DE210495C - - Google Patents

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DE210495C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F25/00Storing agricultural or horticultural produce; Hanging-up harvested fruit
    • A01F25/13Coverings

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)
  • Wrappers (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Patentschrift
- te 210495 KLASSE 81 e. GRUPPE
TOMAS L. MULLALLY in BUENOS AIRES.
Schutzdecke für in Stapeln aufgehäufte Ware.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Februar 1908 ab.
Die vorliegende Schutzdecke, welche zum Abdecken beliebiger, zu Stapeln angehäufter Waren, wie Zerealien, Heu, Futter, gefüllter Säcke o. dgl., sei es im freien Felde oder in Höfen, Lagerplätzen oder auf offenen Eisenbahnwagen usw. als Schutz gegen Regen und Nebel dienen kann, zeichnet sich insbesondere dadurch aus, daß sie aus schmiegsamen Metalltafeln gebildet ist, die derart miteinander verbunden werden können, daß sie in beliebiger Anzahl aneinandergereiht und mithin Schutzdecken beliebiger Größe hergestellt werden können. Die schmiegsamen Metallplatten sind an ihren Rändern mit Öffnungen oder Augen und mit Haken und Riegeln oder Vorreibern versehen, um sie aneinander befestigen
. zu können. Ferner sind Stangen und Haken angeordnet, welche die Decke an dem Stapel oder Haufen unter Zuhilfenahme von Gewichten oder anderen geeigneten Mitteln befestigen.
Bisher bediente man sich zum Abdecken
der in Stapeln aufgehängten Waren in der Regel nur Leinwand- oder Kanevasdecken, durch die jedoch die Nässe schnell hindurch-
dringt, so daß die Ware verdirbt. Diese Übelstände werden durch Anwendung der neuen Decke vermieden.
Für gewöhnlich bedarf es bei geeigneter Aufstapelung nur einer Decke für den oberen Teil des Stapels, derart, daß die Decke etwa um einen Meter oder noch weniger von oben an den Seiten herunterhängt, um einen hinreichenden Schutz gegen Regen abzugeben. Der gegen diesen oberen abgedeckten Teil schlagende Regen springt teilweise ab und teilweise läuft er lotrecht nach unten, ohne 40
in das Innere des Stapels zu dringen. Ist die Ware in Säcke gefüllt, so kann man die Metalldecke bis zum Boden herunterführen.
Auf der Zeichnung stellen dar:
Fig. ι einen abgedeckten Heustapel oder einen Stapel aus Futterpflanzen,
Fig. 2 einen offenen Bahnwagen, mit gleichfalls abgedecktem Warenstapel beladen,
Fig. 3 einen abgedeckten Haufen Säcke und Fig. 4 bis 6 Einzelheiten der Schutzdecke.
Die Metalltafeln oder Bleche 1, welche die Deckenteile bilden, sind an ihren Kanten, zweckmäßig jedoch nur an den Längskänten mit Verstärkungsstreifen 2 und 3 versehen, von denen jene mit Löchern 4 und diese mit einer gleichen Anzahl Zapfen, Riegel oder Vorreiber 5 ausgestattet sind, die in die Löcher 4 einer benachbarten Tafel einzugreifen vermögen. Die Verstärkungsstreifen 3 sind noch an beiden Enden mit Haken 6 ausgerüstet, durch welche unter Zuhilfenahme von geeigneten Stangen 7 (Fig. 4) drei Tafeln gleichzeitig festgelegt werden können, entweder mittels. angehängter Gewichte 8 oder anderer gleichwertiger Vorrichtungen. Am Kopfende der Tafeln sind noch Bügel 9 und am anderen Ende Zungen oder Haken 10 angebracht, welche zu den Bügeln 9 der nächstfolgenden Tafeln passen, so daß auch in lotrechter Richtung eine unbegrenzte Anzahl Tafeln aneinandergereiht werden kann.
Die Tafeln werden genügend dünn hergestellt, um so schmiegsam zu sein, daß sie sich der Krümmung der üblichen Stapel im Freien oder auf offenen Bahn wagen anpassen können, wie aus den Fig. 1, 2 und 5 ersieht-
lieh ist. Gegebenenfalls können an den Enden der Wagen noch dreieckige Tafeln ii angesetzt werden, um auch die Enden des Stapels gegen Feuchtigkeit zu schützen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schutzdecke für in Stapeln aufgehäufte Ware, gekennzeichnet durch schmiegsame Metalltafeln, die an ihren Längskanten Verstärkungsstreifen mit Öffnungen oder Löchern (4) einerseits und mit Zapfen oder Riegeln (5) andererseits besitzen und an den Enden der Verstärkungsstreifen mit Haken (10) bzw. Bügeln (9) versehen sind, so daß eine beliebige Anzahl Metalltafeln leicht zu einer Schutzdecke von beliebiger Größe vereinigt werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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