DE207397C - - Google Patents

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DE207397C
DE207397C DENDAT207397D DE207397DA DE207397C DE 207397 C DE207397 C DE 207397C DE NDAT207397 D DENDAT207397 D DE NDAT207397D DE 207397D A DE207397D A DE 207397DA DE 207397 C DE207397 C DE 207397C
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Classifications

    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10J—PRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J1/00—Production of fuel gases by carburetting air or other gases without pyrolysis

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Vehicle Cleaning, Maintenance, Repair, Refitting, And Outriggers (AREA)

Description

PATENTAMT.
Karbüriervorrichtungen, z. B. solche,, die zur Herstellung von Lüftgas dienen, bestehen gewöhnlich aus einem Gefäß, in dem ein flüssi-, .; ger Kohlenwasserstoff über eine Anzahl Flächen läuft, während das zu karburierende Gas . . in entgegengesetzter Richtung über die Oberfläche des Kohlenwasserstoffes hinströmt. Be-. . kanntlich führt eine solche Verdampfung . zu starker Temperaturerniedrigung, die soweit ίο gehen kann, daß der Kohlenwasser stoff erstarrt. Man hat deshalb bereits die Anordnung getroffen, daß der Karburator in \¥asser taucht, dessen Wärmeinhalt die erforderliche Verdämpfuhgswärme liefert, und um-eirie daüernd gleichmäßige Wärmeübertragung zu. er-.' . möglichen, hat man in der Heizflüssigkeit ein Rührwerk angebracht. Die Erfindung bezieht sich auf diese Art von Kärburierapparaten und bezweckt insbesondere, das zu karburiereiide Gas derart durch den Apparat strömen zu lassen, daß bei möglichst großer Verdampfungsfläche ein möglichst gleichmäßiges Gas erhalten wird. Zu diesem Zweck wird das zu karburierende Gas in flacher Schicht durch den engen Zwischenraum zwischen zwei ;ineinander steckenden Gefäßen geleitet, während die ganze Rückseite der verdampfenden Flä-■ chen von einer Heizflüssigkeit bespült wird.' Vorteilhaft werden dabei alle Flächen, zwisehen denen das Gas strömt, mit.einer dünnen Schicht des Karburiermittels überzogen, so ..· daß das strömende.Gas auf allen Seiten' von's Karburiermitteln umgeben ist. ' . '. Die Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt, von denen .' . .
Fig. ι eine typische Vorrichtung zur Ausführung der Erfindung im senkrechteil Schnitt,· Fig. 2 eine andere geeignete .Ausführungs-■; form, ebenfalls im senkrechten Schnitt,'
Fig. 3 einen wagerechten Schnitt durch den Apparat nach Fig. 2, ■·'.'■.
Fig. 4 einen senkrechten Schnitt durch eine Ausführüngsform der Vorrichtung nach Fig".' 1 darstellen. ' ■ ■ ' ■ ' ' ' . ■::
Was zunächst Fig. 1 anlangt, so bedeutet 1 einen zylindrischen oder ähnlichen Behälter, der oben mit einer öffnung versehen ist; durch die er mit Flüssigkeit beschickt werden kann. Jn diesem Behälter befindet sich der eigentliche Karburator. Er besteht aus einem doppelwandig«! Gefäß 16,17, dessen innere Wand 16 oben mit einem Kegel 15 endigt, in ihrem zylindrischen Teil jedoch der äußeren' Wand 17 eng genähert' ist. Rings um 'die Spitze des Kegels 15 ist ein Reifen 20 mit gezackter Unterkante angebracht, der dazu dient,, den durch die Rohre Ii zugeführteh Kohlenwasserstoff gleichmäßig über die ganze Kegelfläche auszubreiten. Von dem Boden des Raumes zwischen den Wänden 16 und 17 führt ein mit Hahn versehenes Rohr 7 abwärts, um denjenigen Kohlenwasserstoff abzuführen, der sich etwa unverdampft am Boden ansammelt. Ein weiteres Rohr 18, das sich in demselben Raum öffnet, dient dazu, die Luft zuzuführen, und ein ähnliches Rohr 19, das im obersten Teil der · Wand 17 eingelassen ist, führt das Gasgemisch ab. Es ist von Vorteil, diese Vorrichtung, wie es bei älteren Karburatoren schon gebräuchlich ist, mit' einem Rührwerk für die Heizflüssigkeit zu versehen, die in vorliegendem Falle den ganzen Raum des Gefäßes 1 mit Ausnahme.des Zwischenraumes zwischen den Wänden 16 und "17 ausfüllt. Da irian bei Kärburierapparaten gewöhnlich eine hin und her gehende Pumpe anwendet, um die Luft für die Bildung des Luftgases, zuzuführen, so empfiehlt es sich, die Rührvorrich-
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tung so zu gestalten, daß sie von dieser selben Pumpe oder irgendeinem anderen hin und her gehenden Teil der Vorrichtung" betrieben werden kann. Dies wird durch die in Fig. ι gekennzeichnete Konstruktion erreicht. Eine senkrechte Welle 21 ist mit geeigneten Flügeln 22 versehen und erweitert sich oben zu' einem Zahnkranz 26. Über diesem sitzt lose auf der Welle ein Kegelrad 25, das mit einer
oder mehreren Sperrkiinken in den Zahnkranz 26 greift. 'Ferner ist an einem in passender Weise an dem Apparat befestigten Konsol ein Zahnbogen 24 angebracht, der um seinen Zapfen mit Hilfe von Gelenken und einem schwingenden Hebel 23 hin und her geschwungen
'.■■..werden kann.- Dieser Hebel'23 ist an einer Stelle irgendwie mit einem hin und her gehen-
. den Teil des Apparates verbunden. '.. ;
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist leicht zu erkennen. Wie erwähnt, wird Luft durch das Rohr 18 zugeführt, streicht zwischen den Wänden 16 und 17 aufwärts, begegnet hier dem flüssigen Kohlenwasserstoff, der durch die Rohre 11 zugeführt und durch den Reifen ' 20 und den Konus verteilt wird und dann über die ganze zylindrische Oberfläche der inneren Wand 16 herabfließt. Wenn es wünschenswert erscheint, kann diese Wand mit Drahtnetz oder Tuch bedeckt werden, um das Fließen des Kohlenwasserstoffes zu verzögern. Der Teil 16 kann auch statt zylindrisch schwach kegelförmig ausgeführt werden. Das Gasgemisch entweicht durch das Rohr 19. Solange die Pumpe arbeitet, d.h. solange die ganze Vorrichtung in Tätigkeit ist, bewirkt der schwingende Hebel 23, daß das Kegelrad '25 sich abwechselnd in der einen und in der anderen Richtung dreht. Vermittels der Klinken, die in den Zahnkranz 26 eingreifen, wird.
die Drehung in einer '.und derselben Richtung der Welle 21 mitgeteilt, so daß die Flügel 22 absatzweise, aber, immer in derselben Richtung gedreht werden. Die Folge ist, daß ein ununterbrochener Umlauf der Flüssigkeit aufrecht erhalten wird, so daß keine Temperatur-, unterschiede zwischen dem einen und dem anderen Teil des Karburators entstehen können. Fig. 4 zeigt eine Abänderung der Bauart
".:.·'■ des oberen Teiles des in Fig. 1 veranschaulichst» ten Karburators. Das äußere Gefäß 17 ist in diesem Falle oben so gestaltet, daß es dicht am inneren Konus 15 anliegt. Die Verteilung des Kohlenwasserstoffes ist indessen geändert, weil die'ser niclit nur den Flächen 15, 16, sondem auch den Oberflächen des Gefäßes 17 zugeführt werden soll, so daß die aufwärts streichende Luft vollständig von dem flüssigen
.. Kohlenwasserstoff umgeben, ist. Diese Verteilung des Kohlenwasserstoffes läßt sich leicht ausführen, wenn man zwei oder mehr besondere, den Kohlenwasserstoff zu gezahnten Kegeln 20 führende Rohre verwendet, von denen eins um den oberen Teil des Kegels 15 und das andere um einen Zusatzkegel 27 angeordnet ist, dessen äußere Kante gerade über der einen Teil des Behälters 17 bildenden um- ■-. gekehrten konischen Fläche 28 angeordnet ist. Die beiden ineinander steckenden Gefäße können,: wie bemerkt, von zylindrischer, aber auch von irgendeiner anderen passenden Form sein. Z. B^ kann man die Gefäße an einer oder ; mehreren Stellen einschnüren, so daß ein oder mehrere Doppelkegel entstehen; auch können die durch die Einschnürung getrennten Teile die Form von Kugeln haben. Eine solche Ausführuugsform ist in Fig.. 2 im senkrechten Schnitt dargestellt,' während Fig. 3 einen wagerechten Schnitt durch die.Mitte des einen der kugelförmigen Teile bedeutet. Um einen ■ leichten'Umlauf des Heizwassers zu erzielen, der durch die Einschnürungen' gestört werden würde, ist hierher ganze Karburator durch einen senkrechten Mittelschnitt in zwei Hälften zerlegt, so daß zwei getrennte Systeme von Halbkugeln entstehen, die jedes ..von Flüssigkeit umspült werden. Der Kohlen-, wasserstoff wird hier durch das Rohr 11 einem doppelwandigen Rohr 31 zugeführt, das an die . beiden Teile des Karburators angeschlossen ist. Durch gezackte Reifen 20 wird der Kohlenwasserstoff über die äußeren Flächen.. der Halbkugeln 29 und gegebenenfalls auch ' über die inneren Flächen der Halbkugeln 30 -. ausgebreitet, und die etwa nicht verdampfte Menge sammelt sich in dem Rohrstumpf 32, der mit einem Ablaßhahn versehen sein kann. In diesen Stumpf 32 mündet das Luftzuführungsrohr 6. Das Ganze steckt in dem äußeren Gefäß 9 und wird von diesem vollständig eingeschlossen. .

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:'
    ' I. Karburator, dadurch gekennzeichnet/ daß der zu verdampfende Brennstoff in flacher Schicht durch den engen Zwischenraum zwischen zwei ineinander steckenden Gefäßen fließt, deren verdämpfende Flächen .. ; auf der Rückseite überall von einer Heizflüssigkeit bespült werden.
    2; Ausführungsform des Karburators nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, -..'.V-daß das Karburiermittel über die Flächen der beiden Gefäße ausgebreitet wird.
    "3. Ausführungsform des Karburators V nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, * daß der Rührer-. für die Heizflüssigkeit von einem hin und her gehenden Teil der Vorrichtung angetrieben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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