DE208232C - - Google Patents

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DE208232C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16PSAFETY DEVICES IN GENERAL; SAFETY DEVICES FOR PRESSES
    • F16P3/00Safety devices acting in conjunction with the control or operation of a machine; Control arrangements requiring the simultaneous use of two or more parts of the body
    • F16P3/02Screens or other safety members moving in synchronism with members which move to and fro
    • F16P3/04Screens or other safety members moving in synchronism with members which move to and fro for machines with parts which approach one another during operation, e.g. for stamping presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Nonmetal Cutting Devices (AREA)
  • Details Of Cutting Devices (AREA)

Description

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KAISERLICHES
Schutzvorrichtungen für Papier- und Stoffschneidemaschinen mit einer vor der Kante des Schneidemessers liegenden, unter Federwirkung stehenden Schutzschiene sind bekannt. Diesen bekannten Schutzvorrichtungen gegenüber besteht das Neue der Schutzvorrichtung nach vorliegender Erfindung darin, daß genannte Schutzschiene aus einer Grundplatte und einem vom Messerrahmen unabhängigen
ίο schrägen Bügelstück besteht, welches beim Niedergang des Messerbalkens von diesem mitgenommen wird, jedoch auch in der tiefsten Stellung über dem Papierstreifen bleibt, so daß das Abnehmen des abgeschnittenen Streifens nicht beeinträchtigt und ein ungehindertes Vor- und Hindurchschieben des abzuschneidenden Papiers ohne Berührung mit der Schutzvorrichtung ermöglicht wird. Diese Schutzvorrichtung besteht vorzugsweise aus einem geschlossenen Rahmenstück mit schräg ansteigender oberer Leiste.
Eine Ausführungsform der vorstehend gekennzeichneten Schutzvorrichtung beispielsweise für Papierschneidemaschinen ist in Fig. 1 in Längsansicht und in Fig. 2 im Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 1 dargestellt. Fig. 3 zeigt einen der Fig. 2 entsprechenden Schnitt, wobei sich jedoch die Teile der Schutzvorrichtung in derjenigen Stellung, befinden, in welcher das Messer eben zu schneiden beginnt.
Von der Papierschneidemaschine selbst ist der Preßbalken a, die Auflage oder der Tisch b für den abzuschneidenden Papierstreifen oder -bogen c und der Messerbalken d angedeutet,
der in bekannter Weise in seitlich angeordneten Führungen auf dem Maschinengestell / auf und nieder bewegt wird.
• Vor dem Preßbalken α und der Auflage 5 und unter dem Messerbalken d mit dem 40 Messer m ist eine zu einem Bügel ausgestaltete Schutzschiene e gelagert, an deren Grundplatte k Spindeln g befestigt sind; auf letztere sind Schraubenfedern s aufgeschoben. Die Spindeln werden in Muffen j, die mittels der 45 Träger i am Maschinengestell befestigt sind, geführt und bewegen sich unter Zusammendrücken der Schraubenfedern s nach abwärts zusammen mit der Schutzschiene β. Die Schutzschiene wird von dem Messerbalken bei 50 dessen Niedergang mitgenommen. Wenn der Messerbalken sich wieder emporbewegt, drücken die Schraubenfedern s die Schutzschiene wieder hoch.
Die bügelartige Schutzschiene mit ihrer Grundplatte k kann auch durch ein geschlossenes Rahmenstück mit schräg verlaufender Oberseite ersetzt sein, das dann ebenfalls an seinen Seiten mit Spindeln und Schraubenfedern zur Führung und Zurückbewegung der Schutzvorrichtung versehen wird.
Soll von der Papierbahn c ein Streifen oder Bogen abgeschnitten werden, so senkt sich zunächst der Messerbalken d mit dem an ihm sitzenden Messer m so weit, bis ersterer auf die Schutzschiene e auftrifft; es befindet sich dann die Schneidekante des Messers m in solcher Lage zur Schiene e, daß erstere ein wenig tiefer als die Unterfläche der Schiene β liegt (Fig. 3); wird nun der Messerbalken d weiter
niederbewegt, so schiebt er das Bügelstück der Schutzschiene e vor sich her nieder; hierbei trifft an der tiefer liegenden Seite der Schutzschiene (rechts) nicht deren untere Fläche, sondern die Messerschneide auf die Papierbahn auf, die nun von rechts nach links durchgeschnitten wird, ohne daß die untere Fläche der Schiene e sich auf den abgeschnittenen oder auf den noch abzuschneidenden Streifen des Papierbogens c auflegen kann. Infolge des Abschneidens legt sich vielmehr der abgeschnittene Bogenteil durch sein Eigengewicht selbsttätig auf die Grundplatte k auf, so daß eine Berührung der Schiene e mit dem Bogen nicht stattfinden und die Schiene e ungehindert so tief niedergedrückt werden kann, bis der ganze Bogen von rechts nach links durchgeschnitten ist. Da der in der Ruhestellung an der linken Seite der Schiene e vorhandene Zwischenraum nur etwa 50 mm hoch und die Schutzschiene sehr breit ist, so wird ein Hindurchgreifen der Hand bis zum Messer m wirksam verhindert. Sobald dann die Schiene sich niederbewegt, ist ein Hindurchgreifen ganz ausgeschlossen.
Da nach erfolgtem Durrhschneiden des Papierstreifens die Schutzschiene e unter Einwirkung der Schraubenfedern s dem aufsteigenden Messerbalken d nachfolgt, so ist sowohl in der Ruhelage als auch während des Nieder- und Aufwärtsganges des Messerbalkens das Messer stets von der Schutzschiene e verdeckt, und der die Maschine bedienende Arbeiter kann nicht zum Messer gelangen.
Die Schutzvorrichtung läßt sich leicht bei den mit dem sogenannten Guillotine- oder Scherenschnitt arbeitenden Papier- oder Stoffschneidemaschinen aller Art anbringen.

Claims (2)

Patent- Ansprüche:
1. Schutzvorrichtung für Papier- und Stoffschneidemaschinen mit vor der Kante des Schneidemessers liegender, unter Federwirkung stehender Schutzschiene, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzschiene (e) aus einer Grundplatte (k) und einem vom Messerrahmen unabhängigen schrägen Bügelstück (e) besteht, welches beim Niedergang des Messerbalkens (d) von diesem mitgenommen wird, jedoch auch in der tiefsten Stellung über dem Papierstreifen (c) bleibt, so daß das Abnehmen des abgeschnittenen Streifens nicht beeinträchtigt und ein ungehindertes Vor- und Hindurchschieben des abzuschneidenden Papiers ohne Berührung mit der Schutzvorrichtung ermöglicht wird.
2. Ausführungsform der Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die. Schutzvorrichtung aus einem geschlossenen Rahmenstück mit schräg ansteigender oberer Leiste besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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