DE210253C - - Google Patents

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DE210253C
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recess
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metals
rail
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DENDAT210253D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D19/00Casting in, on, or around objects which form part of the product
    • B22D19/04Casting in, on, or around objects which form part of the product for joining parts
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B11/00Rail joints
    • E01B11/44Non-dismountable rail joints; Welded joints
    • E01B11/52Joints made by alumino-thermal welding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 31c. GRUPPE 24.'
mittels einer Gießform.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Verbinden zweier Metalle, besonders von Kupierlaschen mit Stahlschienen, durch Aufgießen von Metall.
Das Verfahren, welchem die neue Vorrichtung dienen soll, besteht im wesentlichen darin, daß man über die zu vereinigenden kalten Metallstücke an der Stelle, wo das geschmolzene Metall aufgegossen werden soll, eine. Form
ίο stülpt, die eine Aussparung besitzt, welche das zu gießende Schlußstück bildet, und mit welcher geeignete Kanäle in Verbindung stehen, die das Ein- und Austreten von geschmolzenem Metall in bzw. aus der genannten Aussparung gestatten. Dieses geschmolzene Metall läßt man vorteilhaft durch die Form laufen, bis das kalte Metall wärmer, weicher und poröser wird, ' wodurch eine innige und dauernde Verbindung zwischen den Metallen hergestellt wird; hierauf
ao hält man die gewünschte Menge geschmolzenen Metalls auf dem vorher kalten Metall zurück und läßt sie abkühlen. Bisher verfuhr man nun in der Weise, daß man das beim anfänglichen Erhitzen der zu vereinigenden kalten Teile
a5 benutzte geschmolzene Metall einfach aus der Form auslaufen ließ und wieder sammelte, um es von neuem zu erhitzen und wieder zu benutzen. Dieses Verfahren bedingt natürlich eine mehr oder weniger große Metallvergeudung und weist den weiteren Nachteil auf, daß die Metallmenge, die so durch die Form hindurchgeht; nicht immer, und zwar nicht einmal von einem Fachmann, genau bemessen werden kann, trotz der Tatsache, daß die Zeitdauer, während welcher das geschmolzene Metall fließen muß, für jeden Fall ganz genau berechnet werden kann, da sie von den physikalischen Eigenschaften der Metalle abhängt, welche verbunden werden sollen.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine Form, welche bei dem genannten Verfahren zum Angießen von Schienenlaschenenden einen wirksameren und wirtschaftlicheren Gebrauch des geschmolzenen Metalls gewährleistet.
Die Zeichnung stellt mehrere Ausführungsformen der neuen Vorrichtung beispielsweise dar, und zwar zeigt Fig. 1 in schaubildlicher Ansicht eine Ausführungsform, bei welcher die Form am Kopf der Schiene angebracht ist. Fig. 2 zeigt die Form in Endansicht. Fig. 3 zeigt die von der Schiene entfernte Form in vergrößerter Ansicht. Fig. 4 zeigt im "Schnitt eine zweite Ausführungsform, bei -welcher die Form unterhalb des Schienenfußes angebracht ist. Fig. 5 zeigt die Form und die Schiene in Ansicht. Fig. 6 zeigt die von der Schiene ent-.fernte Form in vergrößerter Ansicht.
Das Hauptmerkmal der Erfindung liegt in einer Vorrichtung zum genauen Abmessen der Menge geschmolzenen Metalls, die bei der vorausgehenden Erhitzung zur Verwendung kommt.
In der Zeichnung bezeichnet A die eigentliche Form, deren Gestalt sich danach richtet, ob sie zum Angießen eines Verbindungsstückes
an den Kopf der Schiene oder an den Steg der Schiene oder an den Schienenfuß verwendet werden soll.
Wie bereits erwähnt ist, sind nur zwei solcher Ausführungsformen in der Zeichnung veranschaulicht.
Die Form A ist mit einer Aussparung α versehen, die zur Aufnahme des Verbindungs-' Stückes B geeignet ist. Ob nun letzteres ein
ίο einfacher Draht oder eine Lamcllenlasche ist, ist gleichgültig, da die Gestalt der Aussparung entsprechend gewählt werden kann. An die Aussparung α schließt sich eine zweite, größere Aussparung a1 an, in welcher die Verbindung zwischen dem Stück B und der Schiene hergestellt wird. Mit der Aussparung a1 steht ein Einlaufkanal «a und ein Ablaßkanal «3 in Verbindung, so daß das geschmolzene Metall in der eingangs erläuterten Weise die Aussparung ax , 20 durchfließen kann, um zunächst die angrenzenden Teile, die miteinander vereinigt werden sollen, zu erhitzen, bevor die endgültige Verbindung hergestellt wird. Anstatt jedoch das aus dem Ablaßkanal «3 austretende Metall in der bisher üblichen Weise entweichen.zu lassen, ist gemäß der Erfindung ein Behälter α4 zur Aufnahme dieses Metalls vorgesehen. Dieser Behälter wird vorteilhaft in derselben Form'/l untergebracht, die auch die erwähnten Aussparungen aufweist. Natürlich könnte der Behälter auch getrennt angeordnet und zur geeigneten Zeit neben den Ablaßkanal a3 gebracht werden. Auf alle Fälle muß dafür Sorge getragen werden, daß der Rauminhalt des Behälters α4 so groß gewählt wird, daß er das gesamte überschüssige Metall, d.h. das Metall, welches nach Anfüllen der Aussparung a1 übrig bleibt und bezüglich seiner Menge erforderlich ist, um die Temperatur der zu vereinigenden Metalle auf den geeigneten Grad zu heben, aufnehmen kann.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 4, 5 und 6 ist der Einlaufkanal a2 so gelegt, daß das Metall beim Eintreten in die Aussparung α1 unmittelbar gegen denjenigen Teil der Schienenoberfläche, an welchem die Vereinigung stattfinden soll, anprallt, anstatt wie früher einfach an dieser Stelle vorbei zu laufen. Demgemäß erstreckt sich bei der Form zum Angießen der· Verbindungsstücke an die Unterseite des Schienenfußes das untere Ende des Einlaufkanals a2 unter den Punkt, wo der Eintritt in die Aussparung a1 stattfindet, hinab und geht dann in einer Kurve zu dem Eintrittspunkt aufwärts (Fig. 4). Natürlich wird das den Kanal a2 hinablaufende geschmolzene Metall beim Auftreffen auf den Boden, des Kanals aufwärts befördert und somit in der vorteilhaftesten Weise zwecks bestmöglicher Ausnutzung der in ihm enthaltenen Wärme geführt. ,
Ferner ist aus Fig. 4,5 und 6 ersichtlich, daß der Ablaßkanal a3 sich auf wesentlich derselben Höhe befindet wie der Einlaufkanal a2, wo letzterer in die Aussparung ti1 eintritt. Hierdurch wird erzielt, daß der Spiegel .des Metalls in der Aussparung a1 stets in de'r erforderlichen Höhe aufrecht erhalten wird und demgemäß die Verwendung eines Pfropfens im Auslaufkanal zwecks Zurückhaltens des für die Bildung des Endstückes erforderlichen Metalls in der Aussparung, wie solcher bei der bisherigen Vorrichtung unbedingt nötig war, überflüssig wird.
Beim praktischen Gebrauch wird die Form an der Schiene festgeklemmt oder sonstwie daran angebracht. Soll die Lasche seitlich, z. B. an dem Schienenkopf oder an dem Schienensteg befestigt ^werden (Fig. i und 2), so werden vorteilhaft Klammern C bekannter Art benutzt. Soll die Lasche unter dem Schienenfuß befestigt werden, so sind Klemmvorrichtungen gewöhnlich nicht nötig, da die Form mittels Keile o. dgl. "· unmittelbar auf dem Boden gelagert werden kann, um einen hinreichend dichten Anschluß an die Schiene zu erhalten.
Damit die durch die Ablenkung des Stromes ,geschmolzenen Metalls erzielbare Wirkung voll ausgenutzt werden kann, ist es wünschenswert, den Einlaufkanal a2 sich etwas aufwärts erstrecken zu lassen, und zu diesem Zwecke hat die Form die in der Zeichnung veranschaulichte Gestalt erhalten. Damit ferner der genannte Kanal nicht vollständig versperrt wer- " den kann und demgemäß das geschmolzene '95 Metall beim Abkühlen den Kanal nicht verstopfen kann, führt man den Kanal lediglich in Form einer tiefen Nut in der Oberfläche des sich aufwärts erstreckenden Teiles der Form A aus. Diese Nut kann seitlich mittels eines kleinen Hilfsblocks α5 (Fig. 4 und 5) geschlossen werden. Der sich aufwärts erstreckende Teil des Kanals a2 erleichtert natürlich auch das Eingießen des geschmolzenen Metalls.
Es ist bereits erwähnt worden, daß unter »Schienenlasche« jede Art von elektrischen Leitern, die zur Verbindung der aneinanderstoßenden Schienenenden o. dgl. verwendet werden,· zu verstehen ist. Ferner ist zu bemerken, daß unter »Schiene« nicht nur die gewöhnlichen no Eisenbahnschienen, sondern . ganz allgemein fortlaufende Leitungen zu verstehen sind, deren einzelne Teile miteinander vereinigt werden müssen,- um einen ununterbrochenen elektrischen Stromkreis zu?bilden. '

Claims (4)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Vorrichtung zum Verbinden zweier ' Metalle durch Aufgießen von Metall mittels iao einer Gießform, die mit einer Aussparung zur Aufnahme des die .Lasche'bildenden.
    Leiters und einer zweiten daneben befindlichen Aussparung mit Zulauf- und Auslaufkanälen zum Durchfließenlassen des zur Bildung des Laschenendstückes dienenden Metalls versehen ist, gekennzeichnet durch einen Behälter (a*),. der mit dem Auslaufkanal fa3) der zweiten Aussparung (a2) in' Verbindung steht und dazu dient, das zum Erhitzen der miteinander zu verbindenden Metalle erforderliche geschmolzene Metall aufzunehmen und die genaue Abmessung der erforderlichen Metallmenge zu ermöglichen.
  2. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter fa4) mit der Aussparung (a1) durch einen Auslaufkanal 3) verbunden ist, der im wesentlichen in derselben Höhe liegt wie der Einlauf kanal 2), so daß- das zur Bildung des Laschenendstückes erforder- ao liehe Metall in der Aussparung (a1) zurückgehalten werden kann.
  3. 3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß · der Einlaufkanal (a2) so geformt ist, daß er das geschmolzene Metall unmittelbar, gegen die miteinander zu vereinigenden Metalle leitet.
  4. 4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlaufkanal (a2) sich unterhalb des Eintrittspunktes zur Aussparung (al) hinab erstreckt und dann in einer Kurve zu diesem Punkt aufsteigt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in der reichsdruckerei.
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