigt.
An die nicht dargestellte Hochdruckleitung zwischen dem Flaschenventil und dem Atemschutzgerät ist eine Zweigleitung 20 angeschlossen, die in den Raum 3 unterhalb des Steuerkolbens 4 mündet. Der Steuerkolben wird entgegen der Kraft der Steuerfeder 5 auf den Ventilsitz 6 gedrückt.
An die nicht dargestellte Hochdruckleitung ist weiterhin über einen ebenfalls nicht dargestellten Druckminderer die Mitteldruckleitung 21 angeschlossen, die zu der genannten Steuervorrichtung führt.
Nach dem öffnen des Flaschenabsperrventils strömt beispielsweise Drucksauerstoff mit einem Anfangsdruck von 200 kp/cm2 durch die Hochdruckleitung 20 und schließt das Ventil 4, 6. Sobald der Flaschendruck auf den Warndruck von beispielsweise 40 kp/cm2 abgefallen ist, überwiegt die Kraft der Feder 5, die über den Stößel 7 den Steuerkolben 4 von seinem Ventilsitz abhebt. Nunmehr kann Druckgas über den Raum der Feder 5 zu einem zweiten Steuerraum 9 führen, der durch die eine Membran 22 einer Doppelmembran 22, 23 abgeschlossen ist. Die beiden Membranen 22 und 23 sind im mittleren Teil durch einen Ventilverschlußkörper 12
miteinander verbunden, der im drucklosen Zustand durch die Feder 24 in Offenstellung gehalten wird. Der Ventilverschlußkörper 12 ist durchbohrt, w abei in die Bohrung eine Drossel 14 eingesetzt ist
Das in den Steuerraum 9 einströmende Druckgas strömt durch den Ventilsitz 13 zu der Warnvorrichtung 15, die in Form einer Pfeife ausgebildet ist. Das Pfeifsignal ertönt. Gleichzeitig fließt ein Teilstrom des Druckgases durch dt; Düse 14 in den allseilig geschlossenen Raum 16. Nach einiger Zeit stellt sich ein Druckausgleich zwischen den Räumen 9 und 16 ein. Da die freie Fläche der Membran 23 größer als die freie Fläche der Membran 22 ist, überwiegt bei einem Druckausgleich zwischen den Räumen 9 und 16 der in Schließrichtung auf den Ventilverschlußkörper 12 einwirkende Druck demjenigen der Öffnungsfeder 24, so daß das Ventil 12, 13 geschlossen wird. Der Zufluß des Druckgasteil- stroms zum akustischen Signal 15 wird abgesperrt. Es tritt kein weiterer Verlust an Druckgas ein.
An Stelle der beiden Membranen 22 und 23 kann auch durch eine andere Ausbildung beispielsweise des Ventilverschlußkörpers 12 erreicht werden, daß bei Druckausgleich in den Räumen 9 und 16 der auf den Ventilverschlußkörper 12 einwirkende Schließdruck größer ist als derjenige Druck der Öffnungsfeder 24. So kann beispielsweise der Ventil Verschlußkörper 12 als Doppelkolben mit zwei unterschiedlichen Durchmessern ausgebildet sein.
Bei Inbetriebnahme des Aiemschtttzgerätes, d. h. beim öffnen des Absperrventils des Druckgasvorrates strömt über die Hochdruckleitung 20 Druckgas in den Raum 3 und andererseits auf einen Mitteldruck entspanntes Gas über die Leitung 21 zur Warneinrichtung. Bevor sich jedoch das Ventil 4, 6 schließt, kann eine bestimmte Menge Druckgas durch dieses Ventil und den Raum der Steuerfeder 5 sowie den Raum 9 zur Signalvorrichtung f5 strömen, so daß kurzzeitig ein Warnsignal ertönt. Dies ist ein Kontrollzeichen dafür, daß die Warneinrichtung betriebsbereit ist
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß nach dem Schließen des Ventils 4,6 das in der Steuervorrichtung dahinter befindliche Druckgas durch das geöffnete Ventil 12,13 abströmen kann. In dem Raum 16 kann ein Restdruck nicht ständig erhalten bleiben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    1. Warnsignalvorrichtung für Atemschutzgeräte mit Druckgasvorrat, bei der vor der Signalvorrich- i> tung ein druckgesteuertes Ventil angeordnet ist und bei der hinter dem druckgesteuerten Ventil in der zur Warnvorrichtung führenden Leitung ein zweites druckgesteuertes Ventil angeordnet ist, dessen Steuermittel auf der einen Seite vom Druck in der zur Warnvorrichtung führenden Leitung beaufschlagt ist und dessen andere Seite einen allseitig abgeschlossenen Raum begrenzt, der über eine Drossel mit der zur Warnvorrichtung führenden Leitung in Verbindung steht, nach Patent 1952 121.2, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuermittel auf der vom Druck in der zur Warnvorrichtung (15) führenden Leitung beaufschlagten Seite eine kleinere dem Druck ausgesetzte Fläche hat als auf der durch den allseitig abgeschlossenen Raum (16) abgedeckten Seite und daß das zweite druckgesteuerte Ventil (12, 13) in Normalstellung sich in Offenstellung befindet.
    2. Warnvorrichtung nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet, daß das Steuermittel aus einer Doppelmembran (22, 23) besteht wobei die vom Druck in der zur Warnvorrichtung führenden Leitung beaufschlagten Membran (22) eine kleinere Fläche als die Membran (23) besitzt, die den allseitig abgeschlossenen Raum (16) abschließt. 3»
    3. Warnvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite druckgesteuerte Ventil (12, 13) unter der Einwirkung einer in Öffnungsrichtung wirkenden Feder (24) steht.
    4. Warnvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Verschlußteil (4) des ersten druckgesteuerten Ventils (4,
    6) vom Hochdruck beaufschlagt ist.
DE19712129529 1971-06-15 1971-06-15 Warnsignalvorrichtung für Atemschutzgeräte Expired DE2129529C3 (de)

Priority Applications (7)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712129529 DE2129529C3 (de) 1971-06-15 Warnsignalvorrichtung für Atemschutzgeräte
CS3357A CS162633B4 (de) 1971-06-15 1972-05-17
FR7217854A FR2141689B2 (de) 1971-06-15 1972-05-18
YU1429/72A YU35497B (en) 1971-06-15 1972-05-29 Sound-signal-device for protective respiratory apparatus
US00259308A US3785333A (en) 1971-06-15 1972-06-02 Alarm for sensing a reduction of gas supply pressure for respirators
PL1972155998A PL82147B1 (de) 1971-06-15 1972-06-13
GB2817672A GB1324669A (en) 1971-06-15 1972-06-15 Warning device for a respiratory apparatus

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712129529 DE2129529C3 (de) 1971-06-15 Warnsignalvorrichtung für Atemschutzgeräte

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2129529A1 DE2129529A1 (de) 1972-12-21
DE2129529B2 true DE2129529B2 (de) 1975-07-17
DE2129529C3 DE2129529C3 (de) 1976-03-04

Family

ID=

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3004594A1 (de) * 1980-02-08 1981-08-13 Drägerwerk AG, 2400 Lübeck Warnsignalvorrichtung fuer atemschutzgeraete
DE3440215A1 (de) * 1984-11-03 1986-05-07 Drägerwerk AG, 2400 Lübeck Warnvorrichtung fuer atemschutzgeraete

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DE3004594A1 (de) * 1980-02-08 1981-08-13 Drägerwerk AG, 2400 Lübeck Warnsignalvorrichtung fuer atemschutzgeraete
DE3440215A1 (de) * 1984-11-03 1986-05-07 Drägerwerk AG, 2400 Lübeck Warnvorrichtung fuer atemschutzgeraete

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Publication number Publication date
YU142972A (en) 1980-10-31
PL82147B1 (de) 1975-10-31
YU35497B (en) 1981-04-30
CS162633B4 (de) 1975-07-15
US3785333A (en) 1974-01-15
GB1324669A (en) 1973-07-25
FR2141689A2 (de) 1973-01-26
DE2129529A1 (de) 1972-12-21
FR2141689B2 (de) 1977-12-23

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Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8340 Patent of addition ceased/non-payment of fee of main patent