DE210951C - - Google Patents
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- DE210951C DE210951C DENDAT210951D DE210951DA DE210951C DE 210951 C DE210951 C DE 210951C DE NDAT210951 D DENDAT210951 D DE NDAT210951D DE 210951D A DE210951D A DE 210951DA DE 210951 C DE210951 C DE 210951C
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- rifle
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- 238000010304 firing Methods 0.000 claims description 4
- 241000566137 Sagittarius Species 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 230000008685 targeting Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41G—WEAPON SIGHTS; AIMING
- F41G3/00—Aiming or laying means
- F41G3/26—Teaching or practice apparatus for gun-aiming or gun-laying
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Radar, Positioning & Navigation (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Eye Examination Apparatus (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72/. GRUPPE
ALBERT CIZEK in BUDWEIS, Böhmen.
Zieliibungsvorrichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Mai 1908 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Zielübungsvorrichtung, bei der sich
in bekannter Weise eine mit dem Gewehrträger verbundene Anzeigenadel gegenüber einer Anzeigescheibe bewegt und dadurch erkennen
läßt, ob der Schießende beim Abfeuern gut abgekommen ist.
Bei den meisten bekannten Vorrichtungen dieser Art wurde das Gewehr so festgelegt,
ίο daß die Verhältnisse denjenigen beim freihändigen
Schießen nicht entsprachen.
Der Zweck der vorliegenden Vorrichtung ist, nicht nur dem Schießlehrer die Möglichlichkeit
zu geben, das Zielen der Schützen zu kontrollieren, sondern auch eine Kontrolle über das Verhalten des Schützen nach dem
Abfeuern ausüben zu können. Die Vorrichtung muß also so ausgebildet sein, daß das
Gewehr dieselbe Bewegung ausführt, welche es macht, wenn der Schütze das Gewehr ohne Auflage abfeuert.
Die Zielübungsvorrichtung ist in der Zeichnung in schaubildlicher Ansicht dargestellt.
In das Innere einer Pfanne des Fußes u ist eine Schraubenfeder t gesteckt, auf deren oberes Ende eine Hülse oder Kappe ν geschoben ist. Auf dem größten Teil ihrer Länge ist die Schraubenfeder t freiliegend und kann nicht nur zusammengedrückt werden, sondern auch eine schwingende Bewegung annehmen. Die Kappe υ trägt auf einer Stange ein Auflager δ1, welches gegen den Schützen durch einen Arm δ verlängert ist. Die Form des Armes b ist derart, daß der Kolben des Gewehrs mit . dem Abzugsbügel hineinpaßt und eine vollkommene Lagerung auf dem Arm b findet. Nach vorn ist durch einen gekröpften Arm δ8 das Auflager b2 mit dem Auflager b1 verbunden. Das Festhalten des Gewehrs auf dem Lagerarm erfolgt durch eine Feder g, welche das Gewehr gegen den Bügel α drückt. Der Bügel ist der Form des Gewehrs gemäß gekrümmt und wird durch eine Sperrklinke h in der geschlossenen Lage erhalten. Unter dem Arm δ ist noch eine Feder φ angebracht, in welche ein am Fuß u drehbar angebrachter Festhaltebügel 0 eingehängt werden kann. An der Stelle, wo der Gewehrkolben,' gegen den der Schütze seine" Backe legt, aufliegt, sind Führungsrippen c angebracht und eine Rückwand e, gegen welche die Stirnfläche des Kolbens sich anlegt. An der Kappe ν sind durch Stangen Unterstützüngsarme χ mit keilförmigen Auflageflächen verschiebbar gehalten. Diese Arme machen mit ihren Führungsstangen η die Bewegungen der Kappe mit. An der Starige η ist eine Nadel oder ein Schreibstift I einstellbar befestigt, welcher auf eine Platte oder einen Karton m, der in einen Rahmen eingefügt ist, die Bewegungen der Kappe ν aufzeichnet. Für den kontrollierenden Schießlehrer ist am Kolbenlager noch ein Zeiger f angebracht, der auf einer Skala ζ die Einstellung des Gewehrs erkennen läßt.
In das Innere einer Pfanne des Fußes u ist eine Schraubenfeder t gesteckt, auf deren oberes Ende eine Hülse oder Kappe ν geschoben ist. Auf dem größten Teil ihrer Länge ist die Schraubenfeder t freiliegend und kann nicht nur zusammengedrückt werden, sondern auch eine schwingende Bewegung annehmen. Die Kappe υ trägt auf einer Stange ein Auflager δ1, welches gegen den Schützen durch einen Arm δ verlängert ist. Die Form des Armes b ist derart, daß der Kolben des Gewehrs mit . dem Abzugsbügel hineinpaßt und eine vollkommene Lagerung auf dem Arm b findet. Nach vorn ist durch einen gekröpften Arm δ8 das Auflager b2 mit dem Auflager b1 verbunden. Das Festhalten des Gewehrs auf dem Lagerarm erfolgt durch eine Feder g, welche das Gewehr gegen den Bügel α drückt. Der Bügel ist der Form des Gewehrs gemäß gekrümmt und wird durch eine Sperrklinke h in der geschlossenen Lage erhalten. Unter dem Arm δ ist noch eine Feder φ angebracht, in welche ein am Fuß u drehbar angebrachter Festhaltebügel 0 eingehängt werden kann. An der Stelle, wo der Gewehrkolben,' gegen den der Schütze seine" Backe legt, aufliegt, sind Führungsrippen c angebracht und eine Rückwand e, gegen welche die Stirnfläche des Kolbens sich anlegt. An der Kappe ν sind durch Stangen Unterstützüngsarme χ mit keilförmigen Auflageflächen verschiebbar gehalten. Diese Arme machen mit ihren Führungsstangen η die Bewegungen der Kappe mit. An der Starige η ist eine Nadel oder ein Schreibstift I einstellbar befestigt, welcher auf eine Platte oder einen Karton m, der in einen Rahmen eingefügt ist, die Bewegungen der Kappe ν aufzeichnet. Für den kontrollierenden Schießlehrer ist am Kolbenlager noch ein Zeiger f angebracht, der auf einer Skala ζ die Einstellung des Gewehrs erkennen läßt.
Zum besseren Halten des Gewehrs dient noch ein auslösbarer Arm r mit Feder s,
welcher gelenkig an den einstellbaren Trag-
arm ni1 der Registriertafel m angehängt ist.
Eine Stange k am Auflager b kann an den Schlagbolzen des Gewehrs gelegt werden.
Der Gebrauch der Vorrichtung ist folgender:
Der Festhaltebügel α wird nach Ausklinken des Hebels h zurückgelegt und die Gabel b1
geöffnet. Der Arm r hängt nach unten. Jetzt wird das Gewehr auf das Auflager b
ίο gelegt, so daß der Kolben sich gegen das
Widerlager e stützt und zwischen den Rippen c gegen seitliche Verschiebung gesichert
ist. Der Bügel α wird über das Gewehr gelegt und unter Spannung der Feder g auf
diese niedergedrückt. Der eingeklinkte He-. bei h hält das Gewehr in der Gabel b1 fest.
Das vordere Ende des Gewehrs ruht auf dem Lager b2 und wird in dieser Lage durch den
hochgeklappten Arm r von der Feder s gehalten. Auf diese Weise ist das Gewehr fest
und unverrückbar mit der Vorrichtung verbunden. Die Lagerung wird noch dadurch gesichert, daß der Festhaltebügel 0 in die
Feder -p eingeklinkt wird. In dieser Lage des Gewehrs können zunächst Zielübungen
vorgenommen werden, und zwar in der Weise, daß von dem Schießlehrer durch Einstellen
des Zieles in die Visierlinie dem Schützen das Zielen klargemacht wird.
Der zweite Gebrauchszweck ist, dem Schützen das natürliche Zielen zu lehren. Hierzu ist es
nötig, den Festhaltebügel ο aus der Feder φ
auszuklinken; ebenso wird der Arm r mit der Feder s heruntergeklappt, so daß der
Vorderteil des Gewehrs nicht mehr gehalten ist. In dieser Lage ist die Stabilität des
Auflagers b aufgehoben und die Lage des Gewehrs abhängig vom Schützen, weil die
Spiralfeder t nur eine unvollkommene Auflage für das Gewehr gibt. Das Auflager wird also
infolge der Elastizität der Feder t allen Bewegungen des Schützen nachgeben. Die Bewegungen
des Auflagers werden durch die Nadel oder den Schreibstift I auf der Tafel m
aufgezeichnet.
Claims (2)
1. Zielübungsvorrichtung mit Änzeigescheibe und den Gewehrbewegungen fol- ,.
gender Anzeigenadel, dadurch gekennzeichnet,' daß das Auflager des Gewehrs mit seinem Fuß durch eine Feder verbunden
ist, zum Zwecke, die Bewegungen des Schützen während des Zielens und Abfeuerns
in derselben Weise wie beim freihändigen Schießen zu beaufsichtigen und
■ aufzuzeichnen.
2. Zielübungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,' daß das Auflager
des Gewehrs durch Sperrvorrichtungen am Kolben und am Gewehrlauf in eine unverrückbare
Stellung gebracht werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE210951C true DE210951C (de) |
Family
ID=472796
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT210951D Active DE210951C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE210951C (de) |
-
0
- DE DENDAT210951D patent/DE210951C/de active Active
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