DE211545C - - Google Patents

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DE211545C
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wire
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H17/00Fencing, e.g. fences, enclosures, corrals
    • E04H17/02Wire fencing, e.g. made of wire mesh
    • E04H17/10Wire fencing, e.g. made of wire mesh characterised by the way of connecting wire to posts; Droppers
    • E04H17/12Wire fencing, e.g. made of wire mesh characterised by the way of connecting wire to posts; Droppers the wire being placed in slots, grooves, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Fencing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 211545-KLASSE 37d. GRUPPE
ARTHUR ROBERT THOMAS WOODS in WATERLOO1 β. LIVERPOOL, Engl.
Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Abstützen von Drahtzäunen sowie zum Halten der Drähte in ihren gewünschten Lagen. Der Zaundraht wird bekanntlich von starken Pfosten aus Holz oder Metall gehalten, die zur Erzielung einer genügenden Haltbarkeit entsprechend tief in den Erdboden versenkt sind, so daß sie nicht nur seitlichem Druck, sondern auch dem durch die erforderliehe Spannung der Drähte hervorgerufenen Zug wirksam zu widerstehen vermögen. Diese . Pfosten oder Pfähle können in größeren Entfernungen voneinander aufgestellt sein, etwa von io bis zu 20 m. Es sind dann aber, wie bekannt, zwischen ihnen Hilfsstäbe einzuschalten, um die Abstände der Drähte voneinander dauernd zu sichern und eventuell ein Niederhängen der Drähte zu verhindern, wenn der Abstand zwischen den einzelnen Pfählen sehr groß ist. Die Hilfsstäbe werden in bekannter Weise aus V-Schienen gebildet.
Es kommt nun darauf an, die Stäbe an den. Drähten gegen seitliche Verschiebung festzustellen, und die Erfindung besteht in einem neuen Mittel hierzu. Dieses besteht darin, daß der als V-Schiene ausgebildete Spannstab für Drahtzäune für jeden der Zwischendrähte mit zwei Löchern versehen ist, die in einer wagerechten Normalebene zur Symmetrieebene des Schienenprofils symmetrisch zur letzteren liegen, während für den obersten und untersten Draht je zwei schräge Schlitze angeordnet sind, deren Enden im angegebenen Sinne unsymmetrisch liegen. Hierdurch wirdbewirkt, daß durch den Zug in den Drähten sämtliche Drähte beim Ein- und Austritt aus der Schiene einen Knick erhalten, und zwar so, daß an jedem Schenkel der Schiene der Knickwinkel der Außendrähte dem Knickwinkel der Zwischendrähte entgegengesetzt gerichtet ist. Hierdurch wird die V-Schiene gegen seitliche Verschiebung festgehalten.
• Auf der beiliegenden Zeichnung ist Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung einer Zwischenschiene von . V - förmigem Querschnitt, Fig. 2 eine ähnliche Ausführungsform derselben und Fig. 3 eine solche mit Fuß. Fig. 4 und 5 zeigen die Anordnung der Löcher in den Schienen, und Fig. 6, 7 und 8 zeigen wage- · rechte Querschnitte durch die Schiene im vergrößerten Maßstabe, während Fig. 9 ein Sicherungsstück in Ansicht für die Schiene gemäß Fig. 3 zeigt.
Die Schiene 1 ist aus einer ebenen Eisenschiene in der Längsrichtung um ihre Mittellinie in die Winkelform gemäß Fig. 6 zusammengebogen, und zwar ist es gleichgültig, ob die Seitenteile nach vorwärts gemäß Fig. 2 oder nach rückwärts gemäß Fig. 3 umgebogen sind. Entlang den Kanten der Schiene sind die Löcher 2, 21 und 3 eingebohrt bzw. ausgestanzt zur Aufnahme der Drähte, und zwar sind sie paarweise nebeneinander angeordnet, um diese Drähte wagerecht in der gewünschten Höhe halten zu können. Die Löcher 2, 21 für den obersten und untersten Draht sind mit Bezug auf die Mittellinie nicht symmetrisch angeordnet, d. h. die Löcher 2 sitzen
näher an der Schienenkante als die Löcher 21 (s. Fig. 4 bis 8). Die Löcher 3 dagegen für die Zwischendrähte sitzen durchaus symmetrisch und befinden sich sämtlich gleich weit ab von den Schienenkanten, wie dies sich aus dem Querschnitt gemäß Fig. 6 durch ein Paar der Löcher 3 ergibt.
Sind die Zwischendrähte durch die Löcher der Schiene hindurchgezogen, . so liegen , sie sämtlich senkrecht zur Mittelebene der Schiene 1 (s. Fig. 6). Der oberste und unterste Draht jedoch kommen nach Einbringen in ihre entsprechenden Stellungen etwas schräg zur Mittelebene A-A zu sitzen (s. Fig. 8). Um nun das Befestigen der Schienen zu erleichtern, sind die Drahtlager 21 zweckmäßig als offene Schlitze ausgebildet, die sich schräg nach der Seiten- oder Querkante der Schiene zu erstrecken. Die Löcher oder Schlitze werden demzufolge in die Schiene eingearbeitet, bevor dieselbe zusammengebogen wird. Da sich die nach den Enden der Schiene zu erstreckenden Schlitze während des Zusammenbiegens der Schiene etwas zu öffnen suchen, so können sie vorteilhaft zunächst so hergestellt werden, daß sie sich etwas schneiden. Nachdem die Zwischendrähte durch die Löcher 3 gezogen sind, kann die Schiene 3 auf den Drähten zwischen je zwei Pfählen verschoben werden, und der oberste und unterste Draht werden dann in ihre Schlitze gedrückt, in denen sie von den gegenüber-' stehenden schrägen Seitenflächen gehalten werden.
Werden die Drähte nun in der üblichen Weise straff angezogen, so ergibt sich, daß der oberste und unterste Draht zufolge seiner leichten Ablenkung das Pestreben hat, die Schiene um eine senkrechte Achse entsprechend zu drehen, dem aber seitens der Zwischendrähte so weit Widerstand geleistet wird, daß die Schiene eine gewisse Mittellage einnimmt, bei der die äußeren Drähte und die Zwischendrähte ungefähr in gleichen, aber entgegengesetzten Winkeln geknickt sind. Hierdurch wird aber die Schiene gerade sicher in ihrer jeweiligen Stellung auf den Drähten gehalten. Gelangt eine mit Fuß ausgestattete Schiene gemäß Fig. 3 zur Anwendung, so ist die Herstellung die gleiche, nur fallen die Schlitze für den untersten Draht fort, und das Ende der Schiene wird zu einem Fuß 5 umgebogen. Anstatt der Schlitze 2, 21 kommen zwei gegenüberstehende, den Löchern 3 entsprechende Löcher 2, 21 zur Anwendung, von denen das letztere wagerecht zu einem Schlitz erweitert ist (s. Fig. 5), so daß der durchgeführte Draht mit den Zwischendrähten während des Verschiebens der Schiene parallel läuft. In einer gewünschten Stellung wird die erforderliche Ablenkung durch Einsetzen eines kurzen Teiles in das Langloch unter Festklemmen des Drahtes erzielt. Dieser Sicherungsteil 6 kann entweder aus Draht hergestellt oder als flacher Keil gemäß Fig. 9 ausgebildet sein, der eine entsprechende Einkerbung 7 besitzt, in welche sich nach dem Einsetzen die Lochkante einlegt und so den Keil sichert (s. punktierte Linie gemäß Fig. 7).

Claims (1)

  1. Patent-AnSpruch :
    In Form einer V-Schiene ausgebildeter . Spannstab für Drahtzäune, dadurch gekennzeichnet, daß er für jeden der Zwischendrähte mit zwei Löchern versehen ist, " die in einer wagerechten Normalebene zur Symmetrieebene des Schienenprofils symmetrisch zur letzteren liegen, während für den obersten und untersten Draht je zwei schräge Schlitze angeordnet sind, deren Enden im vorangegebenen Sinne unsymmetrisch liegen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE211545C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1200605B (de) * 1962-08-17 1965-09-09 Ernst Nowak Weidezaun

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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