DE212263C - - Google Patents

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DE212263C
DE212263C DENDAT212263D DE212263DA DE212263C DE 212263 C DE212263 C DE 212263C DE NDAT212263 D DENDAT212263 D DE NDAT212263D DE 212263D A DE212263D A DE 212263DA DE 212263 C DE212263 C DE 212263C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B7/00Mercerising, e.g. lustring by mercerising
    • D06B7/08Mercerising, e.g. lustring by mercerising of fabrics of indefinite length

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 8«. GRUPPE 06645
MAX WÜNSCHMANN in CHEMNITZ.
(Strümpfe, Handschuhe u. dgl.).
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. März 1908 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Mercerisieren von hohler, schlauchförmiger, auf Formen gespannter Wirkware, wie Strümpfe, Handschuhe u. dgl. Das Neue des Erfindungsgegenstandes besteht im wesentlichen darin, dai3 mehrere, die Wirkware tragende Spannformen durch eine gemeinsame Halte- oder Klemmvorrichtung festgehalten und so zugleich durch eine in bekannter Weise, z. B. aus Quetschwalzenpaaren und Spritzrohren bestehende Mercerisier- und Spülvorrichtung geführt werden. Die Förderung der Spannformen durch die Mercerisiervorrichtung erfolgt, wie z. B. beim Mercerisieren von Strähngarn, Gewebe u. dgl., mittels der bekannten Förderketten, -riemen, -seile o. dgl. Zu diesem Zwecke weisen die Haltevorrichtungen für die Spannformen an jeder Seite Zapfen zum Eingriff in die Kettenglieder und
ao an- und absteigende Nasen zum Ausheben der oberen Druckwalzen für den Durchgang der Haltevorrichtung auf.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Darstellung der im folgenden beschriebenen neuen Vorrichtung, und zwar ist
Fig. ι ein Aufriß der Vorrichtung,
Fig. 2 Ansicht der Halte- oder Klemmvorrichtung,
Fig. 3 eine Ansicht und Fig. 4 ein Querschnitt der Klemmvorrichtung, die Anordnung derselben in den Förderketten und zwischen den Quetsch- und Druckwalzenpaaren darstellend,
Fig. 5 eine Seitenansicht der Klemmvorrichtung und ein Schnitt durch dieselbe nach Linie A-B der Fig. 2.
Die Maschine (Fig. 1) besteht im wesentlichen aus drei Abteilungen, und zwar aus der Einführvorrichtung, der Mercerisiervorrichtung und der Ausführvorrichtung. Alle drei Abteilungen haben gemeinschaftlich zwei endlose Ketten 2 und zwei zu diesen gehörige Gleitschienen sowie den Formenklemmrahmen (Fig. 2 und 5), der aus der Hauptschiene 1 mit in die Kettenglieder 17 (Fig. 3 und 4) der endlosen Kette 2 passenden Zapfen 3 und der Klemmschiene 4 (Fig. 5) besteht, welch letztere die mit Wirkware bezogenen Spannformen 5 an die Hauptschiene I fest klemmt.
Der Formenhalte- oder Klemmrahmen wird im Einführfeld von Hand in die Kette eingehängt und dann von dieser durch diö Mercerisier vorrichtung gefördert, die ihn an die Ausführvorrichtung abgibt, woselbst der Klemmrahmen mit der Wirkware zur Weiterbehandlung entnommen wird.
Beim Fördern des Klemmrahmens durch die Druckwalzenpaare 10 der Mercerisiervorrichtung heben die beiderseits der Schiene 1 an jeder Kettenseite angeordneten, in der Förderrichtung ansteigenden und abfallenden Nasen 19 die Zapfen der Oberwalzen nacheinander durch ihre steigenden Flächen hoch, worauf, nachdem der Halte- oder Klemmrahmen hindurchgeglitten ist, vermöge der
1518

Claims (2)

  1. fallenden Flächen die Walzen sich wieder langsam senken. An der Stelle der Spannformen, wo das Hochheben der oberen Druckwalzen beginnt, ist das aufgezogene, zu mercerisierende Gewirke zu Ende, so daß durch das. Abheben der Walzen ein Einschrumpfen der Gewebe nicht verursacht werden kann.
    Die Einführvorrichtung besteht aus einem Vorderständer 6, der die nicht angetriebene
    ίο Kettenradwelle η mit zwei Kettenrädern 8 trägt, und aus mehreren an der Unterseite der Gleitschienen gelagerten Leitwalzen 9, die ein leichtes Hin- und Herziehen der im Halte- oder Klemmrahmen befestigten, mit Wirkwaren bezogenen Spannformen ermöglichen.
    Die Mercerisiervorrichtung besteht in bekannter Weise aus einem oder mehreren im Mittelgestell 18 gelagerten Druckwalzenpaaren 10, dem Spritzrohrsystem 11, das in die Laugen- und die Wasserspritzung zerfällt, und aus dem Flüssigkeitsbehälter 12, der aus dem Laugen- und dem Spritzwassertrog zusammengesetzt ist. . '
    Die Ausführvorrichtung besteht aus dem Hinterständer 13, den an der Unterseite der Leitschienen gelagerten Leitwalzen 14, die den gleichen Zweck wie die Leitwalzen im Einführfeld haben, und' aus der am Hauptständer gelagerten angetriebenen Kettenradwelle 15 mit zwei Kettenrädern 16, die durch zwei endlose Ketten 2 mit den Kettenrädern 8 der Einführvorrichtung verbunden sind.
    Ρλ τ ε κ ϊ - A ν s ρ r ü c η ε :
    ι. Vorrichtung zum Mercerisieren von schlauchförmiger, auf Formen gespannter Wirkware (Strümpfe, Handschuhe u. dgl.), dadurch gekennzeichnet, daß mehrere die Wirkware tragende Spannformen (5) durch eine gemeinsame Halte- oder Klemmvorrichtung (1, 4) festgehalten und so zugleich durch eine Mercerisier- und Spülvorrichtung geführt werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 unter Benutzung von Ketten, Seilen, Riemen o. dgl. für das Fördern der Wirkware durch eine aus Druckwalzenpaaren und Spritzrohren bestehende Mercerisier- und Spülvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Halte- oder Klemmvorrichtung (1, 4) für die die Wirkware tragenden Spannformen (5) an jeder Seite Zapfen (3) zum Eingriff in die Förderkettenglieder (17) und an- und absteigende Nasen (19) zum Ausheben der oberen Druckwalzen für den Durchgang der Haltevorrichtung aufweist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    1518
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