DE210489C - - Google Patents

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DE210489C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B21/00Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor
    • B26B21/08Razors of the open or knife type; Safety razors or other shaving implements of the planing type; Hair-trimming devices involving a razor-blade; Equipment therefor involving changeable blades

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 210489--KLASSE 69. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Oktober 1908 ab.
Die vorliegende Erfindung gehört zur Klasse derjenigen Rasiermesser, bei welcher die auswechselbare Messerklinge in einem federnden Halter mit auseinanderspreizbaren Backen befestigt wird.
Das Wesen der Erfindung besteht in der besonderen Ausgestaltung der Spreizvorrichtung am Halter selbst und in der besonderen Art der Einstellung der Messerklinge auf verschiedene Breiten.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt, und zwar ist Fig. ι eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Stirnansicht, Fig. 3 ein Schnitt nach Linie A-A der Fig. 1 bei geschlossenen Spreizhebeln, Fig. 4 ein Schnitt nach Linie A-A der Fig. ι bei geöffneten Spreizhebeln, Fig. 5 eine Ansicht eines Spreiznebels, Fig. 6 ein Schnitt nach Linie' B-B der Fig. 1, Fig. 7 eine Ansicht der doppelschneidigen Klinge.
Der in bekannter Weise am Messergriff 1 befestigte Messerschaft 2 ist in der folgenden Weise als Haltevorrichtung, in welcher die Messerklinge 3 auswechselbar und einstellbar befestigt werden kann, ausgebildet:
Der Messerschaft 2 ist aus einem entsprechend zugeschnittenen Stück Blech derart gestanzt, daß seine Verlängerung 4, welche im Querschnitt die übliche Rasiermesserklingenform besitzt, mittels der beiden durch den bügelartigen Steg 5 federnd gegeneinander gepreßten Schenkel 6 und 7 als Klemm- und Festhaltevorrichtung für die .Schneidklinge, die zwischen diese Schenkel 6 'und 7' einschiebbar ist, dienen kann.
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Um ein · leichtes Einschieben oder Herausschieben der Klinge in die mit großem Druck gegeneinander gefederten Schenkel 6 und 7 der Schaftverlängerung 4 zu ermöglichen, sind in dem einen der Schenkel, etwa im Schenkel 6, Schlitze 8 angeordnet, durch welche Spreizhebel hindurchgreifen. Die als Handgriffe ausgebildeten Enden 9 dieser Spreizhebel legen sich an den Bügel 5 dicht an, so daß sie beim Rasieren nicht stören können, während die zur Spreizung dienenden Enden 10 dieser Hebel eng an dem Schenkel 6 anliegen. Werden dagegen die Handgriffe 9 nach abwärts gedreht, so kommen die Enden 10 der Hebel unter gleichzeitiger Spreizung der Sehenkel 6 und 7 in eine zu den Schenkeln 6 und 7 senkrechte Lage (Fig. 4). Um ein Herausschieben dieser Hebel aus den Schlitzen 8 infolge des federnden Druckes der Schenkel 6 und 7 bei Spreizung zu vermeiden, sind die Enden 10 der Hebel breiter als die Schlitze 8, durch welche die Handgriffe 9 nach außen hindurchgreifen. Das Einfügen der Spreizhebel in die Schlitze 8 erfolgt vor dem Stanzen des Schaftes 2 in die fertige Form.
Um nun die Messerklinge 3 auf die jeweilig gewünschte Schneidlage leicht einstellen zu können, sind in einem der Schenkel 6 und 7, beispielsweise im Schenkel 7, körnerartige Erhöhungen 11 vorgesehen, welche sich in entsprechende Löcher 12, die in der Messerklinge 3 vorgesehen sind, beim Einschieben der Messerklinge in der richtigen Lage einlegen.
Um feststellen zu können, ob die Messer- 7q
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klinge in der richtigen Lage sich befindet, sind in dem gegenüberliegenden Schenkel 6 Schauloch er 13 von größerem Durchmesser als die Löcher 12 der Messerklinge 3 vorgesehen. Die Messerklinge 3 besitzt je nach der Anzahl der gewünschten Einstellbreite eine Reihe solcher Feststellöcher 12, in welche die Körnerspitzen 11 eingreifen können, und ist außerdem mit zwei Schneiden versehen, so daß nach Abnutzung der einen Messerschneide durch Umklappen der Klinge die andere Messerschneide in die gewünschte Schneidbreite eingestellt werden kann.
Um die Schneidmesser einzulegen, verfährt man folgendermaßen: Zunächst werden die Spreizhebel durch Herabdrücken der Handgriffe 9 in die Öffnungslage eingestellt, alsdann wird die Klinge zwischen die Schenkel 6 und 7 so eingeschoben, daß entsprechend der gewünschten Schneidbreite die körnerartigen Erhöhungen 11 in die entsprechenden Löcher 12 eingreifen, was durch die Schaulöcher 13 festgestellt werden kann. Alsdann werden die Hebel wieder in die Schlußlage hochgedrückt, wobei durch die federnde Gegeneinanderpressung der Schenkel 6 und 7 ein starrer Sitz der Schneidklinge in der Haltevorrichtung 4 erzielt wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Rasiermesser mit einer auswechselbaren, durch einen federnden und auseinanderspreizbaren Halter befestigten Messerklinge, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreizung der Halterschenkel (6 und 7) zum Zwecke bequemen Ein- und Ausschiebens der auswechselbaren Messerklinge (3) mittels durch Schlitze (8) des einen Schenkels hindurchgreifender Spreizhebel (10) erfolgt, deren als Handhabe ausgebildete Enden (9) sich in der Schlußlage dicht um den bügelartigen Steg (5) des Halters legen.
2. Rasiermesser nach Anspruch i, bei welchem die Befestigung der gelochten, auswechselbaren Klinge durch körnerartige Erhöhungen des einen Schenkels des Halters erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidklinge (3) mit mehreren Löchern (12) übereinander versehen ist, um sie mehr oder weniger tief in dem Halter einspannen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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