DE2120213C - Einrichtung zum Entfernen von Ablagerungen an Turbinen - Google Patents
Einrichtung zum Entfernen von Ablagerungen an TurbinenInfo
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Description
b) die Düsenöffnung (9) des Düsenventils (6) Zapfen die Düsenöffnung voll freigibt.
ist durch einen vom Ventilsitz (11) des Ven- 2O .,,.,.,..,. , . , », , ,
tilschließkörpers (12) sich axial erstrecken- Es w"d hie c rb u ei fuj" kemes der einzelnen Merkmale
den Zapfen (13) in der Schließstellung des selbständiger Schutz begehrt.
Düsenventils (6) ausgefüllt, während in der Mit der erfindungsgemaßen Einnchtang ist es in
Öffnungsstellung des Düsenventils (6) dieser vorteilhafter Weise möglich, den Vorlageraum des
Zapfen (13) die Düsenöffnung (9) voll frei- a5 Düsenventils gegen das mit Verbrennungsruckstangjbt.
den angereicherte, durch die Arbeitsmittelzufuh-
rungsleitung strömende Medium sowie gegen die an-
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- stehende Reinigungsflüssigkeit abzuschließen und
kennzeichnet, daß das Düsenventil (6) die Wand von schädlichen Ablagerungen oder einem völligen
(7) der Arbeitsmittelzuführungsleitung (8) senk- 30 Zusetzen freizuhalten. Nach Abschluß eines Reinirecht
durchsetzt. gungsvorganges kann der Vorlageraum des Düsen-
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da- ventils durch entsprechende Betätigung des Dreiwedurch
gekennzeichnet, daß das Reinigungsmittel gehahns und anschließendes nochmaliges öffnen des
zur Erzeugung eines Dralls exzentrisch in den Düsenventils vom Medium in der Arbeitsmittelzufüh-Vorlageraum
(5) des Düsen\entils (6) einführbar 35 rungsleitung seinerseits von der Reinigungsflüssigkeit
ist. gereinigt werden. Anschließend wird das Düsenventil
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis bis zum nächsten Reinigungsvorgang endgültig ge-3,
dadurch gekennzeichnet, daß in geringem Ab- schlossen, wobei der mit dem Ventilschließkörper
stand von der Düsenöffnung (9) in der Arbeits- verbundene Zapfen die Düsenöffnung endgültig säumittelzuführungsleitung
(8) ein mit einer Spitze 40 bert und bis zum später folgenden Reinigungsvorgang zur Düsenöffnung (9) weisender Prallkörper (18) ein Ansetzen von Verunreinigungen dort verhinvorgesehen
ist. dert.
Aus der britischen Patentschritt 959408 ist zwar
ein Düsenventil bekannt, bei dem die Düsenöffnung
45 von einem Zapfen verschließbar ist. Es handelt sich hierbei aber um ein Brennerventil für einen ölbren-
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Ent- ner, bei dem der Zapfen während des Betriebs in der
fernen von Ablagerungen an Turbinen während des Düsenöffnung hin- und herbewegt wird.
Betriebes, wobei eine Reinigungsflüssigkeit in eine In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
unter Überdruck gegenüber der Atmosphäre stehende so durchsetzt das Düsenventil die Wand der Arbeitsmit-
Arbeitsmittelzuführungsleitung über ein Düsenventil telzuführungsleitung senkrecht zu dieser. Hierdurch
einsprühbar ist. ist es möglich, einen Sprühkegel mit senkrecht auf der
Es ist aus Kraft, E. A., »Die Dampfturbine im Rotorachse stehender Mittelachse zu erzeugen, der
Betriebe«, 2. Auflage, 1952, S. 280 bis 282, bekannt, eine gleichmäßige Verteilung der Reinigungsflüssigzur
Reinigung von Turbinen während des Betriebes 55 keit gewährleistet und eine homogene Beaufschlaeine
Reinigungsflüssigkeit in die Arbeitsmittelzufüh- gung der zu reinigenden Schaufeln ermöglicht,
rungsleitung einzusprühen. Vor allem bei Gasturbi- Dadurch, daß die Reinigungsflüssigkeit zur Erzeunen besteht jedoch die Gefahr, daß sich an den Wan- gung eines Dralls in weiterer Ausgestaltung exzendungen der Arbeitsmittelzuführungsleitungen Ver- trisch in den Vorlageraum des DUsenventils eingebrennungsrückstände niederschlagen und die Zufuhr- 60 führt werden kann, ergibt sich beim Austritt der Reileitungen für die Reinigungsflüssigkeit verschließen. nigungsflüssigkeit aus der DUsenöffnung eine sehr Das führt insbesondere bei langen Zeiträumen zwi- feine Zerstäubung. Ferner läßt sich hierdurch ohne sehen den einzelnen Reinigungsvorgängen zu einem großen Aufwand ein Sprühkegel erreichen, der eine völligen Ausfall der Reinigungseinrichtung und Beaufschlagung des gesamten Querschnitts der Armacht aufwendige Reparatur- und Wartungsarbeiten 65 beitsmittelzufuhrungsleitung mit Reinigungsflüssignotwendig, keit ermöglicht.
rungsleitung einzusprühen. Vor allem bei Gasturbi- Dadurch, daß die Reinigungsflüssigkeit zur Erzeunen besteht jedoch die Gefahr, daß sich an den Wan- gung eines Dralls in weiterer Ausgestaltung exzendungen der Arbeitsmittelzuführungsleitungen Ver- trisch in den Vorlageraum des DUsenventils eingebrennungsrückstände niederschlagen und die Zufuhr- 60 führt werden kann, ergibt sich beim Austritt der Reileitungen für die Reinigungsflüssigkeit verschließen. nigungsflüssigkeit aus der DUsenöffnung eine sehr Das führt insbesondere bei langen Zeiträumen zwi- feine Zerstäubung. Ferner läßt sich hierdurch ohne sehen den einzelnen Reinigungsvorgängen zu einem großen Aufwand ein Sprühkegel erreichen, der eine völligen Ausfall der Reinigungseinrichtung und Beaufschlagung des gesamten Querschnitts der Armacht aufwendige Reparatur- und Wartungsarbeiten 65 beitsmittelzufuhrungsleitung mit Reinigungsflüssignotwendig, keit ermöglicht.
Es liegt die Aufgabe vor, eine gut überwachbare In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der
und für Störungen unanfällige Einrichtung zu schaf- Erfindung ist in geringem Abstand von der Düsenöff-
«ung in der Arbeitsmittelzuführungsleitung ein mit auf, der, wie mit durchgehen den J^ J**
einer Spitze zur Düsenöffnung weisfnder Prallkörper ist, in der SchließsteUung unter geringem Spiel .n
vorgesehen. Durch eine auf det jeweiligen Anwen- Düsenöffnung 9 eingeführt ist.
dungsfall bezogene Ausbildung der von der Spitze Wenn der Dreiwegehahn 2 in einer
ausgehenden Seitenfläche des Prallkörpers kann da- 5 einen Durchfluß des Reinigungsmittels ™
mit auch bei ungünstigen Strömungsverhältnissen in führungsleitung 1 erlaubt· ^1™.,' .
der Arbeitsmittelzuführungsleitung eine zufrieden- durch Umlegen emes ^ Oberteil des
stellende Verteilung der Reinigungsflüssigkeit über körpers 12 exzentrisch 8Pla»jrt«n ™dsKftgjenöas
den Leitungsquerschnitt und damit eine homogene Düsenventil 6 absetzenden Betätigungshebels 14 ge
Beaufschlagung der Einlaßöffnung der Turbine mit u öffnet, wobei der Ventilschheßkorper IZ,unter ν er
Reinigungsflüssigkeit erreicht werden. formung der Feder 10 aus seinem VratitortzU ™
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird in der weit gehoben wird, daß der ^1™™^^"
Zeichnung näher erläutert und beschrieben. die mit unterbrochenen Linien darges elU; Stellung
In einer Zuführungsleitung 1 für die unter Druck einnimmt und die Düsenoffnung 9 wUstouMü«; trei
stehende Reinigungsflüssigkeit ist ein Dreiwege- 13 gibt Die durch dieZuf«h™nßsl^gL^
hahn 2 angeordnet, dessen einer AnsdduBstutzen 3 herangeführte und durch die ex^en^f
zur Umgebung hin offen ist. Durch die Zuführungs- der Mündung 4 unter starkem DraU in ^ ^
leitung 1 hindurch gelangt Reinigungsflüssigkeit raum 5 einschießende Rem.gungsflussigkeit kann nun
durch eine exzentrisch angeordnete Mündung 4 in den Vorlageraum 5 durch die DusenoKnung 9 verneinen
rotationssymmetrischen Vorlagcraum 5 eines *o sen, wobei es durch die Drallwirkung in einem an sei-Düsenventils6
in der Wand? einer Arbeitsmittel- ner Oberseite durch eine konische Anfasung is des
führungsleitung 8 einer Turbine. Das Düsenventil 6 Düsenventils 6 geführten SprunKegu id in ««
weist zur Arbeitsmittelzuführungsleitung 8 hin eine beitsmittelzuführungsleitung 8 eint""· ^1J;""~i
i F fi Füh und gegebenenfalls Ablenkung des
weist zur Arbeitsmittelzuführungsleitung 8 hin eine beitsmittelzuführungsleitung 8 ^1J;i
Düsenöffnung 9 auf, die mittels eines durch eine Fe- freien Führung und gegebenenfalls Ablenkung des
il Sühkl 16 ist in pW™ Abstand von der L·m-
Düsenöffnung 9 auf, die mittels eines durch eine Fe g
der 10 auf einen Ventilsitz 11 im Düsenventil 6 ange- a5 Sprühkegels 16 ist in pW™ Abstand von der L·mdrückten
VentSschließkörpers 12 gegenüber dem senöffnung9 in der Artetsmittelzufuhnui^.ung8
Vorlageraum 5 abschließbar ist. Der Ventilsrhließ- ein mit einer Lasche 17 am Düsenventil 6 B*a«ener
körper 12 weist an seiner der Arbeitsmittelzufüh- Prallkörper 18 vorgesehen, der mit e.ner bpitze zur
rungsleitung 8 zugewandten Seite einen Zapfen 13 Düsenöffnung 9 hinweist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Einrichtung zum Entfernen von Ablagerun- Aufgabe wird bei einer Einrichtung der eingangs ergen
an Turbinen während des Betriebes, wobei 5 wähnten Art erfindungsgemäß durch die Kombinaeine
Reinigungsflüssigkeit in eine unter Über- tion folgender Merkmale erreicht
druck gegenüber der Atmosphäre stehende Ar- » Dje Zufuhrleitung für die Reinigungsflüssigkeit
druck gegenüber der Atmosphäre stehende Ar- » Dje Zufuhrleitung für die Reinigungsflüssigkeit
beitsmittelzufuhrungsleitung über ein Düsenventil ^n Düsenventil ist mit einem Dreiwegehahn
einspruhbar ist, g e k e η η ζ e ι c h η e t d u r c h die versehen, durch den einmal die Reinigungsflüs-
Kombmaüon folgender Merkmale: io sigkdt dem Vorlageraum des Düsenventils zu-
a) Die Zuführungsleitung (1) für die Reini- führbar, zum anderen die Reinigungsflüssigkeit
gungsflüssigkeit zum Düsenventil (6) ist mit absperrbar und gleichzeitig der Vorlageraum zur
einem Dreiwegehahn (2) versehen, durch Umgebung entleerbar ist;
den einmal die Reinigungsflüssigkeit dem b) die Düsenöffnung des Düsenventils ist durch
Vorlageraum (5) des Düsenventils (6) zu- 15 einen vom Ventilsitz des Ventilschließkörpers
führbar, zum anderen die Reinigungsflüssig- sich axial erstreckenden Zapfen in der Schließ-
keit absperrbar und gleichzeitig der Vorlage- stellung des Düsenventils ausgefüllt, während in
raum (5) zur Umgebung entleerbar ist; der Öffnungsstellung des Düsenventils dieser
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3220081C1 (de) * | 1982-05-28 | 1987-07-09 | M.A.N. Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG, 8900 Augsburg | Vorrichtung zur Reinigung von Turbinen, insbesondere von Abgasturboladern an Brennkraftmaschinen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3220081C1 (de) * | 1982-05-28 | 1987-07-09 | M.A.N. Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG, 8900 Augsburg | Vorrichtung zur Reinigung von Turbinen, insbesondere von Abgasturboladern an Brennkraftmaschinen |
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