DE20731C - Maschine zum Aufkleben von Etiquettes - Google Patents
Maschine zum Aufkleben von EtiquettesInfo
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- DE20731C DE20731C DENDAT20731D DE20731DA DE20731C DE 20731 C DE20731 C DE 20731C DE NDAT20731 D DENDAT20731 D DE NDAT20731D DE 20731D A DE20731D A DE 20731DA DE 20731 C DE20731 C DE 20731C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65C—LABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
- B65C3/00—Labelling other than flat surfaces
- B65C3/06—Affixing labels to short rigid containers
- B65C3/08—Affixing labels to short rigid containers to container bodies
- B65C3/10—Affixing labels to short rigid containers to container bodies the container being positioned for labelling with its centre-line horizontal
- B65C3/12—Affixing labels to short rigid containers to container bodies the container being positioned for labelling with its centre-line horizontal by rolling the labels onto cylindrical containers, e.g. bottles
Landscapes
- Labeling Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE §4: Papiererzeugnisse.
GEORGE JOHN HUTCHINGS in LONDON. Maschine zum Aufkleben von Etiquettes.
Patentirt im Deutschen Reiche vom al. April 1882 ab.
Diese Erfindung bezieht sich auf Neuerungen an Maschinen zum selbstthätigen Ankleben von
Etiquetten an cylindrischen Büchsen und Dosen, wie solche für eingemachte Speisen. u. dergl.
verwendet werden.
Die Maschine besteht aus einer schräg liegenden Tischplatte, welche mit Leitschienen versehen
ist, so dafs die zu beklebenden Büchsen den Tisch hinunterrollen. In Verbindung mit
der vorerwähnten Tischplatte befindet sich ein Apparat, welcher während des Rollens der
Büchse selbstthätig und in richtiger Reihenfolge die verschiedenen Arbeiten ausführt: die Büchse
mit Klebstoff versieht, das Etiquette anlegt, die überstehenden Enden des Etiquettes festklebt
und schliefslich das angebrachte Etiquette abglättet.
Die Tischplatte ist mit Leitschienen α versehen,
deren Entfernung von einander der Länge der Büchse entspricht, und hat ferner Ausschnitte zwischen den Leitschienen, durch
welche die unter der Tischplatte sich befindlichen Vorrichtungen während des Rollens der
Büchse mit derselben in Berührung kommen. Der Hauptgummirapparat besteht aus einem
breiten oder zwei endlosen Riemen B B aus Kautschuk, die auf Walzen b laufen. Die
Walzen b sind in einem Ausschnitt der Tischplatte A so angeordnet, dafs beim Hinunterrollen
der Büchse die Peripherie derselben mit der Oberfläche der Riemen in Berührung kommt
und so mit einer Schicht Klebstoff versehen wird.
Um die Büchsen gleichmäfsig mit Klebstoff zu versehen, werden die Riemen BBm entgegengesetzter
Richtung zur Büchse getrieben, und zwar mittelst eines Seiles P, welches über
eine Seilscheibe auf der Achse einer der Walzen b und in einer Rinne am Schwungrad
IT läuft. ■ ,
Klebstoff wird dem Riemen B mittelst einer in einem mit Klebstoff gefüllten Gefäfs B3 sich
eintauchenden, an einem Afm B2 angebrachten
Walze Βλ zugeführt. Durch eine an dem
Arm B2 angebrachte Feder wird die Walze i?1
beständig gegen die Riemen B gedrückt, und ruft die'so erzeugte Reibung eine Drehung der
Walze B1 hervor. Die Achsenschenkel der Walzen b, sowie der Arm B 2 sind auf der
Unterseite der Tischplatte gelagert, während das Gefäfs Bz von den Trägern gehalten wird,
so dafs die Riemen und Walzen mit der Tischplatte aufgehoben werden können, um den Zugang
zu den anderen Theilen der Maschine behufs Reinigung etc. zu ermöglichen. Die
Vorrichtung zur Anbringung des Etiquettes an der bereits mit Klebstoff versehenen Büchse
wird unterhalb der Tischplatte am niedrigen Ende derselben angebracht. ■
Die Vorrichtung besteht aus einem oben
offenen Behälter C, welcher in einen Ausschnitt 1 der Tischplatte pafst und mit einem zweiten,
beweglichen Boden c so versehen ist, dafs derselbe mittelst der Feder cl auf der Führungsstange i2 constant nach oben gedrückt wird.
Dieser Behälter C ist zur Aufnahme einer grofsen Anzahl Etiquettes D eingerichtet, welche,
die Druckseite nach unten, auf einander geschichtet sind.
Das oberste Etiquette legt sich derartig gegen einen Anschlag bezw. eine Walze, dafs das
höher liegende Ende desselben ' eine solche Stel-
lung einnimmt, dafs das Etiquette von der mit Klebstoff versehenen Büchse auf seinem Wege
nach unten erfafst und um die Büchse gelegt wird. Der Anschlag bezw. die Walze bildet
ferner eine Vorrichtung, um dasjenige Ende des Etiquettes, welches über das andere fassen
soll, mit Klebstoff zu versehen. Diese Vorrichtung ist in vergröfsertem Mafsstab in den Fig. 3
und 4 dargestellt und besteht aus einer über dem Behälter C und unmittelbar über dem
unteren Ende des Etiquettes gelagerten Walze e, welche durch eine Walzenreihe el e1 el E, die
mit einander in Berührung stehen, mit Klebstoff versehen wird. Die Walze E dreht sich
innerhalb eines mit Klebstoff versehenen Troges E1. Die Walze e ist aus Metall hergestellt
und in bestimmten Abständen mit Rinnen versehen. Eine mit gekrümmten Fingern «5 versehene
Schutzplatte el ist so angeordnet, dafs die Walze e theilweise davon umgeben ist und
die Finger eb in die Rinnen der Walze so einfassen,
dafs das Etiquette durch Berührung mit der Walze e nicht fortgerückt werden kann.
e6 ist eine zweite, über die Walze e ragende
Platte, welche so nach unten gebogen ist, dafs die Büchse verhindert wird, mit der Walze e
oder mit einem anderen Theile des Etiquettes, aufser dem Ende desselben, in Berührung zu
kommen. Die Walze e erhält ihre Drehung von einem Triebe h der Walze ei, welcher
seinerseits durch den Trieb /z1 auf der Spindel
es getrieben wird. Die Spindel i8 wird
durch einen Riemen es von einer der Walzen b
aus in Drehung versetzt, während die anderen Walzen e1 ez E durch Reibung oder durch
passende Triebe gedreht werden.
Der Apparat zum Glätten des Etiquettes besteht aus einem endlosen Band F aus Kautschuk,
welches über die Walzen / läuft. Die Achsen dieser Walzen / sind in einem Gestell
f1 so gelagert, dafs dies Lager einer der
Walzen mittelst der Schraube /2 in einem dazu angebrachten Schlitz adjustirt werden kann, um
das Band in correcter Stellung zu halten.
Eine Anzahl kleiner Walzen /3 im Gestell f1
drücken auf die innere, untere Fläche des Kautschukbandes, um dasselbe während des
Passirens der Büchse auf dieses zu pressen. Das Gestell f1 wird durch die Lappen/4 gehalten,
welche zwischen den beiden Muttern /6 der Schraubenspindel f lose gehalten werden.
Die Schraubenspindeln f werden auf der Tischplatte A befestigt. Die Lappen /4 besitzen genügenden
Spielraum zwischen den Muttern, so dafs das die Walzen tragende Gestell nebst
Kautschukband sich genügend heben kann, um die Büchse unterhalb des Bandes eintreten zu
lassen und . mit seinem ganzen Gewicht während des Durchlaufens auf dieselbe zu pressen. Die
Spindel der einen Walze / ist mit Zahnrad g versehen, welches mit einem zweiten Zahnrad^1
in Eingriff steht. Die Achse dieses Zahnrades^1 ist mit Seilscheibe versehen und wird durch
das Seil G vom Schwungrad H aus getrieben. Die Achsen der Räder g g1 werden durch eine
Schleife g2 so gehalten, dafs die beiden Räder
stets mit einander in Eingriff stehen.
Claims (4)
1. Die Anordnung einer mit Leitschienen a
versehenen, in schräger Richtung angebrachten Tischplatte, welche mit einer Vorrichtung
zum Bekleben cylmdrischer Büchsen u. dergl., während dieselben die geneigte
Ebene herabrollen, versehen ist, bestehend aus den endlosen Riemen B B', den Walzen
b b, der Walze B', den Tragearmen B2,
dem Trog B% und der Spannvorrichtung bl,
2. Die Anordnung des Etiquettenhalters und des Gummirapparates für die Ecken der
Etiquettes, bestehend aus dem in einer Oeffnung der Tischplätte angebrachten Behälter
C, welcher mit beweglichem Boden c versehen ist, aus der Führungsstange c1, der
Spiralfeder cl, der Klebstoff zuführenden
Walze e mit der Walzenreihe e1 e2 ez E
und dem Troge" E1, um die Walze E mit Klebstoff zu versehen.
3. Die Anordnung der Schutzplatte e4, der
Finger eh und der mit Rinnen versehenen
Walze e.
4. Die Anordnung der Etiquettenglättvorrichtung, bestehend aus dem Kautschukband F,
den Walzen/,, dem Walzengestell/1, der Schraube /2, den kleinen Walzen /3, den
Lappen /4, den Muttern /6, den Spindeln
f, den durch Schleife g2 mit einander
verbundenen Zahnrädern g g1, dem Seil oder Riemen G und dem Schwungrad H.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20731C true DE20731C (de) |
Family
ID=297460
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT20731D Active DE20731C (de) | Maschine zum Aufkleben von Etiquettes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20731C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102013109691A1 (de) * | 2013-06-27 | 2014-12-31 | Khs Gmbh | Verfahren sowie Etikettiermaschine zum Etikettieren von Behältern |
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- DE DENDAT20731D patent/DE20731C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102013109691A1 (de) * | 2013-06-27 | 2014-12-31 | Khs Gmbh | Verfahren sowie Etikettiermaschine zum Etikettieren von Behältern |
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