DE212867C - - Google Patents
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- DE212867C DE212867C DENDAT212867D DE212867DA DE212867C DE 212867 C DE212867 C DE 212867C DE NDAT212867 D DENDAT212867 D DE NDAT212867D DE 212867D A DE212867D A DE 212867DA DE 212867 C DE212867 C DE 212867C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D14/00—Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
- F23D14/30—Inverted burners, e.g. for illumination
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Gas Burners (AREA)
Description
<bnvji'sriVci· bee
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4g. GRUPPE
NEUE KRAMERLICHT-GESELLSCHAFT M.B. H. in CHARLOTTENBURG.
Die Erfindung bezieht sich auf Invertbrenner für Gasglühlicht beliebiger Art und besteht
im wesentlichen aus einem in der Gaszuleitung angeordneten selbsttätigen Verschluß,
. 5 der zur Wirkung gelangt, sobald die Gasdüse aus ihrem Sitz entfernt wird, während er
beim Wiedereinsetzen der Düse durch die letztere in die Offenstellung gebracht wird.
Auf der Zeichnung ist die Anordnung beispielsweise in einer Ausführungsform dargestellt. Fig. ι zeigt eine Lampe in Seitenansicht mit der Verschlußvorrichtung im Schnitt und in der Offenstellung, während Fig. 2 diesen Teil in der geschlossenen Stellung ver anschau licht. ·
Auf der Zeichnung ist die Anordnung beispielsweise in einer Ausführungsform dargestellt. Fig. ι zeigt eine Lampe in Seitenansicht mit der Verschlußvorrichtung im Schnitt und in der Offenstellung, während Fig. 2 diesen Teil in der geschlossenen Stellung ver anschau licht. ·
In einen von der Lampe abwärts ragenden Vorsprung 5, an dessen Kanal 6 die Gasleitung
angeschlossen wird, ist von der inneren Seite der Lampe aus eine Hülse 7 o. dgl. eingeschraubt
oder auf andere Weise befestigt. Sie setzt sich in den Kanal 6 hinein als mehrfach
quergelochter Stutzen 8 fort, dessen mittlere Bohrung einen größeren Durchmesser
hat als die Bohrung des anderen Endes der Hülse 7, so daß ein ringförmiger Absatz oder
Sitz 9 für eine in der weiteren Bohrung geführte Kugel 10 entsteht, die den Verschlußkörper
des Ventils bildet und durch eine Feder 11 gegen diesen Sitz gedrückt wird.
Die Feder 11 ist in einer von der entgegengesetzten Seite in den Ansatz 5 eingeschraubten
Kappe 12 gelagert und geführt.
In den äußeren, engeren Teil der Bohrung der Hülse 7 paßt ein an seinem freien Ende
geschlitzter kurzer rohrförmiger Fortsatz 13 der in das Mischrohr 14 eingesetzten Düse 15.
Das entgegengesetzte Ende des Mischrohres wird in bekannter Weise von der Spitze eines
unter Eederwirkung stehenden Bolzens 16 erfaßt und gestützt; gleichzeitig wird es aber
durch den Druck der Feder 17 gegen den Ansatz 5 gedrückt, so daß mit Hilfe einer zwischen
die Düse und die Hülse 7 eingeschalteten Packung 18 eine sichere Abdichtung erhalten
wird. Diese Einrichtung zur Sicherung der Düse in der Arbeitsstellung und die Abdichtung
an einem in die Gaszuleitung (ohne Anwendung einer Schraubenverbindung) eingesetzten
Zapfen ist indessen nicht Gegenstand der Erfindung.
Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise. In der Schlußstellung (Fig. 2) der Vorrichtung
wird die Kugel 10 von der Feder 11 dicht abschließend auf den Sitz 9 gedrückt, so daß
die Gasleitung an dieser Stelle verschlossen ist. Wird der Rohrfortsatz 13 der Düse in
die Bohrung der Hülse 7 eingeschoben und das Mischrohr mittels der Sperrung 16, 17 befestigt
(Fig. 1), so wird durch die überwiegende Kraft der Feder 17 die Kugel entgegen dem
Druck der Feder 11 einwärts gedrängt, also von dem Sitz 9 abgehoben, worauf das Gas
durch die seitlichen Durchbrechungen der Hülse 7, 8, den Schlitz und die Bohrung des
Fortsatzes 13 und die Düsenöffnung ausströmen kann. Da jedoch die Feder 11 die Kugel
dauernd gegen den Fortsatz 13 preßt, wird der Verschluß sofort wieder hergestellt, wenn
das Mischrohr zurückgezogen wird. Die Anordnung der gegeneinander wirkenden Federn
hat den Vorteil, daß beim Bruch oder Versagen der Sperrung oder bei ungenauem Einsetzen
des Mischrohres die Feder ii zur Wirkung gelangt und die Lampe außer Betrieb
setzt. Die Erfindung ist selbstverständlich auch dann durchführbar, wenn die Düse in
anderer Weise, z. B. mittels Gewindes, Bajonettverschlusses usw., in einer Lampe angebracht
wird, bei welcher das Mischrohr gegebenenfalls von anderer Bauart und in anderer
Weise befestigt ist.
Die selbsttätige Verschlußvorrichtung bringt beim Gebrauche viele Vorteile mit sich. Man
hat nicht mehr nötig, an anderer, vielleicht entfernter Stelle einen Hahn zu schließen,
wenn die Düse gereinigt oder ausgewechselt werden soll. Wird übersehen, eine Düse einzusetzen,
so kann trotzdem nicht aus der verhältnismäßig großen öffnung der Leitung eine
große Menge Gas ausströmen, und Unachtsamkeit des Bedienungspersonals kann deshalb
keinen Materialschaden und keine Gefahr nach sich ziehen.
Bemerkt wird noch, daß es bereits versucht worden ist, den in das Mischrohr eingesetzten
Düsenkörper schwingbar mit einem in der Gaszuleitung drehbaren Hahn zu verbinden; hierbei
wird die Gaszuleitung indessen erst dann abgeschlossen, wenn der Düsenträger aus der
Arbeitsstellung in eine Lage gebracht wird, in der die Düse leicht zugänglich ist. Die
Erfindung besteht demgegenüber darin, daß die Gaszuleitung unmittelbar nach dem Entfernen
des Düsenkörpers abgeschlossen wird. Bekannt sind ferner Kupplungsvorrichtungen für Gasleitungen, bei denen ein Abschlußventil
in dem Gaszuleitungsrohr beim Verbinden oder Lösen des Anschlußrohres selbsttätig
geöffnet bzw. geschlossen wird. Zum öffnen und Schließen der Gaszuleitung beim Einführen
der Düse in das Zuleitungsrohr ist indessen diese Einrichtung bisher nicht benutzt worden.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:• i. Verschluß vorrichtung für die Gaszuleitung bei Invertbrennern, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einsetzen der Brennerdüse in die Gasleitung diese gleichzeitig selbsttätig geöffnet, beim Lösen der Düse hingegen selbsttätig geschlossen wird.
- 2. Verschlußvorrichtung nach Anspruchi, dadurch gekennzeichnet, daß das Abschlußventil gänzlich im Innern der Gasleitung liegt und durch einen mit der Düse verbundenen Ansatz in die Offenstellung bewegt wird.
- 3. Verschluß vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das unter Federwirkung stehende Absperrventil von einer das Mischrohr stützenden Sperrvorrichtung in der Offenstellüng gehalten wird, bei einer Entlastung aber das Mischrohr zurückdrängt und den Verschluß der Leitung herstellt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE212867C true DE212867C (de) |
Family
ID=474574
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT212867D Active DE212867C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE212867C (de) |
-
0
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