DE212040C - - Google Patents

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DE212040C
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voices
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B19/00Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
    • B24B19/16Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding sharp-pointed workpieces, e.g. needles, pens, fish hooks, tweezers or record player styli

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Schmirgeln, der stählernen Zungenstimmen für Musikinstrumente zur Erzielung der verschiedenen Töne geschah bisher in der Weise, daß die Stahlstimmen mittels einfacher, an wagerechten Wellen befestigter, ebener Schmirgelscheiben geschliffen wurden. Die Schleifstriche erscheinen dabei in der Querrichtung der Stimme sämtlich in parallelen Linien. Dies hat zur Folge, daß an einer besonders dünn geschmirgelten. Stelle die Stimme selbst bald in der Richtung der Schmirgelstriche bricht.
Durch die Erfindung wird dieser Übelstand beseitigt, und zwar dadurch, daß die Stimmen durch den ringförmigen Rand an der Stirnseite hohler Schleiftrommeln, die an einer senkrechten, achsial verschiebbaren Welle befestigt sind, bearbeitet werden und die Unterläge, mit einer konvexen Fläche versehen, auf einem drehbar angeordneten Support befestigt ist. Bei den nach diesem Verfahren geschmirgelten Stimmen treten die Schmirgelstriche nicht als gerade Linien, sondern als Kreisbogen auf, welche eine größere Haltbarkeit der Stimme gegen Zerbrechen bewirken.
In der Zeichnung ist die zur Ausübung des
Verfahrens dienende Maschine beispielsweise in einer Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt,
Fig. 2 eine nach dem neuen Verfahren geschliffene Stimme.
In den Lagern b und c des Gestelles α ist die senkrechte Welle d geführt und gegen Hinausgleiten aus ihren Lagern gesichert. Zu diesem Zwecke ruht die untere Lagerschale
eines die antreibende Riemenscheibe stützenden Kugellagers e, durch das die Welle d hindurchgeführt ist, auf einer Spiralfeder /, die sich ihrerseits auf das untere Lager c stützt. Die obere Lagerschale des Kugellagers β ist mit der Riemenscheibe g oder der Welle d fest verbunden. Damit sich die Riemenscheibe g nicht auf der Welle d verschiebt, ist dicht über derselben an der Welle d ein Stellring h vorgesehen. Die Welle d kann durch eine in einem Bock i über seinem oberen Ende sitzende Stellschraube k eingestellt werden.
Am unteren Ende der Welle d ist eine tellerförmige Schmirgelscheibe I angebracht, deren ebene Stirnfläche m das Stimmen band 0 bearbeitet. Es ruht dabei auf einer konvex geformten Unterlage η des Supportes q, auf dem es mittels des Klemmstückes φ und der Druckschraube s festgespannt wird. Um das Stimmenband, ohne es in der Spannvorrichtung zu verstellen, an verschiedenen Stellen beliebig stark schleifen zu können, ist das Bett r des Supportes q um die wagerechte Achse t unterhalb des Auflagers drehbar angeordnet und das Unteflagsstück n, wie bereits erwähnt, mit einer konvexen Fläche versehen. Durch Drehen der Schraubenspindel u wird ein Schwingen des Supportes r um die Achse t bewirkt; entsprechend der jeweilig gewünschten Stärke muß auch die Schleifspindel d in der Höhe eingestellt werden. Infolge der konvexen Form des Auflagers η tritt das Abschleifen der Zunge nur über dem höchsten Teil des Auflagers ein, d. h. nur dort, wo die Stimme eine feste Unterlage be-
sitzt. Wird der Support z. B. aus der gezeichneten Stellung nach unten geneigt, so gelangt der linke Teil des konvexen Auflagers in die höchste Stellung, und die Stimme wird vorn dünn geschliffen. Durch Heben des Supportes wird der rechte Teil des konvexen Auflagers gehoben und die Stimme nicht vorn, sondern hinten abgeschliffen.
Der Werkstückhalter ist auf einem Schlitten υ angeordnet, der auf dem Bett w mittels einer Stellschraube χ in wagerechter Richtung verschoben werden kann.

Claims (3)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Verfahren zum Schmirgeln der Zungenstimmen von Musikinstrumenten, dadurch gekennzeichnet, daß die Stimmen durch den ringförmigen Rand (m) an der Stirnseite hohler Schleif trommeln einer Tellerscheibe (IJ bearbeitet werden, so daß kreisförmige Schleif striche entstehen, zum Zwecke, der Stimme (o) eine größere Haltbarkeit zu verleihen.
  2. 2. Maschine zum Schmirgeln der Zungenstimmen von Musikinstrumenten, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage (n) für die Stimme (0) konvex gestaltet ist, so daß die Schleifwirkung nur auf einer schmalen Zone der Zunge auftritt.
  3. 3. Maschine zum Schmirgeln der Zungenstimmen von Musikinstrumenten, dadurch gekennzeichnet, daß der Einspannsupport (p, q, rj der Stimme (0) unterhalb des Auflagers (n) drehbar gelagert ist, so daß durch Drehen der Auflage (n) mit· dem Support die Angriffsstelle des Stimmbandes verlegt und dieses unter gleichzeitiger Verstellung der Schleifscheibenwelle in achsialer Richtung an verschiedenen Stellen beliebig stark abgeschliffen werden kann. . ■ · ■
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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