DE21170C - Neuerungen an der durch P. R. 10511 und die Zusatzpatente 11581 und 14188 patentirten Briefstempelmaschine. (I - Google Patents
Neuerungen an der durch P. R. 10511 und die Zusatzpatente 11581 und 14188 patentirten Briefstempelmaschine. (IInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41K—STAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
- B41K3/00—Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped
- B41K3/02—Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface
- B41K3/12—Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface with curved stamping surface for stamping by rolling contact
- B41K3/14—Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface with curved stamping surface for stamping by rolling contact for relief stamping
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- B41K3/00—Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M2\no -
KLASSE 15: Druckerei.
GEORG HALLER in HAMBURG.
Briefstempelmaschine.
Drittes Zusatz-Patent zu No. 10511 vom 8. Juni 1879.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. November 1881 ab. Längste Dauer: 7. Juni 1894.
Auf der beiliegenden Zeichnung zeigt Fig. 1 einen Verticalschnitt, Fig. 2 die Vorderansicht,
Fig. 3 eine Seitenansicht und Fig. 4 den Grundrifs der Maschine.
Die Briefe werden von der Hand des Stempelnden bis zu der mit Gummiunterlage α versehenen
Scharnierplatte b emporgehoben. Hier wird der oberste Brief c von einem der an der
endlosen Kette d befestigten elastischen Daumen e gefafst und auf der Platte g der Walze /
zugeführt. Um zu verhindern, dafs mehr als ein Brief von dem emporgehobenen Haufen
durch den Daumen e mitgenommen wird, rotiren die Scheiben h, gegenüber der Platte b, in einer
der Bewegung des Daumens e entgegengesetzten Richtung.
Ein weiteres Fortrücken auf der Walze/ verhindert die Gabel k der Winkelhebelvorrichtung
k I so lange, bis der hervorspringende Theil der unrunden Scheibe/ (aus elastischem
Material, Gummi etc.) den Brief erfafst. In diesem Augenblick hat der Arm / seinen höchsten
Stand am Daumenstück m passirt und wird nun durch die Feder i zurückgedrückt
und damit die Gabel k gehoben. Die rotirende Scheibe p, welche infolge ihrer Ausschnitte an
zwei gegenüberliegenden Seiten während der Wirkung 'des Daumens e auf den Brief die
Walze / nicht berührte, gelangt nun mittelst einer ihrer hervorspringenden Seiten mit / in
Berührung und schiebt in Gemeinschaft mit letzterer den zwischen beiden eingeklemmten
Brief e in die für die Berührung des Stempels η
richtige Lage. Ist der Stempel aufgedrückt, dann hat auch der eine Kreisbogen der Scheibe/
die Walze/ passirt und den Brief so weit fortbewegt, dafs er unten aus der Maschine herausfallen
kann.
Gleichzeitig hat die Gabel k noch den Zweck, das Geradelegen der Briefe zu veranlassen.
Wird ein Brief in schiefer Lage durch den Daumen e herangeführt, so wird zunächst nur
ein Zinken der Gabel die zuerst ankommende Ecke des Briefes erfassen und festhalten; das
weitere Rotiren der Walze / wirkt dann auf den nicht arretirten Theil des Briefes, und zwar
so lange, bis er sich in vollständig rechtwinkliger Lage zur Drehrichtüng der Walze/ unter beiden
Zinken der Gabel befindet.
Die Scheibe /, das Daumenstück m, der
Stempelblock j mit den beiden Stempeln n, das eine Führungsrad t der endlosen Kette d und
das mit einer Riemennuth versehene Zahnrad r sitzen auf der Hauptwelle o, welche durch das
Kurbelrad g in Rotation gesetzt wird.
Der Zahntheil des Rades r dreht das Getriebe r1 der Farbwalze u. Der innere hohle
Raum von u wird mit Farbe gefüllt, welche durch kleine Oeffnungen an den Tuch- oder
Filzmantel w1 gelangt. Jedesmal nach erfolgtem
Stempeln des Briefes kommt der Stempel η mit
der Farbwalze in Berührung und wird gefärbt. Behufs Erzielung eines elastischen Andrückens
sind die Stempel η kolbenartig in den Stempelblock s eingelassen und werden durch die
Gummiunterlagen n1 nach aufsen geprefst. Ebenso
liegen die Typen des Stempels auf einer elastischen Unterlage «2.
Die Riemennuth des Rades r communicirt durch einen Gummiriemen mit der Schnurscheibe
/ι1, welche die drei Scheiben h bewegt. Das zweite Führungsrad tl der endlosen Kette d
sitzt auf der lose in ihren Lagern w sich drehenden Welle o1. Damit die Lager w eine gewisse
Nachgiebigkeit gegen den beim Anfassen und beim Loslassen der Daumen e verschiedenen
Zug der Kette d zeigen können, sind sie zwischen den Gummibuffern ν verschiebbar angebracht.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:Die Anwendung der elastischen unrunden Scheibe/ zum Zweck des Unterführens des abzustempelnden Briefes unter die Stempel η des Stempelblockes i.Die zum Festhalten und Geradeschieben des Briefes dienende Gabel k in Verbindung mit der Walze f.Die Winkelhebelvorrichtung zum Festhalten des zu stempelnden Gegenstandes, bestehend aus dem durch das Daumenstück m bewegten Arm /, der Druckfeder i und der auf die Walze / aufliegenden Gabel k.
Die Scheiben h, welche sich in einer der Bewegung des Daumens e entgegengesetzten Richtung drehen und damit verhindern, dafs mehr als ein Brief etc. von dem Daumen e auf einmal fortgeschoben wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE21170C true DE21170C (de) |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DENDAT21170D Active DE21170C (de) | Neuerungen an der durch P. R. 10511 und die Zusatzpatente 11581 und 14188 patentirten Briefstempelmaschine. (I |
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| DE (1) | DE21170C (de) |
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