DE209696C - - Google Patents

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DE209696C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/12Cable grippers; Haulage clips
    • B61B12/122Cable grippers; Haulage clips for aerial ropeways

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
KLASSE 20α.'.GRUPPE
Zusatz zum Patente 194998 vom 16. Januar 1906.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Dezember 1907 ab. Längste Dauer: 15. Januar 1921.
In dem Patent 194998 ist eine Anstellvorrichtung für vom Wagengewicht einer Seiloder Hängebahn beeinflußte Zugseilklemmen beschrieben, die für einfache Laufwerke bestimmt ist.
In Fällen, in denen es erwünscht ist, verhältnismäßig große Lasten zu befördern, verwendet man bekanntlich Doppellaufwerke. Diese bestehen aus zwei Einzellaufwerken, die entweder durch einen Längsträger oder unter Vermittlung zweier Hängestangen durch einen Balancier verbunden sind.
Um die Anstellvorrichtung auch bei derartigen Doppellaufwerken verwenden zu können, sind gemäß der Erfindung die Hebel des die Klemmbacken steuernden Getriebes als Balancier ausgebildet, dessen Endpunkte mit den Gestellen zweier Einzellaufwerke verbunden sind. Die Steuerung der Klemmbacken erfolgt hierbei wie bei der Anordnung nach dem Hauptpatent dadurch, daß die bei Belastung verschieden große Abweichung verschiedener Punkte des Getriebes von der die Drehpunkte der Getriebehebel verbindenden Geraden zur Bewegung der Klemmbacken benutzt wird.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einigen Ausführungsformen als Beispiel dargestellt.
Fig. ι zeigt die Einrichtung an einem Doppellaufwerke, bei dem das in dem Hauptpatent beschriebene Getriebe unterhalb des Laufwerkes angeordnet ist.
Fig. 2 ist ein Schnitt dazu.
Bei den in Fig. 3 und 4 angegebenen Konstruktionen befindet sich das Getriebe oberhalb des Laufwerkes. Die Einrichtung der Fig. 4 unterscheidet sich von der in der Fig. 3 angegebenen insofern, als die Zugseilklemme nach unten verlegt ist.
Das die Einzellaufwerke / und f1 verbindende Getriebe besteht aus den beiden durch die Welle 0 gelenkig verbundenen Hebeln a, a1. Mit der Welle 0 steht durch den am unteren Ende gegabelten Bolzen k (Fig. 2) die eine Klemmbacke e der Zugseilklemme in Verbindung, während die andere Klemmbacke e1 durch Lenker d, d1 an den Punkten c, c1 mit den Hebeln a, a1 gelenkig verbunden ist. Bei Belastung des Laufwerkes schwingen die Hebel um die Drehpunkte b, b1. Hierbei bewegt sich bei symmetrischer Gestaltung des Ganzen der zwischen den Drehpunkten b, b1 gelegene Bolzen 0 am meisten nach abwärts, die den Drehpunkten b, b1 mehr benachbarten Punkte c, c1 hingegen beschreiben kürzere Wege. Die Folge davon ist, daß die mit dem Bolzen 0 verbundene Klemmbacke e sich der Klemmbacke e1 nähert und hierbei das Zugseil festklemmt.
Zum Öffnen des Zugseiles läßt man die Räder I, I1 auf Auflaufschienen auflaufen, wodurch der Lastbehälter gehoben wird, und in entsprechend umgekehrter Weise, wie beschrieben.
die Klemmbacken e und β1 sich voneinander entfernen.
Die Einrichtung und Wirkungsweise der in Fig. 3 angegebenen Konstruktion ist genau die gleiche.
Bei der in Fig. 4 angegebenen Ausführung nähern und entfernen sich die Klemmbacken seitlich. Die eine, in der Figur nicht sichtbare hintere Klemmbacke ist durch den BoI-zen g mit dem Lastgehänge h fest verbunden, während die vordere e1 als Winkelhebel ausgebildet und an die Stangen * und i1. angelenkt ist.
Die Stangen * und i1 können je nach der Dicke des Zugseiles verlängert oder verkürzt werden. Bei Anhängung der Last senkt sich das ganze Gestänge mit den Klemmbacken. Hierbei erhalten die Stangen ΐ,ί1, da sie sich wegen ihrer kleineren Entfernung von den Drehpunkten b, b1 um ein geringeres Stück nach unten bewegen als die die Last tragende Welle 0, eine relative Verschiebung nach oben, so daß sich die Klemmbacke e1 der hinteren, mit dem Gestänge fest verbundenen Klemmbacke nähert und das Seil festgeklemmt wird.
Bei den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen dient die Welle 0 gleichzeitig als Tragbolzen für das Lastgehänge. Es ist dies jedoch durchaus nicht erforderlich. Bedingung für die richtige Wirkungsweise der Anstellvorrichtung ist nur, daß die beiden Klemmbacken mit verschiedenen, d. h. von den Drehpunkten b, b1 verschieden weit entfernt liegenden Punkten der Hebel a, a1 verbunden sind. Die Last selbst kann an irgendeinem beliebigen Punkte angreifen. ,

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Anstellvorrichtung für vom Wagengewicht beeinflußte Zugseilklemmen nach Patent 194998, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel (a, a1) des die Klemmbacken steuernden Getriebes als Balancier ausgebildet sind, dessen Endpunkte mit den Gestellen zweier Einzellaufwerke verbunden sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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