DE2121187A1 - Hydroxyphenylalaninhydrazide - Google Patents
HydroxyphenylalaninhydrazideInfo
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- C07C243/26—Hydrazines having nitrogen atoms of hydrazine groups acylated by carboxylic acids with acylating carboxyl groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms
- C07C243/34—Hydrazines having nitrogen atoms of hydrazine groups acylated by carboxylic acids with acylating carboxyl groups bound to hydrogen atoms or to acyclic carbon atoms to carbon atoms of a carbon skeleton further substituted by nitrogen atoms
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Description
RAU
4007/25
F. Hoffmann-La Roche & Co. Aktiengesellschaft, Basel/Schweiz
Hydroxyphenylalaninhydrazide
Die vorliegende Erfindung betrifft neue L-Hydroxyphenyl-
alaninhydrazide der allgemeinen Formel
OH OH
CH0-NH-NH-CO-Ch-CH0-C7 nV- OH
2 ι 2
R
in der R V/asser stoff oder Hydroxy bedeutet,
in der R V/asser stoff oder Hydroxy bedeutet,
sowie Säureadditionssalze dieser Hydrazide und ein Verfahren zu deren Pier stellung.
Sofern R eine Plydroxygruppe bezeichnet, so steht diese
vornehmlich in 2- oder 5-Stellung des PhenyIrInges.
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- 2 - 2121137
'Das erfindungsgemässeVerfahren ist dadurch gekennzeichnet,
dass man in einem L-Hydroxyphenylalaninhydrazid der allgemeinen
Formel
OX
- CH0-N-N-CO-CH-CH0- {/ \\_OX II
II H NHZ
R'
in der X und/oder Z Wasserstoff oder hydrogenolysierbare oder solvolysierbare Schutzgruppen
darstellen, wobei mindestens einer der Substituenten X und Z eine Schutzgruppe bezeichnet,
und R1 Wasserstoff oder OX bedeutet,
oder in einem Säureadditionssalz dieses Hydrazids die vorhandenen Schützgruppen durch Hydrogenolyse und/oder Solvolyse abspaltet,
oder dass man ein L-Hydroxyphenylalaninhydrazon der allgemeinen
Formel
V^-CH=N-N-CO-CH-CH0-// V-OX1 III
H NHZ'
in der X' und ζ' Wasserstoff oder hydrogenolysierbare
Schutzgruppen darstellen und R" Wasserstoff oder OX' bedeutet,
oder ein Säureadditionssalz dieses Hydrazons katalytisch hydriert
und dass man eine erhaltene Base gegebenenfalls in ein Säureadditionssalz
überführt.
10 9 8 51/19 4 0
Hydrogenolysierbare Schutzgruppen X, X', Z und Z1 sind
vornehmlich Aralkoxycarbonylgruppen und die entsprechenden alkylsubstituierten
Derivate, wie z.B. die Benzyloxycarbonyl- oder die Methylbenzyloxycarbonyl-gruppe, sowie ferner auch Aralkylgruppen
und die entsprechenden alkylsubstituierten Derivate wie beispielsweise die Benzyl- oder die Methylbenzyl-gruppe.
Von den vorstehend genannten hydrogenolysierbaren Schutzgruppen X, Χ1, Z und Z' sind die Benzyloxycarbonyl- und die
Benzyl-gruppe bevorzugt.
Solvolysierbare Schutzgruppen X und Z sind ebenfalls
vornehmlich Aralkoxycarbonylgruppen und die entsprechenden alkylsubstituierten Derivate, wie z.B. die Benzyloxycarbonyl-
und die Methylbenzyloxycarbonyl-gruppe, von diesen insbesondere die Benzyloxycarbonylgruppe, sowie ferner auch die tertiäre
Butoxycarbonylgruppe.
In den Ausgangsverbindungen der Formel, II vorhandene
hydrogenolysierbare Schutzgruppen X und Z sowie in den Ausgangsverbindungen der Formel III gegebenenfalls vorhandene
hydrogenolysierbare Schutzgruppen X1 und Z! können in an sich
bekannter Weise durch Hydrogenolyse, z.B. durch katalytische Hydrierung in Gegenwart von Edelmetallkatalysatoren, wie
Palladium-Kohle,abgespalten werden.
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Die Hydrogenolyse wird zweckmässig in einem Lösungsmittel,
z.B. in einem zwischen der Raumtemperatur und dem Siedepunkt des Lösungsmittels liegenden Temperaturbereich .bei normalem
oder erhöhtem Druck durchgeführt, vorzugsweise in Methylalkohol
ohne Ueberdruck bei Raumtemperatur.
In den Ausgangsverbindungen der Formel II vorhandene solvolysierbare Schutzgruppen X und Z können in an sich
bekannter Weise durch Solvolyse in einem sauren Medium, z.B. durch Einwirken von Halogenwasserstoff in einem zwischen der
Raumtemperatur und dem Siedepunkt des Reaktionsgemisehes liegenden
Temperaturbereich unter Ausschluss von Wasser, abgespalten werden.
Die Solvolyse der Schutzgruppen wird vorzugsweise mit Hilfe von Bromwasserstoff in Eisessig bei Raumtemperatur durchgeführt
.
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Die in den Verbindungen der Formel III vorhandene Benzylidengruppe kann in an sich bekannter Weise auf katalytischem
Wege zur Benzylgruppe hydriert werden. Die Hydrierung wird zweckmässig in einem Lösungsmittel, z.B. in einem Alkanol,
wie Methanol, in einem zwischen der Raumtemperatur und der Siedetemperatur des Reaktionsgemisches liegenden Temperaturbereich,
bei normalem oder erhöhtem Druck durchgeführt. Als Katalysatoren sind vornehmlich Edelmetalle, wie Platin oder
Palladium, insbesondere Palladium-Kohle, geeignet. Vorhandene Schutzgruppen werden bei diesem unter den Bedingungen der oben
beschriebenen Hydrogenolyse verlaufenden Hydrierungsprozess abgespalten.
Die Ausgangsverbindungen der Formel II sind neue Verbindungen. Sie sind nach an sich bekannten Methoden zugänglich.
a) Ausgangsverbindungen der Formel II, in der beispielsweise X und Z hydrogenolysierbare oder solvolysierbare Schutzgruppen
darstellen, können z.B. in der Weise hergestellt werden, dass man L-Dopa, in dem die Hydroxylgruppen und die Aminogruppe
durch hydrogenolysierbare oder solvolysierbare Schutzgruppen maskiert sind, z.B. L-[N-Beiizyloxycarbonyl-3,4-dibenzyloxy ]-phenylalanin
mit einem Hydroxy-benzylhydraz.in, in dem die Hydroxylgruppen durch hydrogenolysierbare oder solvolysierbare
Gruppen geschützt sind, z.B. mit [2,3^-Tribenzyloxy-benzyl]-hydrazin,
das z.B. durch Umsetzen von 2,3,1I-Tr ibenzyloxy-benzyl-
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chlorid mit Hydrazin erhältlich ist, kondensiert. Die beiden
Komponenten werden tiinlich in Gegenwart eines Kondensationsmittels, z.B. in Gegenwart von Dicydohexylcarbodiimid, in
einem zwischen der Raumtemperatur und der Siedetemperatur des Reaktionsgemisches liegenden Temperaturbereich, vornehmlich
bei Raumtemperatur, zweckmässig in einem Lösungsmittel, vorzugsweise
in Methylenchlorid verknüpft. Es ist auch möglich, ein entsprechend substituiertes L-Dopa mit der entsprechend substituierten
Hydrazinverbindung unmittelbar zu kondensieren,und zwar zweckmässig in einem Lösungsmittel, vorzugsweise in Essigsäureäthylester,
sowie bei erhöhter Temperatur, tunlich bei dem Siedepunkt des Reaktionsgemisches.
b) Verbindungen der Formel II, in der Z eine hydrogenolysierbare
oder solvolysierbare Schutzgruppe darstellt und X Wasserstoff bedeutet, können z.B. in der Weise hergestellt v/erden,
dass man L-Dopa, in dem die Aminogruppe durch eine hydrogenolysierbare oder solvolysierbare Schutzgruppe maskiert
ist, z.B. L-N-tert.Butoxy-j5>4--dihydroxy-phenylalanin mit einem
Hydroxy-benzy!hydrazin, z.B. mit [2,;5j^-Trihydroxy-benzyl]-hydrazin,
kondensiert. Die beiden Komponenten können, wie unter a) beschrieben, in Gegenwart eines Kondensationsmittels miteinander
verknüpft werden. Es ist auch möglich, ein entsprechend substituiertes L-Dopa mit der entsprechend substituierten
Hydrazinverbindung, wie unter a) erwähnt, unmittelbar zu kondensieren.
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c) Ausgangsverbindungen der Formel III, in der X1 und Z1
Wasserstoff bedeuten, stellen bevorzugte Ausgangssubstanzen
dar. Sie können z.B. in der Weise hergestellt werden, dass man L-5,4-Dihydroxy-phenylalanin-hydrazid-hydroehlorid, das z.B.
durch Umsetzen von L-Dopa-methylester-hydrochlorid mit
Hydrazinhydrat erhältlich ist, mit einem Hydroxy-benzaldehyd, z.B. mit 3,4-Dihydroxy-benzaldehyi kondensiert. Die beiden
Komponenten werden tunlich in einem Lösungsmittel, vorzugsweise in einem Alkanol, wie Methanol oder Aethanol unter Ausschluss
von Wasser, zweckmässig bei erhöhter Temperatur, insbesondere bei der Siedetemperatur des Reaktionsgemisches miteinander
verknüpft.
d) Ausgangsverbindungen der Formel III, in der X' und Z' hydrogenolysierbare Schutzgruppen darstellen, können z.B. in
der Weise hergestellt^ werden, dass man ein L-Dopa-hydrazid, in dem die Hydroxylgruppen und die Aminogruppe durch hydrogenolysierbare
Schutzgruppen maskiert sind, z.B. L-N-Benzyl-3,4-dibenzyloxy-phenylalanin-hydrazid,
das z.B. durch Umsetzen von L-N-Ben7.yl-3,4-dibenzyloxy-phenylalanin-methylester mit Hydrazinhydrat
erhältlich ist, mit einem durch hydrogenolysierbare Gruppen geschützten Hydroxybenzaldehyd, z.B. mit 3,4-Dibenzyloxy-benzaldehyd
kondensiert. Die beiden Komponenten können, wie unter c) beschrieben, vorzugsweise in einem Lösungsmittel,
zweckmässig bei erhöhter Temperatur verknüpft werden.
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Wie vorstehend aufgezeigt, geht man bei der Herstellung
der Ausgang sv erb indungen der Formeln II und III von der L-Forrn
der Dopakomponente aus. Man erhält in diesem Falle die in
L-Form vorliegenden Ausgangsverbindungen der Formeln II und III und aus di esen wiederum unmittelbar die gewünschten L-Hydroxyphenylalanin-hydrazide
der Formel I. Es ist indes auch möglich, bei dem Aufbau der Ausgangsverbindungen eine racemische Dopakomponente
einzusetzen. Man erhält in> diesem Fall racemische Ausgangsverbindungen der Formeln II und III und dementsprechend
auch ein Racemat der Formel I. Dieses kann in üblicher V/eise
mit Hilfe einer optisch aktiven Säure> beispielsweise mit Weinsäure
oder Camphersulfonsäure aufgespalten werden.
Eine Base der Formel I kann durch Umsetzen mit einer anorganischen oder organischen Säure, beispielsweise in das
Hydrochloride Sulfat, Acetat oder Oxalat übergeführt werden. Die Salze sind wegen ihrer grossen Beständigkeit gegenüber der
Base bevorzugt.
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Die nach dem erfindungsgemässen Verfahren erhaltenen
L-Hydroxy-phenylalanin-hydrazIde der Formel I haben wertvolle
pharmakodynamische Eigenschaften. Sie vereinen im gleichen Molekül
Substrat und Enzymhemmer, nämlich L-Dopa und Hydroxybenzylhydrazin.
Die im Organismus freigesetzte Hydrazinkomponente schützt als Decarboxylasehemmer das L-Dopa vor vorzeitigem Abbau.
L-Dopa wird vornehmlich erst am Wirkungsort zu Dopamin decarboxyliert. Die neuen Verbindungen eignen sich deshalb z.B. hervorragend
zur Behandlung des Parkinsonismus.
Die Verbindungen der Formel I werden zweckmässig per os,
z.B. in Form von Tabletten oder Kapseln mit einem Wirkstoffgehalt von etwa 0,1 bis etwa 0,5 g verabreicht. Die angegebenen
Wirkstoffmengen können mehrmals täglich, bei Erwachsenen bis zu einer Gesamtmenge von etwa 0,5 bis 2,0 g Wirkstoff pro Tag,
appliziert werden. Die genannten Dosierungsangaben haben jedoch nur beispielhaften Charakter. Sie können je nach den speziell
vorliegenden Verhältnissen nach oben oder unten abgeändert werden.
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l8 g L-N1-(3Λ-Dihydroxy-benzyliden)-Ng-(3,2I-dihydroxyphenylalanin)-hydrazid-hydrochlor
id werden in 200 ml Methanol gelöst und mit Hilfe von- 5 $iger Palladium-Kohle unter Normaldruck
bei Raumtemperatur hydriert. Die Hydrierung kommt nach Aufnahme von 1 Mol Wasserstoff zum Stillstand. Der Katalysator
wird abfiltriert. Das Piltrat wird unter vermindertem Druck eingedampft. Das Konzentrat wird mit Isopropylalkohol verdünnt.
Das pulvrig ausfallende nach dem VJaschen mit Aether/Petroläther weisse L-N,-(3j4-Dihydroxy-benzyl)-Np-(3*4-dihydroxy-phenylalanin)-
PO hydrazid-hydrochlorid schmilzt bei I3O-I35 C [Zers.]; [α]" -
+ 16° (c = 1; Methanol).
Das als Ausgangsverbindung eingesetzte L-N-, - (3,Λ-Dihydroxy-benzyliden)-Np-(3i^-dihydroxy-phenylalanin)-hydrazid-hydrochlorid
kann z.B. wie folgt hergestellt werden:
Ein Gemisch von 50 g L-3,4-Dihydroxy-phenylalanin-methylester-hydrochlorid
und 30 ml 100 $igon Hydrazinhydrat wird in
600 ml abs. Aethanol eingetragen und 3 bis 4 Stunden unter Rückflussbedingungen
zum Sieden erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird anschliessend unter vermindertem Druck eingedampft. Der sirupöse
Rückstand wird in Wasser gelöst und filtriert. Das Piltrat wird an einem basischen Kunstharzionenaustauscher [Amberlit-IRA-4lOj
adsorbiert, mit Wasser basenfrei gewaschen und darauf mit 2 η Essigsäure eluiert. Das Eluat wird mit l6 ml konz. Salzsäure
versetzt und unter vermindertem Druck bis zur beginnenden
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Kristallisation eingeengt. Das sich innerhalb 12 Stunden bei kristallin abscheidende L-^^-Dihydrory-vhenylolp.nin-hydrazidhydrochlorid
schmilzt nach dem Waschen mit Aethanol bei 240-2450C, [α}ξ° = + 76° (c = 1; Wasser).
Aus den konzentrierten Mutterlaugen scheidet sich nach Zugabe von Aether/Aethanol eine geringe Menge L-j5,4-Dihydroxy-
phenylalanin-hydrazid-dihydrochlorid ab. Pp.: 1^0-133°C}
[a] ' = + 53°(c = 1; Wasser).
25 g L-^^-Dihydroxy-phenylalanin-hydrazid-hydrochlorid
und 13j8 g 3i^-Dihydroxy-benzaldehyd werden in 200 ml abs.
Aethanol eingetragen und 2 Stunden unter Rückflussbedingungen zum Sieden erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird anschliessend
unter vermindertem Druck auf ca. 100 ml eingeengt. Das Konzentrat wird mit 300 ml Essigsäureäthylester versetzt. Das
sich innerhalb 12 Stunden bei 0° kristallin abscheidende L-N1-(3J4-Dihydroxy-benzyliden)-Np-(3,4-dihydroxy-phenylalanin)-hydrazid-hydrochlorid
schmilzt bei l60-l65°C [Zers.Jj [aJj2Q= + 79° (c - 1; Wasser).
20 g L-N1-(2,3,4-Trihydroxy-benzyliden)-N2-(j5,4-dihydroxyphenylalanin)
-hydrazid-hydrochlorid werden in 400 ml Methanol gelöst und mit Hilfe von 5 $iger Palladium-Kohle unter Normaldruck
bei Raumtemperatur hydriert. Die Hydrierung kommt nach Aufnahme von 1 Mol Wasserstoff zum Stillstand. Der Katalysator
wird abfiltriert. Das Filtrat wird unter vermindertem Druck
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eingedampft. Das Konzentrat wird mit Isopropylalkohol verdünnt. Das amorph ausfallende L-N1-(2,3,4-Trihydroxy-benzyl)-Np-(3,4-dihydroxy-phenylalanin)-hydrazid-hydrochlorid
schmilzt bei l40°Ci [α] = + 27° (c =-- Ij Methanol).
Das als Ausgangsverbindung eingesetzte L-N.,-(2,3,4-Trihydroxy-benzyliden)-Np-(3
j4-dihydroxy-phenylalariin)-hydrazidhydrochlorid
kann z.B. unter den im Beispiel 1 beschriebenen Bedingungen aus L-3*4-Dihydroxy-phenylalanin-hydrazid-hydrochlorid
und 2,3,4-Trihydroxy-benzaldehyd [Pyrogallolaldehyd]
20 hergestellt werden, Smp. 220-225°C; [α]β = + 132° (c = Ii Wasser)
15 g L-N1-(2,3,4-Tribenzyloxy-benzyl)-N2-(N-benzyloxycarbonyl-3,4-dibenzyloxy-phenylalanim)-hydrazid
werden in 300 ml Methanol und 2 ml konz. Salzsäure gelöst und mit Hilfe von 5 #iger Palladium-Kohle unter Normaldruck bei Raumtemperatur
hydriert. Die Hydrierung wird nach Aufnahme von 6 Mol Wasserstoff abgebrochen. Der Katalysator wird abfiltriert. Das PiI-trat
wird unter vermindertem Druck eingedampft. Das Konzentrat wird mit Isopropylalkohol verdünnt. Das amorph ausfallende
L-N1-(2,3,4-Trihydroxy-benzyl)-N2-(3,4-dihydroxy-phenylalanin)-
hydrazid-hydrochlorid schmilzt bei l40°C; [o]D = 4- 27°
(c = Ij Methanol).
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Das als Ausgangsverbindung eingesetzte L-N,-(2,3,4-Tribenzyloxy-benzyl)-Np-(N-benzyloxycarbonyl-3,4-dibenzyloxyphenylalanin)-hydrazid
ist z.B. durch Kondensation von L-N-Benzyloxycarbonyl~3j4-dibenzyloxy-phenylalanin mit 2,3,4-Tribenzyloxy-benzyl-hydrazin-hydrochlorid
zugänglich.
Das L-N-Benzyloxycarbonyl^^-dibenzyloxy-phenylalanin
kann z.B. wie folgt hergestellt werden:
L-3j4--Dihydroxyphenylalanin wird in wässerigem Alkali
unter Zusatz von Borax gelöst, in der Kälte mit einem Gemisch von Alkali und Benzyloxycarbonylchlorid bei pH 9-9*5 behandelt
und in üblicher Weise aufgearbeitet.
Das erhaltene ölige L-N-Benzyloxycarbonyl-3,4-dihydroxyphenylalanin
wird mit Benzylbromid und Aceton versetzt und in Gegenwart von Kaliumcarbonat 12 Stunden unter Rückflussbedingungen
zum Sieden erhitzt. Der primär ölig anfallende L-N-Benzyloxycarbonyl-3,4-dibenzyloxy-phenylalanin-benzylester
kristallisiert aus Diisopropyläther und schmilzt bei 113 C.
Der Ester wird anschliessend durch Einwirken der genau berechneten Menge η-Natronlauge bei 30°C innerhalb 15 Stunden
verseift. Das aus der erhaltenen Base durch Behandeln mit Salzsäure gebildete L-N-Benzyloxycarbonyl-3,4-dibenzyloxyphenylalanin
schmilzt nach dem Umkristallisieren
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aus Toluol bei 125°C.
Das 2,3»4-Tribenzyloxy-benzyl-hydrazin-hydrochlorid
kann z.B. wie folgt hergestellt werden:
2,~5,k-Tribenzyloxy-benzaldehyd und Formyl-hydrazin werden
in abs. Aethanol 12 Stunden unter Rückflussbedingungen zum Sieden erhitzt.
Das anfallende 2,3,4-Tribenzyloxy-benzaldenyd-N-fortnylhydrazon
[Pp.: 158-l60°C] wird mit Natriumamalgam [^ %lg]±ii wässerigem
Aethanol bei pH 7-8 zu N-,-2J3J if-Tribenzyloxybenzyl-lIpformyl-hydrazin
[Pp:7^-77°C] reduziert und anschliessend durch
Behandeln mit methanolischer Salzsäure entformyliert. Das über die freie Base gereinigte, durch Behandeln mit ätherischer
Salzsäure ausfallende 2,3j4-Tribenzyloxy--benzyl-hydrazin-hydroehlorid
schmilzt bei 110-115°C.
26 g L-N-Benzyloxycarbonyl-3J)^-dibenzyloxy-phenylalanin
und 23,2 g 2,3,4-Tribenzyloxy-benzyl-hydrazin-hydrochlorid werden
in 200 rnl Methylenchlorid eingetragen und mit 7,1 ml Triäthylamin
versetzt» Die entstehende klare Lösung wird nach Zugabe von 10,1 g NjN'-Dicyclohexyl-carbodiimid in wenig Methylenchlorid
1 Stunde bei Raumtemperatur gerührt. Der ausfallende Dicyclohexylharnstoff
wird abfiltriert» Das Filtrat wird mit Wasser
geschüttelt, getrocknet und unter vermindertem Druck einge-
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dampft. Das zurückbleibende'L-N,-(2i3,4-Tribenzyloxy-benzyl)-Ng-
(N-benzyloxycarbonyl-3,2t-dibenzyloxy-phenylalanin)-hydrazid
20
schmilzt bei lol-l65°C ; [a]D = + 5,6° (c - 1; Eisessig).
schmilzt bei lol-l65°C ; [a]D = + 5,6° (c - 1; Eisessig).
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Claims (1)
- Patentansprüche^/"Verfahren zur Herstellung von neuen L-Hydroxyphenylalanin-hydraziden der allgemeinen FormelOHHO —(' ^V-CH2-NH-Nh-CO-CH-CH2- K^=J - NH2 Rin der R Wasserstoff oder Hydroxy bedeutet,sowie von Säureadditionssalzen dieser Hydrazide, dadurch gekennzeichnet, dass man in einem-L-Hydroxyphenylalaninhydrazid der allgemeinen FormelXO (' xV-CH2-N-N-C0-CH-CH2 (' Λ--0Χ IIH H NHZR'in der X und/oder Z Wasserstoff oder hydrogenolysierbare oder solvolysierbare Schutzgruppen darstellen, wobei mindestens einer der Substituenten X und Z eine Schutzgruppe bezeichnet, und R' Wasserstoff oder OX bedeutet,oder in einem Säureadditionssalz dieses Hydrazids die vorhandenen Schutzgruppen durch Hydrogenolyse und/oder Solvolyse abspaltet,
oder dass man ein L-Hydroxyphenylalaninhydrazon der allgemeinenFormel 109851/1940X1O-// Λ—CH=N-N-CO-CH-CH0- Λ Λ— OX' IIIC.H NHZ1in der X1 und ζ' Wasserstoff oder hydrogenolysierbare Schutzgruppen darstellen und R" Wasserstoff oder OX1 bedeutet,oder ein Säureadditionssalz dieses Hydrazons katalytisch hydriert und dass man eine erhaltene Base gegebenenfalls in ein Säureadditionssalz überführt.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Säureadditionssalz des L-N-,-(2,3,4-Tribenzyloxybenzyl)-No-(N-benzyloxycarbonyl-3,4-dibenzyloxy-phenylalanin)-hydrazide, insbesondere das Hydrochlorid, mit Hilfe von Palladium-Kohle katalytisch hydriert.J. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Säureadditionssalz des L-N,-(3,4-Dihydroxybenzyliden)-N2-(j5,4-dihydroxy-phenylalanin)-hydrazids, insbesondere das Hydrochlorid, mit Hilfe von Palladiumkohle katalytisch hydriert.1098517194021211*74. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Säureadditionssalz des L-N.j-(2,j5,4j]fcihydroxybenzyliden)-Np-(3,4-dihydroxy-phenylalanin)-hydrazide, insbesondere das Hydrochloride mit Hilfe von Palladiumkohle katalytisch hydriert.1 09851/19AO5. Verfahren zur Herstellung von pharmakodynamisch wirksamen Präparaten, dadurch gekennzeichnet, dass man ein L-Hydroxyphenylalanin-hydrazid der allgemeinen FormelOH OHHO-/'' \\- CIL- -NH-WII-CO-CH-CH0 // x\— OHΪΗ,L2in der R Wasserstoff oder Hydroxy bedeutet,oder ein Säureadditionssalz dieses Hydrazids in eine für die medizinische Verabreichung geeignete Form bringt.6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man L-N,-(3,4-Dihydroxy-benzyl)-N2-(3,4-dihydroxy-phenylalanin)-hydrazid oder ein Säureadditionssalz dieses Hydrazids, insbesondere das Hydrochlorid,als wirksamen Bestandteil verwendet.7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man L-N-,-(2,3,4-Trihydroxy-benzyl)-Np-(3*^-dihydroxy-phenylalanin)-hydrasid oder ein Säureadditionssalz dieses Hydrazids, insbesondere das Hydrochlorid,als wirksamen Bestandteil verwendet .109851/19408. Pharmakodynamisch wirksames Präparat, dadurch gekennzeichnet, dass es ein L-Hydroxyphenylalanin-hydrazid der allgemeinen Formel— CH2-NH-Nh-CO-CH-CH2-—OHin der R Wasserstoff oder Hydroxy bedeutet, oder ein Säureadditionssalz dieses Hydrazids enthält.9· Pharmakodynamisch wirksames Präparat nach Anspruch8, dadurch gekennzeichnet, dass es-L-N - (3>^-Dihydroxy-benzyl)-1 'Np-(3i^-dihydroxy-phenylalanin)-hydrazid oder ein Säureadditionssalz dieses Hydrazids enthält.10. Pharmakodynamisch wirksames Präparat nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass es L-N-,-(2,3,4-Trihydroxybenzyl)-Np-(3,4-dihydroxy-phenylalanin)-hydrazid oder ein Säureadditionsalz dieses Hydrazids enthält.109851/19A0ll. L-Hydroxyphenylalanin-hydrazide der allgemeinen FormelOH ■"" OH/' y—CH2-NH-NH-CO-CH-Ch2in der R Wasserstoff oder Hydroxy bedeutet, sowie Säureadditionssalze dieser Hydrazide.12 . L-N1-(3,4-Dihydroxy-benzyl)-N2-(3,4-dihydroxyphenylalanin)-hydraz id.13 . L-N1-(2,3,4-Trihydroxy-benzyl)-N2-(2,4-dihydroxyphenylalanin) -hydrazid.109851/1940
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