DE2128564A1 - Rakel für eine Schablonendruckmaschine - Google Patents

Rakel für eine Schablonendruckmaschine

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Publication number
DE2128564A1
DE2128564A1 DE19712128564 DE2128564A DE2128564A1 DE 2128564 A1 DE2128564 A1 DE 2128564A1 DE 19712128564 DE19712128564 DE 19712128564 DE 2128564 A DE2128564 A DE 2128564A DE 2128564 A1 DE2128564 A1 DE 2128564A1
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DE
Germany
Prior art keywords
squeegee
acute angle
printing machine
angle
doctor blade
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Pending
Application number
DE19712128564
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Wattwil Reiner (Schweiz)
Original Assignee
Heberlein & Co, AG, Wattwil (Schweiz)
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Filing date
Publication date
Application filed by Heberlein & Co, AG, Wattwil (Schweiz) filed Critical Heberlein & Co, AG, Wattwil (Schweiz)
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Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F15/00Screen printers
    • B41F15/14Details
    • B41F15/44Squeegees or doctors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Screen Printers (AREA)

Description

  • Rakel für eine Schablonendruckmaschine Die vorliegende Erfindung betrifft eine Rakel für eine .chablonendruckmaschine, insbesondere Rundfilmdruckmaschine, zum Bedrucken von Textilgut in Bahnform.
  • ei den bekannten Schablonendruckmaschinen besteht die Rakel für den Fahrbauftrag in der Regel aus Gummi oder einem Kunststoff, zum Beispiel "Vulcollan". Es ist zum beispiel cine Rakel bekannt, mit einer schrägen Endfläche, welche mit der zu bedruckenden Fläche der larenbahn einen Winkel von ca. 200 einschliesst. Diese Rakel hat t jedoch den Nachteil, dass sie einer starken Abnützung in der auf der zu bedruckenden Fläche aufliegenden kante infolge Reibung unterworfen ist und deshalb häufig nachgeschliffen und öfters ersetzt vierden muss. Es sind ferner Gummirakeln bekannt, die beim Andrücken gegen die Druckunterlage derart durchgebogen werden, dass ihr freies Ende mit der zu bedruckenden Fläche ebenfalls einen spitzen Winkel einschliesst. Bei diesen Rakeln wird oer Gummi durch die Druckfarbe chemisch angegriffen, so dass sie unbrauchbar werden. Zudem treten während des Betriebs infolge der starken Reibung zwischen Gummirakel und bchablone schwingungen an der Rakelaufhängung auf, die sich auf die Rakel übertragen, wodurch es zu Fehldrucken kommt. Ferner ist mit beiden bekannten Rakeln nur eine begrenzte Farbauftragungsmenge pro Zeiteinheit möglich, so dass diese Rakeln bei dickerem Druckgut nur eine mässige Druckgeschwindigkeit zulassen.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt nun eine Rakel zu schaffen, bei welcher die vorgenannten Nachteile vermieden werden Die erfindungsgemässe Rakel zeichnet sich dadurch aus, dass sie aus Feder- beziehungsweise Bandstahl besteht und mindestens ein Deil derselben eine mit der zu bedruckenden iJarenfläche einen spitzen Winkel einschliessende Fläche bildet.
  • Gemäss einer weiteren iLusbildung kann die erfindungsgemässe Rakel sägezahnförmig abgebogen sein, wobei ihr frei er ndteil mit der zu bedruckenden Warenfläche den sitzen sJinkel einschliesst.
  • er erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in beispielswweisen Ausführungen schematisch veranschlaulicht.
  • fitur 1 zeigt die schematische Darstellung einer Lusführung der Rakel im Querschnitt an einer Rundfilmdruckmaschine.
  • Figur 2 zeigt eine etwas andere Ausführungsform der Rakel im Querschnitt.
  • igur 3 zeigt eine dritte Ausführung der Rakel im Querschnitt.
  • In figur 1 sj sind mit 1 ein Teilstück eines sich in Richtung des Pfeills A dreheneden perforierten Schablonenzylinders aus Nickel, mit 2 die sich in Richtung des Pfeils B bevegende Warenbahn, mit 3 das lzrucktuch, nit 4 die Rakel und mit 5 die Druckfarbe bezeichnet. Die iiakel besteht aus hartgewalztem, rostfreiem Bandstahl von 0,2 - Q,4 mm Dicke und ist am einen Ende über die ganze Breite in einer als Halterung dienenden Metallschiene 6 mittels in Abständen angeordneten Schrauben 7 verschraubt. Die Metallschiene 6 ist in einer nur teilweise dargestellten Halterung 8 der Druckmaschine befestigt. Die aus der Halterungsschiene 6 austretende Rakel 4 ist zunGchst um einen Winkel von ca. 1100 in der zur WArenbahn-Durchlaufrichtung entgegengesetzten Richtung und danach in einen spitzen Winkel in der Warenbahn-Durchlaufrichtung sagezahnförmig abgebogen. Der freie Endteil 4' schliesst mit der Warenbahn 2 einen spitzen Winkel ein, und die Kante 4'' befindet sich höchstens einige Millimeter neben dem senkrecht unter der Austrittsstelle des anderen Hakelendes aus der Halterungsschiene 6 liegenden funkt.
  • der Winkel α kann durch mehr oder weniger starkes Andrücken der Hakel gegen die Druckunterlage variiert werden und beträgt zweckmässig zwischen 20 und 300. Je kleiner der Winkel α und je langer der Endteil 4' sind, um so mehr Druckfarbe kann pro Zeiteinheit durch die Schablone hindurch auf des Druckgut aufgetragen werden.
  • In der Figur 2 ist eine ähnliche Dtahlrakel 4 dargestellt, bei welcher der Endteil 4' eber wesentlich länger ist.
  • Diese Rakel eignet sich zum Auftragen von grossen iParbmengen auf das Druckgut, wie dies beispielsweise bei Wirkwaren erforderlich ist.
  • Die Rakel 9 gemäss Figur 3 besteht aus gehärtetem bandstill und bildet eine ebene Fläche, die so eingespannt ist, dass sie mit der zu bedruckenden Warenfläche einen spitzen Winkel X: einschliesst. Die als Halterung dienende Metallschiene ist in diesem Falle mit einem abgewinkelten Teil 10' versehen, in welchem die Rakel 9 mittels in Abständen angeordneten Schrauben 11 befestigt ist0 Die erfindungsgemässe Rakel hat gegenüber den bekannten Rakeln den wesentlichen Vorteil, dass die Durchlaufgeschwindigkeit der warenbahn unabhängig ist von den aufzutragenden Druckfarbenmengen, denn der Farbauftrag wird durch den auf die Rakel ausgeübten Druck beziehungsweise den Winkel, den der Rakelendteil 4' mit der zu bedruckenden Warenfläche einschliesst, und durch die Länge des Rakelendteils 4' gesteuert. Dabei ist eine genau definierte farbgebung möglich, wodurch eine gute Reproduzierbarkeit der Drucke erzielbar ist. Die Stahlrakel erzeugt ferner auf der Nickel schablone eine relativ geringe Reibung, so dass praktisch keine Materialabnutzung, keine Schablonenverwindung und zudem keine j'eiildruclre durch xchwingungen der Rakelaufhängung entstehen.

Claims (6)

A n 5 p r ü c h e:
1. Rakel für eine Schablonendruckmasachine, insbesondere Xundfilmdruckmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus Feder- beziehungsweise Bandstahl besteht und mindestens ein rleil der Rakel eine mit der zu bedruckenden .iarenfläche einen spitzen Winkel (< ) einschliessende Fläche bildet.
2. Rakel nach aspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der spitze winkel (°C) 20 - 400 beträgt.
3. Rakel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,, dass sie sägezahnförmig abgebogen ist, wobei der freie Endteil mit der zu bedruckenden warenfläche den spitzen Winkel einschliesst.
4. Rakel nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie nach dem Austritt aus der Halterung in einen stumpfen Niinkel von mindestens 90° in der zur Warenbahn-Durchlaufrichtung entgegengesetzten Richtung und danach in einem spitzen winkel in der Warenbahn-Durchlau£richtung abgebogen ist.
5. Rakel nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Kante des Endteils höchstens einige L.illimeter neben dem senkrecht unter der Austrittstelle aus der Halterung liegenden Punkt befindet.
6. Rackel nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine ebene Fläche bildet und untere einem spitzen dinkel zur zu bedruckenden warenfläche in einer Halterung befestigt ist.
L e e r s e i t e
DE19712128564 1970-07-27 1971-06-09 Rakel für eine Schablonendruckmaschine Pending DE2128564A1 (de)

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Publication Number Publication Date
DE2128564A1 true DE2128564A1 (de) 1972-02-03

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