DE211378C - - Google Patents

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DE211378C
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P1/00Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/02Details of starting control
    • H02P1/022Security devices, e.g. correct phase sequencing
    • H02P1/026Means for delayed starting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei dem Sicherheitsanlasser für Elektromotoren der Patentschrift 203914 wird ein ventilloser, eine zu schnelle Einschaltbewegung des Kontakthebels (Kontaktfedern) verhütender Bremskolben verwendet, der beim schnellen Ausschalten unter negativer Spannung der die Einschaltbewegung des Kontakthebels bewirkenden Schleppfeder zunächst in der Einschaltlage verbleibt und erst langsam infolge der erwähnten negativen Spannung der Spiralfeder in die Ausschaltlage zurückwandert. Seine stets vorhandene geringe Undichtheit .macht Sauge- und Druckventile an ihm entbehrlich.
Der Umstand, daß bei jenem Schalter die Schleppfeder beim Einschalten positiv, beim Ausschalten negativ gespannt wird, macht eine Sperrung des äußeren Schaltgriffes des in der Regel durch einen Blechkasten eingeschlossenen Anlassers sowohl in der' Ausschalt- als auch Einschaltlage nötig.
Die Anwendung zweier Sperrungen wird nun nach der vorliegenden Erfindung dadurch vermieden, daß die beim Einschalten gespannte Schleppfeder nur noch die Kontaktfedern mitnimmt und diese ihrerseits durch eine Nase einen mit dem Bremskolben gekuppelten Hebel mitnehmen. Dieser Hebel besitzt einen zweiten, durch ein Gewicht belasteten Arm, der während der Bremsbewegung des Bremskolbens sich aufwärts bewegt. Wird der Anlasser schnell ausgeschaltet, so bleibt der von den Kontaktfedern nur mitgenommene, mit dem Bremskolben gekuppelte Hebel infolge des Kolbenwiderstandes zunächst zurück, hindert also das schnelle Ausschalten nicht. Der erwähnte Gewichtshebel besorgt dann, indem er niedersinkt, die mäßig schnelle Zurückbewegung des, wie erwähnt, etwas undichten, ventillosen Bremskolbens.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Schalters. Fig. 1 ist ein mittlerer senkrechter Querschnitt, bei welchem alle Teile so eingestellt sind, daß sie ihrer Bauart nach bequem erkannt werden können. Fig. 2 zeigt den Schalter in der Ausschaltlage, und zwar nach Abnahme des ' äußeren, in Fig. 1 sichtbaren Schaltgriffes. Fig. 3 zeigt diejenige Stellung des Schalters, bei welcher die Einschaltbewegung des äußeren Schaltgriffes vorgenommen worden ist, die Schleppfeder also durch Mitnahme ihres inneren Endes gespannt worden ist; die Kontaktfedern und der Bremskolben befinden sich noch in der Anfangslage. Fig 4 zeigt diejenige Stellung, bei welcher die Schleppfeder die Kontaktfedern in die Einschaltlage geführt hat und der Bremskolben den Gewichtshebel angehoben hat. Fig. 5 zeigt diejenige Stellung, in welcher die Kontaktfedern mit Hilfe des äußeren Schaltgriffes schnell in die Ausschaltlage gebracht worden sind, ,der Gewichtshebel aber erst teilweise den Bremskolben zurückgeschoben hat. Fig. 6 entspricht der Fig. 2 und zeigt die die Schleppfeder in der
gespannten Lage sichernde Sperrung in Ausschaltlage. Fig. 7 zeigt die Sperrteile in der Lage, in welcher die Schleppfeder zwar gespannt ist, die Sperrung aber noch nicht eingetreten ist. Fig. 8 zeigt die Sperrteile in der Sperrlage.
Wenn der Schaltgriff ι bei der in Fig. 2 dargestellten Ausschaltlage des Schalters aus der durch die punktierte Linie 3 angegebenen Lage in die durch Linie 4 angegebene oder zweckmäßig noch ein gewisses Maß darüber hinaus gedreht wird, so gleitet die an seinem Flansch 5 angeordnete Nase 6 auf dem Umfange des Ringes 7 bis in die durch Fig. 7 angegebene Stellung und springt dann in die Nut 8 hinein, wie die Fig. 8 angibt. Beim Hineinspringen der Nase 6 in die Nut 8 dreht sich der Flansch und der fest mit ihm verbundene Griff 1 um den Zapfen 9, der seinerseits an dem Hebel 10 befestigt ist.
Dieser Hebel dreht sich lose auf der festen Schalterachse 11 und wird durch den Ring 7 an achsialer Verschiebung nach außen gehindert. Der Ring 7 seinerseits wird durch eine in den Fig. 1 und 6 bis 8 angedeutete Querschraube an Drehung und Verschiebung gehindert. Der Hebel 10 ist durch eine Klaue 12, die in den Fig. 2 bis 5 als schraffiertes kleines Segment sichtbar ist, mit der Hülse des Hebels 13 verbunden, an welchem das innere Ende 14 der Feder 15 befestigt ist. Die Hülse 16 des Hebels 13 dreht sich lose um die sich ihrerseits auch lose auf der Welle 11 drehende Hülse des Winkelgewichtshebels 17, 18. Der Arm 17 greift mit einem Zapfen ig in einen Schlitz 20 des Bremsdoppelkolbens 21, 22 ein. Der Zylinder dieses Bremskolbens ist an der Seite in dem erforderlichen Maße ausgeschnitten, wie. die Fig. 4 und 5 erkennen lassen, und seinerseits mittels der Flanschen 23 an der Schieferplatte 24 des Schalters befestigt.
Durch die erwähnte Einschaltbewegung des äußeren Schaltgriffes 1 geht der Hebel 13 aus der in Fig. 2 gezeichneten in die in Fig. 3 und 4 gezeichnete Lage über, wobei der Hebel 10 ihn mittels der Klaue 12 mitnimmt. Die dadurch herbeigeführte Spannung der Feder 15 bewirkt, daß ihr äußeres Ende 27 mittels des Hebels 28, der sich mittels einer langen, in Fig. 1 ersichtlichen Büchse 29 auf der Büchse 16 des Hebels 13 lose dreht, die Kontaktfedern 30 mitnimmt, und zwar in Pfeilrichtung 31 (Fig. 3). Dabei legt sich der nach unten gerichtete Arm 32 der Hülse 29 gegen den Hebelarm 17 des Gewichtshebels, so daß dieser und zugleich auch der Doppelkolben 21, 22 mitgenommen werden (Fig. 4).
Will man ausschalten, so übt man auf den Griff ι ein Drehmoment entgegen der Uhrzeigerbewegung aus. Dabei dreht sich zunächst nur der Flansch 5, der mit dem Griff 1 starr verbünden ist, so lange links herum, bis die Nase 6 aus der Nut 8 herausgesprungen ist; dann erst dreht sich der ganze Schaltgriff aus der in Fig. 8 gezeichneten in die in Fig. 6 angedeutete Lage. Dabei geht aber nur der Schalthebel 28 mit seinen Federn 30 und seiner Mitnehmernase 32 zurück, der ventillose und daher an beiden Enden durch Luftdruck Widerstand findende, undichte Doppelkolben 21, 22 bleibt zunächst zurück, wie Fig. 5 erkennen läßt. Erst durch Gewichtswirkung des Hebels 18 wird der Doppelkolben in Richtung 33 (Fig. 5) in die Anfangslage (vgl. Fig. 2 und 3) zurückgeführt.
Man kann also schnell die Ein- und Aus-Schaltbewegung ausführen, die Kontaktfedern 30 bewegen sich im Einschaltsinne langsam, im Ausschaltsinne schnell, der Bremskolben bewegt sich in beiden Fällen langsam.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Anlasser für Elektromotoren mit einem den Kontakthebel beim Einschalten zu langsamer Bewegung zwingenden Bremszylinder und einer zwischen Anlaß- und Kontakthebel angeordneten Schleppfeder, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakthebel (Kontaktfedern 30) bei der Einschaltbewegung einen mit dem Bremskolben (21, 22) gekuppelten Gewichtshebel (17, 18) mitnimmt, welcher durch seine Schwerkraft bei der schnellen Ausschaltung des Anlassers den Bremskolben (21,22) allmählich in die der Ausschaltstellung des Anlassers entsprechende Lage zurückführt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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