AT349418B - Vorrichtung zum kontinuierlichen bedrucken, faerben oder beschichten - Google Patents
Vorrichtung zum kontinuierlichen bedrucken, faerben oder beschichtenInfo
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Description
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Bedrucken, Färben oder
Beschichten von Warenbahnen aus beliebigem Material für Filmdruckmaschinen mit Rundschablonen und einem als Farbspender dienendem Hohlkörper.
Bei derartigen Maschinen sind bereits verschiedene Auftragsvorrichtungen, z. B. in Form von
Kammerrakeln, bekanntgeworden, die dazu dienen, Druckfarbe oder Beschichtungsmasse durch die
Perforation der Rundschablonen auf die Warenbahn zu bringen, wobei die Warenbahn und die Schablone mit gleicher Geschwindigkeit bewegt werden.
Die Rundschablone kann entweder zur Gänze oder mustermässig perforiert sein, so dass entweder eine vollflächige Beschichtung oder Einfärbung oder aber ein Druckmuster entsteht.
Neben der Kammerrakel, die aus einem Hohlkörper und einem über die ganze Arbeitsbreite reichenden Schlitz besteht, sind die Streichrakel und die Rollrakel bekannt, bei welchen die Druckfarbe mittels einer Rakelklinge bzw. einer Rolle durch die Perforation der Schablone hindurchgepresst wird.
Während mit der Streichrakel und der Rollrakel nur relativ wenig Farbe auf die Warenbahn gebracht werden kann, ist die Kammerrakel auch für grossen Farbauftrag geeignet, doch lässt sich bei grossen
Warenbreiten die Austrittsfläche nur schwer abdichten.
Die Kammerrakel wird so in der Rundschablone befestigt, dass der Schlitz für den Flüssigkeitsaustritt annähernd über der Berührungslinie der Rundschablone mit der Warenbahn angeordnet ist. Die
Abdichtung zwischen Kammerrakel und Rundschablone erfolgt durch das Anpressen der Seitenwände der
Kammerrakel an die Innenseite der Rundschablone. Für eine ausreichend sichere Abdichtung ist eine vom statischen Druck des Flüssigkeitsvorrates in der Kammerrakel abhängige Anpresskraft erforderlich. Bei den bekannten Vorrichtungen wird die Schlitzbreite im Auftragsbereich durch den Abstand der dünnen
Seitenwände bestimmt. Dadurch ergibt sich eine sehr kleine Berührungsfläche zwischen der Kammerrakelunterseite und der Rundschablone und damit ein hoher Flächendruck auf die Innenseite der Rund- schablone.
Die mit einer Wandstärke von nur etwa 0, 1 bis 0, 3 mm, vorwiegend aus Nickel, hergestellten Rundschablonen werden durch die auftretende Reibung so stark beansprucht, dass schon nach kurzer Zeit starke Verschleisserscheinungen auftreten und die Rundschablonen brechen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Bedrucken, Färben oder Beschichten mit einem als Farbspender dienenden Hohlkörper zu schaffen, bei welcher die Rundschablonen nicht unzulässig stark beansprucht werden und trotzdem die erforderliche Abdichtung zwischen Hohlkörper und Rundschablone und eine gleichmässige Auftragung der Farbe oder Beschichtungsmasse gewährleistet sind.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass der Hohlkörper im Berührungsbereich mit der Rundschablone eine der Schablone gleiche Form aufweist und in mindestens einem streifenförmigen Bereich über die ganze Auftragsbreite perforiert ist.
Durch die Ausbildung der Unterseite des Hohlkörpers in gleicher Form wie die Rundschablone kann die Berührungsfläche zwischen Hohlkörper und Rundschablone so festgelegt werden, dass ein geringer Flächendruck gegeben ist.
Für eine einfache Bedienung ist es vorteilhaft, den als Farbspender dienenden Hohlkörper an einem im Mittelpunkt der Rundschablone angeordneten Farbrohr schwenkbar zu lagern.
Die Reibung zwischen Hohlkörper und Rundschablone kann ausser durch Vergrösserung der Berührungsfläche noch dadurch herabgesetzt werden, dass der Hohlkörper am Beginn des Berührungsbereiches zusätzlich in einem streifenförmigen Bereich über die ganze Auftragsbreite perforiert ist.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen näher erläutert, ohne auf dieses Ausführungsbeispiel beschränkt zu sein ; Fig. 1 ist ein Querschnitt der Vorrichtung in Arbeitsstellung, Fig. 2 ein solcher in Ruhestellung.
Fig. 1 zeigt die erfindungsgemässe Auftragsvorrichtung --5-- in einer Rundschablone --1--, die im Berührungsbereich --6-- der Form der Rundschablone-l-angepasst ist und eine über die ganze Arbeitsbreite reichende gelochte Zone --7-- aufweist. Die Auftragsvorrichtung --5-- besteht aus einem dünnwandigen Hohlkörper --5a-- und ist an einem Farbrohr --8--, welches sich im Mittelpunkt der Rundschablone-l-befindet, schwenkbar befestigt. Das Farbrohr --8-- weist Austrittsöffnungen --9-- auf, die während des Betriebes nach oben zeigen und durch welche die Druckfarbe oder Beschichtungs- masse --10-- zugeführt wird.
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Die zu bedruckende, zu färbende oder zu beschichtende Warenbahn --3-- wird mittels einer Druckdecke --2-- über eine Unterlage --4-- in Richtung des Pfeils --11-- bewegt, wobei sich die Rundschablone --1-- im Gleichlauf dreht. Durch die Perforation der Auftragsvorrichtung --5-- tritt die Druckfarbe oder Beschichtungsmasse --10-- aus, durchdringt die Rundschablone-l-und wird auf die bewegte Warenbahn --3--, dort eine Schichte --3'-- bildend, aufgetragen, wobei der breite Berührungsbereich --6-- im Zusammenwirken mit der als Schmiermittel wirkenden Farb- oder Beschichtungsmasse - als Gleitlager und gleichzeitig als Flüssigkeitsdichtung wirkt.
Fig. 2 stellt die Auftragsvorrichtung --5-- in Ruhestellung dar, wobei diese mit der Rundschablone
EMI2.1
zeigen, so dass die restliche Farbe oder Beschichtungsmasse --10-- in den Vorratsbehälter zurückbefördert werden kann.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum kontinuierlichen Bedrucken, Färben oder Beschichten von Warenbahnen aus beliebigem Material für Filmdruckmaschinen mit Rundschablonen und einem als Farbspender dienendem
EMI2.2
förmigen Bereich (7) über die ganze Auftragsbreite perforiert ist.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der als Farbspender dienende Hohlkörper (5a) an einem an sich bekannten, im Mittelpunkt der Rundschablone (1) angeordneten Farbrohr (8) schwenkbar gelagert ist. EMI2.3 Farbspender dienende Hohlkörper (5a) am Beginn des Berührungsbereiches (6) zur Verminderung der Reibung zusätzlich in einem streifenförmigen Bereich über die ganze Auftragsbreite hin perforiert ist.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT275074A AT349418B (de) | 1974-04-03 | 1974-04-03 | Vorrichtung zum kontinuierlichen bedrucken, faerben oder beschichten |
| DE19752513434 DE2513434A1 (de) | 1974-03-29 | 1975-03-26 | Vorrichtung zum auftragen von fluessigkeiten |
| CH388175A CH591288A5 (de) | 1974-03-29 | 1975-03-26 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT275074A AT349418B (de) | 1974-04-03 | 1974-04-03 | Vorrichtung zum kontinuierlichen bedrucken, faerben oder beschichten |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA275074A ATA275074A (de) | 1978-09-15 |
| AT349418B true AT349418B (de) | 1979-04-10 |
Family
ID=3539699
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT275074A AT349418B (de) | 1974-03-29 | 1974-04-03 | Vorrichtung zum kontinuierlichen bedrucken, faerben oder beschichten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT349418B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3101766C1 (de) * | 1981-01-21 | 1982-09-09 | Saueressig Gmbh, 4422 Ahaus | Rotationssiebdruckvorrichtung |
-
1974
- 1974-04-03 AT AT275074A patent/AT349418B/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3101766C1 (de) * | 1981-01-21 | 1982-09-09 | Saueressig Gmbh, 4422 Ahaus | Rotationssiebdruckvorrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA275074A (de) | 1978-09-15 |
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