DE212866C - - Google Patents
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- DE212866C DE212866C DE1908212866D DE212866DA DE212866C DE 212866 C DE212866 C DE 212866C DE 1908212866 D DE1908212866 D DE 1908212866D DE 212866D A DE212866D A DE 212866DA DE 212866 C DE212866 C DE 212866C
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- Germany
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- mixing tube
- gas
- burner according
- locking device
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- Expired - Lifetime
Links
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 2
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- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 2
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D14/00—Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
- F23D14/30—Inverted burners, e.g. for illumination
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Gas Burners (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Invertlampe für Gasglühlicht, die namentlich
zur Beleuchtung von Eisenbahnwagen verwendet wird. Die Erfindung besteht im wesentlichen
darin, daß bei der Entfernung des in der üblichen Weise lösbaren Mischrohres
des Bunsenbrenners die Düse gleichzeitig in 'eine solche Stellung bewegt wird, daß sie
leicht zugänglich ist; dies hat den Vorteil,
ίο daß die oft erforderliche Säuberung der Ausströmungsöffnung
schnell, bequem und sicher ausgeführt werden kann, ohne daß die Gefahr der Erweiterung der Düsenöffnung entsteht.
Dies ist deshalb wichtig, weil gemäß den Abmessungen der Brenner die Düsenöffnung
außerordentlich klein sein muß und deshalb leicht ein Verstopfen durch vom Gas mitgeführte
Verunreinigungen vorkommt, andererseits aber bei einer Erweiterung infolge des
ao zu reichlichen Gasaustrittes das Rußen der Flamme die Folge ist.
Bei den bisher bekannten Lampen mit Inverthrennern für Waggonbeleuchtung wird
zwar die Düse entweder vollkommen frei vor der Mischrohrmündung gelagert, oder nach
Entfernung des Mischrohres wird die Düse freigelegt, sie befindet sich aber in wagerechter
Lage und unmittelbar unter dem Lampenteller, so daß die Düsenöffnung nicht oder nur schwierig zu erkennen ist. Wegen
dieses Einbaues ist es aber auch umständlich, die Düse aus ihrem Sitz herauszuschrauben,
weil das Werkzeug durch die Lampenteile behindert ist. Wenn aber die Reinigung der
Düse an ihrem Platz vorgenommen wird, so kann es infolge der Unzugänglichkeit sich
leicht ereignen, daß die Düsenöffnung aufgeweitet oder schief aufgerieben wird, wodurch
der Gasstrahl eine schräge Richtung erhält und zum Einsaugen der nötigen Verbrennungsluft
in das Mischrohr nicht mehr fähig ist. In allen diesen Fällen wird das richtige Arbeiten
des Brenners gestört.
Die 'Erfindung vermeidet diese Unzuträglichkeiten
dadurch, daß die Düse entweder mit dem Mischrohr schwingbar am Lampenrahmen befestigt ist oder gemeinsam mit dem
durch Federdruck in der Gebrauchsstellung gesicherten Mischrohr von der Gasleitung gelöst
v/erden kann, ohne daß eine feste Verbindung zwischen Gaszuleitung und Düsenkörper benutzt
wird. In der Arbeitsstellung bilden :; jedoch die Düse und das Mischrohr ein starres
Ganzes, um zu vermeiden, daß die Gasströmung und die Luftansaugung im Mischrohr infolge einer Änderung der gegenseitigen Stellung
dieser beiden Teile eine Ablenkung oder Störung erleiden.
Auf der Zeichnung ist die neue Einrichtung in zwei Ausführungsformen dargestellt. Fig. r
zeigt eine Lampe mit der neuen Düsenanordnung in der Ansicht von unten. Fig. 2 ist
ein Längsschnitt durch die Lampe nach Fig. 1, und Fig. .3 zeigt zum Teil die Darstellung
nach Fig, 2, wobei einzelne Teile in anderer Stellung veranschaulicht sind. Fig. 4 zeigt
eine andere Ausführungsform der Erfindung, bei. welcher die Düse schwingbar ist, und zwar
ist die untere Ansicht der Lampe dargestellt, während die Befestigung der Düse im Schnitt
gezeichnet ist. Fig. 5 ist ein Längsschnitt durch die Ausführungsform nach Fig. 4.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 ragt in bekannter Weise von dem Lampen-,
gerüst oder Rahmen 10 ein Vorsprung 11 abwärts,
in den von oben die Gasleitung 12 einmündet. In die Aushöhlung des Vorsprunges
11 ist ein Nippel 13 eingesetzt, der als"
Sitz für die Gasdüse 14 dient, die in das knieförmige
Mischrohr 15 auf geeignete Weise eingesetzt ist, beispielsweise mit Hilfe einer Hülse
16 und passender Gewinde in diesen Teilen. Die Düse ist mit einem kurzen rohrförmigen Vorsprung
17 in eine entsprechende Bohrung des Nippels 13 eingepaßt. Zwischen einer flanschartigeri
Erweiterung der Düse 14 und dem Nippel 13 ist eine Dichtungsscheibe 18 eingelegt,
wodurch, trotzdem die Düse nur lose
as in den Nippel eingesetzt ist, eine sichere Abdichtung
erfolgt, wenn das Mischrohr durch eine auf sein entgegengesetztes Ende wirkende,
federnde Sperrung in der Richtung gegen den Ansatz 11 gedrückt wird. Es ist leicht zu
erkennen, daß beim Entfernen des Mischrohres 15 aus seiner Gebrauchsstellung gleichzeitig
die Düse aus dem Nippel 13 herausgezogen
wird und dann bequem zugänglich ist. Die Düse kann ferner erforderlichenfalls leicht vom
Mischrohr durch Herausschrauben völlig getrennt werden, zu welchem Zwecke am Rahmen
10 eine Schlüsselöffnung 28 von passender Gestalt vorgesehen sein kann. Selbstverständlich kann die Vorrichtung in verschie-
dener Weise geändert werden, beispielsweise kann der Nippel 13, der wegen der Möglichkeit
einer genaueren Bearbeitung des Sitzes angewendet ist, wegfallen, und die Düse kann
gegen die äußere Fläche des Angusses 11 anüegen.
Ebenso kann die Verbindung zwischen Mischrohr und Düse beliebig abgeändert werden
, gegebenenfalls kann die Düse auch' njur genau passend in das freie Ende des Mischrohres
eingesteckt sein, in welchem Falle sie leicht herausgezogen und nachgesehen werden
kann. Trotzdem ist eine genügend starre Verbindung des Brenners mit der Lampe vorhanden, weil beim Andrücken des Mischrohres
alle Teile in ihrer bestimmten Lage gesichert werden.
Es ist bereits versucht worden, die Düse zwecks leichter Auswechselung ohne Anwendung
einer Schraubenverbindung mittels eines Zapfens in den Gaszuleitungsbutzen einzuführen,
bei diesen Vorrichtungen ist indessen der Düsenträger durch· eine Flanschenverbindung
an den Butzen angeschlossen. Die Erfindung besteht demgegenüber darin, daß die federnde Sperrvorrichtung des Mischrohres zur
Sicherung der Düse in der Arbeitsstellung benutzt wird. :
Die Vorrichtung zum Andrücken des Mischrohres besteht nach der Erfindung aus einem
unter Federbelastung stehenden Druckstück 19;
das mit einer besonderen, einen Totpunkt überschreitenden Sicherung derart zusammenwirkt,
daß in der Gebrauchslage der Vorrichtung die Federspannung erhöht ist. Das
Druckstück 19 wirkt unmittelbar auf eine Verlängerung
20 des Mischrohres, die an ihrem freien Ende gabelförmig gestaltet ist und
einen Bolzen 21 umgreift, um welchen ein Sicherungsbügel 22 schwingbar ist. Letzterer
ist mit seitlichen Vorsprüngen oder Zapfen 23 versehen, an denen Federn 25 angreifen, deren
andere Enden mit ähnlichen in Führungsschlitzen gelagerten Vorsprüngen 24 des Druckstückes
19 verbunden sind. In der Ruhestellung des Bügels 22 (Fig. 3), die durch
einen Anschlag 26 bestimmt wird, haben die Federn 25 entsprechend der Näherung der
Vorsprünge 23 ';und 24 aneinander eine geringere Spannung , als , in der Sicherungsstellung
(Fig. 2), die nach Überschreiten eines Totpunktes seitens des Bügels durth eine Brücke
27 begrenzt wird. Das Mischrohr, kann deshalb
nach dem Herabschwingen des Bügels in die Ruhestellnng mit Leichtigkeit unter
Zurückdrängen des Druckstückes 19 aus seiner Lage entfernt werden, während in der Gebrauchslage
durch den verstärkten Druck eine sichere Abdichtung der Düse gegen die Gasleitung
gewährleistet wird. Da ferner die Gabel des Mischrohres auf dem Drehbolzen 21
ruht, so wird die Sperrung durch das Gewicht des Mischrohres nicht belastet.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 und 5 ist in den Anguß 11 ein Hahnküken 30 eingesetzt,
dessen verjüngtes Ende an einem knieförmigen, zur Düse 31 führenden Verbindungsstück
32 befestigt ist. Zur Versteifung ist das andere Ende des Kükens durch eine
Brücke 33 mit einem seitlichen Vorsprunge des Verbindungsstückes 32 starr verbunden.,
Das Mischrohr 15 ist auf das zylindrische
Ende des Verbindungsstückes 32 aufgeschoben und durch einen Bajonettverschluß 34 besonders
befestigt. Die Verlängerung 20 des Mischrohres besitzt an ihrem freien Ende eine Vertiefung,
in welche in bekannter Weise die ionische Spitze feines am Lampenrahmen 10
gelagerten federnden Bolzens 35 eingreift. An Stelle dieser federnden Sicherung kann selbstverständlich
auch die in Fig. 1 bis 3 darger stellte Sperrung oder eine beliebige geeignete iao
Befestigungsvorrichtung angewendet werden, welche den Brenner in seiner wagerechten
tage zu stützen vermag* Ebenso läßt sich anstatt des beschriebenen Bajonettverschlusses
jede, andere Verbindung anwenden; oder das Mischrohr kann hier ebenfalls .nur einfach auf
das Verbindungsstück 32 aufgeschoben sein. Wenn das Mischrohr außer Eingriff mit dem
Bolzen 35 gebracht wird, kann es abwärts geschwungen werden, wobei sich das Küken in
dem Vorsprung 11 dreht, worauf durch Lösung
ίο der Verbindung das ■ Mischrohr vom Verbindungsstück
32 abgezogen werden kann. Die Düse 31 ist dann nach abwärts gerichtet und
deshalb leicht zugänglich und sichtbar; sie kann aber auch in dieser Stellung mittels
eines geeigneten Werkzeuges leicht aus dem Verbindungsstück 32 herausgeschraubt werden.
Wie aus der Zeichnung hervorgeht, kann die Bohrung 36 des Kükens von solcher Gestalt
sein, daß bei der Bewegung der Düse aus ihrer Gebrauchslage gleichzeitig der Gasauslaß
abgesperrt wird.
Claims (5)
- Patent-Ansprüche:i. Zerlegbarer Brenner für Invertgas-. glühlichtlampen mit lösbarem Mischrohr, das mit dem Eintrittsende auf der Düse befestigt ist und durch eine federnde Sperrung in der Gebrauchslage gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die entweder in den Gaszuleitungsbutzen des Lampenrahmens eingeschobene oder in dem Butzen gelenkig gelagerte Düse beim Lösen des Mischrohres gleichzeitig aus ihrer Arbeitsstellung entfernt und in eine Lage gebracht wird, in der sie leicht ausgewechselt werden kann.
- 2. Zerlegbarer Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse mittels der federnden Sperrvorrichtung des Mischrohres in dem Gaszuleitungsbutzen ohne feste Verbindung gehalten und gegen einen Dichtungsring gepreßt wird.
- 3. Zerlegbarer Brenner nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung des Mischrohres aus einem Bügel (22) besteht, der um einen in einem gabelförmigen Ansatz des Mischrohres gelagerten Bolzen (21) schwingt und durch Schraubenfedern (25) mit einem gegen den Ansatz wirkenden Druckstück verbunden ist, so daß in der Ruhelage die Sperrvorrichtung entspannt ist, in der durch Überschreitung eines Totpunktes gegen selbsttätiges Lösen gesicherten Arbeitsstellung hingegen einen erhöhten Druck auf das Mischrohr ausübt und die Düse zur Erzielung vollkommener Abdichtung auf ihren Sitz preßt.
- 4. Zerlegbarer Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in das Mischrohr eingesetzte Düsenkörper schwingbar mit einem in dem Gaszuleitungsbutzen drehbaren Hahn verbunden ist.
- 5. Zerlegbarer Brenner nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem. Düsenkörper verbundene Hahn die Gasleitung abschließt, wenn die Düse aus der Arbeitsstellung ausgeschwungen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT43725D AT43725B (de) | 1908-07-31 | 1908-11-04 | Zerlegbarer Brenner für Invertgasglühlichtlampen mit lösbarem Mischrohr. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE212866C true DE212866C (de) |
Family
ID=474573
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1908212866D Expired - Lifetime DE212866C (de) | 1908-07-31 | 1908-07-31 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE212866C (de) |
-
1908
- 1908-07-31 DE DE1908212866D patent/DE212866C/de not_active Expired - Lifetime
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