DE2101351C3 - Vorrichtung zum portionierten Abfüllen von zähflüssigem, insbesondere hochviskosem Füllgut - Google Patents
Vorrichtung zum portionierten Abfüllen von zähflüssigem, insbesondere hochviskosem FüllgutInfo
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Description
stößt das Füllgut aus dem Dosierschlauch aus, wodurch dieses Walzenpaar neben Bewegungen quer
zur Längsachse des Dosierschlauches auch noch solche in Längsrichtung der Dosierschlauch achse
ausführt. Durch die hubverstellbare Anordnung des jn Längsrichtung des Schlauches arbeitenden Walzenpaares
wird eine Änderung der Ausstoßmenge erzielt.
Von der baulich einfachen Seite her gesehen ist es dabei zweckmäßig, wenn die Walzen des Verschlußwalzet;paares
an im wesentlichen winkelförmigen Auslegern gelagert sind, die selbst schwenkbeweglich
am Maschinengestell angelenkt und durch einen gemeinsamen Druckmittelantrieb im Sinne des Schließens
oder offnem betätigbar sind.
Die Winkelausleger dieses Verschlußwalzenpaares können somit der Höhe nach gesehen unverstellbar
am Maschinengestell angeordnet sein und um ihre Drehlagerpunkte am Maschinengestell eine dem Öffnungs-
bzw. Schiießhub entsprechende Bewegung ausführen. Dabei ist die Anordnung nur eines einzigen
Antriebsaggregates für beide Winkelausleger im Hinblick auf einen wenig aufwendigen Aufbau von
Vorteil.
Zweckmäßig ist ferner die Anordnung des Füllgut-Ausstoßwalzenpaares
an einer gemeinsamen, auf einer vertikal verlaufenden Führungsstange aufgenommenen
Lagerplatte, an der auch der die Ausstoßwalzen gemeinsam öffnend und schließend betätigende
Druckmittelantrieb gelagert ist. Dabei ist die Lagerplatte mit einem eigenen Heb- und Senkbewegungen
ausführenden Druckmittelantrieb ausgerüstet.
Bei dieser praktischen Verwirklichung wird gezeigt, wie man mit einfachen Mitteln in der Lage ist.
eine im Sinne des Ausstoßens des Abiüllgutes wirkende
Förderbewegung an einem Walr.enpaar zu erreichen, welches aaßerdem auch noch durch einen
eigenen Antrieb im Sinne des Öffncns und Schließens betätigbar ist.
Zusammenfassend ist es also der Erfindung uelungen.
eine baulich höchst einfache und funktionell besonders wirkungsvolle Vorrichtung zum portionierten
Abfüllen von zähflüssigem, insbesondere hochviskosem Füllgut zu schaffen, de gegenüber bekannten
Vorrichtungen eine Ruhe von entscheidenden Vorteilen besitzt.
Im übrigen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
auf den Zeichnungen wiedergegeben: dabei zeigt
Fig. 1 eine stark schematisiert wiedergegebene Schnittansicht der n^uen Abfüllvorrichtung mit dem
Verschlußwalzenpaar in der Schließstellung und dem Füllgut-Ausstoßwalzenpaar in der öffnungsstcliung,
F i g. 2 eine Seitenansicht hierzu, wobei alle Antriebsaggregate
mit eingezeichnet 'jind, und
Fig. 3 bis7 geben Arbeitsphasen der Dosiervorrichtung
wieder.
Dabei ist zunächst mit 10 eine Maschinenkörpergrundplatte bezeichnet, auf der im Abstand voneinander
zwei seitliche Stützen 11 und 12 in Vertikal ebene verlaufend vorgesehen sind. Oberhalb dieses
Maschinengestells IC bis 12 befindet sich ein mit 13 bezeichneter Vorratsbehälter zur Aufnahme des Ahfiillgules.
Im Anschluß an die untere Auslaßnffnung 14 des Vorratsbehälter«, ist ein Anschlußflansch 15
vorgesehen, der mit einer Überwurfmutter IC zusammenwirkt. Zwischen diesem Anschlußflansch 15 und
der Überwurfmutter Io ist das obere Ende Πα eines
Dosierschlauches 17 gehalten, der mit seinem unteren Ende 17 b durch einen weiteren Anschlußflansch
18 und eine überwurfmutter 19 gehalten ist Der Anschlußflansch 18 geht in einen Auslaß 20 über wel-
eher in der dargestellten Weise ausgeführt, jedoch
auch mit einer — nicht dargestellten — Siebeinrichtung ausgeführt sein kann.
Unmittelbar unter dem oberen Anschlußflansch 15 befinden sich in gegenüberliegender Anordnung die
ίο Walzen eines Walzenpaares 21, welches an Winkelauslegern
22 gelagert ist, die je um eine Achse 23 schwenkbar an der Seitenstütze 11 angeordnet und
durch einen Antriebszylinder 24 im Sinne des öffnens und Schließens bei Durchführung einer Beweis
gung quer zur Längsachse des Dosierschlauches 17 angetrieben sind.
Ferner ist der Dosierer mit einem hubverstellbarcn Füllgut-Ausstoßwalzenpaar 25 ausgerüstet, welches
ebenfalls an Winkelauslegern 26 angelenkt ist, wobei
no diese Winkelausleger jeweils um die Achsen 27
schwenkbar gelagert und durch einen Druckmittelzylinder 28 im Sinne des öffnens und Schließens bewegt
sind. Sowohl das Füllgut-Ausstoßwalzenpaar 25 als auch der Antriebszylinder 28 sind an einer ge-
meinsamen Lagerplatte 29 vorgesehen, welche über Führungsbuchsen 30 auf einer Führungsstange 31
gelagert ist, die senkrecht steht. Über Flanschlager 32 ist die Platte mit der Seitenstütze 12 verbunden. Die
Lagerplatte 29 ist durch einen Antriebszylinder 33
heb- und senkbeweglich angetrieben, indem dieser Antriebszylinder 33 mit seiner Kolbenstange 34 an
einem Ausleger 35 angreift. Die Antriebe sind allesamt als Druckmitteltriebe ausgeführt und können
hydraulisch oder pneumatisch arbeiten.
Der Abfüllvorgang versteht sich am besten an
Hand der F i g. 3 bis 7. Ausgehend von der Darstellung nach Fig. 3 befinden sich die Walzen 21 des
Verschlußwalzenpaares in ihrer Schließstellung, so daß vom Vorratsbehälter 13 aus kein Füllgut in den
Dosiersehlauch 17 mehr kommen kann. Der Dosierschlauch
17 ist jedoch voll mit Füllgut gefüllt Um nun dieses Füllgut bei 20 aiwustoßen wird das KiIlgut-AussUvjw«.lzcnpaar
25 zunächst in Pfeilrichtung A quer zur Längsachse des Dosierschlauches bewegt, bis daß die Walzen die in Fig.4 gezeigte
Stellung eingenommen haben. Gleichzeitig wird das Verschlußwalzenpaar 21 in Pfeilrichtung B bewegt,
so daß sie ihre Offcnstellung einnehmen.
In einer nächsten Arbeitsphase ei folgt der Ausstoß
des Füllgutes, indem die I üllgut-Ausstoßwalzen 25
im geschlossenen Zustand in Pfeilrichtung C in Richtung auf die Ausstoßöffnung 20 bewegt werden, so
weit, bis sie die in Fig. 5 gezeigte Lage einnehmen.
Gleichzeitig fül'i sich der Raum oberhalb des WaI-
zenpaares 25 wieder mit dem vom Vorratsbehälter
13 nachkommenden Füllgut unterstützt durch die Saugwirkung des elastischen Schlauches. Ist die in
F i g. 5 erreichte Stellung des Ausstoßwalzenpaares 25 erreicht, werden die Verschlußwalzen 21 wieder
geschlossen und nehmen die in Fig. 6 gezeichnete Lage ein. Dadurch wird das Nachfließen des Füllgutes
vom Vorratsbehälter unterbrochen. Die Ausstoßwalzen 25 offnen jetz: wieder, wobei durch die dabei
entstehende Saugwirkung uVnrb den Schlauch iiir
düsenseitigc Füllgutrest zurikkgesaugi wird. Hin
nacht!opfireies Abfüllen ist d-a\n\\ garantiert, letzt
fahren die Walzen 25 in Pfeilrichnin;? Π ('Fig. 7) im
geöffneten Zustand wieder nach oben, bis daß sie die
Lage nach F i g. 3 wieder einnehmen. Von dieser \usgangslage her setzt dann ein neuer Abfüllvorgang
sin. Die Ausstoßmenge ist dabei abhängig vom axialen
Förderweg des Ausstoßwalzenpaatos.
Es versteht sich nicht zuletzt von selbst, daß die dargestellte und beschriebene Ausführungsform nur
als ein mögliches Ausführungsbeispiel für die praktische Verwirklichung der Erfindung anzusehen i
das jedoch keinesfalls allein hierauf beschränkt se soll. Vielmehr bind im Rahmen der Erfindung no
mancherlei andere Ausführungen insbesondere
Hinblick auf die Ausbildung und Betätigung des E sierschlauches ebenso möglich, wie auch hinsichlli der Ausführung der Walzenantriebe.
Hinblick auf die Ausbildung und Betätigung des E sierschlauches ebenso möglich, wie auch hinsichlli der Ausführung der Walzenantriebe.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- USA.-Patentschrift 2 792681 liegt der vorliegendenPatentanspruch: Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine baulich einfache Gestaltung einer Vorrichtung zur Portionie-Vorrichtungzimi portionierten Abfüllen von zäh- rung auch stark viskosen Füllguts, insbesondere Nahflüssigem, insbesondere hochviskosem Füllgut 5 rungsmitteln vorzuschlagen.mit einem elastischen Schlauch als Dosierorgan, Entsprechend der Erfindung wirrt diese Aufgabeder zwischen einem Vorratsbehälter und einer dadurch gelöst, daß die Ausstoßmittel aus den darunter angeordneten Ausstoßöffnung angeord- Schlauch zwischen sich einschließenden Walzen genet ist, und mit von außen auf den Schlauch ein- bildet sind, die gemeinsam en einer Lagerplatte befewirkenden, in einer Ebene unterhalb des Vorrats- io stigt sind, die ihrerseits an einer vertikalen Führungsbehälters wirksamen Verschlußmitteln sowie mit stange geführt ist, sowie durch einen ebenfalls an der Ausstoßmitteln zum Ausstoßen der jeweils abge- Lagerplatte sitzenden, gemeinsamen Druckmittelzyteilten Füllgutportion, dadurch gekenn- linder im Sinne des Öffnens und Schließens betätig zeichnet, daß die Ausstoßmittel aus den bar sind und daß die Lagerplatte durch einen eige Schlauch (17) zwischen sich einschließenden 15 nen, hubverstellbaren Druckmitielzylinder in Längs-Walzen (25) gebildet sind, die gemeinsam an richtung des Schlauches verschieblich ist. einer Lagerplatte (29) befestigt sind, die ihrerseits Bei der derart gekennzeichneten Vorrichtung istan einer vertikalen Führungsstange (31) geführt ein Ausstreichen des flexiblen Schlauchs mit Hüte ist, sowie durch einen ebenfalls an der Lagerplatte der beiden Rollen gewährleistet, wobei ein Sich-Fest-(29) sitzenden, gemeinsamen Druckmittelzylinder 20 setzen von Füiigutresten nicht möglich ist. Somit ist (28) im Sinne des Öffnens und Schließens betä- die erfindungsgemäß vorgeschlagene Vorrichtung tigbar sind und daß die Lagerplatte (29) durch insbesondere für hochviskoses Füllgut, insbesondere einen eigenen, hubverstellbaren Druckmittelzylin- Nahrungsmittel, hervorragend geeignet. Darüber der (33) in Längsrichtung des Schlauches (17) hinaus werden beim Anmeldungsgegenstand im Ge verschieblich ist. 35 gensatz zur bekannten Vorrichtung von beiden Seitendes Schlauchs angreifende Ausstreichraittel in Gestaltder vorgesehenen Walzen angewendet. Aus diesemGrunde ist nunmehr eine größere Schlauch-Schonung gewährleistet, da der Schlauch im Anlagebereich anDie Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung 30 die Walzen lediglich bis zu seiner Mittelachse vcrzum portionierten Abfüllen von zähflüssigem, insbe- formt wird und nicht — wie bei der bekannten Vorsondero hechviskosem Füllgut mit einem elastischen richtung — über einen Weg, der seinem gesamten Schlauch als Dosierorgan, der zwischen einem Vor- Durchmesser entspricht. Schließlich gestattet es der ratsbehälter und einer darunter angeordneten Aus- Anmeldungsgegenstand noch, eine sehr einfache Einstoßöffnung angeordnet ist, und mit von außen auf 35 stellung der jeweils auszustoßenden Menge zu erden Schlauch einwirkenden, in einer Ebene unterhalb möglichen, indem lediglich der Hubweg der Walzen des Vorratsbehälters wirksamen Verschlußmitteln verändert wird. Bei der bekannten Vorrichtung hinsowic mit Ausstoßmitteln zum Ausstoßen der jeweils gegen ist eine Veränderung der Ausstoßmenge nicht abgeteilten Füllgmportion. vorgesehen und auch nicht ohne weiteres zu verwirk -Eine Vorrichtung dieser Art ist beispielsweise aus 40 liehen, da beispielsweise bei nicht vollständigem der USA.-Patentschrift 2 792 681 bekair.t. Das Füll- Ausquetschen der Portionierungskammer r'.ißere gut wird hierbei mittels eines in Richtung quer zur Füllgutreste dauernd im Portionierungsraum verblei-Längsa^hse des Schlauchs beweglichen Stempels ben.durch Andruck gegen ein festes Schlauch-Widerlager Darüber hinaus ist es der Erfindung gelungen, eineinfolge Zusammenquetschens des Schlauchs ausge- 45 baulich einfache Vorrichtung "omischlagen, mit stoßen. Oberhalb und unterhalb dieses Stempels sind deren Hilfe ein völliges Ausstoßen von hochviskosem im Takt des Ausstoß- und Wiederfüllvorgangs arbei- Füllgut in Verbindung mit einer Regelung der jeweils tende, ebenfalls radial auf den Schlauch einwirkende auszustoßenden Menge ermöglicht ist, was mit Hilfe Verschlußmittel in Form von an parallclogrammartig der bekannten Vorrichtung ohne erheblichen technigeführten Lenkern angeordneten Verschlußplatten 50 sehen Mehraufwand nicht verwirklichbar ist. angeordnet. Das Prinzip des Ausstreichens eines elastischenNachteilig beim Gegenstand dieser USA.-Patent- Schlauchs mit Hilfe von zwei gegeneinander bcwegschrift 2 792 68 t ist. daß :nit dieser Einrichtung ein ten Walzen ist an sich bereits aus der deutschen Pavoilständiges Entleeren des Portionierungsraumes. tentschrih 926 777 bekannt. Aus diesem Grunde der durch die obere Verschlußplatte begrenzt ist, 55 wird Patentschutz nur für die gleichzeitige und genicht möglich ist, da dieser Raum durch Zusammen- meinsame Anwendung der im Kennzeichnungsteil quetschen des Schlauches entleert wird. Hierbei ist des Patentanspruchs enthaltenden Merkmale bei der nicht gewährleistet, daß der Schlauch gänzlich ent- Anwendung dieser Merkmale auf eine Vorrichtung leert wird, und insofern äußerst nachteilig, wenn es gemäß dem Gattungsbegriff begehrt. Die in der deutsich bei dem Füllgut um Nahrungsmittel handelt. Es 60 sehen Patentschrift 926777 enthaltene Offenbarung wird dann insbesondere an der dem Stempel abge- legt jedoch den Erfindungsgedanken nicht nahe, wendeten Schlauchinnenseite ein Belag entstehen, Von der baulich konstruktiven Seite her gesehender nicht ohne weiteres aus dem Portionierungsraum bietet der neue Dosierer insofern Vorteile, als er fortzubringen ist und welcher mil der Zeit Vcrwe- durch lediglich zwei \\alzcnpaare betriebsbereit sungserscheinunger. ausgesetzt ist. Aus diesem C5 wird, von denen ein Walzenpaar lediglich Bewegun-Grunde eignet sich die bekannte Vorrichtung nicht gen quer zur Längsachse des Dosicrschlauchcs ausfür ein portioniertes Abfüllen hochviskosen Füllguts. zuüben ha: und damit als reines Verschlußwalzen-Ausgehend von der Vorrichtung gemäß der paar in Erscheinung tritt. Ein zweites Walzenpaar
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| ITPI20040037A1 (it) * | 2004-05-24 | 2004-08-24 | Alessandro Bertocchi | Metodo per il trasferimento di prodotti in impianti per la produzione di purea e dispositivo che attua tale metodo |
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1972
- 1972-01-05 IT IT1906272A patent/IT946323B/it active
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