DE2120840C2 - Betätigungsvorrichtung für eine Posaune - Google Patents

Betätigungsvorrichtung für eine Posaune

Info

Publication number
DE2120840C2
DE2120840C2 DE2120840A DE2120840A DE2120840C2 DE 2120840 C2 DE2120840 C2 DE 2120840C2 DE 2120840 A DE2120840 A DE 2120840A DE 2120840 A DE2120840 A DE 2120840A DE 2120840 C2 DE2120840 C2 DE 2120840C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
connecting element
vertical
valve
lever
actuating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2120840A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2120840A1 (de
Inventor
Alvin Las Vegas Nev. Glantz
Arvid Elkhorn Wis. Walters
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
G Leblanc Corp(ndgesdstaates Wis) Kenosha Wis Us
Original Assignee
G Leblanc Corp(ndgesdstaates Wis) Kenosha Wis Us
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by G Leblanc Corp(ndgesdstaates Wis) Kenosha Wis Us filed Critical G Leblanc Corp(ndgesdstaates Wis) Kenosha Wis Us
Publication of DE2120840A1 publication Critical patent/DE2120840A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2120840C2 publication Critical patent/DE2120840C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D7/00General design of wind musical instruments
    • G10D7/10Lip-reed wind instruments, i.e. using the vibration of the musician's lips, e.g. cornets, trumpets, trombones or French horns

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)
  • Massaging Devices (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Betätigungsvorrichtung zur Veränderung der Stromungswege einer Posaune, die ein mit einem Mundstück verbundenes erstes sowie ein zweites mit einem .Schallabgabetrichter verbundenes gerades Rohrstück, mehrere, die geraden Rohrstücke miteinander verbindene Zwischenrohrstükke und zwei die Zwischenrohrstücke mit den geraden Rohrstücken selektiv verbindende Ventileinrichtungen aufweist, in Abhängigkeit von deren Retaining die in das Mundstück geblasene Luft über verschiedene Strömungswege in den Schallabgabetrichter der Posaune gelangt und zusammen mit der Stellung des Posaunenzuges die Toncharakteristik der Posaune bestimmt.
Bei einer Posaune der eingangs genannten Art erfolgt die Betätigung der die unterschiedlichen Strömungswege öffnenden und schließenden Ventile über zwei und gelegentlich drei zum Öffnen und Schließen der Ventile unabhängig voneinander zu betätigende Ventilbetätigungsvorrichtungen. Zu diesem Zweck muß der Posaunist zwei oder mehr Finger frei haben, was angesichts der Tatsache, daß der Posaunenzug zu betätigen und die Posaune selbst zu halten ist, auf nicht unwesentliche Schwierigkeiten stoßen kann.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Betätigungsvorrichtung zur Veränderung der Strö-
& mungswege einer Posaune zu schaffen, bei der die die j;.. unterschiedlichen Strömungswege öffnenden und : schließenden Ventileinrichtungen mittels eines einzelnen Fingers betätigt werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, s daß die jeweils ein Drehventil aufweisenden Ventitemrichtungen mechanisch mit einer gemeinsamen, einen vertikalen Betätigungshebel aufweisenden Ventilbetätigungseinrichtung verbunden sind, wobei der Betätigungshebel zur Betätigung der ersten Ventileinrichtung schwenkbar mit einer ersten mechanischen Verbindung und zur Betätigung der zweiten Ventileinrichtung gleitend mit einer zweiten mechanischen Verbindung verbunden ist, derart, daß bei Betätig"ng eines Endes des Betätigungshebels nur die erste Ventileinrichtung und bei darüberliegender Betätigung des Betätigungshebels oder bei Drehen des Betätigungshebels sowohl die erste als auch die zweite Ventileinrichtung ausgelenkt wird.
ΐ Die erfindungsgemäße Lösung schafft eine Betäti-
; gungsvorrichtung. die mit nur einem Finger oder dem Daumen einei Hand bedient werden kann, wobJ durch \ Niederdrücken an einem Ende der Betätigungsvnrrichtung ein bestimmtes Ventil betätigt wird, während durch Niederdrücken des anderen Endes beide Ventile gleichzeitig betätigt werden können.
ΐ Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen
; Lösung sind den Merkmalen der Patentansprüche 2 und 3 zu entnehmen.
f Anhand eines in der Zeichnung dargestellten in ί Ausführungsbeispiels soll der der Erfindung zugrunde f liegende Gedanke näher erläutert werden. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Posaune;
F i g. 2 eine vergrößerte perspektivische Ansicht von zwei Ventilen und einer gemeinsamen Betätigungsvorrichtung der Posaune gemäß Fig. 1:
F i g. 3 eine vergrößerte Seitenansicht der Ventile und der gemeinsamen Betätigungsvorrichtung gemäß Fig.2. in dei beide Ventile in ihrer vorgespannten Ruhestellung dargestellt sind:
F i g. 4 eine vergrößerte Seitenansicht der Ventile und der gemeinsamen Betätigungsvorrichtung gemäß Fi g. 2. in der beide Ventile in ihrer Betätigungsstellung dargestellt sind: ■»">
F i g. 5 eine vergrößerte Seitenansich. der Ventile und der gemeinsamen Betätigungsvorrichtung gemäß F i g. 2. in der das obere Ven'il in seiner vorgespannten Ruhestellung und das untere Ventil in seiner Betätigungsstellung dargestellt ist, in Fig.6 einen vergrößerten Schnitt 6-6 gemäß Fig. I: F i g. 7 eine.i Schnitt 7-7 gemäß F i g. 4;
F i g. 8 einen Schnitt 8-8 gemäß F i g. 5.
F i g. 1 zeigt eine Posaune 10. Die Posaune selbst ist eine weitgehend konventionelle Konstruktion mit einem Mundstück 12. einem zu einem gekrümmten Posaunenzug 16 führenden ersten geraden Rohrstück 14 und einem zweiten mit dem Posaunenzug 16 verbundenen und ?u einem unteren Ventil 20 führenden geraden Rohrstück 18. Das untere Ventil 20 ist durch ein °o gekrümmtes Rohrstück 24 und eine Rohrschleife 26 mit einem gleichartigen oberen Ventil 22 verbunden. Eine zweite Rohrschleife 28 ist nur mit dem oberen Ventil 22 verbunden. An das untere Ventil 20 ist durch ein gerades Rohrstück 32, ein gekrümmtes Rohrstück 34 und ein t>:- weiteres gerades Rohrstück 36 ein Schalltrichter 30 der Posaune 10 angeschlossen.
Die Rohrstücke bilden mehrere verschiedene Strömungswege für Luft zwischen dem Mundstück 12 und dem Ausgang, d. h. dem Schalltrichter 30. Jeder Strömungsweg der Posaune 10 gibt dabei eine unterschiedliche Toncharakteristik ab. Die einzelnen Wege, durch die die Luft strömt, hängen sowohl von der Stellung des oberen Ventiles 22 als auch der des unteren Ventiles20ab.
Die gemeinsame Ventilbetätigungsvorrichtung 38 ist mit einer vertikal angeordneten, länglichen Daumenhebelmechanik 40 zur Betätigung der Ventile 22 und 20 mechanisch mit dem oberen und dem unteren Ventil verbunden. Die Art der mechanischen Verbindung wird später beschrieben. Es reicht zunächst aus, festzustellen, daß, wenn ein seinen rechten Daumen benutzender Posaunist gemäß F i g. 1 auf das untere Ende der Daumenhebelmechanik 40 drückt, nur das untere Ventil 20 aus seiner vorgespannten Ruhesteilung ausgelenkt wird. Dreht er dagegen den Daumen oder nebt er ihn geringfügig entlang der Hebelmechanik an, werden sowohl das untere als auch das obere ":*ntil ausgelenkt.
Sn F i g. 2 bis 5 sind das obere und das untere Ventil im Detail dargestellt. Da die Ventile zumindest äußerlich konstruktiv identisch sind, wird nur das obere Ventil 22 beschrieben. Gleiche Komponenten der beiden Vtntile sind durch gleiche Bezugszahlen gekennzeichnet; die Bezugszahlen der Komponenten des unteren Ventiles 20 erhalten einen zusätzlichen Index »a«. Das obere Ventil 22 besitzt zwei konzentrische Zylinder, einen äußeren Zylinder 42 und einen inneren Zylinder 44. Die Zylinder 42 und 44 sind an beiden Enden durch Stirnplatten 46 und 48 verschlossen, so daß sie eine gewölbte Ventilkammer einschließen. Eine Kurbelkröpfung 52 ist außerhalb der Kammer 50 an der Endplatte 46 angeordnet und gemäß Fig. 2 mit einem zentralen Zapfen 54 verbunden. Der Zapfen 54 ist mit konventionellen Ventileinbauten (nicht dargestellt) verbunden. Die Kurbelkröpfung 52 ist zwischen einer Ruhestellung gemäß Fig. 3 und einer BetätigungfStellung gemäß Fig.4 hin- und herbewegbar. Durch diese Bewegung wird der zentrale Zapfen 54 um seine Läng ichse gedreht, wodurch die Ventileinbauten entsprechend betätigt werden.
Um die Bewegung der Kurbelkröpfung 52 in ihrer Ruhestellung und ihrer Betätigungsstellung zu begrenzen, sind zwei in einer sich durch die fvtitielliniv. der konzentrischen Zylinder 42 und 44 erstreckenden horizontalen Ebene ausgerichteten Anschläge 56 an der Außenfläche der .Stirnplalte 46 befestigt.
Wie bereits erwähnt, ist die exakte Funktion der Ventile 20 und 22. d. h. das Öffnen und Schließen der verschiedenen von den Rohrschleifen gebildeten Luftströmung'.wege. bekannt und wird daher picht beschrieben. Es reicht aus festzustellen, daß die Toncharakteristik der Posaune von der Stellung der Kurbelkröpfungen 52 und 52a gemäß F i g. 3, 4 und 5 abhängt. Es ,st jedoch zu beachten, daß die Toncharakteristik der Posaune nicht nur von der Stellung der Ventile sondern auch von der Stellung des Posaunenzuges 16 abhängt.
Wie bereits er ahnt, besitzt die gemeinsame Ventilbetätigiingsvorrichtung 38 eine Daumenhebelmechanik 4Ö gemäf3 Fig. 6. Die sich vertikal erstreckende Daumenhebelmechanik besitzt einen unteren Teil 58, der sich zu einem schmaleren oberen Teil 60 verjüngt.
Eine untere mechanische Verbindung 62 verbindet das untere 'Inclc der D-iumephebelmechanik 40 <!er,irl mit der Kurbelkröpfung 52,7 des Ventiles 20, daß die Kurbelkröpfung 52;; bei einer im folgenden beschriebenen Betätigung der Daumcnhcbclmcchanik die oben
beschriebene Bewegung ausfuhrt. Die Verbindung 62 besitzt ein sich horizontal er·· ι reckendes hakenförmiges erstes Verbindungselement 64, dessen eines linde mit einem vertikalen Hebel 66 und dessen anderes Ende mit einem zweiten Verbindungselement 68 gekuppelt ist. Das /weite Verbindungselement 68 ist um das Rohrstück 18 gekrümmt und endet an der gegenüberliegenden Seite des Rohrstückes 18. Am sonst freien finde des zweiten Vcrbindungsclementes 68 ist ein erstes Kugelgelenk 70 angeordnet, das Bewegungen relativ zum Verbindungselement 68 zuläßt. Das Kugelgelenk 70 ist seinerseits mit einem dritten Verbindungselement 72 verbunden, das in einem zweiten Kugelgelenk 74 gemäß Fig. J bis 5 endet. Das Kugelgelenk 74 ist drehbar in der Kugelkröpfung 52.7gelagert.
Riη vertikal ausgerichteter Bügel 76 ist in der Nähe eines sieh vertikal erstreckenden Steges 78 an dem Rohrstück 18 befestigt. Der Steg 78 verbindet gemäß F i **. 2 d»s Rchrsliick iS mi1 ^in*1!" hin'^r^r* ^**1!! «J^^ Schalltrichters .30 der Posaune. Der Bügel 76 besitzt einen vertikalen Gelenkslift 80, der zur gelenkigen Lagerung des ersten Vcrbindungselementes 64 dient. Das erste Verbindungselement 64 ist um die Längsachse des Stiftes 80 gemäß einem Pfeil 82 schwenkbar. Eine Federmechanik 84 drückt das erste Verbindungselement 64 in eine Stellung gemäß Fi g. 2 und 3, wodurch die Kurbelkröpfung 52a in ihrer Ruhestellung gehalten wird.
Das untere F.nde der Daumenhebelmechanik 43 besitzt einen Einschnitt 86 zur Aufnahme des oberen Endes des Hebels 66. Der Hebel 66 ist mit Hilfe eines Gelenkstiftes 88 an die Daumenhebelmechanik 40 derart angelenkt, daß die Hebelmechanik 40 zwischen einer weitgehend vertikalen Stellung gemäß F i g. 2 und 6 und einer leicht geneigten Stellung gemäß F i g. 5 hin- und herschwenkbar ist.
Eine obere mechanische Verbindung 90 verbindet das obere Ende der Daumenhebelmechanik 40 derart mit der Kurbelkröpfung 52 des oberen Ventiles 22, daß durch eine weitere im folgenden zu beschreibende · Betätigung der Hebelmechanik 40 die Kurbelkröpfung 52 in der oben beschriebenen Art aus ihrer Ruhestellung in ihre betätigte Stellung bewegt wird. Die Verbindung 90 besitzt ein Verbindungselement 92. das sich zunächst in horizontaler Richtung und dann in einer vertikalen ■ Richtung erstreckt und schließlich in horizontaler Richtung direkt unterhalb und weitgehend rechtwinklig zum horizontalen Teil endet. Gemäß Fig. 6 ist ein Kugelgelenk 94 an das Ende des zweitgenannten sich horizontal erstreckendenTeiles des Verbindungselementes 92 angehnkt Das Kugegelenk 94 ist seinerseits mit einem Ende eines zweiten Verbindungselementes % verbunden, dessen sonst freies entgegengesetztes Ende gemäß F i g. 3 bis 5 mit einem zweiten Kugelgelenk 98 ausgerüstet ist. Das Kugelgelenk 98 ist drehbar in der "> Kurbelkröpfung 52 des Ventiles 22 gelagert
Die obere mechanische Verbindung 90 besitzt ferner einen Bügel 100, der direkt oberhalb des Bügels 76 an dem Steg 78 befestigt ist Der Bügel 100 ist mit einem vertikalen Stift 102 zur gelenkigen Lagerung eines <* Endes eines dritten Verbindungselementes 64 ausgerüstet Das Verbindungselement 64 ist gemäß F i g. 2 in Richtung des Pfeiles 106 um die Längsachse des Stiftes schwenkbar. Das andere Ende des Verbindungselementes 104 ist mit dem zuerst genannten horizonta- " len Teil des Verbindungselementes 92 verbunden, das durch die Bewegung des Verbindungselementes 104 in der im folgenden beschriebenen Weise betätigt wird.
Eine Fcdermechanik 108 drückt das Verbindungselement 104 und damit den Rest der oberen mechanischen Verbindung 90 in die in F i g. 2 und 3 dargestellte Stellung.
Das obere Ende der Daumenhebelmechanik 40 ist mit einer geeigneten Buchse 110 ausgerüstet, in der auf eine noch zu beschreibende Art das freie Ende des Verbindungselementes 92 gleitend gelagert ist.
Funktionsgemäß ist vor der Betätigung der Daumen-' hebelmechanik 40 die gemeinsame Ventilbetätigungsvorrichtung 38 gemäß F i g. 2 und 3 derart positioniert, dal.! sich die Kurbelkröpfungen 52 ur.J 52;) in ihrer Ruhestellung befinden. Die Betätigungsvorrichtung 28 ist derart an der Posaune angeordnet, daß zur Betätigung der Daumenhebelmechanik 40 nur der linke Daumen erforderlich ist, so daß die rechte Hand völlig frei zur Bewegung des Posaunenzuges 16 in der üblichen Weise ist. Die Betätigungsvorrichtung 38 läßt sich jedoch auch cn anordnen, daß sie mit dem rechten
> Daumen betätigt werden kann und dadurch die linke Hand zur Bewegung des Posaunenzuges 16 freibleibt.
Wenn der Posaunist gemäß F i g. 2 und 5 seinen Daumen in Richtung des Pfeiles 112 gegen den unteren Teil 58 der Daumenhebelmechanik 40 drückt, schwenkt
> das Verbindungselement 64 in Richtung des Pfeiles 82 um den Gelenkstift 80. Dadurch wird das Verbindungselement 68 aus einer in F i g. 8 in ausgezogenen Linien darge' eilten Stellung in eine in gestrichelten Linien dargestellte Stellung bewegt; diese Bewegung ist durch
ι einen Pfeil 114 symbolisiert. Gleichzeitig bewegt sich das Verbindungselement 72 ai'S einer Stellung direkt unterhalb des Verbindungselementes % gemäß Fig. 8 in eine in gestrichelte Linien dargestellte Stellung; diese Bewegung ist durch einen Pfeil 116 symbolisiert. Durch
. diese Bewegung bringt das Verbindungslement 72 die Kurbelkröpfung 52e aus der Stellung gemäß F i g. 3 in die Stellung gemäß F i g. 4 und 5. Es ist zu beachten, daß die Kurbelkröpfung 52a eher eine Kreisbewegung als eine geradlinige Bewegung ausführt, so daß das
» Verbindungselement 72 im Gegensatz zu der geradlinigen Bewegung des Verbindungselementes 68 eine ähnliche kreisförmige Bewegung ausführen muß. Tatsächlich führt das Verbindungselement 72 keine reine, durch den Pfeil 116 symbolisierte kreisförmige Bewegung aus sondern schwenkt gleichzeitig geringfügig um eine horizontale Achse, die ungefähr mittig senkrecht zur Längsachse des Verbindungselementes 72 verläuft. Diese Bewegung wird durch die Kugelgelenke 70 und 74 ermöglicht.
Wenn sich die Daumenhebelmechanik 40 aus der Stellung gemäß F i g. 2 und 3 in Richtung des Pfc "es 112 in die Stellung gemäß Fig.5 bewegt, schwenkt sie gleichzeitig gemäß Fig.5 im Uhrzeigersinn um den Gelenkstift 8& Diese Schwenkbewegung gestattet es der Buchse 110 sich gemäß Fig.8 aus ihrer in ausgezogenen Linien dargestellten Position in ihre in gestrichelten Linien dargestellte Position zu bewegen, ohne mit dem Verbindungselement 92 zum Eingriff zu kommen. Das heißt, das mit dem oberen Ventil 22 verbundenen Verbindungselement 92 gleitet durch die Buchse 110 ohne von ihr beeinflußt zu werden, wenn die Daumenhebelmechanik 40 in Richtung des Pfeiles 112 bewegt wird.
Auf diese Weise Saßt sich das untere Ventil 20 bewegen, ohne daß die Stellung des oberen Ventiles 22 verändert wird
Wenn der Posaunist beide Ventile gleichzeitig zu betätigen wünscht braucht er nur seinen Daumen derart
/ti drehen oder geringfügig anzuheben, daß er die Daumenhebclmcchanik 40 in Richtung des Pfeiles 118 betätigt, so daß sie aus der Stellung gemäß F i g. 2 und J in die Stellung gen.aß I i g. 4 bewegt wird. Dadurch wird die untere mechanische Verbindung 62 in der oben beschriebenen Art so bewegt, daß sie das untere Ventil betätigt. Die Beschreibung dieser Bewegung braucht hier p;-ht wiederholt zu werden. Die Bewegung der oberen Mechanischen Verbindung 90 ist jedoch anders als die oben beschriebene; sie wird daher im folgenden beschrieben.
Fs ist zunächst /u beachten, daß die Daumenhcbelmechanik 40. wenn sie in Richtung des Pfeiles 118 bewegt wird, weitgehend vertikal ausgerichtet bleibt und daher nicht, wie im obigen KaII. um den Gelenkstift schwenkt. Dies ergibt sich aus der Änderung der Position des Daumens der Hebclmechanik 40. Da die llebelmeehanik 40 vertikal ausgerichtet bleibt, kommt die Buchse 110 mit dem freien Enc'e des Verbindungselementes 92 in Eingriff und drückt es derart in Richtung des Pfeiles 120. daß das Verbindungsclement 92 gemäß F-" i g. 7 aus einer in ausgezogenen Linien dargestellten Position in die in gestrichelten Linien dargestellte Position bewegt wird. Dabei schwenkt das gesamte Verbindungselement 92 in Richtung des Pfeiles 106 um den Verbindungsstift 102 durch das Verbindungselement 104. Das Verbindungselement 96 wird dadurch gleichzeitig in weitgehend der gleichen Weise bewegt, wie das Verbindungselement 72 der unteren mechanischen Verbindung 62. so daß die Kurbelkröpfung 52 aus der Stellung gemäß F-' i g. 3 in die Stellung gemäß F-' i g. 4 bewegt wird. Nach Freigabe der Daumenhebelmechanik 40 wird die gesamte, gemeinsame Ventilbetätigungsvorrichtung 38 automatisch von Federn in ihre Ruhestellung zurückgedrückt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Betätigungsvorrichtung zur Veränderung der Strömungswege einer Posaune, di? ein mit einem Mundstück verbundenes erstes sowie ein zweites mit einem Schallabgabetrichter verbundenes gerades Rohrstück, mehrere, die geraden Rohrstücke miteinander verbindene Zwischenrohrstücke und zwei die Zwischenrohrstücke mit dem geraden Rohrstücken selektiv verbindende Ventileinrichtungen aufweist, in Abhängigkeit von deren Betätigung die in das Mundstück geblasene Luft über verschiedene Strömungswege in den Schallabgabetrichter der Posaune gelangt und zusammen mit der Stellung des Posaunenzuges die Toncharakteristik der Posaune bestimmt, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils ein Drehventil aufweisenden Ventileinrichtungen (20, 22) mechanisch mit einer gemeinsamen, einen vertikalen Betätigungshebel (40) aufweitenden Ventilbetätigungseinrichtung (38) verbunden sind, wober der Betätigungshebel (40) zur Betätigung der ersten Ventiieinrichiung (20) schwenkbar mit einer ersten mechanischen Verbindung (62) und zur Betätigung der zweiten Ventiieinrichiung (22) gleitend mit einer zweiten mechanischen Verbindung (90) verbunden ist, derart, daß bei Betätigung eines Endes des Betätigungsf-ebels (40) nur die erste Ventileinrichtung (20) und bei darüberliegender Betätigung des Betätigungshebels (40) oder bei Drehen des Betätigungshebels (40) sowohl die erste als auch die zweite Ventileinrichtung (20, 22) ausgelenkt vird.
2. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet,
daß die erste mechanische Vc bindung (62) mit dem unteren Ende des Betätigungshebel (40) verbunden ist und ein sich horizontal erstreckendes hakenförmiges erstes Verbindungselement (64) aufweist, dessen eines Ende mit einem vertikalen Hebel (66) und dessen anderes Ende mit einem zweiten Verbindungselement (68) verbunden ist. das um ein zu der ersten Ventileinrichtung (20) führendes gerades Rohrstück (18) gekrümmt ist und an .'er gegenüberliegenden Seite des Rohrstückes endet,
daß an dem freien Ende des zweiten Verbindungselementes (68) ein Kugelgelenk (70) angeordnet ist. das mit einem dritten, in einem zweiten Kugelgelenk (74) endenden Verbindungselement (72) verbunden ist.
daß ein vertikaler Bügel (76) an dem Rohrstück (18) befestigt ist.
daß ein Steg (78) das Rohrstück (18) mit dem hinteren Teil des Schalltrichters (30) der Posaune verbindet.
daß der Bügel (76) einen zur gelenkigen Lagerung des ersten Verbinsungselementes (64) dienenden vertikalen Gelenkstift (80) aufweist, wobei das erste Verbindungslement (64) um die Längsachse des Celenkstiftes (80) schwenkbar ist,
daß eine Federmechanik (84) das erste Verbindungselement (64) in einer Ruhestellung hält,
und daß das untere Ende der Betätigungsvorrichtung (40) einen Einschnitt (86) zur Aufnahme des oberen Endes des vertikalen Hebels (66) aufweist, wobei der vertikale Hebel (66) mit Hilfe eines Gelenkstiftes (88) an die Betätigungsvorrichtung (40) derart angelenkt ist, daß die Betätigungsvorrichtung (40) zwischen einer vertikalen Stellung und einer
leicht geneigten Stellung hin- und herschwenkbar ist
3. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite mechanische Verbindung (90) mit dem oberen Ende des Betätigungshebels (40) verbunden ist und ein Verbindungselement (92) aufweist, das sich ausgehend von der Verbindung mit dem Betätigungshebel (40) in horizontaler Richtung und anschließend in vertikaler Richtung erstreckt
ίο und schließlich in horizontaler Richtung direkt unterhalb und rechtwinklig zum horizontalen Teil endet,
daß ein Kugelgelenk (94) an das Ende des zweitgenannten, sich horizontal erstreckenden Tei-
: ί !es des Verbindungselementes (92) angelenkt ist und mit einem Ende eines zweiten Verbindungselementes (96) verbunden ist, dessen freies entgegengesetztes Ende mit einem zweiten Kugelgelenk (98) ausgerüstet ist,
daß das Kugelgelenk (98) drehbar in der zweiten Ventileinrichtung (22) gelagert ist, daß die zweite mechanische Verbindung (80) zusätzlich einen Bügel (100) aufweist, der unmittelbar oberhalb des Bügels (7ß) an dem Steg (78) befestigt und mit einem vertikalen Stift (102) zur gelenkigen Lagerung eines Endes eines dritten Verbindungselementes (64) ausgerüstet ist, daß das Verbindungselement (64) um die Längsachse des vertikalen Stiftes (102) schwenkbar ist, daß das andere Ende des Verbindungselementes (104) mit der. zuerst genannten horizontalen Teil des Verbindungselementes (92) verbunden ist. daß eine Federmechanik (108) das Verbindungselement (104) in eine Ruhestellung drückt, und daß das obere Ende des Betätigungshebels (40) mit einer Buchse (110) versehen ist. in der das freie Ende des Verbindungselementes (92) gleitend gelagert ist.
DE2120840A 1970-05-06 1971-04-28 Betätigungsvorrichtung für eine Posaune Expired DE2120840C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US35062A US3631755A (en) 1970-05-06 1970-05-06 Bass trombone valve mechanism

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2120840A1 DE2120840A1 (de) 1971-11-25
DE2120840C2 true DE2120840C2 (de) 1983-01-13

Family

ID=21880397

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2120840A Expired DE2120840C2 (de) 1970-05-06 1971-04-28 Betätigungsvorrichtung für eine Posaune

Country Status (5)

Country Link
US (1) US3631755A (de)
JP (1) JPS545291B1 (de)
DE (1) DE2120840C2 (de)
FR (1) FR2091262A5 (de)
GB (1) GB1294029A (de)

Families Citing this family (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3933079A (en) * 1974-09-06 1976-01-20 G. Leblanc Corporation Musical wind instrument
US5365823A (en) * 1993-05-18 1994-11-22 The University Of Akron In-line double attachment slide trombone
US5375499A (en) * 1993-05-18 1994-12-27 The University Of Akron Single trigger perfect fifth slide bass trombone
US5435222A (en) * 1993-05-18 1995-07-25 Leonard; B. P. Single trigger minor third attachment short reach slide trombone
US5900563A (en) * 1996-06-12 1999-05-04 Leonard; Brian Phillip Compact rotary valve for brass instruments
JPH1097240A (ja) * 1996-09-19 1998-04-14 Yamaha Corp 金管楽器のロータリーバルブ
US7504571B2 (en) * 2006-12-01 2009-03-17 Conn-Selmer, Inc. Shoulder marching tuba with view left
TW201248612A (en) * 2011-05-17 2012-12-01 guo-ming Xiao Dual rotor through-way rotary valve structure
US10380979B2 (en) * 2017-10-04 2019-08-13 Eastman Brass Instruments, Llc Twin valve attachment for musical instruments

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE129533C (de) *
US2484408A (en) * 1945-09-13 1949-10-11 Claude F Hubley French horn
GB1003389A (en) * 1961-09-04 1965-09-02 Hanz Kunitz Improvements in slide trombones
JPS5214472Y2 (de) * 1971-07-09 1977-04-01

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
NICHTS-ERMITTELT

Also Published As

Publication number Publication date
JPS545291B1 (de) 1979-03-15
US3631755A (en) 1972-01-04
GB1294029A (en) 1972-10-25
FR2091262A5 (de) 1972-01-14
DE2120840A1 (de) 1971-11-25

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3115792C2 (de) Chirurgisches Gerät zum Abbinden von Gefäßen o.dgl.
DE3139834C2 (de) Betätigungsvorrichtung für das Ablaufventil eines Unterputz-Spülkastens
AT392667B (de) Weitwinkel-scharnier
EP1189764A1 (de) Ringordnermechanik
DE3431983A1 (de) Vorrichtung zum schliessen einer feuersicheren tuer
DE2120840C2 (de) Betätigungsvorrichtung für eine Posaune
DE102011076704A1 (de) Schloss für eine Klappe oder Tür
DE2146316C3 (de) Staubsaugermundstück
DE3624095C2 (de)
DE1653982A1 (de) Tuerklinken-Mechanismus
DE102009048510A1 (de) Spannvorrichtung
DE2815888C2 (de) Druckabhängiger Schalter
EP0207059B1 (de) Verschlussmechanik für Ordner
DE4429671C1 (de) Streckwerk für Spinnmaschine
DE3843682A1 (de) Aussentuergriff-bausatz fuer ein kraftfahrzeug
DE1584072A1 (de) Tuerbetaetigungsvorrichtung
DE699981C (de) Pendelnd aufgehaengtes Trittbrett, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE2943181C2 (de) Skibremse
DE3044351A1 (de) Staubsaugermundstueck mit zwei relativ zueinander beweglichen arbeitswerkzeugen
DE2857558C2 (de) Fahrzeugaußenspiegel
DE3306987C2 (de) Briefordnermechanik
DE3302682C1 (de) Vollautomatische Oktavklappen-Mechanik an Blasinstrumenten
DE1556245C (de) Anordnung zweier einseitig gelagert ter, hintereinanderliegender Luftabschlußklappen bei einer Rohrpostanlage
EP1193361B1 (de) Fenster mit einer Betätigungsvorrichtung zum Öffnen und Schliessen davon und Vorrichtung zur Betätigung eines derartigen Fensters
DE4426865A1 (de) Stelleinrichtung für eine Zug-/ Schub-Fernbedienung

Legal Events

Date Code Title Description
OD Request for examination
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee