DE2118930A1 - Verfahren und Anordnung zur Überwachung von Anschlüssen in einem programmgesteuerten Verarbeitungssystem - Google Patents

Verfahren und Anordnung zur Überwachung von Anschlüssen in einem programmgesteuerten Verarbeitungssystem

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DE2118930A1 DE19712118930 DE2118930A DE2118930A1 DE 2118930 A1 DE2118930 A1 DE 2118930A1 DE 19712118930 DE19712118930 DE 19712118930 DE 2118930 A DE2118930 A DE 2118930A DE 2118930 A1 DE2118930 A1 DE 2118930A1
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Description

SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT München 2, den 19 ApP 1971 Berlin und München · Witteisbacherplatz 2
" VPA -71/2040
Verfahren und Anordnung zur Überwachung von Anschlüssen in einem programmgesteuerten Verarbeitungssystem.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Überwachung von Anforderungen anbietenden Anschlüssen in einem programmgesteuerten Verarbeitungssystem, insbesondere' in einem programmgesteuerten Vermittlungssystem, in dem ankommende und abgehende Anschlüsse jeweils über Eingrbe- und Ausgabecodewandler identifiziert werden und in dem zur Abfrage eines eine Anforderung anbietenden ankommenden Abschlusses eine dem ankormenden Anschluß fest zu- ". geordnete Speicherzelle eines zentralen Speichers aufgrund der durch die Identifizierung ermittelten Adresse des Anschlusses unter gleichzeitiger Anforderung eines Zyklus erreichbar ist.
In einem solchen Verarbeitungssystem findet die Übermittlung von Informationen zwischen ankommenden und abgehenden Anschlüssen stets über einen zentralen Speicher statt, mit dem die Verarbeitungseinheiten des Systems, darunter auch die, an dey· die ankommenden und abgehenden Anschlüsse angeschlossen sind, zyklusweise verkehren. Im Hinblick auf diese als Leitungsanschlußeinheit definierte Verarbeitungseinheit geschieht die Anforderung eines Speicherzyklus dabei in der Weise, daß mit dem Eintreffen einer Information auf einem ankommenden Anschluß einerseits die Identifizierung des die Anforderung anbietenden Anschlusses eingeleitet und andererseits eine Zyklusanforderung bewirkt wird. Dadurch ist im zentralen Speicher die diesem Ansei luß zugeordnete Speicherzelle erreichbar, in der eine Information über den gewünschten abgehenden Anschluß enthalten ist. Diese Information steht wiederum der Leitungsanschlußeinheit zur Auswahl des gewünschten abgehenden Anschlusses zur Verfügung. Diesem wird dann der Polaritätswechsel, also die zu übermittelnde Information übergeben.
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Das Prinzip eines solchen Verarbeitungssystems ist am Beispiel eines Vermittlungssystems in der F'igur 1 dargestellt« Ankommende und abgehende Anschlüsse sind an eine Leitungsanschlußeinheit LE angeschlossen. Diese enthält die Systemanschluß einheit SAE, in der die einzelnen, die Anschlüsse abschließenden Systemanschlußschaltungen SA die zu Gruppen SAG zusammengefaßt sein können, enthalten sind. Sie enthält weiter den Eingabecodewandler ECV/ und den Ausgabecodewandler ACW, sowie eine· Übertragungsablaufsteuerung UEAS. Über diese Übertragungsablaufsteuerung tritt die Leitungsanschlußeinheit LE mit dem zentralen Speicher KS in Verkehr. Das geschieht in der Weise, daß jede Änderung innerhalb einer binären Nachricht, im folgenden Polaritätswechsel genannt, zur Identifizierung des die Anforderung anbietenden Anschlusses ii Eingabeeodewandler ECW und zurAussendung einer Zyklusanforderung an den zentralen"Speicher führt. Die dadurch gefundene, den ankommenden Anschluß identifizierende Adresse steht über eine Adressenleitung der Übertragungsablaufsteuerung zur Verfugung. Von dort aus wird in hier nicht beschriebene!* Weise die dem Zubringer zugeordnete Zelle im zentralen Speicher KS angesteuert. Aufgrund der Wahlinformation, die vorher in den zentralen Speicher eingeschrieben wurde, steht dort während der gesamten Dauer der Verbindung eine Information über den gewünschten abgehenden Anschluß zur Verfügung. Zur Vermittlung einer Information vom ankommenden zum abgehenden Anschluß, d.h. zur Übertragung eines Polaritätswechsels wird dem Ausgabecodewandler ACV/ über die Übertragungsablaufsteuerung UEAS die Adresse des abgehenden Anschlusses übergeben. Im Ausgabe codewandler ACW findet dann die Auswahl des gewünschten abgehenden Anschlusses statt.
Bei fehlerfreiem Betrieb der Systemanschlüsse, an die die ankommenden und abgehenden Anschlüsse, beispielsweise Leitungen, angeschlossen sind, wird also mit jedem auf der Leitung eintreffenden Polaritätswechsel eine Anforderung erzeugt, die vom Eingabeeodewandler gesucht und identifiziert wird und
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die über die Übertragungsablaufsteuerung zur Zyklusanforderung an den zentralen Speicher KS führt. Es.ist allerdings der Fall nicht auszuschließen, daß eine Systemansehlußsehaltung fehlerhaft arbeitet, und ständig eine Anforderung anbietet, obwohl auf der ihr zugeordneten Leitung keine Polaritätswechsel eintreffen. Das kann beispielsweise dann geschehen, wenn die Anforderung, wie üblich, nach Zuteilung eines Speicherzyklus nicht gelöscht wird. In diesen Fällen wird jedesmal, wenn der Eingabecodewandler den anfordernden Anschluß, d.h. die anfordernde Systemansehlußsehaltung gefunden hat, eine von der Übertragungsablaufsteuerung ausgehende Zyklusanforderung an die Speichereinheit gestellt. Das kann dazu führen, daß die Übertragungsabi' ufsteuerung lückenlos Speicherzyklen anfordert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen Nachteil zu vermeiden. Gemäß der Erfindung wird das dadurch erreicht, daß die Adresse eines über den Eingabecodewandler identifizierten, eine Anforderung anbietenden Anschlusses in einen ersten /dressenspeicher gelangt, und zusammen mit der in einem zweiten Adressenspeicher gespeicherten Adresse des die jeweils vorhergehende Anforderung anbietenden Anschlusses einem Vergleichs— Vorgang zur Verfügung steht, daß im Falle der Nichtidentität beider Adressen die Übergabe der im ersten Adressenspeicher enthaltene Adresse in den zweiten Adressenspeicher erfolgt, während im Fall der Identität beider Adressen eine Meldung einem Speicher für Daueranforderung übergeben wird, über den daraufhin ein die Eingänge des zweiten Adressenspeichers sperrendes Kriterium erzeugt und ein zweiter Vergleichsvor— gang zwischen der im zweiten Adressenspeicher enthaltenen Adresse und den Adressen, die den die folgenden Anforderungen anbietenden Aaschlüssen zugeordnet sind, ausgelöst wird, wobei im Falle einer Identität die Weitergabe der Anforderung an die Übertragungsablaufsteuerung gesperrt wird und ein Weiterschaltkriterium an den Eingabecodewandler gelangt.
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Nach Zuteilung des Speicherzyklus mit dem die jeweils letzte von ankommenden Anschlüssen ausgehende. Anforderung erledigt wurde, wird vom Eingabecodewandler ein Kriterium abgegeben, durch das erkennbar ist, daß dort keine weiteren Anforderungen vorliegen. Dieses Kriterium gelangt an den zweiten Adressenspeicher und bewirkt, daß die eingespeicherte Adresse gelöscht wird.
Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden anhand eines in der Figur 2 dargestellten Ausführungsbeispieles gegeben. Im oberen Teil der Figur 2 sind die zu Systemanschlußgruppen SAG· zusammengefaßten Systemanschlußschaltungen SA dargestellt.
W Jede Systemanschlußjchaltung hat Zugang zum Eingabecodewandler ECW und ist vom Ausgabecodewandler ACW erreichbar. Da sich die Erfinuung im wesentlichen nur auf die Überwachung der Anforderungen anbietenden Systemanschlußschaltungen bezieht, ist lediglich der zwischen dem Eingabecodewandler ECW und der Übertragungsablaufsteuerung UEAS vorhandene Teil der Leitungsanschlußeinheit mit den zum Verständnis der Erfindung erforderlichen Einzelheiten dargestellt. Die zur Durchführung der Erfindung erforderlichen Einrichtungen sind im einzelnen die beiden Adressenspeicher AdS1 und AdS2, die beiden Steuereinrichtungen St1 und St2, die beiden Vergleichseinrichtungen V1 und V2 sowie ein dritter Speicher SD, der zur Aufnahme
^ von Daueranforderüngen dient. Die vom Eingabecodewandler ECW abgegebenen Anforderungskriterien werden über den Ausgang Af an die Anforderungsleitung AfL der Übertragungsablaufsteuerung UEAS übergeben. Über den Ausgang Ad des Eingabecodewandlers ECW steht die ermittelte Adresse des anfordernden Systemanschlusses . über eine Adressenleitung AdL ebenfalls der Übertragungsablaufst«uerung UEAS zur Verfügung. Über einen weiteren Ausgang KA Bteht ein Kriterium zur Verfügung, das angibt, daß im Eingabecodewandler ECW keine Anforderungen mehr anstehen. Schließlich · weist der Eingabecodewandler ECW noch einen Eingang WS auf, über de*i ein Kriterium eingegeben werden kann, das im Eingabecodewandler auch dann zur Einleitung eines neuen Such- and Identifiziervorganges bewertet wird, wenn ein vorhergehender noch nicht erledigt wurde.
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Die Wirkungsweise des in der Figur. 2 angegebenen Ausführungsbeispieles ist dabei folgende.
Unter der Annahme, daß alle Anforderungen erledigt waren, und daß nunmehr eine erste neue Anforderung zu bearbeiten ist, wird vom Eingabecodewandler EGW ausgehend eine Adresseninfofmation über den Ausgang Ad und ein Anforderungskriterium über den Ausgang Af abgegeben. Die Adresseninformation gelangt auch in den ersten Adressenspeicher AdS1 und steht somit der Vergleichseinrichtung V1 zur Verfügung. Die der ersten Steuereinrichtung St1 und dem zweiten Adressenspeicher AdS2 vorgeschalteten Gatter sind'jeweils derart vorbereitet, daß durch das Anforderungskriterium die Steuereinrichtung StI aktiviert wird, die ihrerseits die Ausgate der im ersten Adressempeichers AdS1 und im zweiten Adressenspeicher AdS2 enthaltenen Info rmation-;ve ranlaßt. Da voraussetzungsgemäß der zweite Adressenspeicher AdS2 nicht gefüllt war, stellt die Vergleichseinrichtung V1 keine Identität der beiden Adressen fest. Da es sich somit nicht um eine Daueranforderung handeln kann, findet keine Anschaltung des dritten Speichers SD statt, so daß auch die über den Ausgang dieses Speichers erreichbaren Eingänge der ersten Steuereinrichtung Stt über das Gatter Gl und des zweiten Adressenspeichers AdS2 über das Gatter G2 für ankommende Kriterien oder Informationen durchlässig bleiben. Über das Gatter G2 wird somit unter dem Einfluß der Steuereinrichtung St1 die im erste» Adressenepeicher AdSt eingespeicherte Adresse in den zweiten Adressenspeicher AdS2 übergeben. Da das der zweiten Steuereinrichtung St2 vorgeschaltete Gatter G3 nur nach der Anschaltung dea dritten Speichers SD geöffnet ist, wird di· zweite Steuereinrichtung St2 durch Anforderungskriterien nicht angeschaltet. Sowohl daa Anforderungskriterium ala auch die Adresse werden der Übertragungsablaufsteuerung UEAS übergeben und führen von dort aus zur Anforderung und Zuteilung eines Speicherzyklus.-
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Unter der Annahme, daß durch ein fehlerhaftes Verhalten der anfordernden Systemanschlußschaltung diese auch nach Zuteilung des Speicherzyklus ihre Anforderung aufrecht erhält, steht unter der Voraussetzung, daß sonst gerade keine Anforderung vorliegt i als Ergebnis de.s nächsten Suchvorganges im Eingabecodewandler EGW am Ausgang Ad wiederum die gleiche Adresse zur Verfügung. Diese wird über die Adressenleitung AdL in beschriebener Weise in den ersten Adressenspeicher AdS1 übernommen. Als Ergebnis des nun.folgenden Vergleichsvorgangs in der Vergleichseinrichtung V1 wird die Identität der im ersten und im zweiten Adressenspeicher enthaltenen Adressen festgestellt. Dadurch wird über den Ausgang der Vergleichseinrichtung V1 der Speieher SD angeschaltet und diesem eine Meldung übergeben. Über den Ausgang des SpeichersSD steht dadurch ein die vorgeschalteten Gatter der Eingänge de"*· ersten Steuerschaltung St1 und des zweiten Adressenspeichers AdS2 sperrendes Kriterium und ein das der zweiten Steuereinrichtung St2 vorgeschaltetes Satter G3 durchlässig vorbereitendes Kriterium zur Verfügung. Die Eingänge der ersten Steuereinrichtung St1 und des zweiten Adressenspeichers AdS2 sind damit blockiert. Um in diesem Falle, wenn eine als Daueranforderung festgestellte Anforderung vorliegt, die Weitergabe dieser Anforderung zu verhindern, ist die zweite Vergleichseinrichtung V2 vorhanden, die über die zweite Steuereinrichtung St2 steuerbar ist und in der die im zweiten Adressenspeicher. AdS2 enthaltene und die über die Adressenleitung AdL vom Eingabecodewandler ECW abgegebene Adresse miteinander verglichen werden. Dieser Ver— gleich s vor gang findet also stets dann statt, wenn vom Spei-r eher SD das Vorhandensein einer Daueranforderung festgestellt wurde, da nur dann die zweite Steuereinrichtung St2 für vom Eingabecodewandler EGW kommende Anforderungskriterien über das Gatter G3 erreichbar ist. Eür den Fall, daß in der Vergleichseinrichtung V2 Identität der beiden Adressen festgestellt wird, steht am Ausgang der Vergleichs.einrichtung V2 ein Kriterium zur Verfügung, das einerseits als Weiter-Bchaltkriterium an den Eingang WS des Eingabecodewandlera
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ECY/ gelangt, und das andererseits die Weitergabe der Anforderungskriterien an die Übertragungsablaufsteuerung UEAS sperrt. Letzteres geschieht in der Weise, daß ein in die Anfοrderungsleitung AfL eingeschaltetes Gatter G4 über einen Eingang mit dem Sperrkriterium beaufschlagt ist. Bas Eintreffen des Weiterschaltekriteriums über den Eingang YfS im Eingabecodewandler ECW führt, in hier nicht beschriebener Weise dazu, daß die nächste anliegende Anforderung gesucht wird.
Bei den in einem System der genannten Art stattfindenden Abläufen handelt es sich um solche, die während extrem kurzer Zeiten abgewickelt werden. Für den Fall, daß nur eine einzige bestehende Verbindung besteht, ist es möglich, daß nacheinander Anforderungen eintreffen, die zwar von jeweils der gleichen Systemanschlußschaltung ausgehen, also jeweils die gleiche Adresse besitzen, bei denen es sich jedoch nicht um eine fehlerhafte Daueranforderung handelt. Um diesen Fall von einer Daueranforderung unterscheiden zu können, wird im Eingabecodewandler ECW jeweils dann, wenn nach Erledigung einer Anforderung keine weiteren Anforderungen mehr vorliegen, beispielsweise mit dem Löschen einer letzten Anforderung, ein Kriterium gebildet, das über den Ausgang KA zur Verfügung steht. Durch das Vorhandensein dieses Kriteriums wird der zweite Adressenspeicher AdS2 jeweils gelöscht oder er wird mit einer beetimmten, nicht im Syetem verwendeten Adresse gefüllt. Auf * diese Weise wird erreicht, daß die jeweils folgende, aufgrund der Anforderung ermittelten Adresse trots Identität mit der ursprünglich im zweiten Adressenspeicher AdS2 enthaltenen Adresse keine Meldung für Daueranforderung auslöst.
Das durch die Erfindung angegebene Verfahren ist besonders dann mit Vorteil anwendbar, wenn die anfordernden Systemanschlußschaltungen, wie in einem Vermittlungssystem üblich, nicht verdoppelt sind. Weiterhin ermöglicht das erfindunge-
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gemäße Verfahren eine sehr einfache optische Anzeige der fehlerhaft arbeitenden Systemanschlußschaltung, da deren Adresse gespeichert vorhanden ist. Somit kann, beispiels-Y/eise durch eine optische Anzeige die gestörte Systeinanschlußschaltung identifiziert werden.
4 Patentansprüche
2 Figuren
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Claims (3)

  1. Pate n't ansprüche
    iJ Verfahren zur Überwachung von Anforderungen anbietenden Anschlüssen in einem programmgesteuerten Verarbeitungssystem, insbesondere einem programmgesteuerten Vermittlungssystem, in dem ankommende und abgehende Anschlüsse jeweils über Eingabe- und Ausgäbecodewandler identifziert werden und in dem zur Abfrage eines eine Anforderung abbietenden ankommenden Anschlusses eine dem ankommenden Anschluß fest zugeordnete Speicherzelle eines zentralen Speichers aufgrund der durch die Identifzieuung ermittelten Adresse des Anschlusses unter gleichzeitiger Anforderung eines Zyklus erreichbar ist, dadurch ge-· kennzeichnet, daß die Adresse eines über dem Eingabecodewandler (ECW) identifizierten eine Anforderung anbietenden Anschlusses (SA) in einen ersten Adressenspeicher (AdS1) gelangt, und zusammun mit der in einem zweiten Adressenspeicher (AdS2) gespeicherten Adresse, des die jeweils vorhergehenden Anforderung anbietenden Anschlusses einem Vergleichsvorgang zur Verfügung steht, daß im Falle äer Mchtidentität beider Adressen die Übergabe der im: ersten Adressenspeicher (AdSi) enthaltene Adresse in den zweiten·Adressenspeicher (AdS2) erfolgt, während im Fall der Identität beider Adressen eine Meldung einem Speicher für Daueranforderung (SD) übergeben wird, über den daraufhin ein die Eingänge des zweiten Adressenspeichers (AdS1, AdS2) sperrendes Kriterium erzeugt und ein zweiter Vergleichsvorgang zwischen dqr im zweiten Adressenspeicher (AdS2) enthaltenen Adresse und den Adressen, die den die folgenden Anforderungen anbietenden Anschlüssen zugeordnet sind, ausgelöst wird, wobei im Falle einer Identität die Weitergabe der Anforderung an die Übertragungsablaufsteuerung (UEAS) gesperrt wird und ein Weiterschaltkriterium an den Eingabecodewandler (ECW) gelangt.
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  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadur'ch gekennzeichnet, daß nach Zuteilung eines Speicherzyklus, mit dem die jeweils letzte von ankommenden Anschlüssen ausgehende Anforderung erledigt ist, ein vom Eingabecodewandler (EGW) abgegebenes Kriterium (KA.) an den zweiten Adressenspeicher (AdS2) gelangt und daß dadurch dort die eingespeicherte Adresse gelöscht wird.
  3. 3. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einspeicherung der vom Eingabecodewandler (ECW) identifizierten Adresse in den ersten, über eine Adres-
    . senleitung (AdI) an die Adressenaüsgänge (Ad) des Ein- · gabecodewandlers (ECW) angeschalteten Adressenspeicher (AdS1) eine erste Steuereinrichtung (Sti) vorhanden ist, die über ein ihrem Eingang vorgeschaltetes Gatter (G1) an die Anforderungsleitung (AfI) angeschaltet ist und die vom Eingabecodewandler (ECW) gesendeten Anforderungskriterien bewertet, daß eine zwischen die Ausgänge des ersten Adressenspeichers (AdS1) und eines zweiten die Adresse der jeweils vorhergehenden Anforderung enthaltenden Adressenspeichers (AdS2) eine erste Vergleichseinrichtung (V1) geschaltet ist, über die bei Identität beider Adressen ein dritter Speicher (SD) anschaltbar ist, der über seinen Ausgang sowohl das der ersten Steuer—
    } einrichtung (St1) vorgeschaltete Gatter (G1) und ein dein
    Eingang des zweiten Adressenspeichers (AdS2) vorgeschaltetes Gatter (G2) sperrt als auch ein, einer zweiten Steuereinrichtung (St2) vorgeschaltetes Gatter (G3) vorbereitet, dessen zweiter Eingang an die AnforderungaLeitung (AfL) angeschaltet ist, und daß über die zweite Steuereinrichtung (S.t2) eine zweite Vergleichseinrichtung (V2) anschaltbar ist, die zwischen dem Ausgang des zweiten Adressenspeichers (AdS2) und der Adressenleitung (AdL) geschaltet ist und die bei Identität sowohl die Weitergabe einer Anforderung über die Anforderungsleitung (über G4-) sperrt als auch ein Weiterschaltekriterium erzeugt, das dem Eingabecodewandler (ECW) über einen Eingang (WS) übergeben wird.
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    Anordnung nach Anspruch 3»dad.urch gekennzeichnet , daß der zweite Adressenspeicher (AdS2) an einen v/eiteren Ausgang (KA) des Eingabecodewandlers
    (ECW) angeschlossen ist, über den nach Erledigung aller
    Anforderungen ein diesen Zustand kennzeichnendes Kriterium zur Verfügung steht und daß dadurch der zweite Adressenspeicher (AdS2) gelöscht wird.
    YPA 9/240/0033
    209846/0277
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