DE2114201B2 - Stegglied für Reifengleitschutzketten - Google Patents

Stegglied für Reifengleitschutzketten

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    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
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    • B60C27/06Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over the complete circumference of the tread, e.g. made of chains or cables
    • B60C27/08Non-skid devices temporarily attachable to resilient tyres or resiliently-tyred wheels extending over the complete circumference of the tread, e.g. made of chains or cables involving lugs or rings taking up wear, e.g. chain links, chain connectors

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Description

Die Erfindung betrifft ein Stegglied nach dem Oberbeeriff des Anspruches 1.
Ein solches Stegglied ist aus dem DE-GM 19 61 005 bekannt Dieses Stegglied kann entweder mit dem einen oder dem anderen langen Plattenrand eine Verschleißfläche bilden, je nach dem, welche Seite des Kettenverbandes am Reifen anliegt Bei übermäßiger Abnutzung dieser Verschleißfläche kann dieses Stegglied aber innerhalb des Kettenverbandes nicht gewendet werden, so daß der noch unbeschädigte Plattenrand nur dann als Verschleißfläche dienen kann, wenn die gesamte Kette gewendet wird.
Hierzu ist ein erheblicher Arbeits- und Montageaufwand erforderlich, insbesondere, wenn die Kette am Einsatzort gewendet werden soll.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein solches plattenartiges Steg- bzw. Verschleißglied so auszubilden, daß es innerhalb des Kettenverbandes und am Einsatzort gewendet werden kann.
Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des neuen Hauptanspruchs gelöst
Infolge der erfindungsgemäßen Ausbildung kann bei übermäßiger Abnutzung des die Verschleißfläche bildenden Plattenrandes des Steggliedes das Stegglied um die Achse der Aufnahmeöffnung gedreht werden, wobei die Eingriffsfläche der öffnung entlang der zugehörigen Eingriffsabschnitte der mit dem Stegglied verbundenen Kettenglieder gleitet. Das Stegglied wird dabei so weit um die Achse der Aufnahmeöffnung gedreht, bis ein anderer Plattenrand auf der vom Reifen abgewandten Außenseite der Kette zu liegen kommt Dieser Plattenrand bildet dann bei Wiederinbetriebnahme der Kette die Verschleißfläche des Steggliedes. Je nach der Zahl der vorhandenen Verschleißflächen kann das erfindungsgemäße Stegglied mehrfach gedreht bzw. gewendet werden, wobei jeweils ein unverbrauchter Plattenrand als Verschleißfläche dienen kann. Wegen der zentralen und entsprechend weit ausgebildeten einzigen Aufnahmeöffnung muß das Stegglied nicht aus dem Gliederverband gelöst werden und auch die Kette nicht als Ganzes gewendet werden, sondern das Stegglied kann am Einsatzort bei montierter Kette gedreht werden. Je nach der Zahl der vorhandenen Verschleißflächen kann damit die Einsatzdauer des Steggliedes entsprechend oft erhöht werden, wodurch erhebliche Reparaturkosten eingespart werden können.
Außerdem läßt sich das Stegglied mühelos und ohne großen Zeitaufwand wenden.
Aus das aus der DE-OS 15 05 004 bekannte Stegglied kann nicht gewendet werden, auch nicht durch Wenden der gesamten Kette, weil der gegenüberliegende Plattenrand durch ein offenes Stegteil gebildet ist. Im übrigen läßt sich dieses Stegglied trotz seiner einzigen Aufnahmeöffnung nicht wenden, weil diese öffnung langrund ausgebildet ist und nur eine lichte Weite hat, die kaum größer ist als die Dicke des Eingriffsabschnittes der eingehängten Kettenglieder.
Aus der FR-PS 9 73 431 ist schließlich noch ein im wesentlichen dem Stegglied gemäß dem DE-GM 19 61 005 entsprechendes Stegglied bekannt, das zwei Öffnungen für anzuschließende Kettenglieder aufweist
(Fig. 3) und ein Stegglied mit einer länglichen öffnung entsprechend der DE-OS 15 05 004, die wegen der Ausbildung ihrer öffnungen nicht im Kettenverband gewendet werden können.
Die Erfindung wird anhand mehrerer in der Zeichnung im wesentlichen maßstabsgetreu dargestellter Ausführungsbeispiele näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 ein erfindungsgemäßes Stegglied in Ansicht,
Fi ε. 2 einen Schnitt längs der Linie H-II in Fi e. 1,
Fig.3 und 4 ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Steggliedes in Darstellungen entsprechend F i g. 1 und 2,
Fig.5 ein drittes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Steggliedes in Ansicht,
Fig.6 drei miteinander verbundene Stegglieder gemäß F i g. 5 im Querschnitt
Das Stegglied 1 nach den F i g. 1 und 2 ist plattenförmig ausgebildet und hat quadratischen Umdß. Jeweils benachbarte Plattenränder 2 gehen über ι ο vierterkreisförmig flach außen abgerundete Ecken 3 ineinander über, deren Krümmungsradius etwa einem Sechstel der Länge der Plattenränder 2 entspricht
Das Stegglied I Ftat ferner eine Aufnahmeöffnung 5 für einzuhängende Verbindungsglieder 6 (strichpunktierte Linien) mil etwa rhombenförmiger umlaufender Eingriffsfläche, l^iese ist durch geradlinige Einzelflächcnabschnitte 8 gebildet, die viertelkreisförmig abgerundet ineinander übergehen. Diese aLgerundeten Begrenzungsflächen der Aufnahmeöffnung 5 bilden jeweils eine Einzelausnehmungen 7 in der jeweils ein Verbindungsglied 6 Sicher gehalten werden kann. Die Mittelebenen der Einzelausnehmungen 7 liegen dabei jeweils senkrecht in den zugehörigen Plattenrändern 2. Zu dieser im wesentlichen achssymmetrischen Aufnahmeöffnung 5 liegen sich die Paare der Plattenränder 2 diametral gegenüber. Die Plattenränder 2 haben daher gleichen Abstand von der Aufnahmeöffnung 5 und damit gleiches Verschleißvolumen, so daß nach jedem Wenden gleiche Betriebsverhältnisse vorliegen. Der Krümmungsradius dieser Ausnehmungen 7 entspricht der Hälfte des Querschnittsdurchmessers der Verbindungsglieder 6, wodurch eine großflächige Anlage der Verbindungsglieder erreicht ist. Zur Verbesserung der Beweglichkeit der Verbindungsglieder 6 gegenüber dem Stegglied 1 sind die Ränder 7 und die Eingriffsflächenabschnitte 8 der Aufnahmeöffnung 5 im Querschnitt (F i g. 2) teilkreisförmig konvex gekrümmt, wobei der Krümmungsradius gleich der Hälfte des Innendurchmessers der Verbindungsglieder 6 ist. Hierdurch ist im wesentlichen eine ganzflächige Abstützung der Glieder aneinander erreicht. Die beiden Platfenseiten 9 des Steggliedes 1 liegen jeweils rechtwinklig zu dessen Rotationsachse 4. Dadurch richten sich die Plattenränder 7 und die Eingriffsflächenabschnitte 8 der Stegglieder 1 selbsttätig parallel zur Ebene der gestreckien Reifengleitschutzkette aus.
Die Aufnahmeöffnung 5 ist so bemessen, daß ihre Eingriffsflächenabschnitte 8 von der jeweils benachbarten Ecke 3 einen Abstand haben, der gleich bzw. nur geringfügig größer als der Innendurchmesser der Verbindungsglieder 6 ist, so daß sich beim Verdrehen zweier benachbarter Stegglieder 1 gegeneinander eine Anordnung ergibt, bei welcher die benachbarten Stegglieder 1 gerade noch aneinander vorbeibewegt werden können (Fig. 1 rechte untere Hälfte, strichpunktierte Linien).
Bei der Ausführungsform nach den Γ i g. 3 und 4 sind die Einzelausnehmungen 7a durch halbkreisförmige Randabschnitte gebildet, die jeweils über einen teilkreisförmig konvex gekrümmten Eingriffsflächenabschnitt 8a, der einen Vorsprung bildet ineinander übergehen, so daß sich eine kreuzförmige Ausbildung der Aufnahmeöffnung 5a ergibt Ein selbsttätiges Verdrehen des Steggliedes la gegenüber den Verbindungsgliedern 6a kann somit verhindert werden. Dies wird noch dadurch begünstigt, daß der Abstand sich diagonal gegenüberliegender Eingriffsflächenabschnitte Sa kleiner ist als der doppelte Querschnittsdurchmesser der Verbindungsglieder 6a und die Weite der Aufnahmeöffnung 5a so groß ist, daß die Verbindungsglieder 6a von einer Einzelausnehmung 7a in eine andere bewegt werden können, obwohl ein anderes Verbindungsglied 6a in einer der Einzelausnehmungen 5a liegt
Nach den F i g. 5 und 6 ist die Aufnahmeöffnung 5b kreisrund, wodurch das Stegglied tb besonders leicht gegenüber den Verbindungsgliedern 6b verdreht und damit gewendet werden kann. Der Durchmesser der Aufnahmeöffnung 56 ist dabei nur geringfügig größer als der doppelte Querschnittsdurchmesser der Verbindungsglieder 6b.
Wie F i g. 6 zeigt, können drei mit gleichem Winkelabstand voneinander angeordnete Stegglieder Ib durch ein ringförmiges Verbindungsglied 6b miteinander verbunden sein. Durch diese Anordnung können sechseckige Konfigurationen hergestellt werden, die wegen der engen Kettenmaschen eine hohe Schutzwirkung haben. Außerdem ist bei einer solchen geringen Teilung gewährleistet, daß sich die Verbindungsglieder, insbesondere auf nasser, rutschiger Fahrbahn gegenüber den Steggliedern sehr gut verdrehen, wodurch sie besonders gleichmäßig abgenutzt werden. Darüber hinaus können die ringförmigen Verbindungsglieder trotz großer Querschnittsdicke kleine lichte Weite haben, was sich vorteilhaft auf die Festigkeit der Kette auswirkt.
Wie die F i g. 2, 4 und 6 ferner zeigen, sind zur Verbesserung der Laufeigenschaften der Stegglieder 1, la, \b deren Plattenränder 2, 2a, 2b konvex gekrümmt, wobei der Krümmungsradius größer, beispielsweise !im die Hälfte größer ist als der Krümmungsradius der Einzelausnehmungen 7, 7a und der Eingriffsflächenabschnitte 8,8a und 7 b.
An den Plattenseiten der Stegglieder können Erhöhungen oder Vertiefungen, beispielsweise Wulste, Noppen od. dgl. vorgesehen sein.
Die erfindungsgemäßen Stegglieder sind außerdem für die Verwendung an Gleitschutz-, also beispielsweise Schneeketten, geeignet und haben den Vorteil, daß sie geringes Gewicht haben und mit geringen Kosten hergestellt werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Plattenartiges Stegglied für Reifengleitschutzketten mit im wesentlichen zueinander parallelen Plattenrändern, von denen zwei jeweils wahlweise eine Lauf- bzw. Reifenanlagefläche bilden, und mit einer Aufnahmeöffnung, die von einer umlaufenden Eingriffsfläche für anzuschließende Verbindungsglieder, insbesondere Ringglieder, begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß ausschließlich Paare von Plattenrändern (2,2a, 2b) vorgesehen sind, die einander diametral zu der einzigen im wesentlichen achssymmetrisch ausgebildeten Aufnahmeöffnung (5, 5a, 5b) gegenüberliegen, deren lichte Weite mindestens im Bereich zwischen zueinander parallelen Paaren von Plattenrändern größer ist als die doppelte Querschnittsdicke der Eingriffsabschnitte der Verbindungsglieder (6, 6a, 6b) und deren Eingriffsflächenabschnitte (8, 8a, Td) von den zugehörigen Ecken einen Abstand haben, der jeweils kleiner ist als die größte lichte Weite der Verbindungsglieder.
2. Stegglied nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle Plattenränder (2, 2a, 2b) von der Achse der Aufnahmeöffnung (5, 5a, 5b) im wesentlichen gleichen Abstand haben.
3. Stegglied nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle Plattenränder (2, 2a, 2b) gleiche Länge, vorzugsweise gleiches Verschleißvolumen haben.
4. Stegglied nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Rand der Aufnahmeöffnung (5, 5a) mehrere Einzelausnehmungen (7, Ta) vorgesehen sind, wovon jedem Plattenrand (2, 2a) jeweils eine Einzelausnehmung (7, 7a^ zugeordnet ist.
5. Stegglied nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelebenen der Einzelausnehmungen (7, 7a^ senkrecht zu den zugehörigen Plattenrändern (2,2a^ liegen.
6. Stegglied nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen benachbarten Einzelausnehmungen (7a^ jeweils ein, vorzugsweise konvex in Richtung der Achse der Aufnahmeöffnung (5a) vorspringender Eingriffsflächenabschnitt (8a) vorgesehen ist.
7. Stegglied nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelausnehmungen (7) über geradlinige Einzelflächenabschnitte (8) miteinander verbunden sind, die quer, vorzugsweise etwa unter einem Winkel von 45° zu den Plattenrändern (2) quer verlaufen.
8. Stegglied nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeöffnung (5b) eine kreisringförmige Eingriffsfläche für die Verbindungsglieder (6b) aufweist.
9. Stegglied nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattenränder (2, 2a, 2ö^jeweils konvex gekrümmt sind.
10. Stegglied nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattenränder (2, 2a, 2b)uneben ausgebildet sind.
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