DE206908C - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K21/00—Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
- H02K21/12—Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets
- H02K21/22—Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with stationary armatures and rotating magnets with magnets rotating around the armatures, e.g. flywheel magnetos
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- Power Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTSCHRIFT
- M 206908 KLASSE 21 df GRUPPE ^
Schutzgehäuse.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Februar 1908 ab.
Die bekannten Magnetinduktoren, die für Zündungen oder zur Erregung von Ferngeschwindigkeitsanzeigern
und verwandten Zwecken benutzt werden, sind vorzugsweise so eingerichtet, daß die Magnete mit dem
Polgehäuse einen feststehenden Körper bilden. Ferner sind Induktoren bekannt geworden,
deren Anker feststeht, während sich das Magnetsystem dreht.
ίο Aus betriebstechnischen Gründen müssen die arbeitenden Teile abgeschlossen sein, teils
um Verschmutzung ■ zu verhüten, teils um, namentlich bei kreisenden Magnetkränzen,
gefährliche Vorkommnisse, wie Abfliegen von Magneten oder anderen Bestandteilen, Hereinfallen
oder Erfassen von Gegenständen u. dgl. zu verhüten.
Man hat daher die Induktoren mit Schutzkästen in Form eines feststehenden Kastens
oder Gehäuses versehen und war infolgedessen genötigt, die kreisenden stromerzeugenden Organe
(Anker, Magnetkranz, Spulen usw.) von außen her mit einer durch den Schutzkasten
hindurch tretenden Achse anzutreiben. Die Ausführung dieses Schutzkastens ist aber gar
nicht so einfach, namentlich, wenn eine allseits gute Dichtung gegen Schmutz und
Feuchtigkeit verlangt wird. Ein guter Schutzkasten muß stark sein und eine zuverlässige
Befestigung gestatten, dabei möglichst keine Versenkungen und andere beim Reinigen unzugängliche
Stellen, sogenannte Staubfänger, aufweisen.
Hierzu gesellt sich ein anderer Übelstand, der den meisten mit oder ohne Schutzkasten
ausgerüsteten Induktoren anhaftet, nämlich daß das eine der Riemscheibe nahe sitzende
Lager oder der entsprechende Lagerteil ungleich stärker beansprucht wird als das entgegengesetzte
Lager. Dies geschieht zumal bei schweren, mehrfachen Riemscheiben.
Angesichts dieser gerügten Mißlichkeiten bringen die gemäß der Erfindung gebauten
Induktoren große Vorteile.
Die vorliegende Bauart geht den Übelständen dadurch aus dem Wege, daß der
Achse die Aufgabe des Trägers des ganzen Induktors zugeteilt wird, während der Schutzkasten
selbst mit den kreisenden, stromerzeugenden Teilen umläuft. Dies erlaubt, den Schutzkasten als einfach zu bearbeitendes
Drehstück zu gestalten, so daß das Gehäuse selbst als Antriebsscheibe dienen kann. Hierzu
ist es nicht erforderlich, besondere Scheiben anzufügen oder überzuschieben, sondern man
kann die Form der Gehäuseschalen so gestalten, daß die Riemscheiben oder Schnurläufe
in deren Metallmasse eingedreht werden. Sehr zweckmäßig ist es, hierbei mehrere Übersetzungsverhältnisse
vorzusehen, mithin das Gehäuse zu einer mehrstufigen Riemscheibe auszubilden.
Fig. ι und 2 zeigen einen nach diesen Gesichtspunkten
gebauten Induktor.
Der sechspolige Anker α aus gestanzten Eisenblechen trägt unter Anwendung der im
D. R. P. 189903, Kl. 21 d, beschriebenen Einrichtungen
. nur drei Spulen, während die spulenfreien Arme konisch verlaufen. Die drei Magnete sind stark gekrümmt, um bei
geringster radialer Umfangsvergrößerung" des
Induktorgehäuses ein möglichst großes magnetisches Moment' zu erhalten. Das Gehäuse
mag der Leichtigkeit halber aus einer Aluminiumlegierung gefertigt werden; es besteht
aus den Schalen S1 und S2, die mittels
Schrauben aneinandergepreßt werden.
Die feste Lage des Magneten wird durch einen Ring r verbürgt, der durch sechs feste
ίο Bolzen b mit verkanteten Gegenmuttern g
äußerst stark angepreßt werden kann. Bei Verwendung von Eisenguß zu der Gehäuseschale S1 verhindert man durch Zwischenlegen
• eines Ringes aus nichtmagnetischem Material den schädlichen magnetischen Nebenschluß.
Für Dauerbetrieb eignen sich vorzugsweise Kugellager k, die in die Gehäuseschalen S1
und S2 staubdicht eingesetzt werden können; indessen lassen sich auch einseitige Lager bekannter
Bauart, z. B. Zapfenlager mit und ohne Ringschmierung usw., verwenden.
Um den Induktor mit verschiedenartigem Übersetzungsverhältnis antreiben zu können,
ist das Gehäuse an mehreren Stellen als Riemscheibe I1, t2, t3 ausgebildet, die in Fig. 2
im Verhältnis 1:2:3 stehen.
Es hindert nichts, noch eine weitere Scheibe aufzusetzen; der Teil η der Gehäuseschale S1
ist hierfür der geeignete Platz. Bei unmittelbarer Kupplung wird ein geeignetes Organ
an der dem Bock ζ gegenüberliegenden Seite angebracht. Dieser Bock hat eine einseitige
Ausbildung erhalten, welche sich grade für solche Induktoren mit kreisenden, als Riemscheibe
dienenden Schutzgehäusen, besonders eignet, da er sowohl durch Freilassen einer
Seite die unmittelbare Kupplung durch Mitnehmer oder biegsame Welle als auch das unbehelligte
Überlegen eines geschlossenen Laufriemens gestattet.
Es ist ferner sehr vorteilhaft, das freie Ende der Achse durch das Gehäuse völlig zu
umschließen. Die Deckel dx und φ2 schützen
die Kugellager k vor Verschmutzung.
Da der Riemen auf der kleinsten Scheibe am stärksten aufliegt, so ist es bei einseitig
gelagerten Induktoren vorteilhaft, diese Scheibe dem Lagerbock am nächsten zu stellen.
Claims (5)
1. Magnetinduktor mit einem um die als Träger dienende Achse drehbar gelagerten
Schutzgehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse selbst als Riemscheibe
eingerichtet ist.
2. Magnetinduktor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse
als mehrstufige Riemscheibe eingerichtet ist.
3. Magnetinduktor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei einseitiger
Lagerung der Achse derjenige Teil des Gehäuses, der die Riemscheibe mit kleinstem
Durchmesser bildet, dem Lagerbock am nächsten steht. t
4. Magnetinduktor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse
das freie Ende der Achse völlig umschließt.
5. Magnetinduktor nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse
im wesentlichen aus zwei Schalen besteht, von denen die eine als Gerüst zur Befestigung
der umlaufenden Stromerzeuger, die andere als Verschluß dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE206908C true DE206908C (de) |
Family
ID=469045
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT206908D Active DE206908C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE206908C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6813948B1 (en) | 1999-05-11 | 2004-11-09 | Frank Rinn | Device for investigating materials |
-
0
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6813948B1 (en) | 1999-05-11 | 2004-11-09 | Frank Rinn | Device for investigating materials |
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