DE2104697B2 - Webmaschine - Google Patents

Webmaschine

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DE2104697B2
DE2104697B2 DE19712104697 DE2104697A DE2104697B2 DE 2104697 B2 DE2104697 B2 DE 2104697B2 DE 19712104697 DE19712104697 DE 19712104697 DE 2104697 A DE2104697 A DE 2104697A DE 2104697 B2 DE2104697 B2 DE 2104697B2
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Germany
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tree
goods
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warp
chain
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DE19712104697
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DE2104697A1 (de
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Erwin Winterthur Pfarrwaller (Schweiz)
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Sulzer AG
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Gebrueder Sulzer AG
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/04Control of the tension in warp or cloth
    • D03D49/20Take-up motions; Cloth beams

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

lenkelement (96) sowie in einem der Breite eines reduziert werden.
Bedienungsganges (84) entsprechenden Abstand Warenbäume mit größeren Wickeldurchmessern vom Webmaschinengestell (1) ein zweites Um- werden unter anderem bei der Herstellung von Gelenkelement (97) und auf einer Höhe, welche der 20 weben aus Endlosgarnen, von Stapelartikeln in erforderlichen Höhe des Bedienungsganges (84) Baumwollwebereien und von Grundgeweben der entspricht, ein weiteres Umlenkelement (98) zur Teppich- und Pneumatikreifenindustrie verlangt, um Führung des aufzuwickelnden Gewebes (95) vor- für die weitere Verarbeitung, z. B. zum Drucken und gesehen sind. Färben des Gewebes oder zum Aufbringen des Tep-
2. Webmaschine nach Anspruch 1, dadurch 25 pichflors, eine möglichst große Warenlänge in einem gekennzeichnet, daß das Traggestell (2) sich im Stück zur Verfügung zu haben.
wesentlichen über den Webmaschinengrundriß Bei der Verwendung großer Kett- und Warenerstreckt und an der Warenseite und der Kett- bäume ist zu berücksichtigen, daß alle Teile der seite des Webmaschinengestelles (1) befestigbare Webmaschine sowohl von der Kettseite — etwa zur Stützen (26, 27, 26 a, 27 α) enthält 30 Behebung von Kettfadenbrüchen oder für Arbeiten
3. Webmaschine nach Anspruch 1 oder 2, da- an den Schäften usw. — als auch von der Warendurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahnen seite her — z. B. zur Behebung von Schußfaden-(79) der beiden Träger (25, 25 a) in einer Ebene brüchen — über die ganze Maschinenbreite bis zu liegen, welche von der Warenseite der Web- den Webschäften zugänglich sein soll. Aus diesem maschine nach deren Kettseite hin geneigt ist. 35 Grunde kann eine gewisse Bauhöhe der Webmaschine
4. Webmaschine nach einem der Ansprüche 1 nicht überschritten werden.
bis 3 mit mindestens einem parallel zur Achse Bei einer bekannten Webmaschine können große
des Warenbaumes angeordneten Führungs- und/ Kett- und Warenbaume übereinander auf einem
oder Antriebsbaum, welcher mit dem Umfang neben dem Webmaschinengestell angeordneten, ge-
des lose auf ihn aufsetzbaren Warenbaumes bzw. 40 meinsamen Traggestell gelagert werden. Diese An-
Warenwickels zusammenwirkt, dadurch gekenn- Ordnung ist jedoch aus Platzgründen nicht für jeden
zeichnet, daß das an der Achse des Warenbaumes Betrieb geeignet.
(76) befestigbare Zugmittel (81) über ein ober- Es ist auch schon eine Webmaschine der einhalb des Führungs- und/oder Antriebsbaumes gangs genannten Art bekannt (USA.-Patentschrift (34,37) angeordnetes Führungselement (66) ge- 45 2 811 176), bei welcher der Warenbaum oberhalb führt ist. des Webmaschinengestelles auf einem kettseitig an-
5. Webmaschine nach einem der Ansprüche 1 geordneten und auf dem Webmaschinengestell stebis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Trag- henden Traggestell gelagert ist. Das Gewebe wird gestell (2) mit einem über dem den Kettbaum von der Warenseite der Webmaschine unter das (10) aufnehmenden Bereich der Webmaschine 50 Webmaschinengestell, entlang dem Boden zur Kettangeordneten Führungselement (86) für das Zug- seite und hierauf am Kettwickel vorbei nach oben mittel (81) versehen ist. zum Warenbaum geführt. Der Zugang zu den Web-
6. Webmaschine nach einem der Ansprüche 1 schäften und zum Beispiel zu den Kettfadenwächtern bis 5, mit zwei nebeneinander angeordneten, mit ist von der Kettseite her während des Betriebes durch dem Umfang des Warenbaumes zusammenwir- 55 das vom Boden zum Warenbaum laufende Gewebe kenden Antriebs- und/oder Führungsbäumen, versperrt.
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer Zum Auswechseln der relativ schweren Bäume
der Antriebs- und/oder Führungsbäume (34, 37) sind außerdem entsprechende Hebevorrichtungen er-
auf quer zu den Führungsbahnen (79) der Träger forderlich und an der Decke des Websaales Füh-
(25, 25 α) beweglichen, feststellbaren Halterun- 60 rungsschienen für die Hebezeuge vorzusehen,
gen (35, 35 a) gelagert ist. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
7. Webmaschine nach einem der Ansprüche 1 eine Webmaschine in einfacher und gedrängter Baubis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger art zu schaffen, welche bei freier Zugänglichkeit der (25, 25 a) mit schrägen, auf oder in geringer Webmaschine sowohl von der Kett- als auch von der Höhe über dem Boden endenden, wegnehmbaren 65 Warenseite und möglichst geringem Bedarf an Führungsschienen (113, 113 a) für den Waren- Bodenfläche mit einem Warenbaum mit besonders baum (76) versehen sind. großem Wickeldurchmesser bestückt werden kann
und bei welcher das Einsetzen und Herausnehmen der
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Bäume, insbesondere des Warenbaumes, auf einfache und/oder Antriebsbaum aufliegende Warenbaum in Weise und unabhängig von am Gebäude anzubrin- seiner Betriebsstellung gehalten oder — durch entgenden tragenden Bauteilen erfolgen kann. sprechende Betätigung der Hebe- und Senkvorrich-
Diesr Aufgabe wird durch die im Hauptanspruch tung — in einer kontrollierten Bewegung über den gekennzeichneten Merkmal gelöst. 5 Führungs- und/oder Antriebsbaum abgerollt und in
Die beanspruchte Aufgabenlösung ist insbesondere eine vorbestimmte Stellung im Bereich der Führungsfür einen Webbetrieb mit begrenzten Raumverhält- bahnen gebracht werden.
nissen vorteilhaft, in dem in erster Lime auf die Her- Um die Vorrichtung zum Heben und Senken des
stellung einer möglichst großen Stücklänge Wert ge- Warenbaumes auch zum Auswechseln des Kettbaulegt wird Die Gewebeführung wird gegenüber den io mes verwenden zu können, ist in weiterer Ausgestalbekannten Anordnungen vereinfacht, und die Web- tung der Erfindung das Traggestell mit einem über maschine ist von der Kettseite her frei zugänglich. dem den Kettbaum aufnehmenden Bereich der Web-Die Ausrüstung der Webmaschine mit einer eigenen maschine angeordneten Führungselement für das Hebe- und Senkvorrichtung für den Warenbaum er- Zugmittel versehen.
möglicht ferner eine in bezug auf das Gebäude weit- 15 Bei einer Bauart der Erfindung mit zwei nebengehend freie Webmaschinenanordnung und damit, einander angeordneten, mit dem Umfang des Warenetwa im Hinblick auf eine eventuell erwünschte Um- baumes zusammenwirkenden Antriebs- und/oder stellung der Webmaschinen bei -veränderten Betriebs- Führungsbäumen ist mindestens einer der Antriebsbedingungen, eine optimale Ausnutzung der zur und/oder Führungsbäume auf quer zu den Führungs-Verfügung stehenden Bodenfläche des Websaales. 20 bahnen der Träger beweglichen, feststellbaren Halte-Durch die geneigten Führungsbahnen wird das Aus- rangen gelagert. Durch Verstellen des beweglichen wechseln des Warenbaumes erleichtert. Der leere Baumes können die während des Betriebes auf glei-Warenbaum kann durch eine Bedienungsperson rasch eher Höhe liegenden Achsen der beiden Bäume in und sicher eingesetzt werden, während der voll- eine gegen die Horizontale geneigte Ebene, etwa entbewickelte Warenbaum durch Nachlassen des Zug- 25 sprechend der Neigung der Laufbahn, gebracht wermittels langsam aus seiner Betriebsstellung auf den den, so daß der Warenbaum beim Nachlassen des Boden abgelassen werden kann. Der vollbewickelte, Zugmittels aus dem Gleichgewicht kommt und inmit seiner Achse auf den Trägern gleitende Waren- folge seines Eigengewichtes über die beiden Bäume baum kann dabei, je nach der Höhenlage der Füh- abrollt.
rungsbahnen, über diese geführt werden, bis der 30 Um den Raum vor bzw. hinter der Webmaschine Wickel auf dem Boden aufliegt oder bis er auf einen während des Betriebes frei zu halten, sind bei einei Teil der Webmaschine aufläuft, über welchen er Ausführungsform der Erfindung die Träger yorzugsschließlich gegen den Boden abgerollt wird. Außer- weise mit schrägen, auf oder in geringer Höhe übei dem ist auf Grund der Warenbahnführung das zum dem Boden endenden, wegnehmbaren Führungs-Warenbaum laufende Gewebe praktisch auf seiner 35 schienen für den Warenbaum versehen,
ganzen Länge für eventuelle Kontrollen oder Repa- Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeich-
raturen zugänglich. nung schematisch dargestellten Ausführungsbeispie-
Eine besonders stabile Anordnung wird in weiterer les erläutert. Es zeigt
Ausgestaltung der Erfindung dadurch erreicht, daß F i g. 1 eine Webmaschine mit einem Traggestell
das Traggestell sich im wesentlichen über den Web- 40 für den Warenbaum in einer Seitenansicht,
maschinengrundriß erstreckt und an der Warenseite Fig. 2 einen vertikalen Schnitt entsprechend dei
und der Kettseite des Webmaschinengestelles be- Linie H-II in F i g. 1,
festigbare Stützen enthält. Fig. 3 und 4 horizontale Schnitte entsprechenc
Um die verfügbare Bodenfläche des Websaales den Linien IH-III bzw. IV-IV in Fig. 1,
besonders gut auszunutzen, können die Führungs- 45 Fig. 5 die Webmaschine nach Fig. 1 in einen bahnen der beiden Träger in einer Ebene liegen, Längsschnitt entsprechend der Linie V-V in Fig. 4 welche von der Warenseite der Webmaschine nach und
deren Kettseite hin geneigt ist. Dadurch braucht nur F i g. 6 einen Horizontalschnitt entsprechend dei
ein kleiner Teil der verfügbaren Bodenfläche für den Linie VI-VI in Fig. 5.
Transport der Bäume freigelassen zu werden. Der 50 Bei der Webmaschine nach Fig. 1 sind nur di< Warenbaum und der Kettbaum können von der für die Beschreibung der Erfindung erforderlichei gleichen Seite, der Kettseite der Webmaschine, aus Teile gezeichnet. Die Webmaschine enthält ein Web eingesetzt und beim Auswechseln der Bäume von maschinengestell 1 und ein auf diesem angeordnete: der gleichen Seite weggeführt werden. Auf der Traggestell 2. Das Webmaschinengestell 1 weist zwe Warenseite der Webmaschine braucht demnach nur 55 Seitenträger (Seitenwangen) 3, 3 α auf. Die Seiten ein relativ schmaler Bedienungsgang vorgesehen zu träger 3, 3 a sind durch nicht gezeichnete Quertrage werden, so daß die Webmaschinen mit einander zu- miteinander verbunden und auf am Boden des Web gekehrten Warenseiten in vorteilhaft kleinen Abstän- saales angeordneten Trägern 4 befestigt, welche in den voneinander aufgestellt werden können. Bereich des Webmaschinengestelles 1 je ein sich voi
Bei einer Webmaschine mit mindestens einem 60 dessen Kettseite nach der Warenseite verjungende parallel zur Achse des Warenbaumes angeordneten Profil aufweisen.
Führungs- und/oder Antriebsbaum, welcher mit dem Auf der dadurch gegenüber der Warenseite erhöh
Umfang des lose auf ihn aufsetzbaren Warenbaumes ten Kettseite des Webmaschinengestelles 1 sind ai bzw. Warenwickels zusammenwirkt, ist das an der den Seitenträgern 3, 3 a je ein Kettbaumlager 5 um Achse des Warenbaumes befestigbare Zugmittel über 65 eine Konsole 6 angeordnet, ar. welcher cm Irag ein oberhalb des Führungs- und/oder Antriebs- baum 7 angebracht ist. Dieser ist mit zwei schwenk baumes angeordnetes Führungselement geführt. baren Halterungen 8 versehen, in denen die bndei Durch diese Anordnung kann der auf dem Führungs- eines Spannbaumes 9 drehbar gelagert sind, in dei
Kettbaumlagern 5 ist ein Kettbaum 10 gelagert, wel- der Schwenkhebel 35, 35 α liegen die Achsen 33, 36
eher ein mit Kettfaden (Webkette) 11 bewickeltes auf gleicher Höhe. Sie sind in einem solchen Abstand
Kettbaumrohr 12 und zwei auf diesem befestigte, den voneinander angeordnet, daß der Abstand zwischen
Kettwickel seitlich begrenzende Garnscheiben 13 den Laufflächen des Antriebsbaumes 34 und des
umfaßt. 5 Führungsbaumes 37 kleiner ist als der kleinste
Zwischen den Seitenträgern 3, 3 α sind zwei Füh- Wickeldurchmesser eines Warenbaumes 76, wel-
rungsstangen 14, eine Anzahl Webschäfte 15 und eher beim Webbeginn — entsprechend der in Fig. 1
eine Weblade 16 mit einem Riet (Webblatt) 17 an- strichpunktiert gezeichneten Stellung 76' — mit
geordnet. Die Weblade 16 ist auf einer Welle 18 be- seinem Umfang direkt auf die beiden Bäume 34, 37
festigt, welche von der Hauptwelle 19 der Web- io aufgelegt wird und in vollbewickeltem Zustand — in
maschine aus angetrieben und in schwingende der in F i g. 1 voll gezeichneten Stellung — mit dem
Bewegungen, entsprechend den Pfeilen 20, versetzt Umfang des Warenwickels 77 auf ihnen ruht,
wird. An der Warenseite des Webmaschinengestel- In F i g. 2 ist der Warenbaum 76 in seiner tiefsten
les 1 sind ein die Seitenträger 3, 3 α verbindender Stellung 76' dargestellt, in welcher er mit an den
Brustbaum 21, ein an den Seitenträgern 3, 3 α ge- 15 beiden Enden seiner Achse drehbar gelagerten pro-
lagerter, mit rauher Oberfläche versehener Sandbaum filierten Laufrollen 78 auf den Trägern 25, 25 α ruht,
(Warenabzugsrollc) 22 und ein gegen diesen anlic- deren Oberseiten Führungsbahn«! 79 fur die Lauf-
gender Anpreßbaum 23 sowie eine Führungsstange rollen 78 bilden. Zwischen den Laufrollen 78 ist auf
24 angeordnet. den beiden Enden der Warenbaumachse je ein dreh-Das Traggestell 2 enthält zwei über den Seiten- 20 barer Ring 80 gelagert, an welchem ein Ende einer
trägern 3, 3 α liegende parallele Träger 25, 25 α, als Zugmittel dienenden Lastkette (Rundstahlkette)
welche je auf zwei auf den Seitenträgern 3, 3 α lösbar 81 befestigt ist. Zur seitlichen Sicherung des sich mit
befestigten Stützen 26, 27 bzw. 26 a, 27 α angeordnet zunehmendem Wickeldurchmesser anhebenden Wa-
sind. Die auf der Warenseite des Maschinengestel- renbaumes76 sind an den Außenseiten der Träger
les 1 angeordneten Stützen 27, 27 α sind höher als 25 25, 25 α zwei Führungsbügel 82 befestigt, welche
die auf der Kettseite befindlichen Stützen 26, 26 α, so sich vertikal etwa über den Radius des größten her-
daß die Träger 25,25 a nach der Kettseite hin ge- stellbaren Warenwickels 77 erstrecken. Die oberen
neigt sind. Die über der Warenseite liegenden Enden Enden der Bügel 82 sind mit zwei aufrecht stehenden
der Träger 25, 25 α sind durch ein Rohr 28 verbun- Schilden 47, 47 α verbunden, welche an den Außen-
den. Die über der Kettseite liegenden Trägerenden 30 Seiten der Träger 25, 25 α über den Stützen 27, 27 a
29 ragen über das Maschinengestell 1 hinaus und befestigt sind.
sind je durch eine mit der Stütze 26 bzw. 26 α ver- In den beiden Schilden 47, 47 α sind über der
bundene Strebe 26' zusätzlich gehalten. Warenseite des Webmaschinengestelles 1 Lager 48
Die Träger 25, 25 α weisen je ein aus einem (F i g. 3) angebracht, in denen eine Welle 49 einer C-Profil 31 und einem dessen Schenkeln verbinden- 35 Vorrichtung 85 zum Heben und Senken des Warenden Stegblech 32 gebildetes kastenförmiges Hohl- baumes 76 bzw. zum Nachlassen und Aufziehen des profil auf (F i g. 2). In den beiden Trägern 25, 25 α Zugmittels 81 gelagert ist. Auf der im Schild 47 gesind die Enden einer etwa über den Webschäften 15 lagerten Endpartie der Welle 49 sind ein Zahnrad 50 angeordneten Achse 33 gelagert, auf welcher ein mit und eine Kettennuß 51 aufgekeilt. Auf der anderen einem Reibungsbelag versehener Antriebsbaum 34 40 Endpartie sitzt lose eine Kettennuß 51 α, welche zwischen zwei Halteringen bzw. Schwenkhebeln 35, durch Bolzen 52 mit einem auf der Welle 49 auf-35 α drehbar gelagert ist. Die Schwenkhebel 35, 35 α gekeilten Flansch 53 verbunden ist. Die Bolzen 52 sind je mittels einer Klemmvorrichtung auf der Achse sitzen im Flansch 53 und können in verschiedene, an 33 befestigt und tragen eine Achse 36, auf weicher der Kettennuß 51 α entsprechend angeordnete Bohein Führungsbaum 37 — mit glatter Oberfläche — 45 rungen eingeführt werden. Die aus den Lagern 48 drehbar gelagert ist. Der Antriebsbaum 34 und der vorstehenden Enden der Welle 49 sind mit Siche-Führungsbaum 37 sind an den Enden abgesetzt. Auf rungsringen 54 versehen.
den dem Schwenkhebel 35 α zugekehrten Enden ist Das Zahnrad 50 ist mit einem Ritzel 55 in Eingriff,
je ein Kettenrad 38 bzw. 39 befestigt. Zwischen den welches anf einer Weile 56 ätzt Die Weite 56 ist in
beiden Kettenrädern 38,39 ist ein kleineres Ketten- 50 einer hn Schild 47 angebrachten Hälse 57 gelagert
rad 40 angeordnet, welches auf einem am Schwenk- und trägt an ihrem an der Außenseite des Schildes 47
hebel 35 a befestigten Zapfen gelagert ist. vorstehenden Ende ein aufgekeiltes Schneckenrad 58,
Die freien Anne der Schwenkhebel 35, 35 α sind weiches mit einer selbsthemmend aasgebildeten
je am oberen Ende einer aufrecht angeordneten Ver- Schnecke 59 m Eingriff ist. Die Schnecke 59 ist in
stellspindel 41 angelenkt, welche in einer am Träger 55 einem am Schild 47 angeordneten Lager 61 gelagert
25 bzw. 25 a gelenkig angebrachten Mutter 42 ge- und trägt eine freäagnde kardanaitig angelenkte führt ist Die unteren Enden der beiden Verstell- Versteüstange 60, welche anf einer for das Bediespindeln 41 sind je mit einem Handrad 43 versehen. nungspersonai passenden Höhe ober dem Boden mil
An den Innenseiten der Träger 25, 25 α sind nach einer Handkurbel 63 versehen ist.
unten vorstehende Laschen 44, 44a angebracht, in & Auf der Hälse 57 sowie anf einem am Schild 47 λ denen eine Umlenkwalze 45 gelagert ist Anf deren befestigten Zapfen 64 ist je eine Kettenrofle65 gedem Träger 25 α zugekehrten Ende ist ein Kettenrad lagert An jedem der beiden Schade 47, 47 a h>t in 46 befestigt An der Sätze 27a sind zwei weitere <km der höchstmöglichen Stellung des Wafcabamnes Kettenräder 71, 72 sowie em Spannritzel 73 gelagert. 76 benachbarten Bereich eine weitere Kettenrolle 66 Anf der Achse des Kettenrades 72 sitzt ein ver- «5 — mit gröBerem Durchmesser — angeordnet. Die schwenkbarer Hebel 74, an dessen freiem Ende ein Kettenrollen 66 sind je anf einer Achse 67 gelagert Kettenrad 75 gelagert ist welche einerseits am Schild 47 bzw. 47 α und anderer-
In der in den Fig. 1 und S gezeichneten Stellung seäts an einer am darunterliegenden Träger 25, 25«
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angebrachten Lasche 68 bzw. 68 α befestigt ist. Die dargestellte Antriebsmittel von der Hauptwelle 19
beiden Schilde 47, 47 α sind durch eine oberhalb der abgeleitet. Ebenso werden die Bewegungen aller
Kettenrolle 66 angeordnete Sicherungsstange 69 ver- übrigen Mechanismen der Webmaschine, wie z. B.
bunden. Im Bereich der Kettennuß 51, 51 α sind der Webschäfte 15 und des Spannbaumes 9, von der
Sicherungsbleche 70 an den Schilden 47, 47 a be- 5 Hauptwelle 19 aus gesteuert,
festigt. Der Sandbaum 22 wird über ein auf seiner Welle
Die Kettennüsse 51, 51 α und die Kettenrollen 65, 99 sitzendes Zahnrad 100 angetrieben (F i g. 6). Auf 66 liegen über den Mittellinien der Träger 25, 25 a. der dem Seitenträger 3 α zugekehrten Endpartie der Die über der Kettseite der Webmaschine liegenden Welle 99 ist zwischen zwei Scheiben 101, 102 einer Enden 29 der Träger 25, 25 α sind je mit einer inner- io Rutschkupplung 103 ein lose drehbares Kettenrad halb des Trägerquerschnittes angeordneten Ketten- 104 gelagert. Die Scheiben 101, 102 sind je mit rolle 86 versehen, welche lose auf einer im Steg des einem Reibbelag 105 versehen. Die Scheibe 101 ist Q-Profils 31 und im Stegblech 32 gelagerten Achse fest mit der Welle 99 verbunden, während die 87 sitzt, deren Enden nach außen vorstehen. Die Scheibe 102 axial verschiebbar auf der Welle 99 Flanschen der [[-Profile 31 sind im Bereich der 15 sitzt und unter der Wirkung einer gege.n den Sand-Kettenrollen ausgeschnitten. Die Ecken der Stege baum 22 abgestützten, vorzugsweise einstellbaren der [-Profile 31 und der Stegbleche 32 sind je mit Spannfeder 106 seitlich gegen das Kettenrad 104 geeinem Radius, der größer ist als der Außenradius der drückt wird. Auf der Welle 99 ist eine Gleitfeder 107 Kettenrolle 86, abgerundet. befestigt, welche in eine entsprechende, an der
Die Lastkette 81 ist von den Enden des Waren- ao Scheibe 102 befindliche Nut eingreift, wodurch die
baumes 76 über die Kettenrollen 66, die Ketten- Scheibe 102 axial geführt und gegen Verdrehen ge-
nüsse 51 bzw. 51 α und die Kettenrollen 65 in zwei sichert wird.
an den Schilden 47, 47 α befestigte Rohre 83 geführt, Der Warenbaum 76 wird vom Kettenrad 104 aus deren Mündungen den Kettenrollen 65 zugekehrt gemäß Pfeil 109 (F i g. 5) über eine endlose Rollensind und deren Längsachsen tangential zu diesen ver- as kette 108 angetrieben, welche über das Kettenrad 71 laufen. zu den Kettenrädern 38, 40, 39 und über die Ketten-
Die Rohre 83 sind von den Schilden 47, 47 α räder 46, 72 und das Spannritzel 73 zurück zum schräg nach unten geführt, etwa auf der Höhe des Keilenrad 104 geführt ist. Auf der zwischen den Rohres 28 abgebogen und in einem der Breite eines Kettenrädern 46, 72 verlaufenden Partie der Rollen-Bedienungsganges 84 entsprechenden Abstand von 30 kette 108 ruht das auf dem Hebel gelagerte Kettender Warenseite des Webmaschinengestelles 1 verti- rad 75.
kai zum Boden des Websaales geführt. Die unteren Die Kettenräder 38, 39 haben je eine gleiche
Enden der Rohre 83 sind je an einem Tragteil 88 Zähnezahl, welche jedoch etwas kleiner ist als die
eines über die Breite der Webmaschine verlaufenden, Zähnezahl des Kettenrades 104. Dementsprechend
wegnehmbaren Bedienungspodestes 89 befestigt. Die 35 werden die Kettenräder 38, 39 mit einem geringen
beiden Rohre 83 sind durch zwei an ihren vertikalen Vorlauf gegenüber dem Kettenrad 104 angetrieben.
Partien befestigte, horizontale Verbindungsrohre 90 wodurch das Gewebe 95 gespannt wird. Durch das
seitlich gehalten. Kettenrad 40 wird die Rollenkette 108 aus dem Be-
Das Bedienungspodest 89 ruht auf zwei Profil- reich des über den Bäumen 34, 37 liegenden Um-
trägern 91, 92, welche auf den Tragteilen 88 be- 40 fangs des Warenbaumes 76 bzw. des Warenwickels
festigt sind. Die Tragteile 88 sind an den Trägern 4 77 ausgelenkt,
befestigt bzw. auf dem Boden abgestützt. Bei Beginn des Webbetriebes wird ein vollbe-
Die Kettfaden 11 sind vom Kettbaum 10 über den wickelter Kettbaum 10 in die Kettbaumlager 5 ein-Spannbaum 9, den Tragbaum 7 und die Führungs- gesetzt und ein leerer Warenbaum 76 auf den Anstangen 14 zu den ein Webfach 93 bildenden Web- 45 tncbsbaum 34 und den Führangsbaum 37 gelegt, schäften 15 und durch diese zum Warenrand 94 ge- v.'obei er die Stellung 76' einnimmt. Falls eine gleiführt. In das Webfach 93 wird durch nicht darge- ehe Webkette wie beim vorherigen Webbetrieb verstellte Eintragsmittel ein Schußfaden eingetragen. arbeitet wird, werden die neuen Kettfaden 11 an die der anschließend abgeschnitten und durch das Riet bereitgelegten Fäden der alten Webkette angeknüpft 17 in der Spitze des Webfaches 93 an den Waren- 50 und das Ende des vom vorher verwendeten Warenrand 94 angeschlagen wird, wo das Gewebe 95 be- baum abgeschnittenen Gewebes 95 zwischen dem ginnt Führungsbaum 37 und dem neuen Warenbaum 76
Das fertige Gewebe 95 wird über den Brustbaum hindurchgefühlt und an diesem befestigt
21 geführt, umschlingt den Sandbaum 22 und den Der Kettbaum 10 wird gemäß Pfeil 111 absatz-Anpreßbaum 23 and wird von diesem über die Füh- 55 weise angetrieben, so daß eine dem Warenabzug rungsstangen 24 and eine am Träger 91 befestigte entsprechende Kettlänge abgelassen wird. Durch den Umlenkstange 96 unter das Bedienungspodest 89 unter der Wirkung von nicht gezeichneten Federn geführt, anschließend an einer am Profilträger 92 stehenden Spannbaum 9 wird die erforderliche Spanbefestigten Umlenkstange 97 omgelenkt und — nung in den Ketten 11 (bzw. 11' bei voübewickertem außerhalb des Bedienungsganges 84 — vertikal nach 60 Kettbaum) erzeugt und der Antrieb des Kettbaumes oben, zu einer weheren, am oberen Verbmdungsrohr 10 in bekannter Weise gesteuert.
90 befestigten Umlenkstange 98 geführt und ge- Der Warenbaum 76 wird gemäß Pfeil 110 ebenlangt schließlich aber das Rohr 28, die Umlenkwalze falls absatzweise angetrieben. Die Antriebskraft des 45 und den Fuhrungsbaum 37 zum Warenbaum 76. mit einer rauhen Oberfläche versehenen Anüiebsbau-Das Gewebe 95 wird dem Warenbaum 76 tangen- 65 mes 34 wird in der untersten Stellung 76' direkt auf tial zugeführt und auf diesen gemäß Pfeil 110 auf- den Warenbaum 76 übertragen. Bei fortschreitengewickelL dem Aufwickelvorgang gelangt die erste Gewebelage
Der Antrieb des Kettbaumes 10 wird über nicht zwischen den Warenbaum 76 und den Antriebsbaum
9 10
34 und anschließend, im Bereich des Führungsbau- des Warenbaume« 76 kreisbogenförmige Bewegunmes 37, unter die inzwischen zugeführte zweite Ge- gen um die Achsen 33 bzw. 36 aus, entsprechend den webelage, so daß der Warenbaum 76 angehoben Linien 112', 112". In der Stellung 77" liegen die wird und die Reibungskräfte des Antriebsbaumes 34 Enden des Warenbaumes 76 mit den Laufrollen 78 auf den wachsenden Warenwickel 77 einwirken. Mit 5 (78") auf den Führungs- oder Laufbahnen 79 der zunehmendem Wickeldurchmesser wird der Waren- Träger 25, 25 α und werden durch die gespannten baum 76 angehoben, wobei die zwischen dem Ring Partien 81" der Lastketten 81 zurückgehalten.
80 und den Kettenrollen 66 befindlichen, Ursprung- Beim weiteren Nachlassen der Lastkette 81 gleiten
lieh gespannten Partien 81' der Lastketten 81 locker die Laufrollen 78 (78") über die Trägerenden 29 auf
werden und durchhängen. io zwei schräge, auf dem Boden abgestützte Fiihrungs-
Die größte übertragbare Antriebskraft des An- schienen 113, 113 a, welche je mittels Laschen 114
triebsbaumes 34 ist von der Einstellung der Spann- an den vorstehenden Enden der Achsen 87 befestigt
feder 106 an der Rutschkupplung 103 anhängig; sind; die ablaufenden Lastketten 81 legen sich über
sobald der beim Antrieb des Warenbaumes 76 zu die Kettenrollen 86 und werden durch diese geführt,
überwindende Widerstand einen vorbestimmten groß- 15 Die Führungsschienen 113, 113 α können auch in
ten Wert überschreitet, rutscht die Scheibe 102 auf einer passenden Höhe über dem Boden enden und
dem Kettenrad 104 durch, so daß der Antrieb unter- etwa auf den Trägern 4 abgestützt sein,
brochen und die Entstehung einer zu großen Ge- Der WarenwjcJre! 77 gelangt schließlich in die
webespannung vermieden wird. Stellung 77'", von welcher er z. B. auf einen nicht
Wenn der Kettbaum 10 bis auf das Kettbaumrohr ao gezeichneten Transportwagen gesetzt werden kann. 12 abgewickelt und der Warenbaum 76, wie in Hierauf werden die Lastketten 81 von den Lauf-F i g. 1 dargestellt, voll bewickelt ist, wird das Ge- rollen 78 (78") gelöst und der Warenwickel 77 wegwebe 95 am Warenbaum 76 abgeschnitten. Am Kett- gebracht. Es versteht sich, daß der Warenwickel 77 baum 10 werden die Kettfaden 11 vom Kettbaum- auch direkt auf den Boden abgelassen werden kann, rohr 12 entfernt und zum Anknüpfen an eine neue as Bei der in F i g. 1 dargestellten Anordnung läuft Webkette bereitgelegt. der Warenbaum 77 zwischen seinen Stellungen 77"
Durch Betätigen der Handkurbel 63 werden die und 77*" auf den Tragbaum 7 und den Spannbaum 9 Kettennüsse 51, 51 α über das Schneckengetriebe 58, auf. In diesem Bereich werden daher die Laufrollen 59 im Uhrzeigersinn verdreht, bis die Lastketten 81 76 von den Führungsschienen 113, 113 α abgehoben, zwischen den Enden des Warenbaumes 76 und den 30 Falls eine derartige Belastung durch den relativ Kettenrollen 66 entsprechend der Linie 81 b (Fig. 1) schweren Warenwickel vermieden werden soll, kann gespannt sind. Dabei gleiten die freien Enden der in der Spannbaum 9 nach unten geschwenkt bzw. der den Rohren 83 lose liegenden Ketten 81 je etwa aus Tragbaum 7 gegen das Maschinengestell 1 hin vereiner Stellung 81 c gegen den Boden. Um eventuell schiebbar angeordnet werden,
bestehende Längenunterschiede zwischen den beiden 35 Beim Nachlassen der Lastkette 81 werden deren Kettenpartien 81 b auszugleichen, kann die Ketten- lose Enden in dem Rohren 83 hochgezogen, bis sie nuß 51 α nach Lösen der Bolzen 52 gegenüber dem etwa entsprechend der Länge der abgelassenen Flansch 53 verdreht und in der passenden Stellung Kettenpartie 81'" je eine Stellung 81 d einnehmen, wieder durch die Bolzen 52 befestigt werden. Die freien Enden können auch mit einer Kugel
Als nächstes werden die beiden Schwenkhebel 35. 40 o& dgl. beschwert sein. Durch die Sicherungsstange
35 α durch Verdrehen der Verstellspindeln 41 — 69 und die Sicherungsbleche 70 wird verhindert, daß deren Handräder 43 dabei je in die in Fig. 1 strich- die Lastketten 81 aus den Kettennüssen 51, 51 β punktiert gezeichnete Stellung 43' gelangen — nach bzw. den KettenroUen 66 herausspritgen können,
unten verschwenkt, wodurch der Führungsbaum 37 Beim Einsetzen eines neuen Warenbaumes werden vom Warcnwickcl 77 entfernt und in die Stellung 37' 45 die Lastkeiten 81 an dessen Enden befestigt und angebracht wird. Dementsprechend gelangen die schließend durch die über die Handkurbel 63 im Kettenräder 39, 40 in die Stellungen 39', 40'. Die Uhrzeigersinn angetriebenen Kettennüsse 51, 51 a dabei locker werdende Partie 108' der Antriebskette aufgezogen. Dabei gleitet der leere Warenbaum mit wird durch da=. Kettenrad 75 gespannt gehalten, wel- seinen Führungsrollen 78 über die Führungsschienen ches infoige seines Eigengewichtes bzw. des Gewich- 50 113, 113 a und die Träger 25, 25 a, bis er durch die tes des entsprechend ausgebildeten Schwenkhebels 74 Partie 81' der Lastkette in der Stellung 76' gehalten in die Stellung 7T gelangt. Die Verstellspindeln 41 wird, in der er gegen den Antriebsbaum 34 anliegt, können entweder gleichzeitig — durch zwei Bedie- Hierauf wird das Gewebe am Warenbaum 76 beaungspersonen — oder, falls bewegliche Lager für festigt und der Fuhrungsbaum 37 in seine in F i g. 1 den Führungsbaum 37 vorgesehen sind, abwechselnd 55 voll gezeichnete Betriebsstellung zurückgeschwenkt, verstellt werden. in welcher er den Warenbaum 76 mitträgt.
Bei abgesenktem Führungsbaum 37 wird der nur Die über die KettenroUen 86 geführten Kettenauf dem Antriebsbaum 33 ruhende Warenwickel 77 partien 81'" können, nachdem sie vom abgelassenen durch die gespannte Lastkette 81 und das selbsthem- Warenbaum gelöst wurden und gegebenenfalls nach mende Schneckengetriebe 58, 59 zurückgehalten, 60 Entfernen der Führungsschienen 113, 113 α, aach und kann nunmehr abgelassen werden. entsprechend der Linie 81 e nrit den Enden des Kett-
Durch Betätigen der Handkurbel 63 werden die baumrohres 12, 12" verbunden werden. Durch Aaf-
Keüennüsse 51, Sl α in F i g. 1 gegen den Uhrzeiger- ziehen und Ablassen der Lastkette 81 kran der ab-
smn verdreht, so daß die Lastkette 81 nach links ab- gewobene Kettbaum It) ans dran Kettbaumlager 5
ääuft und der Warenwickel 77 um den Antriebsbaum €5 herausgenommen und auf den Boden abgesetzt bzw.
34 in die Stellung TV und anschließend um den in ein neuer Kettbaum 10" in die Kettbaumlager 5 en-
der tieferen Stellung 37' befindlichen Führuagsbaum gesetzt werden.
37 ia die Stellung 77" abrollt. Dabei führt die Achse Das Traggestell 2 kann vorteilhaft leicht ausge-
bildet werden, so daß es ohne besondere Mühe aufgesetzt und abgenommen werden kann. Da das Traggestell 2 im wesentlichen eine selbständige Baueinheit bildet, kann es insbesondere ohne größere Umbauarbeiten an einer bereits bestehenden Maschine angebracht werden. In diesem Falle sind lediglich an den Seitenträgern 3, 3 α die entsprechenden Auflagestellen für die Stützen 26, 27, 26 a, 27 a vorzusehen und es muß ein mit den Antriebsmitteln für den Warenbaum zu verbindender neuer Sandbaum 22 eingesetzt oder irgendein anderer Teil des Webmaschinenantriebes, z. B. die Hauptwelle 19, mit den entsprechenden Antriebsmitteln verbunden werden.
Das Traggestell kann auch unabhängig vom Maschinengestell angeordnet sein und etwa neben den Seitenträgern auf dem Boden stehende Stützen aufweisen.
Die Vorrichtung zum Heben und Senken des Warenbaumes 76 kann auf verschiedene Art ausgebildet sein. Beispielsweise kann das Schneckengetriebe 58, 59 durch einen Motor angetrieben werden. Ebenso kann ein anderes Zugmittel, etwa ein auf
ίο einer Seiltrommel aufwickelbares Zugseil od. dgl., verwendet werden. An Stelle derartiger Einrichtungen können auch zwei etwa im Bereich der Kettenrollen 66 aufgehängte Flaschenzüge od. ä. an sich bekannte Hebezeuge angeordnet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

ι 2 ρ . „to„„„„·-„uβ Die Erfindung betrifft eine Webmaschine mit einem Patentansprüche. Traggestell für einen oberhalb des Webmascbinen-
1. Webmaschine mit einem Traggestell für gesteiles anzuordnenden Warenbaum, welches Trageinen oberhalb des Webmaschinengestelles anzu- gestell zwei parallele Träger mit in deren Längsordnenden Warenbaum, welches Traggestell zwei 5 erstreckung verlaufenden Führungsbabnen für die parallele Träger mit in deren Längserstreckung beiden Enden der Achse des Warenbaumes entverlaufenden Führungsbabnen für die beiden hält
Enden der Achse des Warenbaumes enthält, da- Je nach den Betriebsverhältnissen bzw. der Art
durch gekennzeichnet, daß die Füh- des herzustellenden Gewebes ist man aus Wirtschaft-
rungsbahnen (79) der Träger (25, 25 α) gegen die io lichkeitsgründen häufig bestrebt, die Webmaschine
Horizontale geneigt sind, daß das Traggestell (2) mit Kett- und/oder Warenbäumen zu bestücken,
eine Vorrichtung (85) zum Aufziehen und Nach- welche einen möglichst großen Wickeldurchmesser
lassen eines am Warenbaum (76) befestigbaren aufweisen. Beispielsweise soll dadurch die für das
Zugmittels (81) aufweist und daß an der Waren- Auswechseln der Bäume bzw. für die Vorbereitung
seite der Webmaschine auf einer vorbestimmten, 15 der Webkette und/oder das Auflegen des Gewebes
geringen Höhe über dem Boden ein erstes Um- erforderlichen Stillstandszeiten der Webmaschine
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US3707995A (en) 1973-01-02
GB1348576A (en) 1974-03-20
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E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
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