DE2118930C3 - Verfahren und Schaltungsanordnung zum Überwachen von Anschlüssen in einem programmgesteuerten Verarbeitungssystem - Google Patents

Verfahren und Schaltungsanordnung zum Überwachen von Anschlüssen in einem programmgesteuerten Verarbeitungssystem

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DE2118930C3 DE2118930A DE2118930A DE2118930C3 DE 2118930 C3 DE2118930 C3 DE 2118930C3 DE 2118930 A DE2118930 A DE 2118930A DE 2118930 A DE2118930 A DE 2118930A DE 2118930 C3 DE2118930 C3 DE 2118930C3
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Überwachen von Anforderungen anbietenden Anschlüssen in einem programmgesteuerten Verarbeitungssystem, insbesondere in einem programmgesteuerten Vermittlungssystem, in dem ankommende und abgehende Anschlüsse jeweils über Eingabe- und Ausgabecodewandler identifiziert werden und in dem zur Abfrage eines eine Anforderung anbietenden ankommenden Abschlusses eine dem ankommenden Anschluß fest zugeordnete Speicherzelle eines zentralen Speichers auf Grund der durch die Identifizierung ermittelten Adresse des Anschlusses unter gleichzeitiger Anforderung eines Zyklus erreichbar ist.
In einem solchen Verarbeitungssystem findet die Übermittlung von Informationen zwischen ankommenden und abgehenden Anschlüssen stets über einen zentralen Speicher statt, mit dem die Verarbeitungseinheiten des Systems, darunter auch die, an die die ankommenden und abgehenden Anschlüsse angeschlossen sind, zyklusweise verkehren. Im Hinblick auf diese als Leitungsanschlußeinheit definierte Verarbeitungseinheit geschieht die Anforderung eines Speicherzyklus dabei in der Weise, daß mit dem Eintreffen einer Information auf einem ankommenden Anschluß einerseits die Identifizierung des die Anforderung anbietenden Anschlusses eingeleitet und andererseits eine Zyklustnforderung bewirkt wird. Dadurch ist im zentralen Speicher die diesem Anschluß zugeordnete Speicherzelle erreichbar, in der eine Information über den gewünschten abgehenden Anschluß enthalten ist. Diese Information steht wiederum der Leitungsanschlußeinheit zur Auswahl des gewünschten abgehenden Anschlusses zur Verfügung. Diesem wird dann der Polaritätswechsel, also die zu übermittelnde Information, übergeben.
Das Prinzip eines solchen Verarbeitungssystems ist am Beispiel eines Vermittlungssystems in Fig. 1
3 ' 4
dargestellt. Die ankommenden und abgehenden zur Verfügung gestellt wird, daß im Falle der NichtAnschlüsse sind an die Leitungsa>ischlußeinheit LE Identität beider Adressen die im ersten Adressenangeschlossen. Diese enthält die Systemanschluß- speicher enthaltene Adresse in den zweiten Adresseneinheit SAE, in der die die Anschlüsse abschließen- speicher übergeben wird, daß im Fall der Identität den einzelnen Systemanschlußschaltungen S/l, die zu 5 beider Adressen eine Meldung einem Speicher für Gruppen SA G zusammengefaßt sein können, ent- Daueranforderung übergeben wird, über den daraufhalten sind. Sie enthält weiter den Eingabecode- hin ein die Eingänge des zweiten Adressenspeichers wandler ECW und den AusgabecodewandlerACW sperrendes Kriterium erzeugt und ein »veiter Versowie die Übertragungsablaufsteuerung UEAS. Über gleichsvorgang zwischen der im zweiten Adressendie Übertragungsablaufsteuerung UEAS tritt die Lei- io speicher enthaltenen Adresse und den Adressen, die tungsanschlußeinheit LE mit dem zentralen Speicher den die folgenden Anforderungen anbietenden An- KS in Verkehr. Das geschieht in der Weise, daß jede Schlüssen zugeordnet sind, ausgelöst wird und daß Änderung innerhalb einer binären Nachricht, im im Falle einer weiteren Identität die Weitergabe der folgenden Polaritätswechsel genannt, zur Identifizie- Anforderung an die Übertragungsablaufsteuerung rung des die Anforderung anbietenden Anschlusses 15 gesperrt und ein Weiterschaltkriterium an den Einim Eingabecodewandler ECW und zur Aussendung gabecodewandler gegeben wird. Nach der Zuteilung einer Zyklusanforderung an den zentralen Speicher des Speicherzyklus, mit dem die jeweils letzte von KS führt. Die dadurch gefundene und den ankom- den ankommenden Anschlüssen ausgehende Anformenden Anschluß identifizierende Adresse steht über derung erledigt wurde, wird vom Eingabecodewandeine Adressenleitung der Übertragungsablaufsteue- so ler ECW ein Kriterium abgegeben, durch das erkennrung UEAS zur Verfügung. Von dort aus wird in bar ist, daß dort keine weiteren Anforderungen hier nicht näher beschriebener Weise die dem be- vorliegen. Dieses Kriterium gelangt an den zweiten treffenden Zubringer zugeordnete Zelle im zentralen Adressenspeicher und bewirkt, daß die eingespei-Speicher KS angesteuert. Auf Grund der Wahlinfor- cherte Adresse wieder gelöscht wird,
mation, die zuvor in den zentralen Speicher KS ein- as Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden geschrieben wurde, steht dort während der gesamten an Hand des in Fig. 2 dargestellten Ausführungs-Dauer der Verbindung eine Information über den beispieles gegeben. Im oberen Teil der Zeichnung gewünschten abgehenden Anschluß zur Verfügung. sind die zu den Systemanschlußgruppen SA G zusam-Zur Vermittlung einer Information von einem an- mengefaßten Systemanschlußschaltungen SA dargekommenden zu einem abgehenden Anschluß, d.h. 30 stellt. Jede SystemanschlußschaltungSA hat Zugang zur Übertragung eines Polaritätswechsels, wird dem zum Eingabecodewandler ECW und ist vom Aus-Ausgabecode wandler/1CW über die Übertragungs- gabecodewandleMCW erreichbar. Da sich die Erablaufsteuerung UEAS die Adresse des abgehenden findung im wesentlichen nur auf die Überwachung Anschlusses übergeben. Im Ausgabecodewandler von Anforderungen anbietenden Systemanschluß- ACW finde» dann die Auswahl des gewünschten ab- 35 schaltungen bezieht, ist lediglich der zwischen dem gehenden Anschlusses statt. Eingabecodewandler ECW und der Übertragungs-
Bei fehlerfreiem Betrieb der Systemanschlüsse, an ablauTsteuerung UEAS vorhandene Teil der Leitungsdie die ankommenden und abgehenden Anschlüsse, anschlußcinheitLE mit den zum Verständnis der beispielsweise irgendwelche Leitungen, angeschlossen Erfindung erforderlichen Einzelheiten dargestellt. Die sind, wird also mit jedem auf der betreffenden Lei- 40 zur Durchführung der Erfindung erforderlichen Eintung eintreffenden Polaritätswechsel eine Anforderung richtungen sind im einzelnen die beiden Adressenerzeugt, die vom Eingabecodewandler ECW gesucht speicher AdSl und AdS2, die beiden Steuereinrich- und identifiziert wird und über die Übertragungs- tungen St 1 und St 2, die beiden Vergleichseinrichtunablaufsteuei ung UEAS zur Zyklusanforderung an den gen Vl und Vl sowie der Speicher SD, der zur zentralen Speicher KS führt. Es ist allerdings der 45 Aufnahme von Daueranforderungen dient. Die vom Fall nicht auszuschließen, daß eine Systemanschluß- Eingabecodewandler ECW abgegebenen Anfordeschaltung fehlerhaft arbeitet und ständig eine Anfor- rungskriterien werden vom Ausgang Af über die derung anbietet, obwohl auf der ihr zugeordneten Anforderungsleitung A fL der Übertragungsablauf-Leitung keine Polaritätswechsel eintreffen. Das kann steuerung UEAS übergeben. Vom Ausgang Ad des beispielsweise dann geschehen, wenn die Anforde- 50 Eingabecodewandlers ECW steht die ermittelte rang, wie üblich, nach der Zuteilung eines Speicher- Adresse des anfordernden Systemanschlusses über zyklus nicht wieder gelöscht wird. In diesen Fällen die Adressenleitung AdL der Übertragungsablaufwird jedesmal, wenn der Eingabecodewandler ECW steuerung UEAS ebenfalls zur Verfugung. Über den den anfordernden Anschluß, d.h. die anfordernde weiteren Ausgang KA des Eingabecodewandlers ECW Systemanschlußschaltung, gefunden hat, eine von der 55 steht ein Kriterium zur Verfügung, das angibt, daß Übertragungsablaufsteuerung UEAS ausgehende Zy- im Eingabecodewandler ECW keine Anforderungen klusanforderung an die Speichereinheit KS gestellt. mehr anstehen. Schließlich weist der Eingabecode-Das kann dazu führen, daß die Übertragungsablauf- wandler ECW noch den Eingang WS auf, über den steuerung UEAS lückenlos Speicherzyklen anfordert. ein Kriterium eingegeben werden kann, das im Ein-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesen 60 gabecodewandler ECW auch dann zur Einleitung
Nachteil zu vermeiden. Gemäß der Erfindung wird eines neuen Such- und Identifiziervorganges bewertet
das dadurch erreicht, daß die Adresse eines eine wird, wenn ein vorhergehender Vorgang noch nicht
Anforderung anbietenden und über den Eingabecode- erledigt wurde.
wandler identifizierten Anschlusses in einen ersten Die Wirkungsweise des in Fig. 2 angegebenen
Adressenspeicher gegeben und zusammen mit der 65 Ausführungsbeispieles ist dabei folgende,
in einem zweiten Adressenspeicher gespeicherten Unter der Annahme, daß alle Anforderungen
Adresse des die jeweils vorhergehende Anforderung erledigt waren und nunmehr eine erste neue Anforde-
anbietenden Anschlusses einem Vergleichsvorgang rung zu bearbeiten ist, wird vom Eingabecodewand-
ler ZsCW ausgehend eine Adresseninformation am einrichtung V2 vorhanden, die durch die Steuerein-
Ausgangi4</ und ein Anforderungskriterium am richtung 5/2 steuerbar ist und in der die im Adres- Ausgang/4/ abgegeben. Die Adresseninformation senspeicher/4<tö2 enthaltene und die über die
gelangt außerdem auch in den Adressenspeicher AdS 1 Adressenleitung AdL vom Eingabecodewandler ECW
und steht somit der Vergleichseinrichtung V1 zur s abgegebene Adresse miteinander verglichen werden.
Verfügung. Die der Steuereinrichtung Sl 1 und dem Dieser Vergleichsvorgang findet also stets dann statt, Adressenspeicher AdS 2 vorgeschalteten Gatter sind wenn vom Speicher SD das Vorhandensein einer
jeweils derart vorbereitet, daß die Steuereinrichtung Daueranförderung festgestellt wurde, da nur dann
StI durch das Anforderungskriterium aktiviert wird, die Steuereinrichtung Si2 für die vom Eingabecode-
die ihrerseits die Ausgabe der im Adressenspeicher io wandler ECW kommenden Anforderungskriterien
AdSl und im Adressenspeicher AdS2 enthaltenen über das Gatter G3 erreichbar ist. Für den Fall, daß Information veranlaßt. Da voraussetzungsgemäß der in der Vergleichseinrichtung V2 die Identität der Adressenspeicher AdS2 keine Information enthält, beiden Adressen festgestellt wird, steht am Ausgang
stellt die Vergleichseinrichtung V1 keine Identität der Vergleichseinrichtung V2 ein Kriterium zur Ver-
der beiden Adressen fest. Es handelt sich somit nicht 15 fügung, das einerseits als Weiterschaltkriterium an
um eine Daueranforderung, und daher findet in den Eingang WS des Eingabecodewandlers ECW ge-
diesem Falle keine Anschaltung des Speichers SD langt und andererseits die Weitergabe der Anforde-
statt, so daß auch die vom Ausgang des Speichers rungskriterien an die Übertragungsablaufsteuerung
5O erreichbaren Eingänge der Steuereinrichtung St 1 LJEAS sperrt. Letzteres geschieht in der Weise, daß
über das GatterGl und des Adressenspeichers AdS2 to das in die Anforderungsleitung AfL eingeschaltete
über das Gatter G 2 für weitere ankommende Krite- Gatter G 4 über seinen einen Eingang mit dem Sperr-
rien oder sonstige Informationen durchlässig bleiben. kriterium beaufschlagt ist Das Eintreffen des Wei-
Über das Gatter G2 wird somit unter dem Einfluß terschaltkriteriums über den Eingang WS im Eingabe-
der Steuereinrichtung St 1 die im Adressenspeicher codewandler ECW führt in hier nicht näher beschrie-
AdSl eingespeicherte Adresse in den Adressenspei- 35 bener Weise dazu, daß die nächste anliegende Anfor-
cher AdS 2 übergeben. Da das der Steuereinrichtung derung gesucht wird.
St2 vorgeschaltete Gatter G 3 nur nach der Anschal- Bei den in einem System der genannten Art statt-
tung des SpeichersSD geöffnet ist, wird die Steuer- findenden Abläufen hanielt es sich um solche, die
einrichtung St 2 durch irgendwelche Anforderungs- während extrem kurzer Zeiten abgewickelt werden,
kriterien nicht angeschaltet. Sowohl das Anforde- 30 Für den Fall, daß nur eine einzige bestehende Ver-
rungskriterium als auch die zugehörige Adresse wer- bindung besteht, ist es möglich, daß Anforderungen
den der Übertragungsablaufsteuerung UEAS über- nacheinander eintreffen, die zwar von jeweils der
geben und führen von dort aus zur Anforderung und gleichen Systemanschlußschaltung ausgehen, also je-
Zuteilung eines Speicherzyklus. weils die gleiche Adresse aufweisen, bei denen es sich Unter der Annahme, daß durch ein fehlerhaftes 35 jedoch nicht um eine fehlerhafte Daueranforderung Verhalten der anfordernden Systemanschlußschaltung handelt. Um diesen Fall von einer fehlerhaften Dauer-
diese auch nach erfolgter Zuteilung des Speicher- anforderung unterscheiden zu können, wird im Ein-
zyklus ihre Anforderung aufrechterhält, steht unter gabecodewandler ECW jeweils dann, wenn nach der
der Voraussetzung, daß sonst gerade keine Anforde- Erledigung einer früheren Anforderung keine weiteren
rung vorliegt, als Ergebnis des nächsten Suchvorgan- 40 Anforderungen mehr vorliegen, beispielsweise mit
ges im Eingabecodewandler ECW am Ausgang A d dem Löschen der letzten Anforderung, ein Kriterium
wiederum die gleiche Adresse zur Verfügung. Diese gebildet, das über den Ausgang KA zur Verfügung
wird über die Adressenleitung A dL in der bereits steht. Durch das Vorhandensein dieses Kriteriums
beschriebenen Weise in den Adressenspeicher AdSl wird die Information im Adressenspeicher/l<iS2
übernommen. Als Ergebnis des nun folgenden Ver- 45 jeweils gelöscht oder sie wird mit einer nicht im
gleichsvorgangs in der Vergleichseinrichtung V1 wird System verwendeten Adresse gefüllt Auf diese Weise
jedoch diesmal der in den beiden Adressenspeichern wird erreicht, daß die jeweils folgende, auf Grund
AdSl und AdS2 enthaltenen Adressen festgestellt. der Anforderung ermittelte Adresse trotz Identität Dadurch wird über den Ausgang der Vergleichsein- mit der ursprünglich im zweiten Adressenspeicher
richtung Vl der SpeicherSD angeschaltet und diesem 60 AdS2 enthaltenen Adresse keine Meldung für das
eine diesbezügliche Meldung übergeben. Über den Vorliegen Daueranforderung auslöst
Ausgang des Speichers SD steht dadurch ein die vor- Das durch die Erfindung angegebene Verfahren ist
geschalteten Gatter Gl und G 2 und somit die Ein- besonders dann mit Vorteil anwendbar, wenn die
gänge der Steuerschaltung 5(1 und des Adressen- anfordernden Systemanschlußschaltungen, wie in Speichers AdS2 sperrendes Kriterium und ein das 55 einem Vermittlungssystem üblich, nicht doppelt vorder Steuereinrichtung A 2 vorgeschaltete Gatter G 3 handen sind Weiterhin ermöglicht das Verfahren
durchlässig vorbereitendes Kriterium zur Verfügung. eine sehr einfache optische Anzeige der fehlerhaft Die Eingänge der Steuereinrichtung 5(1 und des arbeitenden Systemanscfalußschalning, da deren Adressenspeichers AdS2 sind damit blockiert Um Adresse in gespeicherter Form vorhanden ist Somit in diesem Falle, wenn eine als Daueranforderung 60 kann, beispielsweise durch Ablesen der optischen
festgestellte Anforderung vorliegt die Weitergabe Anzeige, die gestörte Systemanschlußschaltung in dieser Anforderung zu verhindern, ist die Vergleichs- einfacher Weise identifiziert werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Überwachen von Anforderungen anbietenden Anschlüssen in einem programmgesteuerten Verarbeitungssystem, insbeson- dere einem programmgesteuerten Vermittlungssystem, in dem ankommende und abgehende Anschlüsse jeweils über Eingabe- und Ausgabecodewandler identifiziert werden und in dem zur Abfrage eines eine Anforderung abbietenden ankommenden Anschlusses eine dem ankommenden Anschluß fest zugeordnete Speicherzelle eines zentralen Speichers auf Grund der durch die Identifizierung ermittelten Adresse des Anschlusses unter gleichzeitiger Anforderung eines Zyklus erreichbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Adresse eines eine Anforderung anbietenden und über den Eingabecodewandler (ECW) identifizierten Anschlusses (SA) in einen ersten Adressenspeicher (AdSl) gegeben und zusammen mit der in einem zweiten Adressenspeicher (AdS 2) gespeicherten Adresse des die jeweils vorhergehenden Anforderungen anbietenden Anschlusses einem Vergleichsvorgang zur Verfügung gestellt wird, daß im Falle »5 der Nichtidentität beider Adressen die im ersten Adressenspeicher (AdSl) enthaltene Adresse in den zweiten Adressenspeicher (AdS2) übergeben wird, daß im Fall der Identität beider Adressen eine Meldung einem Speicher für Daueranforderung (SD) übergeben wird, über den daraufhin ein die Eingänge des zweiten Adressenspeichers (AdSl) sperrendes Kriterium erzeugt und ein zweiter Vergleichsvorgang zwischen der im zweiten Adressenspeicher (AdSl) enthaltenen Adresse und den Adressen, die den die folgenden Anforderungen anbietenden Anschlüssen zugeordnet sind, ausgelöst wird und daß im Falle einer weiteren Identität die Weitergabe der Anforderung an die Übertragungsablaufsteuerung (VEAS) gesperrt und ein Weiterschaltkriterium an den Eingabecodewandler (ECW) gegeben wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach Zuteilung eines Speicherzyklus, mit dem die jeweils letzte von ankommenden Anschlüssen ausgehende Anforderung erledigt ist, ein vom Eingabecodewandler (ECW) abgegebenes Kriterium (KA) an den zweiten Adressenspeicher (AdS 2) gegeben und dadurch dort die eingespeicherte Adresse gelöscht wird.
3. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einspeicherung der vom Eingabecodewandler (ECW) identifizierten Adresse in den über eine Adressenleitung (AdL) an die Adressenausgänge (Ad) des Eingabecodewandlers (ECW) angeschalteten ersten Adressenspeicher (AdSl) eine erste Steuereinrichtung (Si 1) vorhanden ist, die über ein ihrem Eingang vorgeschaltetes Gatter (G 1) an die Anforderungsleitung (AfL) angeschaltet ist und die vom Eingabecodewandler (ECW) gesendeten Anforderungskriterien bewertet, daß eine zwischen die Ausgänge des ersten Adressenspeichers (A dSl) und eines die Adresse der jeweils vorhergehenden Anforderung enthaltenden zweiten Adressenspeichers (AdS 2) eine erste Vergleichseinrichtung (Kl) geschaltet ist, über die bei Identität beider Adressen ein dritter Speicher (5D) anschaltbar ist, der über seinen Ausgang sowohl das der ersten Steuereinrichtung (5/1) vorgeschaltete Gatter (G 1) und ein dem Eingang des zweiten Adressenspeichers (AdSl) vorgeschaltetes Gatter (G2) sperrt als auch ein einer zweiten Steuereinrichtung (5/2) vorgeschaltetes Gatter (G 3) vorbereitet, dessen zweiter Eingang an die Anforderungsleitung (AfL) angeschaltet ist, und daß über die zweite Steuereinrichtung (St 2) eine zweite Vergleichseinrichtung (V2) anschaltbar ist, die zwischen dem Ausgang des zweiten Adressenspeichers (AdSl) und der Adressenleitung (AdL) angeordnet ist und bei Identität sowohl die Weitergabe einer Anforderung über die Anforderungsleitung (über G4) sperrt als auch ein Weiterschaltekriterium erzeugt, das dem Eingabecodewandler (ECW) übergeben wird (über WS).
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Adressenspeicher (AdSl) an einen weiteren Ausgang (KA) des Eingabecodewandlers (ECW) angeschlossen ist, über den nach Erledigung a'lcr Anforderungen ein diesen Zustand kennzeichnendes Kriterium zur Verfugung steht, und daß dadurch die Information im zweiten Adressenspeicher (AdSl) gelöscht wird.
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