DE2106982C2 - Entlötvorrichtung - Google Patents

Entlötvorrichtung

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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K1/00Soldering, e.g. brazing, or unsoldering
    • B23K1/018Unsoldering; Removal of melted solder or other residues

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Entlötvorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (DE-PS 12 59 682) ist die Aufnahmespitze im vorderen Ende des Gehäuses reibschlüssig befestigt und aus ihrer Stellung im Gehäuse nach vorn hin auswerfbar. Hierzu ist der Kolben mittels seiner Kolbenstange, die sich aus dem rückwärtigen Ende des Gehäuses herauserstreckt und dort mit einem Griffknopf versehen ist, über die vordere Saughubausgangsstellung gegen die Aufnahmespitze vor- und mit dieser gemeinsam weiterbewegbar. Ein Auswerfen der Aufnahmespitr<; setzt bei dieser Vorrichtung voraus, daß entweder der Griffknopf am nach außen vorstehenden Ende der Kolbenstange von Hand mit erheblichem Kraftaufwand einwärts gedrückt, oder aber die Vorrichtung mit dem Griffknopf gegen ein festes Widerlager gepreßt wird. In beiden Fällen ist das Auswerfen ein umständlicher Vorgang, der in der Regel ein schlagartiges Freikommen der Aufnahmespitze aus dem Gehäuse zur Folge hat, wobei zugleich auch die im Pumpenraum angesammelten Lotteilchen ausgestoßen werden und sich unkontrolliert in der Umgebung verstreuen können. Die Ausbildung dieser Vorrichtung mit beim Saughub rückwärts aus dem Gehäuse herausschnellender Kolbenstange bedingt gewisse Verletzungsgefahren, wenn sich bei Bedienung der Vorrichtung eine Bedienungsperson ζ B. mit dem Kopf im
Rückschnellbereich der Kolbenstange befindet.
Es ist ferner eine Entlötvorrichtung (US-PS 34 83 033) bekannt, bei der die Aufnahmespitze in das vordere Ende des Gehäuses eingeschraubt ist und nur durch Herausschrauben aus dem Gehäuse entfernt werden kann. Bei dieser bekannten Entlötvorrichtung ist als Verriegelungsvorrichtung ein am Gehäuse im Abstand hinter dessen Aufnahmespitze schwenkbar abgestützter Auslösehebel mit einem sich in Richtung zur Aufnahmespitze hin erstreckenden, an seinem Vorderende durch Fingerdruck aus einer Verriegelungsstellung zum Gehäuse hin einschwenkbaren Auslösearm und einem rückwärtigen, sich mit seinem Riegelende durch eine Seitenöffnung im Gehäuse in dieses zum Verriegeln des
Kolbens in seiner Saughubausgangsstellung hineinerstreckenden und aus diesem unter Freigabe des Kolbens für eine Rückschnellbewegung herausbeweglichen Riegelarm vorgesehen. Als Spannglied für den Kolben ist dabei eine sich innerhalb des Gehäuses vom Kolben rückwärts erstreckende Hülse vorgesehen, die von einer Rückschnellfeder umgeben ist, welche sich an einer Schulter im mittleren Bereich des Gehäuses einerseits und an einer Schulter am rückwärtigen Ende der Hülse andererseits abstützt Zur Handbetätigung dieses Spanngliedes ist ein sich seitlich durch einen axialen Längsschlitz des Gehäuses herauserstreckendes Griffstück vorgesehen, das mit dem rückwärtigen Ende der Spannhülse des Kolbens verbunden ist Bei dieser bekannten Ausführung sind zwar Verletzungsgefahren durch eine rückwärts aus dem Gehäuseende beim Saughub herausschnellende Kolbenstange vermieden, jedoch ist ein Auswerfen der Aufnahmespitze über den Kolben nicht möglich. Ein solches Auswerfen der Aufnahmespitze zu Zwecken des von Zeit zu Zeit notwendigen Entfemens eingesaugter Lotpartikel ist bei dieser bekannten Ausführung auch nir it erforderlich, da die Lotpartikel in einen Rohrkörper der Aufnahmespitze eingesaugt werden und aus diesem ohnehin wieder herausfallen, sobald die Aufnahmespitze für einen Lot- oder Entlötvorgang in eine Stellung gebracht wird, in der die vordere öffnung der Aufnahmespitze nach unten zeigt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Entlötvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die bei baulich einfacher und frei von Verletzungsgefahren benutzbarer Ausbildung einen erleichterten und kontrollierten Ausstoß der Aufnahmespitze aus dem Gehäuse über den Kolben ermöglicht. Diese Aufgabe löst die Erfindung mit den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1. Hinsichtlich weiterer Ausgestaltungen wird auf die Patentansprüche 2 bis 6 verwiesen.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Gegei stands der Erfindung dargestellt Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Darstellung einer Entlötvorrichtung nach der Erfindung in ungespanntem Zustand,
F i g. 2 eine Ansicht der Entlötvorrichtung in einem Längsschnitt,
F i g. 3 eine Ansicht der Entlötvorrichtung in einem Zustand beim Ausstoßen der Aufnahmespitze,
Fig.4 eine teilweise geschnittene Draufsicht auf die Entlötvorrichtung bei entspanntem Kolben,
Fig.5 eine perspektivische Darstellung der Anschlag- und Stellkappe,
Fig.6 einen vereinfachten Querschnitt durch die Entlötvorrichtung,
F i g. 7, 8 und 9 Darstellungen von abgewandelten Ausführungen der Vorrichtung nach der Erfindung.
Die in Fig. 1 dargestellte Ausführung der mittels Saughub arbeitenden Entlötvorrichtung 10 besteht aus einem im wesentlichen zylindrischen Gehäuse 12, einer vorderen Aufnahmespitze 14 und einem Kolben 16, die beide im wesentlichen innerhalb des Gehäuses angeordnet und herausnehmbar sind, einem Auslöserhebel 18, der durch Eingriff an zwei Haltestiften 20 außen an dem Gehäuse schwenkbar abgestützt ist, und einer Anschlag- und Stellkappe 22, die durch Eingriff mit einer nahe dem hinteren Ende des Gehäuses 12 angeordneten Umfangsnut 24 drehbar auf dem Gehäuse festgelegt ist
Das Gehäuse 12 ki.nn aus einem in einem Stück geformten Kunststoffkörper mit gleichbleibendem Innendurchmesser im Bereich zwischen seinem offenen hinteren Ende 26 und einer als Federwiderlager dienenden Schulter 28 nahe seinem vorderen Ende bestehen. Die Schulter bildet einen Übergang zwischen dem Hauptteil 29 des Gehäuses 12 mit größerem Durchmesser und dem die Aufnahmespitze 14 haltenden Gehäusevorderteil 30 mit kleinerem Durchmesser. Zwischen der Umfangsquernut 24 und dem Ende 26 des Gehäuses ist ein sich nach hinten hin außen verjüngender Gehäuseteil 32 vorgesehen. Ein axialer Längsschlitz 34 erstreckt sich von seinem Vorderende 36 zum hinteren Ende 26 des Gehäuses 12 und mündet dort offen aus. Weiterhin ist eine einen Riegelarm 44 des Auslöserhebels 18 aufnehmende Seitenöffnung 38 und eine zum Halten durch eine Bedienungsperson geformte Fingerrille 40 mit geringerem Durchmesser im Gehäuse 12 vorgesehen bzw. nahe dem Vorderende 42 des Gehäuses 12 ausgebildet
Der Auslöserhebel 18 kann als einstückiger Kunst-Stoffkörper ausgebildet sein und weist an seinem Riegelarm 44 eine Anlageschulter 4% für die Anschlag- und Stellkappe 22 auf. Der Riegelarm 44 erstreckt sich von bei 48 angedeuteten, den Drehpunkt bestimmenden und mit den Haltestiften 20 in Eingriff stehenden Schlitzen nach hinten und durch die Seitenöffnung 38 einwärts in den Innenraum im Gehäuse IZ Der Hauptteil 50 des Auslöserhebels 18 erstreckt sich nach vorn und im wesentlichen parallel zu dem Gehäuse 12, so daß sein vorderes Ende 52 in axialer Richtung in der
jo Nähe der Fingerrille 40 des Gehäuses 12 liegt. Symmetrisch beidseits des Hauptteils 50 hat der Auslöserhebel 18 zwei Seitenwände 54, die dem Auslöserhebel 18 Festigkeit verleihen und an ihren hinteren, das Gehäuse 12 seitlich übergreifenden Enden die mit den Haltestiften 20 des Gehäuses 12 in Eingriff stehenden Schütze 48 enthalten.
Eine kleine Auslösefeder 56 ist zusammendrückbar an einem einwärts gerichteten Halteansatz 58 abgestützt, der an der Unterseite des Hauptteils 50 des Auslöserhebels 18 ausgebildet ist. Die Auslöserfeder 56 dient dazu, einerseits den Riegelarm 44 federnd in seiner Stellung gemäß F i g. 2 zu halten, aus der das Vorderende 52 des Auslöserhebels 18 durch Fingerdruck nach innen zur Fingerrille 40 hin niedergedrückt wird, wenn der Kolben 16 für einen Saughub aus seiner Saughubausgangsstellung freigegeben werden soll, in der er durch den Riegelarm 44 verriegelt ist. Bei diesem auslösenden Niederdrücken des vorderen Endes 52 des Auslöserhebels wird die Auslöserfeder 56 zwischen der Unterseite des Hauptteils 50 des Auslöserhebels 18 und dem Gehäuse 12 leicht zusammengedrückt.
Die Aufnahmespitze 14 kann aus Kunststoff bestehen und weist eine zentrale Bohrung 60 auf, die sich axial durch einen nach vorn vorstehenden Düsenfortsati; 62 mit kleinem Durchmesser hindurcherstreckl. Die Aufnahmespitze 14 weist hintere und vordere, mit dem Gehäuse 12 in Eingriff stehende zylindrische Eingriffsflächen 64, 66 auf, die in axialer Richtung durch einen Mittelteil 68 nr: verringertem Durchmesser getrennt sind. An der Stelle, an der die Eingriffsfläche 66 mit einem Teil 70 vergrößerten Durchmessers zusammentrifft, ist eine Schulter ausgebildet, weic'ie die Einstecktiefe der Aufnahmespitze 14 begrenzt.
Aus F i g. 3 ergibt sich die Ausstoßstellung für die Aufnahmespitze ;·{, aus der sie durch eine Bedienungsperson ganz aus dem Gehäuse 12 entfernt werden kann, indem sie beim Vorziehen mit den Fingerspitzen seitlich hin- und herbewegt wird.
Der seinerseits aus einem einstückigen Kunststoffteil bestehende Kolben 16 weist einen zylindrischen Teil 72 mit einer darin ausgebildeten Halterille 74 auf. Diese Halterille weist eine konische nach hinten konvergierende Fläche auf, auf der sich ein eingelegter O-Ring 76 ·; während der Vor- oder Spannbewegung des Kolbens rückwärts in eine dichtungsfreie Stellung und beim Zurückschnellen des Kolbens 16 während des Saughubes in Dichtungseingriff mit dem Gehäuse 12 bewegen kann. Vor dem zylindrischen Teil 72 befindet sich ein Ansatz 78 mit kleinerem Durchmesser, um den herum in dem Ringspalt zwischen diesem und der Innenwand des Hauptteiles 29 des Gehäuses 12 das rückwärtige Ende einer Spiralfeder 80 angeordnet ist, die in axialer Richtung zusammendrückbar zwischen dem Kolbenteil ΐί 72 und der Schulter 28 am vorderen Gehäuseende gehalten ist. Der Ansatz 78 hat einen im wesentlichen kreuzförmigen Querschnitt, wodurch infolge Gewichtsverminderung der während eines Saughubes auf das Gehäuse 12 übertragene Rückschlag bedeutend verringert wird. Ein in die Bohrung 60 in der Aufnahmespitze 14 bei jedem Spannhub des Kolbens 16 eintretender Stabdorn 82 erstreckt sich von dem Ansatz 78 mittig vor und säubert die Bohrung 60 automatisch von Fremdkörpern.
Eine Spannstange 84 des Kolbens 16 erstreckt sich von diesem axial nach hinten und läuft an einem Endteil 86 aus, das ein sich seitlich erstreckendes Griffstück 88 aufweist. Auch der Mittelteil der Spannstange 84 kann für hohe Festigkeit bei geringer Masse eine kreuzförmige Querschnittsform haben.
Zum Ausstoßen der Aufnahmespitze 14 wird der Auslöserhebel 18 in Richtung des Pfeiles 92 von dem Gehäuse 12 hinweg abgeschwenkt. Dadurch kommt das Schubende 90 des Riegelarms 44 an dem Endteil 86 der Spannstange 84 des Kolbens 16 in Anlage und drückt dieses wie dargestellt nach vorn. Das vordere Ende des Ansatzes 78 gelangt seinerseits an der rückwärtigen Fläche der Aufnahmespitze 14 in Eingriff und schiebt dieses genügend weit nach vorn, um dessen im Gehäuse 12 anliegende Eingriffsfläche 66 aus diesem herauszubewegen. Die Aufnahmespitze 14 kann dann von außen mit den Fingerspitzen erfaßt und zum Auswechseln gegen eine neue oder anders geformte Aufnahmespitze oder zum Reinigen bzw. Schmieren des Gehäuses 12 ganz entfernt werden.
In Fig.4 ist der Kolben 16 in einer nach hinten im Gehäuse 12 vorgeschobenen Stellung veranschaulicht, in die er durch Bewegen des Griffstücks 88 nach hinten über die Länge des Spannschlitzes 34 und über das rückwärtige Ende 26 des Gehäuses 12 hinaus gelangt. Durch weiteres Verschieben kann der Kolben 16 ganz aus dem Gehäuse entfernt werden, wenn dies zur Wartung, zum gründlichen Reinigen des Gehäuses oder zum Auswechseln oder Reinigen des O-Ringes 76 erwünscht ist
In Fig.5 ist die Anschlag- und Stellkappe 22, mit welcher die Betätigung des Auslöserhebels 18 und das Entfernen oder Einsetzen des Kolbens 16 beeinflußbar ist, in Alleinstellung veranschaulicht Die Anschlag- und eo Stellkappe 22 hat im wesentlichen die Form eines Abschnittes eines dünnwandigen Hohlzylinders 93, der mit einer öffnung 34' über dessen gesamte Länge versehen ist Durch einen seitlichen Ausschnitt in der die öffnung 34' begrenzenden Wandung ist ein Arretierungsansatz 94 gebildet. Außerdem ist eine sich nach vorn erstreckende Anschlagnase 96 für den Auslöserhebel 18 vorgesehen.
Die Anschlag- und Stellkappe 22 ist an ihrem rückwärtigen Ende mit einem einwärts gerichteten Ansatz 24' versehen, der in die ringförmige Umfangsnut 24 des Gehäuses 12 eingreift. Ferner ist arn rückwärtigen Ende der Anschlag- und Stellkappe 22 ein Rastanschlag 100 angeformt, der mit einem Rastanschlag 100' am Gehäuse 12 zusammenwirkt.
Die Anschlag- und Stellkappe 22 kann aus Metall oder aus Kunststoff bestehen. Beim Zusammensetzen der Vorrichtung 10 kann die Anschlag- und Stellkappe 22 jederzeit durch Aufschieben von hinten her angebracht werden, wobei der Ansatz 24' den konischen Endteil 32 des Gehäuses 12 überläuft, bis er in die Umfangsnut 24 einschnappt. Die Anschlag- und Stellkappe 22 kann dann in eine Stellung gedreht werden, in der sie für ein Einführen des Kolbens 16 einen Durchtritt des Griffstücks 88 durch die öffnung 34' ermöglicht. Wenn der Kolben eingeführt ist, kann die Anschlag- und Stellkappe 22 in eine Stellung gedreht werden, in der das rückwärtige Ende des axialen Längsschlitzes 34 im Gehäuse 12 durch den Arretierungsansatz 94 abgeschlossen ist.
Wie aus F i g. 6 ersichtlich ist, befinden sich die Rastanschläge 100,100' während des normalen Betriebs in Rasteingriff und halten die Anschlag- und Stellkappe 22 in der in F i g. 1 und 2 veranschaulichten Normalstellung. Wenn der Kolben 16 mittels des Auslöserhebels 18 nach vcn gedrückt werden soll, um die Aufnahmespitze 14 auszuwerfen, wird die Anschlag- und Stellkappe 22 gedreht, um die Rastanschläge 100, 100' außer Eingriff zu bringen, und die Drehung dann fortgesetzt, bis die Anschlagnase 96 an einen Begrenzungsanschlag 102 an einer Seite des Gehäuses 12 (F i g. 3) anschlägt. In dieser Stellung erstreckt sich der Arretierungsansatz 94 nach wie vor über den axialen Längsschlitz 34 des Gehäuses 12. Soll der Längsschlitz 34 freigegeben werden (Fig. 4), so wird die Anschlag- und Stellkappe 22 entsprechend Pfeil 103 in entgegengesetzter Richtung gedreht, bis die Anschlagnase 96 an einem Begrenzungsanschlag 104 auf der entgegengesetzten Seite des Gehäuses 12 anschlägt.
Zum Überführen des Kolbens 16 und seine Saughubausgangsstellung wird das Griffstück 88 ganz nach vorn und an dem Riegelarm 44 vorbeigedrückt. Dabei wird der Riegelarm 44 durch die Vorwärtsbewegung des Endteils 86 der Spannstange 84 soweit entgegen der Federkraft der Auslöserfeder 56 nach außen gedrückt, bis sich der Endteil 86 am Riegelarm 44 vorbeibewegt und die Auslöserfeder 56 den Riegelarm 44 veranlaßt hat, nach innen hinter dem Endteil 86 einzufallen und den Kolben 16 in gespannter Stellung gegen den Druck der Rückstellfeder 80 zu halten. Alsdann kann die Aufnahmespitze dicht an zu entfernendes geschmolzenes Lot herangebracht und das Vorderende 52 des Auslöserhebels 18 nach innen gedrückt werden, um das Zurückschnellen des Kolbens 16 und damit den gewünschten Vakuumhub auszulösen. Zum Abfangen des KolbenrückstoBes kann ein stoßdämpfendes Gummikissen 106 zwischen dem Griffstück 88 und dem Arretierungsansatz 94 angeordnet seht
Gemäß F i g. 7 und 8 kann das Gummikissen 106 die Form eines O-Ringes aufweisen, der in die Umfangsnut 24 eingepreßt ist. Bei einer solchen Ausführung kann die gesamte Anschlag- und Stellkappe 22 in Fortfall kommen. Der O-Ring 106 kann dabei dem Endbereich des Gehäuses 12 einen zusätzlichen Halt in Umfangsrichtuiig geben.
Bei der abgewandelten Ausführung nach F i g. 7 und 8 ist außerdem bei 108 eine Ausnehmung hn Spannglied
des Kolbens 16 vorgesehen, in die sich das Ende 90 des Riegelarms 44 des Auslösehebels 18 hineinerstrecken kann, um bei längerer Nichtbenut/.iing der Vorrichtung 10 die Auslöserfeder 56 zu entlasten, die dort als mit dem Auslöserhebel 18 einstückige Blattfeder ausgebildet ist.
Eine weitere Abwandlung besteht gemäß F i g. 7 und 8 it zwei am Vorderende des Gehäuses 12 vorgesehenen und aus einem Stück gebildeten Grifflaschen 110, 112, die einer Bedienungsperson das Zusammendrücken der Rückstellfeder 80 mittels des Griffstücks 88 erleichtern.
F i g. 8 zeigt weiter einen kleinen, flachen Auflagebereich 114 für den Riegelarm 44 des Auslöserhebels 18 an dem ansonsten geneigten Endteil des Spanngliedes des Kolbens 16. der dem Auslöserhebel 18 in Saughubausgangsstellung des Kolbens 16 eine Stellung vorgibt, in der sein Vorderende 52 für eine handgerechte Betätigung nahe am Gehäuse 12 liegt.
Der geneigte Bereich des Endteils des Spanngliedes des Kolbens 16 ermöglicht axial weiteres Vorschieben des Kolbens 16 durch den Auslöserhebel 18, wenn die Aufnahmespitze 14 aus dem Gehäuse 12 ausgeworfen werden soll.
Bei der Ausführung nach F i g. 9 befinden sich die den Auslöserhebel 18 abstützenden Haltestifte 116 in Eingriff mit den Aufnahmebohrungen 118 in den
κι Seitenwänden des Auslöserhebels 18 und sind einstückig mit dem Gehäuse ausgeführt. Beim Zusammenbau werden die Seitenwände des Auslöserhebels 18 durch elastisches Aufspreizen über die Enden der Haltestiftc 116am Gehäuse ^geschoben.
π Ein kleiner Vorsprung 120 an der Rückseite des Griffstücks 88 kann bei Anschlagen am O Ring 106 dessen Anschlagwirkung abschwächen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentansprüche;
    20
    25
    1. Entlötvorrichtung, bestehend aus einem in seinem mittleren Hauptteil einen zylindrischen Pumpenraum umgrenzenden, im wesentlichen zylindrischen Gehäuse, einer im Vorderende des Gehäuses reibschlüssig befestigten, nach vorn ausstoßbaren Aufnahmespitze mit einer Mittelbohrung in einem sich vorerstreckenden Düsenfortsatz, einem in dem Gehäuse axial verschieblichen, gegen die Wirkung einer Rückstellfeder vorbewegbaren Pumpenkolben, der an seiner Vorderseite einen mittigen, sich nach vorn und in Saughubausgangsstellung des Kolbens in die Mittelbohrung erstrekkenden Stabdorn trägt, einem sich im Gehäuse <■-. rückwärts erstreckenden, von Hand betätigbaren Spannhebel für den Kolben und einer durch Fingerdruck auslösbaren, den Kolben in seiner Saughubausgangsstellung gegen eine RückschnellbeweguBfe. arretierenden Verriegelung, dadurch gekennzeichnet, daß als Verriegelung in an sich bekannter Weise ein am Gehäuse (12) im Abstand hinter dessen Aufnahmespitze (14) schwenkbar abgestützter Auslösehebel (18) mit einem sich in Richtung zur Aufnahmespilze hin erstreckenden, an seinem Vorderende (52) durch Fingerdruck aus einer Verriegelungsstellung zum Gehäuse hin einschwenkbaren Auslösearm (50) und einem rückwärtigen, sich mit seinem Riegelende durch eine Seitenöffnung (38) im Gehäuse in dieses zum Verriegeln des Kolbens in seiner Saughubausgangsstellung hineinerstreckenden und aus diesem unter Freigabe des Kolbens ffir eine Rückschnellbewegung herausbewegii'cben Riegelarm (44) vorgesehen ist, und daß der Auslöserk .bei zusätzlich in einer zu seiner Auslösebewegung entgegengesetzten Bewegung aus der Verriegelungsstellung vom Gehäuse hinweg abschwenkbar ist und mit seinem Riegelarm (44) einen Antrieb für den Vorschub des Kolbens aus seiner Saughubausgangsstellung in eine Ausstoßstellung für die Aufnahmespitze bildet.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellfeder (80) zwischen einer Schulter (28) am vorderen Ende des Hauptteils (29) des Gehäuses (12) und der Vorderseite des Kolbens (16) angeordnet ist und der Kolben einen vorderen Ansatzteil (78) aufweist, der bei einem Vorschub des Kolbens aus seiner Saughubausgangsstellung in seine Ausstoßstellung über die Rückstellfeder vorgreift und in Eingriff mit der Rückseite der Aufnahmespitze (14) gelangt.
    3. Vorrichtung nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise der Kolben (16) an seiner Rückseite mit einem axialen Kolbenspannglied mit radialem Griffstück (88) und der rückwärtige Teil des Gehäuses (12) mit einem axialen Längsschlitz (34) für eine Durchführung des Griffstücks versehen ist, und daß der Riegelarm (44) des Auslöserhebels (18) in Saughubausgangsstellung des Kolbens das Griffstück verriegelnd hintergreift.
    4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Gehäuse (12) im Bereich seines rückwärtigen offenen Endes eine auf diesem drehbar festgelegten ringförmige Anschlag- und Stellkappe (22) vorgesehen ist, die am Umfang eine Öffnung (34') in zumindest des axialen Längsschlitzes (34) aufweist, durch die bei deckender Ausrichtung zum Längs-
    40 schlitz der Kolben aus dem Gehäuse herausziehbar ist.
    5, Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmige Anschlag- und Stellkappe (22) eine sich nach vorn erstreckende Anschlagnase (96) aufweist, die in einer Normalbetriebsstellung der Anschlag- und Stellkappe einen Teil der Seitenöffnung (38) des Gehäuses (12) übergreift, daß der Riegelarm (44) des Atislöserhebels (18) eine Anlageschulter (46) hat, die in Eingriff mit der Anschlagnase der Anschlag- und Stellkappe ein Einschwenken des Riegelarmes nach innen begrenzt, und daß die Anschlag- und Stellkappe einen Arretierungsansatz (94) aufweist, der in der Normalbetriebsstellung den rückwärtigen Teil des axialen Längsschlitzes (34) sperrend übergreift.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch Rastanschläge (100, 100') zur Rastsicherung der Anschlag- und Stellkappe (22) in ihrer Normalbetriebsstellung und zwei Begrenzungsanschläge (102, 104) für die Anschlagnase (96), die der Anschlag- und Stellkappe Drehendstellungen zu beiden Seiten der Normalbetriebsstellung vorgeben.
DE2106982A 1970-02-16 1971-02-13 Entlötvorrichtung Expired DE2106982C2 (de)

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