DE210852C - - Google Patents

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DE210852C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B21/00Indicating the time by acoustic means
    • G04B21/02Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour
    • G04B21/10Releasing or locking the regular stroke, e.g. for silence during the night

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Ausschalten des Schlagwerkes; das Neue besteht darin, daß auch bei Ausschaltung desselben dennoch jederzeit vermittels des in bekannter Weise angeordneten Repetitionshebels das Schlagen beliebig oft wiederholt werden kann. Auf beiliegender Zeichnung ist die beispielsweise Ausführungsform in zwei Figuren veranschaulicht,
ίο und zwar zeigt:
Fig. ι die Kadräktur bei ausgeschaltetem Schlagwerk,
Fig. 2 dieselbe zum Schlagen umgeschaltet. Während bisher der gegen die Viertelschnecke gerichtete Auslösearm ein festes Ganzes mit dem Repetitionshebel bildete, ist im vorliegenden Fall der Auslösehebel d auf einer gegen die Platinenmitte gekehrten Verlängerung dieses Hebels drehbar gelagert. Zwisehen der Kegelhaube υ und der Drehachse u des Repetitionshebels wird eine Welle ζ in der Platine t gelagert, die zur Aufnahme eines Winkelhebels y dient, der am Ende seines nach oben gekehrten Armes eine nach außen gerichtete Umbördelung y1 aufweist, die bei zum Schlagen eingestellter Kadräktur unter das linksseitige halbrunde Ende d1 des lose gelagerten Auslösehebels d greift und dieses stützt. Das aus dem Gehäuse weisende Winkelhebel ende des Hebels y ist mit einem federnd darübergeschobenen Handgriff s versehen, so daß der Hebel von außen beliebig .umgelegt werden kann, wobei zur Verhinderung einer allzugroßen Umlegung die Platine einen Anschlagstift r besitzt, gegen den sich der obere Teil des Winkelhebels anlegt. Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist folgende: Anstatt daß, wie bisher, der Auslösehebel B nach jeder Vierteldrehung des Viertelrohres angehoben wird, um die Auslösung zu bewirken, wird hier der freischwingende Hebel d ohne Einfluß auf die Auslösung um die Achse A gekippt, so daß das linke halbrunde Ende sich von der Welle u des Repetitionshebels entfernt und das Schlagwerk mittels des auf dieser Achse festen Hebels B nicht freigibt. Diese Stellung ist in Fig. 1 strichpunktiert angegeben. Es wird also durch diese Einrichtung die Möglichkeit geschaffen, jederzeit unabhängig davon, ob der Winkelhebel eingerückt ist oder nicht, das Schlagwerk auszulösen, was namentlich für die Nachtzeit von besonderer Bedeutung ist. Zur Einschaltung des Schlagwerkes bedarf es nur der Umlegung des Winkelhebels y in der Pfeilrichtung Fig. I, so daß dessen Umbördelung y1 unter das linke Hebelende d1 des Auslösearmes greift, das~ freie Ausschwingen desselben also verhindert und zwischen Repetitionshebel B und Auslösearm d mittels der Achse A eine Abhängigkeit herstellt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:' /
    Schlagwerk, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslösehebel aus zwei gelenkigen, miteinander verbundenen Teilen (d, B) besteht, die durch Aufrichten eines darunter gelagerten Stützhebels (y) zu einem starren Hebel verwandelt werden, so daß die Auslösung durch das Zeigerwerk der Uhr in üblicher Weise erfolgt, nach Umlegen des Stützhebels (y) jedoch eine Auslösung durch die Uhr nicht eintritt, sondern nur von Hand aus bewirkt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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