DE211343C - - Google Patents

Info

Publication number
DE211343C
DE211343C DENDAT211343D DE211343DA DE211343C DE 211343 C DE211343 C DE 211343C DE NDAT211343 D DENDAT211343 D DE NDAT211343D DE 211343D A DE211343D A DE 211343DA DE 211343 C DE211343 C DE 211343C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arc
electromagnets
force
lines
fields
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT211343D
Other languages
English (en)
Publication of DE211343C publication Critical patent/DE211343C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0057Accessories for arc lamps
    • H05B31/006Electromagnets or armatures; Arc blowing electromagnets

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 211343 -KLASSE 21/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Juni 1908 ab.
Bei Bogenlampen mit nach unten gerichteten Elektrodenbrennenden pflegt man einen Blasmagneten anzuwenden, der dazu dient, den Lichtbogen nach unten zu drängen, weil sonst die Gefahr besteht, daß der Lichtbogen durch den Auftrieb der heißen Luft nach oben getrieben wird und zwischen den Elektroden hochklettert. Das durch die Elektroden und den Lichtbogen selbst gebildete Ma- gnetfeld wirkt zwar schon an sich in dem Sinne, daß es den Lichtbogen nach unten drängt: Dies Magnetfeld genügt aber für sich allein nicht in allen Fällen, insbesondere nicht bei geringeren Stromstärken, um ein sicheres und gleichmäßiges Nachuntentreiben des Lichtbogens herbeizuführen. Aber auch wenn man noch Hilfsfelder zufügt, wie dies seit langer Zeit üblich ist, bleiben gewisse Unsicherheiten, die darin begründet sind, daß die Lage des Lichtbogens durch das Zusammenwirken zweier Kräfte bedingt ist, nämlich des natürlichen thermischen Auftriebs des Lichtbogens einerseits und des ihn nach unten drängenden Einflusses des Magnetfeldes andererseits Sobald sich der als alleinige Gegenkraft dienende thermische Auftrieb des Lichtbogens ändert, ändert sich sofort auch die Lage des Lichtbogens.
Nun ist aber der thermische Auftrieb des Lichtbogens in einer Bogenlampe mannigfachen zufälligen Einflüssen stark unterworfen. Dies ist die Ursache vieler Störungen des ruhigen Brennens der Lampe.
Gemäß vorliegender Erfindung nun werden diese Störungen dadurch bedeutend vermindert, daß der Lichtbogen nicht nur einseitig dem Einfluß eines Magnetfeldes unterworfen wird, sondern von mehreren Seiten. Es werden mehrere Magnetfelder um den Lichtbogen herum derart verteilt, daß jedes der Magnetfelder den Lichtbogen zurückzudrängen sucht. Unter dem Einfluß dieser Magnetfelder nimmt der Lichtbogen eine ganz bestimmte Lage ein, die durch passende Wahl der Lage und Stärke der einzelnen Felder ganz genau eingestellt werden kann. Bei jeder Bewegung des Lichtbogens aus seiner einmal angenommenen Lage heraus wird er unter dem Einfluß der Felder mit größerer oder geringerer Kraft sofort wieder in seine Lage zurückgeführt. Hierdurch wird der Lichtbogen fast ganz dem Einfluß der Luftbewegungen und dem störenden Einfluß etwaiger Änderungen des thermi- sehen Auftriebs entzogen, was bei Anwendung nur eines magnetischen Feldes auf einer Seite des Lichtbogens ganz unmöglich ist und auch bei Verwendung zweier auf verschiedenen Seiten des Lichtbogens gelegener Magnetfelder nur in unvollkommener Weise erzielt werden kann.
Um einen guten Effekt zu erzielen, ist es zweckmäßig, die Magnetfelder in einer annähernd senkrecht zur Achse des Lichtbogens liegenden Ebene anzuordnen, und zwar so, daß ihre Kraftlinien annähernd parallel zu den von den Lichtbogen selbst erzeugten Kraftlinien verlaufen. Schematisch ist eine solche Anordnung in beiliegender Zeichnung dargestellt, wobei α einen Schnitt durch den Lichtbogen senkrecht zur Achse des Licht-

Claims (1)

  1. bogens darstellt und b, c, d, β vier in dieser Schnittebene angeordnete Elektromagnete. Die Pfeile i, 2, 3 und 4 deuten schematisch einige Hauptrichtungen der Kraftlinien dieser Elektromagnete an, während der Pfeil 5 die Kraftlinienrichtung des Lichtbogens bedeutet. Die Elektromagnete können leicht in größerer oder geringerer Entferming von dem Lichtbogen in der Bogenlampe untergebracht werden. Die Stärke ihrer Felder kann durch Änderung der Zahl der Windungen geregelt werden. Am einfachsten werden die sämtlichen Elektromagnete hintereinandergeschaltet.
    Pa ten τ-Anspruch:
    Blasmagnetanordnung bei Bogenlampen mit nach unten gerichteten Elektroden, dadurch gekennzeichnet, daß um den Lichtbogen herum in einer annähernd zur Achse des Lichtbogens senkrechten Ebene mehrere Elektromagnete derart angeordnet sind, daß ihre Kraftlinien den Kraftlinien des Magnetfeldes des Bogens selbst annähernd gleichgerichtet sind, zu dem Zweck, eine genaue Einregelung der Lage des Lichtbogens und einen allseitigen Schutz gegen störende Einflüsse zu erzielen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT211343D Active DE211343C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE211343C true DE211343C (de)

Family

ID=473165

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT211343D Active DE211343C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE211343C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0210526A1 (de) Kernreaktorbrennelement
DE2102952A1 (de) Bimetall-Abstandshalteranordnung zur Halterung von Brennelementen in einem Kernreaktor
DE211343C (de)
DE613566C (de) Haengeregistratur fuer Schnellhefter
DE326965C (de) Kolonnenanschlagstange
DE147241C (de)
DE188957C (de)
DE289457C (de)
DE520632C (de) Einrichtung zum UEbertragen von Gesamtsummen von einer Seite auf die naechstfolgende in Rechnungsbuechern
DE355162C (de) Abwurfvorrichtung fuer Bomben
DE67832C (de) Feuerungsrost
DE143615C (de)
DE3011190C2 (de) Doppelhub-Offenfach-Jacquardmaschine
DE161414C (de)
DE157882C (de)
DE299363C (de)
DE694897C (de) Selbsttaetige Unterschubfeuerung mit einem oder mehreren Mittel- und zwei Seitenrosten
DE183330C (de)
DE32159C (de) Jaquardmaschine
DE631851C (de) Registriervorrichtung fuer Karten, Mappen o. dgl.
DE1772166C3 (de) Verbindung des Metall-Mechanikbalkens mit der hölzernen Auslösepuppenleiter von Flügelmechaniken
DE239657C (de)
DE2139921C3 (de) Kartensortiervorrichtung
AT398621B (de) In einem brennraum angeordneter brenner
DE196539C (de)