DE209176C - - Google Patents

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DE209176C
DE209176C DENDAT209176D DE209176DA DE209176C DE 209176 C DE209176 C DE 209176C DE NDAT209176 D DENDAT209176 D DE NDAT209176D DE 209176D A DE209176D A DE 209176DA DE 209176 C DE209176 C DE 209176C
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Germany
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flaps
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cylinder
wing
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C33/00Ornithopters
    • B64C33/02Wings; Actuating mechanisms therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Description

3ία I.vi l'icljc) t έία lc»ι lan ι ta
b bei Ä
KAISERLICHES
^PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf Flugmaschinen mit senkrecht bewegten Flügeln, deren Klappen beim Aufwärtsbewegen zwangläufig geöffnet, beim Abwärtsbewegen zwangläufig geschlossen werden, und betrifft eine Einrichtung bei Solchen Flugmaschinen, mittels deren das Öffnen der Klappen nach Belieben geregelt werden kann, um den Flug der Maschine zu beeinflussen.
Diese Einrichtung besteht in der Anordnung von Steuerhebeln, die auf die Ventile von Druckluftzylindern einwirken und hierdurch die Wege der das öffnen und Schließen der Klappen bewirkenden Stangen, die mit den Kolben der Druckluftzylinder in Verbindung stehen, verlängern oder verkürzen, so daß die genannten Stangen verschieden große Bewegungen ausführen und die Flügelklappen beim Auf-und Niederschlagen rnehr oder weniger schließen, : ' .
Durch einen zweiten Steuerhebel können die Auslaßventile an den beiden Enden eines Zylinders verschieden belastet werden, was eine Verschiebung des Kolbenhubes zur.. Folge hat, wodurch ebenfalls die oben genannten Stange;] beeinflußt werden und das Schließen der Klappen entsprechend geregelt wird.
•-Die Zeichnungen stellen eine mit der neuen Steuerung versehene Flugmaschine beispielsweise dar, und /war zeigt I« ig,- ι die Flugmaschine. in Seitenansicht, J*ig. 2 dieselbe, im Grundriß Fig 3 und 4 /eigen einen Teil der Steuerung in vergrößertem Maßstäbe in Seitenansicht und Grundriß Fig. 5, 6 und 7 veranschaulichen die Arbeitsweise der Flugmaschine 'und zeiger, die vciochicdiT.;n St'ülu"
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gen, welche die Flügelklappen infolge der Einstellung, der das öffnen und Schließen der . ··.· Klappen bewirkenden Stangen einnehmen können. Fig. 8 zeigt einen Einzelteil der Steuerung in vergrößertem Maßstabe im Schnitt. C<
Das Gestell α der Flugmaschine ist ■ aus Röhren zusammengesetzt,, die Preßluft aufspeichern können. Durch Wanten (Eckbänder usw.) kann das Gestell versteift werden. ^
In dem Gestell α ist eine Gasmotorpumpe e untergebracht, die Preßluft zur Bewegung der Flügel und zum öffnen und Schließen der Flügelklappen erzeugt. Die Bewegung der Flügel erfolgt durch Kolbenstangen i, die an Kolben befestigt sind, welche sich in ■.■senkrechten Zylindern h auf- und iibbewcgen können. Zum öffnen und Schließen der Flügel-, klappen dienen Stangen m, die an Kolbenstangen / befestigt sind, deren Kolben /\ sich in horizontalen Zylindern k hin und her bewegen können.
Jeder Zylinder k ist an jedem Ende mit einem Einlaßventil / und einem Auslaßventil g vorsehen. Die Ventile # stehen durch; einen 6q Hebel <l nut einer Feder [> in Verbindung, welche bei -jedem· Flügelhub ausschwingt und hierbei die Ventile g für einen Moment öffnet, so daß von der im Zylinder befindlichen abgenutzten Preßluft ein Teil entweicht und ein Rest Gegenluft im Zylinder zurückbleibt, um den vorstoßenden Kolben Γ an der Stelle im Zylinder zum Stillstand 711 billigen wo durch die Bewegung des Kolbens an Gegenluft so weit zusaiiirnengtpitfit ist, d<iß ein weiteres ?a Vordringen Hc s Kolbens veihindert wird.
Uli' i-in <]"" Fn*we*cben de-r PßlÜ
den Ventilen regulieren'und dadurch die End-
#j* Stellungen der Kolben d verändern zu können, sind gemäß vorliegender Erfindung Steuerhebel· χ und s angeordnet, mittels deren man besondere Lenkventik' <·, die auf die Ventile ^ ij aufgesetzt sind, betätigen kann. Diese Lenkventile c werden durch Spiral federn iv ( Fig. 8) auf ihren Sitz gedrückt, und die Federn w können durch Keile b, die durch die Hebel .r verschoben werden können, mehr oder weniger gespannt werden, so daß z. B. bei Entlastung der Ventile c ein größerer Teil abgenutzter Preßluft entweichen und ein kleinerer Rest Gegenluft im Zylinder zurückbleiben wird, infolgedessen der.Kolben I1 einen größeren Hub ausführen und die Wege der Stangen m vergrößern kann. Werden dagegen die Ventile c durch Anziehen der Keile b weiter belastet, so werden die Wege der Stangen m verkürzt.
Mittels eines zweiten Hebels ζ kann das hintere Ventil c unabhängig von dem vorderen Ventil c eingestellt werden, so daß infolge der hierdurch bewirkten ungleichen Belastung der Ventile eine Verschiebung des Kolbenhubes herbeigeführt wird.
Der Zylinder k für die beiden Endflügel ist mit dem Zylinder k für die eine Hälfte ,des Mittelflügels durch ein Rohr k1 verbunden, so daß die zugehörigen Flügel gleichmäßig arbeiten. Der Zylinder k für die zweite Hälfte des Mittelflügels ist unabhängig angeordnet und wird durch besondere Hebel x,s gesteuert, so daß diese Flügelhälfte unabhängig arbeitet. • Die Flügel bestehen in bekannter Weise aus Flügelruten r, in welchen die Schwingwellen j mit den Flügelklappen t drehbar gelagert sind, und aus Schwingleisten/u, die so mit den Klappen t verbunden sind, daß letztere durch Hin- und Herschieben der Leisten u geöffnet und geschlossen werden können. Die Leisten u können auf den Stangen m, durch welche sie seitlich verschoben werden, auf und nieder gleiten. Die Auf- und Abwärtsbewegung der Ruten r erfolgt durch die Kolbenstangen i.
Die Führung der Flügel erfolgt durch Führungsstangen v.
Die Preßluftsteuerung für sämtHche Zylinder h und k geschieht durch den Schieberkasten w (Fig. 3 und 4), dessen Schieber 0 durch die Feder p bewegt wird, die mit dem mittleren Flügel durch den Hebel ^1 derart verbunden ist, daß sie bei jedem Flügelhub ge-
• spannt wird, um dann, wenn der Hub sein Ende erreicht hat, den Schieber 0 in seine entgegengesetzte Lage zu schnellen. Eine Klinke q hält die Feder ρ jedesmal so lange fest, bis der richtige Steuerungsmoment gekommen ist. Wie bereits erwähnt, wird durch die Bewegung der Feder p gleichzeitig der Hebel α betätigt, der auf die Ventile g einwirkt.
Die Zylinder h stehen .durch Rohre k1 mit- , einander in Verbindung, doch ist die Verbindung so gewählt, daß der Mittelzylinder h entgegengesetzt zu den Endzylindern h arbeitet, d. h. wenn der mittlere Zylinder seine Flügel hinaufstößt, ziehen die Endzylinder ihre. .■Flügel hinab.
Die Arbeitsweise der Flugmaschine ist folgende:
Durch die Gasmotorpumpe wird Preßluft erzeugt, die in den Röhren ο des Gestelles aufgespeichert und dem Schieberkasten η und von dort den Zylindern h und k zugeführt wird, welche vermittels der Kolbenstangen i und / die Flügel auf und nieder bewegen und öffnen und schließen.
Die Höhenlenkung erfolgt durch das mehr oder' weniger kräftige Niederziehen der geschlossenen Flügel und Aufwärtsstoßen der geöffneten Flügel.
Die Horizontallenkung geschieht durch das verschiedene Einstellen der Steuerhebel x, wodurch den beiden voneinander unabhängigen Hälften des der Länge nach durchschnittenen Mittelflügels eine ungleichmäßige Vorwärtsbewegung und dadurch der Flugmaschine eine beidrehende Bewegung zuerteilt werden kann.
Durch Verkürzung, Verlängerung und Verschiebung des Hubes der Kolbenstangen i mittels der Steuerhebel χ und 2 kann die Stärke der horizontalen Vorwärtsbewegung reguliert und das Bremsen bewirkt werden, inäefn die Flügelklappen t mehr oder weniger .schräg bzw. einander entgegenstehend eingestellt werden (Fig. 5 bis 7).

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Flugmaschine mit senkrecht bewegten Flügeirr, deren Klappen beim Aufwärtsbewegen zwangläufig geöffnet, beim Abwärtsbewegen zwärigläufig geschlossen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Wege der das öffnen und Schließen der Klappen (t) bewirkenden, durch die Kolben (V-) der Preßluftzylinder (k) bewegten Stangen (m) durch Ventilsteuerhebel (x, z) verlängert, verkürzt oder verschoben werden" können, so daß die Stangen./'«») verschieden große Bewegungen ausführen und die Flügelklappen (t) beim Auf- und Niederschlag der Flügel mehr oder weniger schließen.
    100
    105
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERUN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKE R£l.
    i**
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DE (1) DE209176C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6103384A (en) * 1998-07-01 2000-08-15 Mario; Spinelli Process for the superficial decoration of objects made of transparent vitreous material

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6103384A (en) * 1998-07-01 2000-08-15 Mario; Spinelli Process for the superficial decoration of objects made of transparent vitreous material

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